"Professionelle" Elektro-Kettensägen

Diskutiere "Professionelle" Elektro-Kettensägen im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, nach längerem Mitlesen habe ich mich hier nun auch mal angemeldet. Ich komme aus Berlin und bin im Laufe der Jahre damit befasst, mir eine...
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Ente3000

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Hallo,

nach längerem Mitlesen habe ich mich hier nun auch mal angemeldet.
Ich komme aus Berlin und bin im Laufe der Jahre damit befasst, mir eine kleine Werkstatt einzurichten für verschiedenste Sachen, Elektronik, Holz, vor allem aber Richtung Metallverarbeitung/Fahrrad.

Was mich aktuell aber besonders umtreibt ist, dass ich dringend eine neue Kettensäge brauche. Da ich nicht so der Fan Benzin-Verbrennung bin kommt für mich nur Elektro in Frage.
Aktuell habe ich noch ca. 20-30m³ Brennholz zu sägen und im Laufe der Jahre kommt da sicher noch mehr dazu, überwiegend Kiefer, aber auch Hartholz. Also nichts wirklich professionelles, aber doch schon etwas mehr als nur einmal im Jahr im Kleingarten nen Kirschbaum zu zerlegen.

Meine alte Säge war wohl ein No-Name Produkt, "1500W", 40cm Schwert mit 3/8" Hobby Kette (zuletzt Oregon 91PX 3/8", 1,3mm). Die hat nun nach einigen Jahrzehnten, die letzten 10 Jahre davon etwas intensiver, ihren Geist aufgegeben. Die Zahnwelle die aus dem Motor kommt ist abgedreht und lässt sich anscheinend auch nicht tauschen, scheint eingeklebt/eingeschweißt zu sein. Dabei wirkte die Verarbeitung ansonsten gar nicht so schlecht.

Die alte Säge war eig. gar nicht schlecht, aber wenn man professionellen Baumfällern zu gesehen hat war der Unterschied doch gewaltig. Dort geht das durch wie durch Butter, während ich mich immer ziemlich abquälen musste. Das soll sich nun ändern dachte ich mir, informierte mich fleißig über Sägeketten. Gut schien mir dann 0.325" Vollmeißel zu sein - um dann festzustellen, dass ich keine einzige Elektro-Säge damit gefunden habe!
Auch ist bei den allermeisten Sägen bei 2000W Schluss, lediglich die Stihl MSE 250 hat 2500W oder irgendwelche no-name's, wobei ich mich da frage, ob die Angaben so stimmen.

Benzin-Kettensägen gibt es mit deutlich mehr Leistung, und dort sind die Angaben wohl immer Ausgangsleistung, bei den Elektro-Sägen wohl die Eingangsleistung. Da nie der Wirkungsgrad mit angegeben ist sagt die dann eig. mehr oder weniger gar nichts aus. :(
Gut, vlt reichen die 2000W bei passablen Wirkungsgrad auch aus, weil ein Elektromotor auch ein gleichmäßigeres Drehmoment hat, verwundern tut es mich doch.
An einer guten mit 16A abgesicherten Schuko-Dose mit passenden Kabeln wäre auch deutlich mehr drin, an Drehstrom sowieso. Elektromotoren gleicher Leistung kann man doch zudem viel kleiner und leichter bauen als Verbrennungsmotoren.

Dolmar/Makita schreiben immer nur von 3/8" / 1,3mm Ketten, aber ich fürchte gemeint ist damit 3/8" Hobby, nicht 3/8" "Profi", z.B. bei der Makita UC4051A / Dolmar ES2141TLC.
Die einzige Säge mit Profi-Kette die ich gefunden habe ist die oben erwähnte Stihl MSE 250 mit '3/8 "', also wohl 3/8" Profi nehme ich an, bei den anderen Sägen schreiben sie explizit '3/8 " P', wobei das 'P' bei Stihl ja wohl für 'Picco' und damit äquivalent für Hobby steht, wenn ich das richtig verstanden habe.

