Stahltreppe mit neuer GKM am bauen....

Diskutiere Stahltreppe mit neuer GKM am bauen.... im Forum Projektvorstellungen im Bereich Anwendungsforen - Moin, meine neustes Projekt hat begonnen. Baue mir eine Industrietreppe von meiner geplanten Werkstatt hinauf ins Lager (auf dem Gewölbekeller)...
ellhel

ellhel

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Moin,

meine neustes Projekt hat begonnen. Baue mir eine Industrietreppe von meiner geplanten Werkstatt hinauf
ins Lager (auf dem Gewölbekeller).
Alles am schweißen mit meiner treuen NTF-MIG250. Trotz Chinakracher kann ich sagen das ich mit dem Teil schon viele, wirklich viele Meter Schweißnaht gezogen hab. Was ich der gegönnt habe war nur ein MB25 Brenner von Abicor Binzel in 4m und der Umbau auf temperaturgesteuerten Lüfter.
Hatte mich ja nochmal mit Fusion360 versucht. Aber verdammt, ich komme damit nicht zurecht, also doch wieder mit TurboCad Pro 2021 das ganze geplant.
Hier mal die ersten Impressionen:


Treppe Breitenheim_1.jpgTreppe_Gewölbe.jpg8848---2023-12-27.jpg8844---2023-12-27.jpg8839---2023-12-27.jpg8834---2023-12-27.jpg

Grüße
Helmut
 
Achso, das Regal zu dem die Treppe hinauf führt ist auch ein Umbau aus verschiedensten Teilen. Ein altes Palettenregal.
Ergänzt habe ich 24 Streben damit die OSB-Böden sich nicht biegen. Als in schönem
Narzissengelb lackiert.
Das Bild wo ich ganz oben drauf sitze, da seht Ihr unten links wo der der Cola-Kasten steht. Darunter schlägt die Treppe an.
8759---2023-12-10.jpgBlick vom obedrsten Regalfach8646---2023-11-26.jpg8473---2023-10-29.jpg8434---2023-10-18.jpg8397---2023-10-13.jpg
 
Cool und Mega aufwand. :top:

Doch warum kein Holz (fände Holz einfacher und muss auch nicht lackiert werden)?
 
Ja..weiß...bin halt der Stahltyp :wink:

Produktion läuft ..
IMG_20231228_130517088.jpg
 
Danke für die ansehnliche Dokumentation und weiterhin gutes Gelingen!
Aufgrund der Fotos, die du bislang (auch in anderen Beiträgen) veröffentlicht hast, habe ich den Eindruck, dass sowohl deine Arbeitsweise als auch deine Werkstatt außerordentlich gut durchdacht sind. Wenn du uns einmal einen näheren Einblick in deine Werkstatt geben möchtest, würde mich das sehr freuen. Ich denke, da könnte ich viele Anregungen zur Optimierung meiner Werkstatt gewinnen.

Einen schönen Abend wünscht

Christian
 
Hallo,

naja, meine Bastelbude ist natürlich auf Metallbau ausgelegt. Ich fiebere aber meiner neuen Werkstatt entgegen. In unserem Sanierungsobjekt geht es schleppend voran...leider. Für dort ist auch die Treppe die ich gerade baue. Das gibt dort eine geile "Fertigungsstätte". Mein Träumchen sozusagen.
Zur Zeit ist bei mir Chaos. Ich springe hin und her. Also zwischen Baustelle und alter Werksstatt.

Trotzdem hier wieder ein paar Bildchen:

Musste mit der Treppenwange nach draußen ausweichen. Zu sperrig und zu schwer. :oops:
8875---2023-12-30.jpg
Ach ja...ich liebe Elektroden schweißen......Geht immer und überall, bei Wind und Wetter......8873---2023-12-30.jpg8871---2023-12-30.jpg:D

8853---2023-12-28.jpg8856---2023-12-28.jpg8860---2023-12-28.jpg8867---2023-12-29.jpg8870---2023-12-29.jpg

Grüße
Helmut

Edit: Jetzt geht es an das Geländer.
 
Wow.. alle Achtung
Das mit dem hin und her springen kenne ich leider zu gut, die Sanierung läuft bei mir auch schleppend hier und die Garage ist ein schlachtfeld - 1 Fahrstunde weg also meißtens nur hin und was gebraucht wird holen und zurück auf die Baustelle....
Fiebere auch meiner 1. Eigenen Werkstatt entgegen - also nicht gemietet sondern auf dem eigenen Grundstück aber leider geht der Hausbau vor und läuft viel schleppender als gedacht... zuletzt hat die Lieferung vom Beton für den Ringanker nicht geklappt - wirft mich ca 1 Monat zurück....
 
