Oberfräse: welche?

Diskutiere Oberfräse: welche? im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, ich arbeite zur Zeit (seit einiger Zeit schon ;-) ) an Sockelleisten. Die Gehrungssäge zum Ablängen habe ich inzwischen. Wie es aussieht...
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astra4

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Hallo,

ich arbeite zur Zeit (seit einiger Zeit schon :wink: ) an Sockelleisten. Die Gehrungssäge zum Ablängen habe ich inzwischen. Wie es aussieht benötige ich jetzt aber noch eine Oberfräse. Unter die Leisten sollen nämlich einige Kabel und um den dafür nötigen Platz zu schaffen will ich eine Nut fräsen...

Also ich habe mich schon etwas umgesehen: Die meisten hier im Forum sind ja von der Festool OF1010 ganz angetan. Gelobt wird auch die DW621 von DeWalt, und die Of E 1229 von Metabo. Bei einem Händler sah ich die GOF 900 CE von Bosch.

A propos Händler: Ich hab letzte Woche bei ein paar vorbeigeschaut um zu sehen was es so an Oberfräsen gibt. Das erstaunliche: Festool war nur bei einem im Programm. Die anderen waren auf das Thema Festool nicht so gut zu sprechen: Keine Niederlassung in der Schweiz, sehr teure Ersatzteile, für Händler uninteressant, da der Preis zu dem er die Ware bei Festool beziehen muss nur höchstens 15% unter dem Listen-Verkaufspreis liegt,... Die Qualität der Festool Produkte wurde gelobt, die Verkaufspolitik hingegen weniger.

Von den Griffen her finde ich, dass die Bosch am sichersten zu halten ist: zwei vertikale Griffe auf gegenüberliegenden Seiten, die man gut in der Hand hat. Dagegen hat DeWalt Knaufgriffe, mit denen man die Maschine sicherlich weniger fest halten kann. Fragt sich natürlich, ob es überhaupt sinnvoll ist, eine Oberfräse fest zu halten, oder ob sie eher nur "geführt" sein will? Immerhin hat ja die grosse Festool (OF2000) auch solche Griffe wie die Bosch, scheint also nicht ganz schlecht zu sein?

Die Festool hat als einzige einen radialen Griff, was mit Führungsschiene offenbar die Einhandbedienung ermöglicht. Wie ist es beim Fräsen ohne Führungsschiene, bewährt sich da dieser radiale Griff auch oder sind die Maschinen mit zwei Knaufen handlicher? (eine Frage an jemanden, der schon beides ausprobiert hat).

Was mir bei der Festool gefällt ist der Systainer. Die Bosch kommt in einer Kartonschachtel und die DeWalt auch. Ich habe allerdings bei einem Hàndler noch eine Elu gesehen, offenbar identisch mit der DW621, und die kommt mit einer blauen Kunststoff-Kiste, die auch ausschaut wie ein Systainer.

Betreffend die Versorgung der Maschine mit Strom und Absaugung scheint die bei DeWalt vorgesehene Zuführung von oben gegenüber der bei Festool vorgesehenen radialen Zuführung allgemein bevorzugt zu werden. Wenn ich einmal annehme, dass man mit beiden Griffkonstruktionen gleich gut arbeiten kann, und es sonst keine nennenswerten Unterschiede der Maschinen gibt, so wäre also der DW621 der Vorzug zu geben. Oder nicht?

Allerdings hat die OF1010 einige Vorteile die sich nicht aus der Maschine selbst sondern aus dem Festool System ergeben:

- Dieselbe Führungsschiene wie die Festool Handkreissäge
- Multifunktionstisch für arbeiten mit der Führungsschine
- System Basis Plus mit Fräsmodul

Aber, ich weiss nicht recht...

Kommt es überhaupt vor, dass man die Oberfräse mit einer langen Führungsschiene einsetzen will? Wenn nicht, dann wäre es ja auch kein Problem, eine kurze z.B. DeWalt Führungsschiene für die Oberfräse zu benutzen. Die kostet dann ja auch nicht alle Welt. Oder gibt es von DeWalt gar keine kurze Führungsschiene?

