Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Diskutiere Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut? im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hey, finde dass das Thema einen eigenen Thread verdient. Zwar hatten wir das Thema hier angeschnitten und es wurde dazu nach weiteren Beiträge...
Habe in die Akkuliste einen Raider zu "Widerständen AkkuAdapter" eingefügt, hatte einen älteren Stand mal zwischengespeichert ...
 
MrDitschy schrieb:
Habe in die Akkuliste einen Raider zu "Widerständen AkkuAdapter" eingefügt, hatte einen älteren Stand mal zwischengespeichert ...
Fleißig! :top:

Werde wohl auch mal wieder messen und etwas betragen müssen und hab auch schon etwas dazugemalt.

PS
 
Hallo!

Heute hab ich zum ersten mal bemerkt, dass EInhell auf Ihrer Homepage und auch bei Flugblättern die max. Akku Power angibt. Interessant find ich dabei vor allem die Angabe für die 3,0 und 6,0 AH Akkus.

2Ah - 450 Watt
2,5Ah - 700 Watt
3,0 Ah - 900 Watt
4,0 Ah - 900 Watt
5,2 Ah - 1260 Watt
6,0 Ah - 1350 Watt

Meiner Information nach gibt es doch keine 18650 Zellen mit 3,0 Ah die solche Ströme zulassen. Habt ihr dazu eine Erklärung? Danke für euer Feedback.
 
Auch Du darfst Deine Wohnort-Angabe korrigieren, sonst wird das ein kurzes Gastspiel.
 
Kurzschlussstrom... Da ist ja keine Zeit bei angegeben.

Interessanter finde ich die Frage, warum die zweireihigen dagegen so schlecht abschneiden.

AT = Altentreptow :wink:
 
Ist Österreich nicht ein Teil von Bayern? :ducken:
 
Moin
AVCS1 schrieb:
Meiner Information nach gibt es doch keine 18650 Zellen mit 3,0 Ah die solche Ströme zulassen. Habt ihr dazu eine Erklärung? Danke für euer Feedback.

Dem Formfaktor auf der Webseite sowie den Gewichtsangeben zufolge dürften die 4Ah Akkus mit 5 21700Zellen á 4Ah ausgestattet sein.
Damit sind das entweder die weit verbreiteten INR21700-40T von Samsung oder Molicel Zellen.
Erstere sind in der Tat für bis zu 45A bei Übertemperaturabschaltung zugelassen. Damit kommen wir mit 20 EPTA-Lügenvolt auf die angegebenen 900W.
Wenn die 3Ah Akkus auch mit 21700-Zellen bestückt sind sind die 900W mit Übertemperaturabschaltung ebenfalls realistisch.
Die anderen Akkus habe ich nicht dahingehend betrachtet.

Was aber seltsam bis doof klingt ist das Marketinggeschwätz zum Ladegerät: :?
https://www.einhell.de/de-de/akkusystem/akkutechnik.html schrieb:
So vermeidet das Ladegerät Kurzschlüsse zwischen den Zellen bei zu niedrigen Temperaturen und schaltet automatisch ab, wenn Störungen vorliegen oder der Akku vollständig geladen ist.
Hier noch als Screenshot:
Einhell.png

PS
 
Ja genau da wirst du wohl recht haben... denn beim 3,0 Ah, 4 Ah und 6 Ah steht in der Beschreibung "Neueste Zellen bringen 100% mehr Power für maximale Performance" und das steht bei den 2,0 Ah, 2,5 Ah sowie 5,2 Ah eben nicht. Ergänzend dazu sind die 2,0 / 2,5 /5,2 AH nur etwa 82 mm breit, hingegen die 3 / 4 / 6 Ah 92-93mm breit.

Der Ladegerät Satz klingt schon komisch, aber mir die Ausführung in der Betriebsanleitung beim umschaltenbaren 6 AH Akku auch gefallen "Achtung! Damit der Li-Ionen Akku nach Sondervorschrift 188 versendet bzw. transportiert werden kann muss dieser auf 4 Ah (72 Wh) eingestellt sein!". Als wenn einem brennenden Akku nicht egal wäre wie er "eingestellt" ist. :roll:
 
Das Zitat von Powersupply ist dann wohl das, was dabei rauskommt, wenn die Techniker dem Marketing etwas von internen Zellkurzschlüssen durch die Ablagerung von metallischem Lithium, zu der es kommt wenn kalte Akkus zu schnell geladen werden, zu erklären versuchen. Das ganze muss dann vielleicht noch durch die Sprachbarriere Chinesich/Enlisch-Englisch/Deutsch.

Das mit der Beschränkung auf eine bestimmte Ladeschlusspannung macht Metabo bei den 5,5Ah Akkus auch so, die Zellen könnten eigentlich mehr. Je weniger Energie in einen Akku reigneladen wird, desto weniger kann auch bei einem Brand frei gesetzt werden. Voll Liiions brennen deutlich explosiver als leere, also macht das es auch einen Unterschied, wenn die Zellen nur zu 3/4 voll geladen werden. Ich würde behaupten das bringt mehr als die Schutzkappe bei DeWalt die aus einem 72V Akku drei mit 18V macht...
 
