Makita LXT 18V-Li-Ion, jetzt also doch

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flat

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Ab März gibt's die Makita LXT 18V-Li-Ion-Akkuschrauber, die man bisher nur von amerikanischen Webseiten kannte, jetzt auch bei uns (allerdings zu gepfefferten Preisen). Steht zumindest im neuesten Makita-Prospekt. Mal sehen, ob es dann auch die anderen Akkuwerkzeuge (Handlampe, HKS, Tigersäge usw.) für die 14,4V- und 18V-Akkus gibt.
 
flat schrieb:
Ab März gibt's die Makita LXT 18V-Li-Ion-Akkuschrauber, die man bisher nur von amerikanischen Webseiten kannte, jetzt auch bei uns (allerdings zu gepfefferten Preisen).

Tja, die Idee, wegen der attraktiven Preislage ein paar Makita Akkuwerkzeug in den USA zu kaufen, ist mir bis jetzt nicht nur einmal gekommen. :)

Wie bist du eigentlich mit deinem Makita LI-Schrauber, nachdem du ihn nun schon einige Zeit besitzt, zufrieden?

Christian
 
Ich bin super zufrieden. Die Leistung (Drehmoment) liegt ziemlich genau auf dem Niveau des makita 6317, also mehr als ausreichend. Und die Akkus sind bis jetzt auch super. Sehr kurze Ladezeit (zwischen 20min bis max 40min, je nach Entladezustand und Temperatur). Das Ladegerät mit Lüfter ist auch klasse. Der Schrauber ist sehr handlich, klein und trotzdem kräftig. Wie eine Mischung aus dem kleinen 6270 (Größe und Gewicht), dem großen 6317 (Motorkraft) und 3,0Ah-Akkus. Eigentlich ideal, wenn's etwas billiger wär'. Aber man kann nicht erwarten, daß man solche Leistungen zum Nulltarif bekommt. Ich würde jedenfalls den Schrauber wieder kaufen, weil es keine Kritikpunkte gibt.
 
@ Flat,

hast du die Teile in den Staaten gekauft?
Wird es auch in D-Land diese Rabatt Aktion geben?

Ich finde es Schade das Makita die Deutschen Kunden so nachlässig behandelt.
 
Bitte nichts durcheinander bringen. Ich selbst habe den 14,4V-Li-Ion-Schrauber aus D. Die 18V-Li-Ion-Schrauber aus den USA gibt es dort auch mit Rabattaktionen als Komplettset mit mehreren Maschinen aber nur zwei Akkus, das es bei uns sicher so (und vor allem so billig) nicht geben wird. Bei uns soll der 18V-Schrauber allein (mit Ladegerät und zwei Akkus) schon fette 570,-€ kosten. Der Preis für den kleineren 14,4V-Schrauber (der, den ich habe) wurde gerade von 365,-€ auf 399,-€ brutto angehoben. Zumindest laut Prospekt. Nach Aussage "meines" Händlers ist das Ding ein Selbstläufer. Die Lieferungen hinken den Bestellungen immer noch deutlich hinterher. Auch die makita-Stichsägen sind gerade deutlich teurer geworden. Offenbar verkaufen die sich auch ganz gut. Ich verstehe nur nicht, wie das in Bezug auf die fast 100,-€ billigeren metabo-Stichsägen zusammenpaßt. Schließlich ist das doch die direkte Konkurrenz.
 
Also ich kann das leider nicht verstehen. Das Makita sehr gute Maschinen baut keine Frage, aber wenn ich überlege das andere Länder wie USA Canada im Preis und von den Auktionen bevorzugt werden, gibt es kein Grund von anderen Top Herstellern zu Makita zu wechseln. Muss ich ganz klar sagen.
 
M.vom.Fach schrieb:
Also ich kann das leider nicht verstehen. Das Makita sehr gute Maschinen baut keine Frage, aber wenn ich überlege das andere Länder wie USA Canada im Preis und von den Auktionen bevorzugt werden, gibt es kein Grund von anderen Top Herstellern zu Makita zu wechseln. Muss ich ganz klar sagen.

Na, dann wirst du sicherlich auch keine Werkzeuge von Dewalt, Bosch, Panasonic, Hitachi, Paslode, Bessey etc. kaufen.

@ flat:
Danke für die Infos. Werde mir den BDF440SFE auf jeden Fall näher ansehen. Der BDF430FSAE macht auch einen recht interessanten Eindruck.