Ist der Multifunktionstisch eine gute Sache? Könnte ich den sozusagen als Werkbank-Ersatz benutzen? Ich habe nämlich keine Werkbank... Man scheint ihn ja auch schön klein zusammenklappen zu können, das wäre praktisch, eine Werkstatt habe ich nämlich auch nicht.

Aber könnte man diesen Multifunktionstisch nicht genauso gut mit einer DeWalt Oberfräse und DeWalt Führungsschiene benutzen?

Oder gibt es auch von einem anderen Hersteller einen derartigen Multifunktionstisch?

Das System Basis Plus ist etwas teuer, insbesondere auch das Fräsmodul dazu, ich glaube kaum, dass ich mir das leisten würde.

A propos Kosten, meine Oberwelle hat mir schon vorgehalten ich würde zu viel für Werkzeuge ausgeben, die ich überhaupt nicht oft brauche. Nicht ganz verkehrt. Zudem wäre so eine Oberfräse deutlich teurer als all die andern Werkzeuge die ich bisher angeschafft habe:

Bohrmaschine: DeWalt DW505KS
Stichsäge: Bosch GST 85 PE
Gehrungssäge: Ulmia 352 (gebraucht gekauft)

Aber z.B. die "grüne" von Bosch ist auch nicht so ganz billig (ich habe sie für CHF 315.- gesehen), also denke ich es wäre schlauer, gleich in eine "richtige" OF zu investieren...

Also, ich bin noch nicht ganz schlüssig. Alle guten tips sind herzlich willkommen

Gruss
Astra4
 
H

hs

Guest
astra4 schrieb:
Hallo,

ich arbeite zur Zeit (seit einiger Zeit schon :wink: ) an Sockelleisten. Die Gehrungssäge zum Ablängen habe ich inzwischen. Wie es aussieht benötige ich jetzt aber noch eine Oberfräse. Unter die Leisten sollen nämlich einige Kabel und um den dafür nötigen Platz zu schaffen will ich eine Nut fräsen...

Also ich habe mich schon etwas umgesehen: Die meisten hier im Forum sind ja von der Festool OF1010 ganz angetan. Gelobt wird auch die DW621 von DeWalt, und die Of E 1229 von Metabo. Bei einem Händler sah ich die GOF 900 CE von Bosch.

Hi,

ehrm, - Du bist bereit über €300,- für eine Oberfräse auszugeben, nur um damit eine Nut in ein paar Meter Sockelleiste zu fräsen ?
Du besitzt zudem keine Werkbank ?

Hmm, - ich würde mir erstmal überlegen ob das alles lohnt. So ein Tischler nimmt sicher nicht die Welt, um da mal flugs eine Nut einzubringen.
Ohne Werkbank ist das nämlich so eine Sache - zudem staubt das nicht unwesentlich (o.k. man kann einen Staubsauger verwenden - aber was Deine Partnerin zu solchen Aktionen sagen wird :wink: )
Wenn Du Keller oder Garage besitzt, - und in Zukunft mehr 'heimwerken' möchtest, würde ich mich nach einer Werkbank umsehen (in Baumärkten werden oft prima Leimholzplatten (Buche, Eukalyptus, ...) angeboten : z.B. beim Bauhaus z.Zt. Buche 2,60m x 0,6m 18mm für € 29,- (keine Ahnung wie das mit solchen Angeboten in der Schweiz aussieht)).
Ohne diese, ist das nämlich ein nicht so schönes Unterfangen : Leisten auf Wohnzimmertisch oder Küchenarbeitsplatte festspannen ?? Denn festspannen mußt Du die Leisten zum Fräsen schon.
Oder aber Du kaufst einen kleinen Tisch für die Fräse um dann die Leisten darauf entlangzuführen - sowas gibt es z.B. von Wolfcraft (Dietrich wird vermutlich gerade beim Lesen von 'wolfcraft' in die Tastatur beißen, aber für die kleine 'Bastelei' im Wohnzimmer sicher besser, als die Lösung auf dem Wohnzimmertisch)
So ein Tisch kostet ca. €140,- - zusammen mit einer Fräse im mittleren Preisbereich, liegst Du dann genau so teuer wie mit einer einzelnen hochwertigen Maschine, kannst aber dafür sofort (und auch sicherer) loslegen.