Woran liegt das? Weil alle die ein richtiges "Männerspielzeug" haben wollen immer noch meinen das muss mit Benzin sein? Die Zeiten müssten doch mal vorbei sein. Das mal so als allgemeine Interessensfrage am Rande. :wink:

Ich fürchte bei mir wird es nun auf diese Makita UC4051A / Dolmar ES2141TLC hinauslaufen, auch wenn sie mir etwas schwach erscheint, der Kettenspanner ja wohl etwas fragil ist, mir ein Quermotor ohne Kegelrad robuster erscheint und die Öleinfüllung seitwärts auch komisch ist.
Anscheinend könnte ich dabei nicht einmal meinen kleinen Restbestand von zwei Oregon 91PX Sägeketten weiter verwenden, da diese 57 Treibglieder haben aber bei den Sägen wohl nur 56 benötigt werden, aber gut, das sollte nicht entscheident sein.
Oder, konkrete Frage, meint ihr es lohnt sich, wirklich 3x (in Worten: dreimal) so viel (ca. 600€ statt 200€) für die bereits erwähnte Stihl MSE 250 auszugeben?
Oder gäbe es doch noch andere gute Sägen, die mir entgangen sind? Das Billigsegment ist ja sehr groß, aber bei den besseren siehts sehr überschaubar aus scheint mir.


Würde mich sehr über ein paar Anregungen freuen. :thx:

Beste Grüße,
Tobi
 
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Ein_Gast

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Ente3000 schrieb:
...aber wenn man professionellen Baumfällern zu gesehen hat war der Unterschied doch gewaltig. Dort geht das durch wie durch Butter, während ich mich immer ziemlich abquälen musste.
Da werden ganz andere Leistungen verwendet. Meine - verglichen mit anderen Sägen - nur mittelgroße Husqvarna 562XP hat 3,5 KW - Abgabeleistung, wie du schon bemerkt hast. Das kannst du locker mit einem 4,5 KW (Aufnahmeleistung) Elektromotor vergleichen. Das ist mehr als das Doppelte, bis zum Dreifachen von dem, was Elektrosägen bieten.

Aber ein weiterer wichtiger Punkt ist eine scharfe Kette. Die ist ganz entscheident für den Fortschritt.

Die andere Drehmomentkurve kannst du vernachlässigen. Für gewöhnlich werden Sägen bei Vollgas betrieben und genau auf diese Drehzahl sind die Motoren ausgelegt. Da ist ein hohes Stillstandsmoment völlig uninteressant.

Dolmar/Makita schreiben immer nur von 3/8" / 1,3mm Ketten, aber ich fürchte gemeint ist damit 3/8" Hobby, nicht 3/8" "Profi", z.B. bei der Makita UC4051A / Dolmar ES2141TLC.
Die einzige Säge mit Profi-Kette die ich gefunden habe ist die oben erwähnte Stihl MSE 250 mit '3/8 "', also wohl 3/8" Profi nehme ich an, bei den anderen Sägen schreiben sie explizit '3/8 " P', wobei das 'P' bei Stihl ja wohl für 'Picco' und damit äquivalent für Hobby steht, wenn ich das richtig verstanden habe.
Da solltest du dich nicht verrennen. Es gibt keinen nennenswerten Unterschied zwischen "Hobby"- und "Profi"(Halbmeißel)-Ketten. Die dickeren Profiketten sind stabiler und halten somit höhere Kräfte aus, wohingegen die Hobbyketten dünner sind und somit tatsächlich schneller schneiden, weil die Säge weniger arbeiten muss. Deshalb gibt es für einige kleine Stihl Profisägen auch Umbaukits auf Pico-Ketten.

Woran liegt das? Weil alle die ein richtiges "Männerspielzeug" haben wollen immer noch meinen das muss mit Benzin sein?
Das liegt daran, weil kein Forstarbeiter mit Generator in den Wald will und Hobbyisten meist nicht die Leistung brauchen. Oder wollen: Du darfst auch nicht vergessen, dass Leistung gleichzeitig Gewicht mit sich bringt. Meine Säge wiegt voll ausgerüstet irgendwas bei 9 Kilo. Wenn du damit Klötzchen am Sägebock schneiden willst...