Christian
 
Ich habe bei den anderen Herstellern aber nicht das Gefühl, so wie bei Makita.
 
M.vom.Fach schrieb:
Ich habe bei den anderen Herstellern aber nicht das Gefühl, so wie bei Makita.

Dann wirf´ mal einen Blick in Ebay.com und lass Dich eines Besseren belehren. Darüber haben wir uns in diesem Beitrag auch schon einmal unterhalten, habe mich auch geärgert.
 
M.vom.Fach schrieb:
Ich habe bei den anderen Herstellern aber nicht das Gefühl, so wie bei Makita.

Das "Gefühl" ist ziemlich unerheblich, ich würde Preisvergleiche anstellen.

Christian
 
Christian Aufreiter schrieb:
@ flat:
Danke für die Infos. Werde mir den BDF440SFE auf jeden Fall näher ansehen. Der BDF430FSAE macht auch einen recht interessanten Eindruck.

Christian

Die beiden Schrauber sind sich sehr ähnlich. Der 440er ist quasi die Weiterentwicklung des 430ers. Der ältere 430 ist etwas länger, hat wegen des nur 12V-Motors etwas weniger Kraft und serienmäßig sind nur 2,0Ah-NiMh-Akkus dabei und das bei exakt gleichem Gewicht (3,0Ah-Li-Ion-Akku wiegt genau so wenig, wie der 2,0Ah-NiMh-Akku). Du solltest Dir beide also genau anschauen und überlegen, ob der nur geringfügig niedrigere Preis des 430 sich lohnt (bei ebay gehen die neuen 440er für 300,- bis 320,-€ über den virtuellen Tresen, die 430er für ca. 290,-€. Ist also nicht die große Ersparnis.)
 
Zwischenzeitlich habe ich mir die Makita LI-Schrauber etwas näher angesehen.
Am Schlagbohrschrauber BHP440SFE, den ich in der Hand hatte, musste ich feststellen, dass sich die Spindel in Längsrichtung ca. um einen Millimeter (1 mm) ins Gehäuse drücken lässt. Lässt man die Spindel bzw. das Bohrfutter wieder los, federt sie/es in die Ausgangsposition zurück.
Wisst ihr, ob da das "normal" ist? Wie sieht's beim BDF440SFE aus?
Eine E-Mail an Makita habe ich schon geschickt.

Einen schönen Abend wünscht

Christian
 
Bei meinem BDF440SFE geht das nicht. Vielleicht liegt's ja an der Schlagbohrfunktion des BHP440SFE. Ich habe nun mittlerweile schon recht viel damit geschraubt und gebohrt und bin noch immer ein großer Fan dieses Gerätes. Ich habe keinen einzigen Euro bereut. Das Ding ist sein Geld wert. Super handlich, klein, leicht, trotzdem sehr kräftig, mit tollen Akkus und super Ladegerät. Einfach nur gut. Sicher, es gibt exotischere Schrauber mit spektakuläreren Eigenschaften (Centrotec, Excentervorsatz, Wirbelstrommotor etc.) aber zum harten Arbeiten mit massenweisen Verschraubungen ist dieser unkomplizierte Schrauber einfach genau richtig. Und sogar die LED habe ich schätzen gelernt.
 
flat schrieb:
Sicher, es gibt exotischere Schrauber mit spektakuläreren Eigenschaften (Centrotec, Excentervorsatz, Wirbelstrommotor etc.) aber zum harten Arbeiten mit massenweisen Verschraubungen ist dieser unkomplizierte Schrauber einfach genau richtig. Und sogar die LED habe ich schätzen gelernt.

Der C12 (auf den hier wohl angespielt wurde) ist ebenfalls sehr handlich und äußerst unkompliziert :wink:
Mittlerweile gibt es sogar noch einen weitern Vorsatz, der den C12 zum Bauschrauber machen soll: Tiefenanschlag

Für Serienverschraubungen evtl. ganz nett; man müsste sich das Teil aber erst mal "im Einsatz" anschauen.
Der Preis von 85,69 Euro ist jedenfalls recht happig (wie der der anderen Vorsätze im Einzelkauf auch) :cry:
 
Christian Aufreiter schrieb:
Am Schlagbohrschrauber BHP440SFE, den ich in der Hand hatte, musste ich feststellen, dass sich die Spindel in Längsrichtung ca. um einen Millimeter (1 mm) ins Gehäuse drücken lässt. Lässt man die Spindel bzw. das Bohrfutter wieder los, federt sie/es in die Ausgangsposition zurück.
Wisst ihr, ob da das "normal" ist? Wie sieht's beim BDF440SFE aus?
Bei Schlagbohrgeräten ist das normal, bei meinen Elu/DeWalt dürfte der Bereich sogar noch etwas größer asl 1mm sein.

