Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Diskutiere Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut? im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hey, finde dass das Thema einen eigenen Thread verdient. Zwar hatten wir das Thema hier angeschnitten und es wurde dazu nach weiteren Beiträge...
Flex 10,8V 2,5Ah Akkus haben Samsung INR18650-25R mit 2500mAh verbaut. Aktueller Kauf.
 
Habe ich in die Liste eingetragen. Anbei noch Fotos des Akkupacks.
 

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J-A-U schrieb:
Da wieder Tesla und die Entwicklung der "tabless" 4680.
Die lösen da ein Problem das sie gar nicht hätten würden sie Pouchzellen verwenden.
Immerhin haben die den Mut etwas Neues zu probieren. Und die Kühlung der 4680 dürfte, aufgrund des niedrigeren Aufbaus wesentlich einfacher und vor Allem effizienter sein als bei Pouchzellen. Die stellen diese nämlich, wie es Mercedes bei den prismatischen Zellen macht, auf eine große, wasserdurchströmte Kühlplatte.

PS
 
Auch hier.
Bitte Akkus niemals öffnen,
jegliches Schrauben unterlassen.
Alles Gefährlich!
Niemals eine Messung vornehmen.
Akkus nur bestimmungsgemäß verwenden.
Es gibt keinen Grund zu wissen was in einem mit Plomben versehenen Akku drin ist.

PS
 
@ Jau
Tesla wollte wohl in den Anfangszeiten jeglichen Patentstreitigkeiten aus dem Weg gehen, und hat deswegen auf Rundzellen gesetzt. Die Patente für den Akku (große NiMh)im EV1 (General Motors) hat wohl ein Ölkonzern gekauft.
 
powersupply schrieb:
Auch hier.
Bitte Akkus niemals öffnen,
jegliches Schrauben unterlassen.
Alles Gefährlich!
Niemals eine Messung vornehmen.
Akkus nur bestimmungsgemäß verwenden.
Es gibt keinen Grund zu wissen was in einem mit Plomben versehenen Akku drin ist.

PS

Weder war der Akku verplombt noch musst du mir was über Strom erzählen :wink:
 
unicque schrieb:
Weder war der Akku verplombt noch musst du mir was über Strom erzählen
Das war nicht auf dich gemünzt sondern ist ein passiver Ansatz Entscheidungen der Moderation in Frage zu stellen.


mfg JAU
villus schrieb:
Tesla wollte wohl in den Anfangszeiten jeglichen Patentstreitigkeiten aus dem Weg gehen, und hat deswegen auf Rundzellen gesetzt.
Gib es d auch eine belaatbare Quelle dazu?


mfg JAU
 
Nee, das war meine "Interpretation", als ich die Doku "Who killed the electric car" gesehen hab.
Wie komm ich sonst auf die Idee >5600 Zellen zu einem Akkupack zu verschweißen?
 
Die Version die ich bis jetzt kannte, war dass die Rundzellen billig und in großer Stückzahl verfügbar waren, im Gegensatz zu prismatischen Automotive-Zellen.
Während also die meisten großen Hersteller noch auf bessere Akkus warteten, hat Tesla einfach das genommen was vorhanden war und damit Autos gebaut.
Die große Kunst besteht darin, die vielen Zellen beim Laden und Entladen dementschprechend zu behandeln, dass jede Zelle immer im Wohlfühlbereich bleibt.
Allen Unkenrufen zum Trotz scheint die Haltbarkeit gut zu sein, sonst würden sie nicht 8 Jahre Garantie geben können.
Bei der Reichweite und der Leistung braucht sich Tesla ebenfalls nicht zu verstecken. Ich sehe nichts, dass unsere Autoindustrie mit prismatischen Zellen deutlich besser könnte als Tesla mit den Rundzellen.
Ich bin mir sicher dass die Ingenieure bei Tesla Gerade vor der Umstellung auf das 4680 Format sicherlich die Alternativen geprüft haben, aber wohl einen Vorteil bei den Rundzellen sehen.
Vielleicht ist es auch "nur" dass sie die Fertigung der Rundzellen besser im Griff haben.

Für die Werkzeug Akkus ist es sicherlich eine Bereicherung, wenn es langlebige Lipo Zellen gibt. Das erhöht die Gestaltungsfreiheit bei den Akkupacks und ermöglicht möglicherweise noch leistungsfähigere Akkus. Ob die Lebensdauer dann in der Realität genauso gut ist wie auf dem Papier wird sich zeigen,
Ebenfalls eine deutliche Leistungssteicherung dürfte es auch geben, wenn sich zukünftig auch bei den 18650er und 21700er Zellen die Tabless-Bauweise durchsetzen kann.
 