Ein eine Säge mit 3-KW-Elektromotor wäre nicht nennenswert leichter.
 
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Brandmeister

Guest
Wenn es unbedingt Elektro sein soll, schau Dir eventuell sowas an. Weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Brennholz damit sehr gut sägen lässt. Ist auch weniger wartungsbedürftig als eine Kettensäge.
 
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Ente3000

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Hallo,

danke für eure Antworten! :D

Ein_Gast schrieb:
Aber ein weiterer wichtiger Punkt ist eine scharfe Kette. Die ist ganz entscheident für den Fortschritt.
Ja, die Erfahrung habe ich auch schon länger gemacht. Für die Hobby-Ketten habe ich daher das passende Feilenset da, das macht wohl den größten Unterschied.

Ein_Gast schrieb:
Die andere Drehmomentkurve kannst du vernachlässigen. Für gewöhnlich werden Sägen bei Vollgas betrieben und genau auf diese Drehzahl sind die Motoren ausgelegt. Da ist ein hohes Stillstandsmoment völlig uninteressant.
Da hatte ich eig. auch dran gedacht, klingt plausibel, danke für die Bestätigung.
Wobei meine kleine Elektro-Säge eben leider nicht immer volle Geschwindigkeit hatte, weil die dann irgendwann einbrach wenns zu anstrengend für sie wurde.

Ein_Gast schrieb:
Da solltest du dich nicht verrennen. Es gibt keinen nennenswerten Unterschied zwischen "Hobby"- und "Profi"(Halbmeißel)-Ketten. Die dickeren Profiketten sind stabiler und halten somit höhere Kräfte aus, wohingegen die Hobbyketten dünner sind und somit tatsächlich schneller schneiden, weil die Säge weniger arbeiten muss. Deshalb gibt es für einige kleine Stihl Profisägen auch Umbaukits auf Pico-Ketten.
Das hab ich mich auch gefragt, gut zu wissen, danke! So klärt sich hier doch noch einiges :) :thx:

Ein_Gast schrieb:
Das liegt daran, weil kein Forstarbeiter mit Generator in den Wald will und Hobbyisten meist nicht die Leistung brauchen. Oder wollen: Du darfst auch nicht vergessen, dass Leistung gleichzeitig Gewicht mit sich bringt. Meine Säge wiegt voll ausgerüstet irgendwas bei 9 Kilo. Wenn du damit Klötzchen am Sägebock schneiden willst...
Naja, 9kg ist sicherlich nicht ganz ohne, aber von nix kommt halt nix und mir erscheint die Masse zunehmend ein ganz gutes Kriterium für die Qualität von Werkzeug zu sein.
Der dicke Eichen- oder Robinienklotz sägt sich ja nicht leichter nur weil er jetzt im Garten liegt und nicht mehr im Wald ist... Und auch an nem dicken Kiefernstamm säge ich da schon nen Weilchen bzw. muss erst spalten und dann stückchenweise sägen. :saegen:
Ich sag ja nicht, dass das gleich alle brauchen, aber bei den Benzin-Dingern gibts ja auch Vielfalt ohne Ende. Naja, sollte ich wohl mal den Herstellern sagen, vielleicht wissen die nur nicht, dass es da eine Nachfrage für gibt. :lol:

Ein_Gast schrieb:
Ein eine Säge mit 3-KW-Elektromotor wäre nicht nennenswert leichter.
Ja, sicherlich nicht so viel leichter, aber grundsätzlich lässt sich ein E-Motor noch immer kompakter bauen als ein Verbrennungsmotor. Das gilt besonders für kurzfristige Leistung, aber durchaus auch für Dauerleistung. Zumal die 3kW elektrisch bei nem Wirkungsgrad von sagen wir mal bescheidenen 70% für diese kleinen Motoren auch "nur" 2,1kW Ausgangsleistung wären. So viel ist das ja auch nicht verglichen mit den "richtigen" Benzin-Sägen.