Oh...Ein Leidensgenosse...Ja..Es ist nervig. Zum Glück muss ich nur 8km fahren..
 
FROHES NEUES ERST MAL ..

so. Ich war fleißig. Hier ein paar aktuelle Fotos.

Geländer am "Original" verheftet..😉
IMG_20240101_162806222.jpg
IMG_20240101_151938951.jpg



Treppenwangen sind schonmal vor Ort
Eine Seite ist grundiert.
IMG_20240102_131654374.jpg

Liebe Grüße
Helmut
 
Schöner Fortschritt. Gerne weiter kommentieren …
 
Hier mal kurz wo ich dann irgendwann mal einziehen möchte...
Also die geplante Werkstatt. Erstmal muss jetzt die Treppe provisorisch montiert werden.
Werkstatt Breitenheim.jpg

Das heißt der alte Putz runter da wo die Treppe mit M16er Ankerstangen im Stein verankert wird.
Fugen auskratzen und die Bruchsteine gut und tief neu ausfugen mit hydraulischen Kalkmörtel.
Dann die Ankerstangen einkleben (mit Würth WIT VM250). Ich dreh dann zuerst eine Mutter mit Scheibe auf,
dann werden die Treppenwangen aufgeschoben und wiederum mit Mutter und Scheibe fein justiert. Ich kann mir das quasi einkontern bis es passt. Muss halt schon mal das Auge über die Wand werfen und die Putzstärke ermitteln. Die Wandanschlußplatten hinterfülle ich dann mit Unterstopfmörtel (schrumpffreier Mörtel).
Wenn es dann mal soweit ist das die Bodenplatte gegossen wird, wobei ich da noch nicht weiß ob es ein Gussasphalt wird als Endbelag, muss die Treppe noch mal mit dem Kettenzug hochgehoben werden. Bis dahin steht die halt nur mal auf dem festen Lehmboden, gesichert mit Erdankern.

Aber da ich alles an Werkzeug und Baumaterial aus dem Haus schaffen muss, brauch ich die Treppe da. Über dike Leiter alles hochzubringen ist eine Qual.

Übrigens zur Info, für alle Interssierten die evtl. ein paar Infos mitnehmen möchten wenn Sie hier mitlesen.
Beim verwendeten Lack schwöre ich als Profi-Metaller auf Mipa Lacke.
Grundiert mit Mipa AK 105-20 KH-Zinkphosphat-Dickschicht-Primer. Der ist wirklich top. Deckt wie Sau und ist auch schnell überlackierbar. Der Decklack ist bei der Treppe ein RAL 9007 graualuminium Mipa 231-50 - 3-1 Lack. Bei der Grundierung wie auch beim Decklack geb ich immer einen guten Schuß Härteverdünnung dazu. Der Lack trocknet bei den derzeitigen Temparaturen einfach besser und er läßt sich besser spritzen.

:|
Grüße
Helmut
 
Zuletzt bearbeitet:
Etwas OT, aber aus Interesse, gibt es bei dem Weitspann Schwerlastregal keine Probleme mit dem Gewölbe darunter, da es ja nur auf vier Punkten darauf einwirkt?
Ich kenne es von unserem alten Haus und bei Bekannten, da wurde ein Betondeckel übers Gewölbe gelegt bevor die Fläche für schwere Dinge genutzt wurde.
 
Hallo,

ich hab da Streifenfundamente gegossen. 50cm breit und 150cm lang.
Die sind ca. 45 cm tief.
Und das Regal belastete ich natürlich nicht mit Paletten. Da sind ganz oben eine Lage nur HT und KG Rohr. Paar Maschinen.
Eins tiefer nur Elektroinstallations Material. Also das schwerste sind wohl die Fundamente und das Regal selbst.
Obwohl ich sagen muss, das es rießig ist, aber trotz allem nocht leicht. Auch meine selbstgemachten Streben unter den OSB Böden sind nur aus 2mm Rohr.

Das mit dem Beton Boden hab ich mir auch überlegt. Da laß ich aber einen Fachkundigen kommen. Weißt Du wie dick die betoniert wurde bei Deinen Bekannten.

Bei Bedarf bohre ich seitlich Löcher und klebe 20mm Armierungsstahl rein von 3 Seiten. Dann kann das mit der Betonplatte vergossen werden.

Liebe Grüße
Helmut
IMG_20230819_094803704.jpg


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Falls du es Zeitlich hinbekommst, das ausfugen von Bruchsteinen kommt bei mir auch demnächst.... vieleicht könntest du mal zeigen/erklähren wie du das umsetzt?
 