Dirk
 
Dirk schrieb:
Bei Schlagbohrgeräten ist das normal, bei meinen Elu/DeWalt dürfte der Bereich sogar noch etwas größer asl 1mm sein.

Interessant. Ich gehe davon aus, dass dies bei kabelgebundenen Schlagbohrmaschinen ebenso der Fall ist (bin zu faul, um in den Keller zu laufen und nachzusehen).
Kann mir jemand den technischen Hintergrund erklären?

Danke!

Christian
 
Wills mal versuchen.
Die Bohrwelle hat bei Schlagbohrbetrieb einen Hub von mindesten der Nockenhöhe der Schlagnocken. Meist etwas mehr um Fertigungstoleranzen auszugleichen.
Für Normal-Bohrbetrieb muss der Hub der Welle blockiert werden.
Erfolgt mit unterschiedlichen Konstruktionen. Nur, diesen Hub absolut auf Null zu reduzieren, erfordert erheblichen Aufwand an unterschiedlichen Distanzscheiben im 1/10mm Bereich etc., jeweils auf die Gegebenheiten (wieder Fertigungstoleranzen) abgestimmt.
Da ist eine kleine Druckfeder, welche auch das Schlagwerk im Leerlauf vor Leerschlägen schützt, die einfachere und trotzdem praktikablere Lösung.
 
Vielen Dank für die Erklärung, Herr Gürth.

H. Gürth schrieb:
Da ist eine kleine Druckfeder, welche auch das Schlagwerk im Leerlauf vor Leerschlägen schützt, die einfachere und trotzdem praktikablere Lösung.

Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn man eine Schlagbohrmaschine als Bohrmaschine (ohne Schlag) oder Schrauber benutzt, dann wird durch den Anpressdruck (speziell beim Schrauben) die Spindel doch soz. ins Gehäuse geschoben. Wirkt man damit nicht gegen den "Leerschlagschutz"?

Vielen Dank!

Christian Aufreiter
 
Christian Aufreiter schrieb:
Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn man eine Schlagbohrmaschine als Bohrmaschine (ohne Schlag) oder Schrauber benutzt, dann wird durch den Anpressdruck (speziell beim Schrauben) die Spindel doch soz. ins Gehäuse geschoben. Wirkt man damit nicht gegen den "Leerschlagschutz"?

Zum besseren Verständnis anbei ein Zeichnungsausschnitt einer
BOSCH Schlagbohrmaschine aktueller Baureihe.

Teil 41/42 ist die Umschaltwelle Bohren/Schlagbohren.
Welle ist rund (Bohrstellung), auf einer Seite abgeflacht(Schlagbohrstellung, lässt den Nockenhub zu) .
Teil 843/36 =Schlagnocken
Teil 40 Kugel nimmt den Bohrdruck(Bohrstellung) auf.
Teil 38 Einstellscheiben, versch. Stärken lieferbar, zum Spielausgleich (Axialspiel) in der Bohrstellung.
Teil 26 Druckfeder zwischen den Schlagnocken. Hält diese im Leerlauf auf Distanz.

75_gsb20_1.jpg
 
Vielen Dank für die Zeichnung, Herr Gürth.
Durch sie kann ich mir die Funktionsweise wesentlich besser vorstellen. Ob ich sie völlig verstanden habe, ist eine andere Frage. :wink:
Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit meine Schlagbohrmaschine zerlegen.
Jedenfalls dürften, soweit ich es Ihren Ausführungen und der Zeichnung entnehmen konnte, das Spiel und die Tatsache, dass die Feder sowohl im Bohr- und Schraub- als auch im Schlagbohrbetrieb (ausgenommen Leerlauf) komprimiert wird, „normal“ bzw. notwendig sein.
Was würde passieren, wenn es keine Distanz im Leerlauf im Schlagbohrbetrieb gäbe? Ich meine, wie schnell wäre das Schlagwerk „im Eimer“?

Mit freundlichen Grüßen

Christian Aufreiter
 
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