Brandmeister schrieb:
Wenn es unbedingt Elektro sein soll, schau Dir eventuell sowas an. Weiß aus eigener Erfahrung, dass sich Brennholz damit sehr gut sägen lässt. Ist auch weniger wartungsbedürftig als eine Kettensäge.
Hm, danke, aber ich glaube ich möchte doch gerne bei ner Kettensäge bleiben. Wollte mich ja eig. eher vergrößern/professionalisieren, auch wenn daraus jetzt wohl nich viel wird. Vlt bin ich zu verblendet, aber das scheint mir doch eine ein Rückschritt dabei zu sein, schon alleine was schärfen anbelangt.
 
B

Brandmeister

Guest
Ente3000 schrieb:
[...]Und auch an nem dicken Kiefernstamm säge ich da schon nen Weilchen bzw. muss erst spalten und dann stückchenweise sägen[...]
Wie dick ist denn bei Dir ein dicker Kiefernstamm? Wäre einfacher einzuschätzen, was man Dir empfehlen könnte, wenn man das etwas genauer wüsste.

Ente3000 schrieb:
[...]Naja, sollte ich wohl mal den Herstellern sagen, vielleicht wissen die nur nicht, dass es da eine Nachfrage für gibt[...]
Die wissen schon, dass es einen Markt für elektromotorisierte Kettensägen gibt. Der Trend geht bloß weg vom Kabel hin zum Akku. Wenn Du allerdings mal hier bei Stihl guckst, findest Du trotzdem ein gewisses Portfolio an kabelgebundenen Kettensägen. Musst allerdings noch einen Händler finden, der sie führt.
 
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Ente3000

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Brandmeister schrieb:
Wie dick ist denn bei Dir ein dicker Kiefernstamm? Wäre einfacher einzuschätzen, was man Dir empfehlen könnte, wenn man das etwas genauer wüsste.
Hab gerade mal nachgemessen.
Ich habe einige wenige Klötze über 1m, sogar Robinie. Aber die meisen haben nicht mehr als 60cm.
Der reine Durchmesser ist aber gar nicht so entscheident. Ein reines Kiefernstammstück spalte ich locker mit Alu-Drehspaltkeilen. Problem ist eher, wenn viele Astlöcher drin sind, also vorallem bei Fichte und Robinie. Da gibts manchmal hartnäckige Stücken die müssen gar nicht groß sein, lassen sich trotzdem schlecht spalten. Und die "Baumarktsäge" kommt da eben auch schnell an ihre Grenzen. Letztendlich kriegt man schon alles durch, aber das ist dann eben ein richtiger Kraftakt und kostet ordentlich Zeit.
( Ja, ein richtiger Forstarbeiter lacht da bestimmt drüber :crazy: :D )

Brandmeister schrieb:
Die wissen schon, dass es einen Markt für elektromotorisierte Kettensägen gibt. Der Trend geht bloß weg vom Kabel hin zum Akku. Wenn Du allerdings mal hier bei Stihl guckst, findest Du trotzdem ein gewisses Portfolio an kabelgebundenen Kettensägen.
Ja, da hatte ich mir ja die MSE 250 ausgeguckt. Aber für nur 25% mehr (Eingangs-)Leistung gleich dreimal so viel zahlen wie für die Dolmar/Makita ist natürlich schon heftig.
Wenn sich das wirklich lohnt, die dann auch qualitativ wirklich deutlich besser ist, ich daran wenigstens 20 Jahre Freude habe,... würde ich sicherlich schon in den sauren Apfel beißen. Aber im Moment tendiere ich doch zu Dolmar/Makita.