Warum sind die Rundzellen, egal ob 18650 oder 21700, außen meist mit einer blauen, grünen, gelben oder lila Isolierung umhüllt und nicht schwarz? Es gibt ja immer wieder die Aussagen, dass Bauteile die außen schwarz lackiert sind eher die Wärme besser und schneller abgeben (solange sie nicht direkt mit Luft umströmt sind) als Bauteile die andere Farben haben. Wenn das auch auf Rundzellen zutrifft, könnte man durch eine schwarze Ummantelung die noch dazu geriffelt ist (= mehr Fläche), kurzzeitig höher belasten ohne das diese überhitzt. Hat das schon jemand versucht?
 
Zumindest bei den Bosch Akkus ist es so, dass die Zellen direkt flächigen Kontakt zum Kunststoff haben, der die Wärme nach außen ableiten soll. Da wäre eine Riffelung nicht förderlich.
Sonst aber vielleicht eine gute Idee...
 
AVCS1 schrieb:
Warum sind die Rundzellen, egal ob 18650 oder 21700, außen meist mit einer blauen, grünen, gelben oder lila Isolierung umhüllt und nicht schwarz? Es gibt ja immer wieder die Aussagen, dass Bauteile die außen schwarz lackiert sind eher die Wärme besser und schneller abgeben (solange sie nicht direkt mit Luft umströmt sind) als Bauteile die andere Farben haben.
Die Aussage liest man häufiger, sie ist aber falsch.

Für die Effizienz der Wärmeabgabe über Strahlung (Emissionsgrad) entscheidet nicht die Farbe. Farbe ist eine Eigenschaft des sichtbaren Lichts und somit ein anderer Wellenlängenbereich als Infrarotstrahlung. Für die Wärmeabgabe entscheidet quasi die "Farbe" im Infrarotbereich (die wir als Menschen aber nicht wahrnehmen können). Und da sind z.B. fast alle Lacke und alle Eloxalfarben gleich gut.
Bei einem Alukühlkörper macht es z.B. keinen relevanten Unterschied, ob er schwarz eloxiert oder ob er farblos eloxiert ist.
Es macht aber einen erheblichen Unterschied, wenn er gar nicht eloxiert ist, obwohl das optisch kaum von einem farblos eloxierten Kühlkörper zu unterscheiden ist.
 
AVCS1 schrieb:
eine schwarze Ummantelung die noch dazu geriffelt ist (= mehr Fläche)
Der Schrumpfschlauch um Akkus ist normal aus PVC weil da die notwendige Temperatur niedriger ist bei den meisten üblichen Materialien. Dafür ist Wärmeleitfähigkeit besonders schlecht. Erhöht man die Materialstärke könnte das zum gegenteiligen Effekt führen.
Von Problemen im Prozess mal abgesehen...

Schlechter kann man es auch mit Papierhüllen machen. Die transportieren nicht nur die Wärme schlechter sondern sind auch noch dicker.


mfg JAU
 
Bei Ladeluftkühlern die nicht mit Luft durchströmt werden, dürfte die Farbe jedoch tatsächlich einen unterschied machen (
- Zeit 9:27) Oder ist das genau das was du meintest Dev?

Würde bei großen Akkus (zb. BL4050 Makita) mehr Sinn machen einen kleinen Ventilator ins Gehäuse zu integrieren? Wieviel flow wäre da nötig? Schaltet ein wenn die Temperatur über 50 Grad geht bzw. wenn über 85 % vom max. Stromzug länger als 10 Sekunden um schon im Vorfeld die Temperatur konstant zu halten.
 