Gruß, hs
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo Astra 4,

um einen Falz in eine Sockelleiste zu bekommen, denn den brauchst Du wenn Du die kabel vorher verlegen willst, in einer Nut müsstest Du die Kabel zusammen mit der Leiste montieren, brauchst Du eine TKS, oder eine Tischfräse:)
Am besten die beim Schreiner um die Ecke, der lässt Deiner 30m Leiste durchlaufen, die Maschinenstunde kostet etwa 70 €, da er die 30m Leiste in wenigen Minuten bearbeitet, zahlst Du evtl. eine halbe Stunde!

Für 35€ bekommt man keine OF und auch keine TKS, mit beidem kannst Du ohne Werkstatt und Werkbank nichts anfangen!

Falls Dich die Holzbearbeitung interessiert, reicht eine Oberfräse nicht.
Du müsstest Dir ein Startset aus Handwerkzeugen in dem eine Werkbank enthalten ist, sowie einiges an Elektrowerkzeugen anschaffen. Gerne wird man Dich hier beraten, doch eine OF anzuschaffen ohne jeden Zusammenhang, halte ich für keine gute Idee:)

@Hs, bei dem Namen Wolfkraft, habe ich nicht in die Tastatur gebissen, ich dachte nur an einen großen Multifunktionsverstellwinkel der Firma, den ich nach zahlreichen verunglückten Verwendungen, selbst zerstört habe, seitdem habe ich nie wieder etwas von Wolfkraft gekauft:)

Gruß Dietrich
 
M

MarkusS

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Bevor Du weiter Werkzeuge / Maschinen kaufst solltest Du m.M.n. entscheiden, wo die Reise hingehen soll.

Wenn Du nur ein paar Nuten in einigen Metern Sockelleiste brauchst pflichte ich meinen beiden Vorschreibern unbedingt zu: Trag die Leisten zum nächsten Tischler, der soll die durch seine Tischfräse laufen lassen und die Sache ist in zehn Minuten geritzt.

Ein solcher Bedarf rechtfertigt die Anschaffung einer Maschine kaum - zumal Du mit einer Oberfräse - Führungsschiene hin, Führungsschiene her, bei einer solchen Arbeit kaum glücklich werden wirst.

Und: Mit der Oberfräse alleine wäre es kaum getan, einen passenden Fräser brauchst Du auch noch, für einen ordentlichen HM-Fräser gibst Du dann auch nochmal gegen EUR 30,-- aus.

Bevor Du weiter auch nur einen Euro (Franken) in Werkzeug investierst solltest Du Dich mal in Ruhe hinsetzen und überlegen, was Du in Zukunft heimwerkern willst und was nicht.

Wenn Du alle Jubeljahre mal ein Loch in die Wand bohren willst reicht Dir Dein derzeiter Fuhrpark wahrscheinlich aus, bei Bedarf kann man (zumindest in DE) "spezielle" Maschinen mieten.

Falls Du aber vorhast, Dich regelmässig / permanent als Heimwerker zu beschäftigen bzw. vielleicht sogar als Hobbyschreiner solltest Du Dir eine klare Strategie zurechtlegen was Du mittel- und langfristig machen willst und welche Maschinen wofür erforderlich sind. Berücksichtige dabei nicht nur was Du machen willst sondern auch, was Du tatsächlich machen kannst - irgendwelche Ambitionen, in einer 3-Zimmer Mietwohnung im 5ten Stock ganze Schrankwände zu tischlern dürften von geringem Erfolg gekrönt sein.