Edit: Die Stihl MSE 230 bekommt man schon für 400€, also "nur" noch das doppelte von Dolmar/Makita.
Aber da hätte ich schon meine Zweifel, ob die dann wirklich besser ist.
Hat zwar formal 300W mehr (Eingangs)leistung, aber gleichen Kettentyp und sie wiegt statt 5,7 nur 4,7kg, was mich eher sketisch macht. Ich nehme gerne 2-3kg mehr in Kauf wenn ich dafür mehr Qualität und Leistung bekomme.
 
H. Gürth

H. Gürth

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ich daran wenigstens 20 Jahre Freude habe,.
Da würde ich mir aber eher Gedanken zur Ersatzteilversorgung nach bereits 10 Jahren machen :mrgreen:
 
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Ente3000

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H. Gürth schrieb:
ich daran wenigstens 20 Jahre Freude habe,.
Da würde ich mir aber eher Gedanken zur Ersatzteilversorgung nach bereits 10 Jahren machen :mrgreen:
Ja...
Ich bin da ein gebrandmarktes Kind, habe im Moment das Gefühl nicht mehr hinterher zu kommen mit reparieren so viel wie kaputt geht.
Wenn Dolmar/Makita wenigsten 10 Jahre hält (ist ja kein Dauereinsatz bei mir), kann ich mir alle 10 Jahre eine neue kaufen. Dann komme ich mit den 600€ für die Stihl schon mal 30 Jahre weit. :saegen:
Nachhaltig ist natürlich was anderes... :roll:
 
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Drehmomentapostel

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Hol dir ne vernünftige mit Benzinmotor.
Damit wirst du fertig, bei Robinie und 1m Stammdurchmesser.

Unsere größte ist eine Stihl mit irgendwas in die 8PS, sprich etwa 6kW.
Damit kommt man wirklich gut durch dickes Zeug.
Für dich reichen sicher auch 3-4 PS

Mit Elektro fängt im halbwegs professionellen Segment keiner an.

Unsere älteste ist eine Stihl 026, die hat schon einen ganzen Wald zerlegt :D und läuft und läuft.
Das ist qualitativ gutes Zeug.
Dolmar und Husqvarna sollen auch nicht schlecht sein.
 
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Ente3000

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Drehmomentapostel schrieb:
Hol dir ne vernünftige mit Benzinmotor.
Damit wirst du fertig, bei Robinie und 1m Stammdurchmesser.
Danke. Das ist wohl die traurige Erkenntnis, dass es im Elektro-Bereich da nichts vergleichbares gibt :(
Aber Benzin ist für mich wirklich keine Option. Im Wald ohne Steckdose, ok, aber ich säge wie gesagt nur im Garten. Ich fahre extra kaum Auto, Motorrad, heize wenig und mit Holz,... und nun ohne Not Öl verbrennen, ne, das will ich nicht. Auch die Nachbarn sind hier mehr und näher als irgendwo auf dem Land, da muss ich sowieso schon mit Lärmbelästigung aufpassen. :roll:

Drehmomentapostel schrieb:
Dolmar und Husqvarna sollen auch nicht schlecht sein.
Im Elektro Bereich sind ja leider Dolmar/Makita und Husgvarna baugleich, weswegen es wohl an Auswahl mangelt. Bleiben eig. nur die und Stihl wenn ich das richtig sehe.
 
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Dominik Liesenfeld

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Hallo,

Ich habe die Makita/Dolmar-E-Kettensäge seit rund 10 Jahren, eher für Holzbau als für Brennholz, aber der Apparat geht wie Schmitz' Katze. Damals hatten die ggü Stihl wenigstens eine Stahl-Krallenleiste, vergleichbare Tihl hatten die Krallenzähne aus Kunststoff sm Gehäuse angespritzt..

Ansonsten +1 für Benzinkettensäge
 
B

Brandmeister

Guest
Auch wenn ich da meinungsmäßig beim Drehmomentapostel bin (also Benziner +2); Du kannst Dein Glück noch bei Echo versuchen. Ist ein Japaner aus dem professionellen Bereich, aber auf dem europäischen Markt nicht so stark vertreten (hier heißt ne gewerbliche Kettensäge halt vorrangig Stihl oder Husqvarna).
 