AVCS1 schrieb:
Bei Ladeluftkühlern die nicht mit Luft durchströmt werden, dürfte die Farbe jedoch tatsächlich einen unterschied machen (
- Zeit 9:27) Oder ist das genau das was du meintest Dev?
Der Channel besticht nicht unbedingt durch physikalische korrekte Erklärungen. Das würde wohl auch das Zielpublikum verschrecken. :mrgreen:
Es wird ein vormals metallisch blanker oder evtl. sogar verchromter Ladeluftkühler schwarz angemalt. Sie hätten genau so gut grünen Lack nehmen können - oder transparenten. Ja, das ist genau das, was ich oben geschrieben habe. Das haben die Jungs aber nicht verstanden...
Die sichtbare Farbe des Lacks hat unterhalb von etwa 550 °C keinen Einfluss. Warum? Plancksches Strahlungsgesetz.
Was sie aber sehr schön gezeigt haben: Relevant ist die Strahlungswärme bei diesen absolut gesehen niedrigen Temperaturen nur, wenn wenig Konvektion vorhanden ist. Mit dem Lüfter war der schwarz angemalte Kühler 3 % schlechter als der unbeschichtete (das haben sie bei der Vorstellung der Endergebnisse aber elegant übersprungen - passte wohl nicht so gut ins Konzept). Warum: Weil die Schichtstärke des Lacks den Wärmeübergang verschlechtert. Der Effekt ist bei ausreichend Konvektion also stärker als die zusätzliche Wärmeabgabe über Strahlung.

Richtig unschön wird das Ergebnis übrigens, wenn man den selben Test draußen in der Sonne wiederholt. Ein schwarzer Kühler gibt Wärmestrahlung nicht nut effizienter ab, er nimmt sie auch genau so effizient auf, was in Verbindung mit dieser großen, hellen Kugel oben am Himmel total die Messergebnisse versaut.

Immerhin weiß ich jetzt wieder, warum ich solche Videos bei Youtube normalerweise NICHT gucke.

Würde bei großen Akkus (zb. BL4050 Makita) mehr Sinn machen einen kleinen Ventilator ins Gehäuse zu integrieren? Wieviel flow wäre da nötig?
Luft hat eine Dichte von 1 kg/m³ und eine spezifische Wärmekapazität von 1000 J/(kg*K).
(Naja, so ungefähr *)

Um 100 W bei einem dT von 20°C abzuführen braucht es also einen Volumenstrom von 5 L/s. Das sind 0,3 m³ pro Minute oder 18 m³ pro Stunde. Durch die kleinen Querschnitte bekommt man so viel Luft nur mit einem Radiallüfter, da Axiallüfter zu wenig Druck aufbauen. Jetzt such dir mal einen Lüfter, der 18 m³ pro Stunde bei geschätzten 100 Pa Gegendruck schafft. Dann weißt du, wie groß der Akku ungefähr werden müsste. Ich würde es mal mit einem EBM Papst RL90-18-12N versuchen. Leider ist der 12 x 12 x 3,7 cm groß...

Ja, die Physik ist echt gemein. :mrgreen:

*) Rundungsfehler bis zu 25 % sind für eine grobe Abschätzung egal. Mist. Wir haben ja gerade Winter... Ok, 30 % Fehler sind auch ok. :wink:
 
Habe am Wochenende 2 Hilti 14,4 V 1,6 Ah Akkus neu bestückt. Das BMS hat überhaupt nichts gegen den Zelltausch, die Qualität der Teile und der Zusammenbau sind sehr schmerzfrei, in Punkto Konstruktion vom Gehäuse/Fit kann man deutlich sehen, dass sich da ordentlich Mühe gegeben wurde. Da kommt von den Akkus die ich bis jetzt zerlegt habe nur Metabo in die Nähe.

Ein "interessantes" Konstruktionsdetail, das zumindest so anmutet als wäre es original: die Kontakte zur Einzelzellenüberwachung sind als Federkontakte ausgeführt. Um etwaiigen Kontaktproblemen entgegenzuwirken sind die Kontaktstellen mit Kupferpaste versehen. Ich hatte keine Kupferpaste zur Hand, ich hab also noch kleine Verbindungen eingelötet.

hilti_r.jpg

Zellen wussten wir glaub ich eh schon länger, Sony VTC2.
 
Hallo

Die Kupferpaste sehe ich das erste Mal in einem Hiltiakku.
Die, die ich bislang offen hatte hatten alle nur ein transparentes "Fett" an den Schiebekontakten dran.
Bist Du Sicher, dass Du der Erste bist der den Akku zerlegte?
Ich schaue ggf später nochmal im Geschäft an einem 14,4V Akku.

PS
 
Hallo,
hab grad mal einen aufgemacht, da ist Kupferpaste dran.
Grüße,
Dieter
 
Ich hätte die Kontakte nicht angelötet. Entweder "irgendwann" mal Kupferpaste drangepappt, oder einfach jetzt wenig von irgendeinem Fett oder gleich garnix dran. Die Oberflächen sind vernickelt.
Irgendwo habe ich mal einen Vergleich von Leitfähigkeiten gesehen.
 
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