Also ich klopf alles lose Material ab, kratz so 2-3cm tief aus. Dann mit der Drahtbürste drüber, mehrmals absaugen, mit Pressluft abblasen und auch mal wässern...
Zum ausfugen nehme ich nur "Hessler HP9 G" Kalkputz.
Ich zieh stabile Gummihandschuhe an und drück das tief rein...Geht 10x schneller als mit Fugeisen etc...Jedenfalls bei mir..Bin ja auch Schlosser und kein Verputzer.
Aber ich habe schon ein paar Tonnen verschafft vom Hesslerputz.
Hier mal ein paar Bilder.

Als 1. Die gereinigte Wand.
Als 2. teils ausgefugt
Als 3. Die erste Putzschicht
Als 4. Die fertige Wand.
IMG_20221204_115130316.jpgIMG_20230102_130625726.jpgIMG_20230102_160602807.jpgIMG_20230219_161213638.jpg
Aber da kommen noch Kalziumsilikatplatten drauf mit Kalk Feinputz.
Ich werde aber im Werkstattbereich auch Standard Kalk-Zement putz nehmen. Nur keinen reinen Zementputz. Ist viel zu hart für die weichen Sandsteine.
Ansonsten "Fachwerk.de"

Liebe Grüße
Helmut
 
Wow das sieht echt gut aus. Zum ausfugen und reinigen habe ich ein mal mit dem Hochdruckreiniger probiert und war recht zufrieden (bei mir ist in den Fugen eine gelbe sandige Masse) allerdings stehen bei mir immernoch nur die Aussenmauern und es regnet eh voll rein weshalb nässe kein Problem darstellt.
Den Hesslerputz werde ich mal anfragen - mir wurde vom Bau-Mit vertreter Kalk mit Trass empfohlen.

Im Innenbereich werde ich überall wo es geht die Steine offen lassen und nur verfugen damit Feuchte gut weck trocknet, das ich meine Mauern trocken gelegt bekomme währe eine Illusion und von Aussen muss ich dämmen (160mm Steinwolle sind das Minimum laut Energieberater um die Anforderungen zu erfüllen)

Aber als erstes muss endlich der Ringanker kommen, wenn der drauf ist werde ich die Wände innen anfangen und parallel dazu die Deckenschalung bauen - so der Plan

Danke und liebe Grüße
Sebastian
 
ich hab da Streifenfundamente gegossen. 50cm breit und 150cm lang.
Die sind ca. 45 cm tief.
Ah,ok. durch die Streifen ist die Auflagefläche schonmal deutlich großer, sah auf den Bildern für mich wie Punktfundamente aus.

Weißt Du wie dick die betoniert wurde bei Deinen Bekannten.
Bei meinen Bekannten ist die Decke ca. 35 cm dick, hat auber auch eine Fläche von ca. 6 x 8 m. Die Situation ist ähnlich wie bei dir, nur dass der gewölbekeller tiefer liegt und so nur ein Höhenunterschied von ca. 60 cm zwischen Boden und Kellerdeckel besteht. Aud der Seite auf der der Betondeckel begangen werden kann ruht er auf einem ca. 1,2m tiefen Fundament, an den anderen drei Wänden ist er mit den Scheunenwänden verankert.
Bei unserem alten Haus war der Deckel über dem Kellerabgang freischwebend und ca. 20 cm dick, hatte aber auch nur eine Fläche von ca. 3x3 m und war in die Grundmauern des über dem Keller entstandenen damaligen Neubaus integriert. Der Deckel über dem eigentlichen Keller, der sehr tief lag, war die normale Bodenplatte des neuen Hauses. Da standen dann auch die Öltanks mit ca. 4000 Liter Heizöl drauf.
 
Ah,ok. durch die Streifen ist die Auflagefläche schonmal deutlich großer, sah auf den Bildern für mich wie Punktfundamente aus.


Bei meinen Bekannten ist die Decke ca. 35 cm dick, hat auber auch eine Fläche von ca. 6 x 8 m. Die Situation ist ähnlich wie bei dir, nur dass der gewölbekeller tiefer liegt und so nur ein Höhenunterschied von ca. 60 cm zwischen Boden und Kellerdeckel besteht. Aud der Seite auf der der Betondeckel begangen werden kann ruht er auf einem ca. 1,2m tiefen Fundament, an den anderen drei Wänden ist er mit den Scheunenwänden verankert.
Bei unserem alten Haus war der Deckel über dem Kellerabgang freischwebend und ca. 20 cm dick, hatte aber auch nur eine Fläche von ca. 3x3 m und war in die Grundmauern des über dem Keller entstandenen damaligen Neubaus integriert. Der Deckel über dem eigentlichen Keller, der sehr tief lag, war die normale Bodenplatte des neuen Hauses. Da standen dann auch die Öltanks mit ca. 4000 Liter Heizöl drauf.
Danke für die ausführliche Info...Supppi

LG
Helmut
 
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