E

Ente3000

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Ah cool, danke, die kannte ich echt noch gar nicht.
Als aktuelles Modell gibt's ja anscheinend nur die Echo CS-2400, preislich fast gleich mit der zuvor erwähnten Dolmar/Makita.
Sieht durchaus halbwegs solide aus und hat immerhin 400W mehr Nennleistung bei gleicher Schwertlänge. Ist mir durchaus sympathisch.
Leider finde ich nicht allzu viele Informationen zu, toll wäre natürlich ein Vergleich zur Dolmar/Makita.
Und da sie hier nicht ganz so verbreitet ist frage ich mich, ob ich dazu in nen paar Jahren noch Ersatzteile bekomme, wobei sie wohl immerhin 5 Jahre Garantie hat, gar nicht schlecht.

Ansonsten habe ich noch die CSE2700 Scheppach mit angeblich 2700W gefunden. Allerdings 45,5 cm Schwert (18"), das brauche ich eig. nicht, die 40cm reichen mir fast immer. Auch wirkt sie irgendwie etwas billig auf mich.

Richtig toll wäre jetzt natürlich noch, würde sich hier jemand finden der Erfahrung mit allen dreien hat :D
Wenns nicht noch irgendnen ganz tollen anderen Hinweis gibt läufts auf eine von den dreien raus, Stihl für den dreifachen Preis ohne wirklich ersichtlichen Mehrwert hat mich da nicht überzeugt.

Meine aktuelle Präferenz:
1. Echo CS-2400
2. Dolmar ES2141TLC / Makita UC4051A
3. CSE2700 Scheppach

Eine von dreien. Das Gegeneinander testen überlasse ich anderen, auch wenn es seinen Reiz hätte. :D

Irgendwann komme ich ohnehin zu dem Punkt wo es mal reicht mit der ganzen Theorie und im Prinzip jede Baumarktsäge besser ist als gar keine. :roll:

Edit.: Die Echo wiegt wohl nur 3,9kg sehe ich gerade und die Kettengeschwindigkeit ist nur mit 12m/s angegeben. Bei Dolmar/Makita sind 14,5m/s angegeben. Kein riesen Unterschied und sicherlich immer fraglich, ob die Angaben so vergleichbar sind, aber gerade die 3,9kg ggü. 5,7kg lassen meine Präferenz der Punkte 1 und 2 doch wieder wackeln. :oops:
 
B

Brandmeister

Guest
Was Scheppach angeht, das war mal ein richtiger Hersteller für Schreinereimaschinen und ist heute eine Kistenschieberei die billig(st) in China einkauft und Scheppach draufschreibt. Gelegentlich haben sie mal was brauchbares im Portfolio, meistens eher nicht.
 
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Ein_Gast

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Ente3000 schrieb:
Die Echo wiegt wohl nur 3,9kg sehe ich gerade und die Kettengeschwindigkeit ist nur mit 12m/s angegeben. Bei Dolmar/Makita sind 14,5m/s angegeben.
Das ist alles andere als gut. Benziner liegen irgendwo zwischen 20 und 30 m/s Kettengeschwindigkeit. Da hast du einen der Gründe, warum die Elektrosägen so langsam sind.

Hast du dir mal eine Makita DUC353 angesehen? Ist zwar Akku, aber immerhin mit 20 m/s angegeben und dank brushless sollte die Drehzahl weniger stark abfallen als bei den kabelgebundenen Geräten.

Kann aber nicht von persönlichen Erfahrungen berichten und daher auch nicht von einem Vergleich zu anderen Sägen.
 