Für beengte Verhältnisse würde ich Festool empfehlen, die treiben den Systemgedanken auf die Spitze wie kein anderer Anbieter. Bevor Du in das Basis-System investierst solltest Du Dir auch mal den Multifunktionstisch (MFT) ansehen - ist ein anderes Konzept aber äusserst vielseitig.

Wenn Du Platz hast wird es wahrscheinlich über kurz oder lang auf einige Stationärmaschinen rauslaufen - wobei man die Handmaschinen trotzdem braucht.

Was Deinen bisherigen Fuhrpark angeht:
- Die Gehrungssäge können wir aussen vor lassen da weder elektrisch noch Systemgedanke;
- Die Bohrmaschine ist vom Systemgedanken her auch uninteressant, DeWalt macht normalerweise ordentliches Werkzeug und in einen (Norm-) Bohrständer wird die Maschine bei Bedarf wohl auch passen;
- Die Stichsäge ist so eine Sache: Es gibt Leute die der Meinung sind dass man an einer Stichsäge keine Führungsschiene braucht und es gibt Leute die die gegenteilige Auffassung vertreten. Wenn ich richtig informiert bin gibt es für die Bosch keine FS. Ich habe eine Festool-Sichsäge und auch den passenden FS-Adapter (die FS habe ich natürlich auch) - allerdings habe ich die Stichsäge noch nie zusammen mit der FS verwendet.

Festool macht Werkzeug der Spitzenklasse und hat ein modulares System - allerdings sind die Preise auch in der Spitzenklasse. Dass Festool keine Niederlassung in der Schweiz hat halte ich für ein Gerücht:

Tooltechnic Systems (Schweiz) AG
Moosmattstr. 24
CH - 8953 Dietikon - Zürich
Tel. +41 (0) 44 744 27 27
Fax +41 (0) 44 744 27 28

Metabo hat ein umfangreiches Angebot von Maschinen aller möglichen Einsatzbereiche, die FS passt zumindest auf die Handkreissägen und auf die Oberfräse.

DeWalt ist so eine Sache. Viele Leute die ich kenne würden nie DeWalt kaufen - sicher hat DeWalt auch seine Vorzüge, speziell bei den Akkumaschinen soll DeWalt gut sein, ob es da aber einen Systemgedanken gibt weiss ich nicht.

Elu: Wurde vor einigen Jahren von DeWalt aufgekauft, mittlerweile ist der Name vom Markt verschwunden. Wenn noch irgendwo eine Elu rumsteht ist das ein Ladenhüter von dem ich die Finger lassen würde. Möglicherweise baut DeWalt die Maschine heute noch, wenn nicht hast Du ein echtes Problem wenn Du mal Service brauchst.

Falls irgendwo noch HolzHer-Maschinen angeboten werden: Finger weg, gilt im Prinzip das Gleiche wie bei Elu/DeWalt. HolzHer wurde von Festool aufgekauft und ist als Marke nicht mehr am Markt, Restbestände und Ersatzteile / Zubehör werden derzeit in eBay verramscht.

Eine Alternative wäre noch Mafell - ist wie Festool die absolute Profiklasse (allerdings mit einem Trend zum Zimmermann) - und verlangt entsprechende Preise - allerdings hat Mafell mindestens drei verschiedene FS-Systeme.

BTW: Eine Oberfäse führt man IMMER mit beiden Händen, auch wenn die Griffanordnung eventuell zu einer Einhandbedienung verleitet. Das erhöht die Präzision und sorgt auch dafür, dass man irgendwelche Finger nie im Bereich des laufenden Fräsers haben kann.

Wenn Du wirklich Werkzeug kaufen willst kauf Markenwerkzeug - und behalte immer mal im Hinterkopf dass Du es vielleicht doch irgendwann häufiger nutzen willst, spätestens dann ärgert man sich grün und blau wenn man ein Sammelsurium hat und alles neu kauft weil nix zueinander passt.