Allesmassiv schrieb:
Voll Liiions brennen deutlich explosiver als leere, also macht das es auch einen Unterschied, wenn die Zellen nur zu 3/4 voll geladen werden. Ich würde behaupten das bringt mehr als die Schutzkappe bei DeWalt die aus einem 72V Akku drei mit 18V macht...
Wobei das eigentliche Problem für die Klimmzüge ja die Begrenzung auf <100Wh pro Akkueinheit für Transporte ist. Eingeführt von Leuten die die sich Experten nennen und sich nicht vorstellen konnten, dass die Werkzeugakkus so schnell die 100Wh hinter sich lassen. Zu den 72V sag ich mal nichts weiter :wink:

PS
 
powersupply schrieb:
Wobei das eigentliche Problem für die Klimmzüge ja die Begrenzung auf <100Wh pro Akkueinheit für Transporte ist. Eingeführt von Leuten die die sich Experten nennen und sich nicht vorstellen konnten, dass die Werkzeugakkus so schnell die 100Wh hinter sich lassen. Zu den 72V sag ich mal nichts weiter :wink:

PS

Hat nicht selbst ein 6AH 18V Akku schon mehr als 100Wh?
 
108Wh - steht aber wenn auch nur auf dem Papier/Akku, denn bsp. ein leerer 6Ah fällt darunter und ein voller 5Ah sogar darüber.
 
FastDriver schrieb:
Hat nicht selbst ein 6AH 18V Akku schon mehr als 100Wh?
Ja, ist er. Je nach Rechnung mehr oder weniger.
Wenn man 18V Nennspannung annimmt sind es 108Wh. Nach EpPTA Rechnung, mit 20V sogar 120Wh.
Mit 20V würden sogar alle 5Ah 18V Akkus die Vorgabe kleiner 100Wh reißen.

Aber wie man sieht sind mittlerweile kreative Lösungen zugelassen. Erstmalig beim 5,5Ah LiHD von Metabo zugelassen weil bei diesem die Firmware des Akkus den Ladezustand bzw die Höhe der Ladeschlußspannung sicher auf unter 20V festlegt. Die daraus resultierende rechnerische Ruhespannung im vollgeladenen Zustand liegt damit auf 18V.

PS
 
LiPO ist im Wesentlichen eine Bauform. Das ist keine neue Chemie. Sie schaffen mehr Energieinhalt über die Packungsdichte. Ein Schritt, der irgendwann sicherlich nicht auszuschließen war.
 
Die Chemie ist schon ein wenig anders, und wenn man den Modellbauseiten glauben schenken darf, auch brennfreudiger. Du hast auch einen anderen Elekrolyten.
Dafür sind die Zellen höher belastbar und übertreffen in ihrer Leistungsfähigkeit die Rundzellen.
Bin aber mal gespannt wie Dewalt das Problem mit dem Aufblähen der Zellen gelöst hat. :glaskugel:

PS
 
Dirk schrieb:
Ein Schritt, der irgendwann sicherlich nicht auszuschließen war.
Das ist ja mit das Bekloppte an Tesla. Pouchzellen sind im Kfz einfacher zu handhaben und daher die bessere Wahl. Sowohl was die Packungdichte als auch die Flüssigkühlung angeht (brauch man sich ja nur mal die Kühlschlange im Tesla anschauen :? ). Da waren sich andere Hersteller schon vorher ziemlich einig.

Problem ist halt: Keiner hatte den Arsch in der Hose eine große Fertigung aufzuziehen weil man ja aufs falsche (mechanische oder chemische) Pferd setzen könnte.

Beim Werkzeugakkus ist der Gedanke aber nicht so offensichtlich weil sich das Thema Kühlung bei Luft als Medium umkehrt. Lässt man kein Platz zwischen den Zellen sterben die mittleren eher den Hitzetod. Das in Verbindung mit dem Polymerelektrolyt das weniger Temperatur als Flüssigelektrolyt abkann...
Insofern bin ich neugierig wie der Akku im Detail aufgebaut sein wird.


Mein Elektromopped war 2008 mit 14 Stk. Pouch bestückt (40 Ah). Jetzt fährt es mit 280Stk. Rundzellen (60Ah) durch die Gegend. :kp:
Eine dieser LiPo-Zellen kostet heute 300€. Die Sony Rundzelle lag bei 3,30€.


mfg JAU
 
powersupply schrieb:
Die Chemie ist schon ein wenig anders,
Ich gebe Dirk da schon recht, die Basismaterialien für die Elektroden sind die selben. Die Chemie also nur im Detail unterschiedlich. Wobei ich die selbe Varianz auch innerhalb diverser Rundzellen erwarte.

powersupply schrieb:
und wenn man den Modellbauseiten glauben schenken darf,
Ist Modellbau schon das neue HiFi? :mrgreen:

powersupply schrieb:
auch brennfreudiger. Du hast auch einen anderen Elekrolyten.
Genau deswegen. Das Elektrolyth ist mechanisch stabiler, erlaubt damit andere Formen, kann aber keine so hohen Temperaturen ab.

powersupply schrieb:
Dafür sind die Zellen höher belastbar und übertreffen in ihrer Leistungsfähigkeit die Rundzellen.
Da wieder Tesla und die Entwicklung der "tabless" 4680.
Die lösen da ein Problem das sie gar nicht hätten würden sie Pouchzellen verwenden. :crazy:


mfg JAU
 
Thema: Welche Akku-Zellen sind bei welchem Hersteller verbaut?

Ähnliche Themen

Stefanseiner
Antworten
14
Aufrufe
4.665
H. Gürth
H. Gürth
Mr.Ditschy
Antworten
52
Aufrufe
20.385
Mr.Ditschy
Mr.Ditschy
H
Antworten
6
Aufrufe
1.184
chevyman
chevyman
Zurück
Oben