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Ente3000

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Brandmeister schrieb:
Was Scheppach angeht, das war mal ein richtiger Hersteller für Schreinereimaschinen und ist heute eine Kistenschieberei die billig(st) in China einkauft und Scheppach draufschreibt. Gelegentlich haben sie mal was brauchbares im Portfolio, meistens eher nicht.
Ok, das bestätigt leider meinen Eindruck, schade.
Im übrigen gibt es innerhalb Chinas teilweise bessere Produkte als die die billig exportiert werden, die Zeiten wo dort nur minderwertig produziert wird sind auch vorbei, jetzt gibt es durchaus beides parallel. (Ich lebte insgesamt einige Jahre in China)

Ein_Gast schrieb:
Das ist alles andere als gut. Benziner liegen irgendwo zwischen 20 und 30 m/s Kettengeschwindigkeit. Da hast du einen der Gründe, warum die Elektrosägen so langsam sind.
Na immerhin wissen wir's jetzt.
Diese Unterschiede sieht man (ich) ja nicht so auf Anhieb.
Naja, dann weiß ich immerhin, worauf ich in den nächsten Jahren achten muss sollte ich jetzt noch nicht meine Traumsäge finden, vlt tut sich da ja doch noch irgendmal was.

Ein_Gast schrieb:
Hast du dir mal eine Makita DUC353 angesehen? Ist zwar Akku, aber immerhin mit 20 m/s angegeben und dank brushless sollte die Drehzahl weniger stark abfallen als bei den kabelgebundenen Geräten.
Jetzt ja, zuvor noch nicht. Dachte eig. das wäre nur was für Dachdecker und für Entastungsarbeiten und so. Ich glaube eh ich da alle 10-20min die Akkus wechsel und nach nen paar Jahren wegschmeißen kann bleibe ich trotzdem beim Kabel. Ich habe mich allmählich damit abgefunden, dass das jetzt eben doch (noch) nicht der ganz große Wurf wird. Zumindest etwas besser als zuvor wirds ja wohl hoffentlich werden. Sollte es in den kommenden Jahren eine (deutlich) bessere geben wird die die ich jetzt kaufe eben meine Zweitsäge. Schon schade, aber ist dann wohl so.
... Oder ich baue eine Bezin-Motorsäge auf Drehstrom um :lol: (nicht ganz Ernst gemeint)
 
powersupply

powersupply

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Ente3000 schrieb:
... Oder ich baue eine Bezin-Motorsäge auf Drehstrom um :lol: (nicht ganz Ernst gemeint)
Du könntest auch eine gute Brushlessmaschine, die die Akkus zu schnell leersaugt, mit einem 10kg Netzteil versorgen. :mrgreen:
3kW bei 42V sind hier bei nur einphasiger Versorgung kurzzeitig locker drin. :allesgut:
Zum Größenvergleich liegt ein 18V Metabo LiHD drauf.

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IMG_20210829_205653.jpg

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Ente3000

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powersupply schrieb:
Du könntest auch eine gute Brushlessmaschine, die die Akkus zu schnell leersaugt, mit einem 10kg Netzteil versorgen. :mrgreen:
3kW bei 42V sind hier bei nur einphasiger Versorgung kurzzeitig locker drin. :allesgut:
Zum Größenvergleich liegt ein 18V Metabo LiHD drauf.
Naja, die 10kg muss ich ja nicht dauerhaft heben, da kann ja nen (dickes) Kabel ran,... Aber der Umweg über 42V ist natürlich Quatsch.


Brandmeister schrieb:
Ente3000 schrieb:
... Oder ich baue eine Bezin-Motorsäge auf Drehstrom um (nicht ganz Ernst gemeint)
Da war doch noch was...
Ach, gibts also doch. Das ist für mich dann wohl doch etwas zu viel des guten (15,5kg :lol: ), aber toll dass es (für echte Profis) sowas doch gibt. Das geht ja vlt schon langsam richtung Harvester-Bereich.

Edit: Das ist ja doch eine Mauersäge
 
B

Brandmeister

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Das verlinkte Viech ist für Mauerwerk. Klick mal auf den Reiter Holzsägen...
 
Thema: "Professionelle" Elektro-Kettensägen

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