Gruss
Markus
 
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ChristianA

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Hallo, astra,

vorweg möchte ich auch gewisse Bedenken äußern, ob eine OF das richtige Werkzeug für den von dir beschriebenen Arbeitseinsatz ist. Viele Sesselleisten (z. B. sog. Dreiecksleisten lassen doch in der Regel ohnehin ausreichend Luft, um Kabel zu verlegen. Bzw. gibt es, wenn ich mich nicht irre, spezielle Leisten, die sogar dafür gedacht sind, dahinter Kabel verschwinden zu lassen.
In eine "normale" Sesselleiste "einfach so" eine Nut zu fräsen, halte ich für ein heikles Unterfangen. Irgendwie mag es funktionieren, aber aufgrund der geringen Auflagefläche für die OF und der Schwierigkeit, einen Anschlag zu verwenden, würde ich eher davon abraten.
Mein Vater hat mir erzählt, dass ihm ein Mitarbeiter der Holzabteilung eines Eisenwaren-/Holzmarktes vor ein paar Jahren die Kante einer 2 x 1 cm Leiste mit der OF abgerundet hat. Dazu soll dieser Tischler besagte Leiste einfach über zwei Böcke gelegt haben, um dann mit einer Elu OF (zumindest vermutete mein Vater, dass es eine war) ans Werk zu gehen. Im Bereich der Böcke hob der sichtlich geschickte Mann, die Leiste einfach in die Luft und fräste einhändig weiter.
Leider war ich selbst nicht Zeuge dieser Arbeit, sodass ich den exakten Ablauf nicht bestätigen kann, aber immerhin beweist diese Begebenheit, dass man auch mit höchst unkonventionellen Mitteln zum Ziel kommen kann. Selbst nachmachen würde ich diese Technik aber nicht.

Wenn du es überhaupt in Erwägung ziehst, dich näher mit der Hobbytischlerei zu beschäftigen, rückt das die Anschaffung einer OF natürlich in ein anderes Licht. Von den anderen Teilnehmern hast du bereits gute Tipps erhalten. Wenn du uns weiter Hinweise über dein Vorhaben gibst, können wir dich sicher individueller beraten.

Herzliche Grüße

Christian
 
M

markus

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zur festo-basis:
die idee ist klasse, das teil ist klasse, das zubehör ist klasse .. aber wer sich mit dem gedanken trägt, 1-2-mal pro tag hks oder stichsäge ein-/auszubauen, der kann bald bei "wetten dass" auftreten.. wenn die zeit reicht.

zu elu:
elu war bei vielen geräten der vorreiter!
egal ob oberfräse, e-einhandhobel, kombi-kapp-tischkreissäge, paneelsäge .. davon haben andere geträumt! dass grau-blau irgendwann zu gaggerlgelb mutieren würde, hat sich wohl niemand träumen lassen :wink:
ledenfalls gibts selbst für meinen alten akkuschrauber noch "support".
 
A

astra4

Threadstarter
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Hmm... man hat's nicht leicht :wink:

Also der Multifunkitonstisch gefällt mir ja gut. Bloss schade dass er 82 cm hoch ist und nicht auf die Höhe eines normalen Tischs (72 cm) absenkbar ist. Sonst könnte ich den gleich auch als Küchentisch benutzen :)
 
A

astra4

Threadstarter
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Ich habe mir nun second hand so eine kleine Oberfräse von Bosch gekauft, genannt POF400. Dazu hab ich mir noch eine 1/4 Zoll Spannzange besorgt, original ist eine 6 mm dabei.

Die Tiefeneinstellung ist etwas mühsam: Der Tiefenanschlag ist auf der einen Seite der Maschine und die Klemmschraube zur Arretierung der Tiefe ist der Knauf auf der gegenüberliegenden Seite. Wenn ich auf Anschlagtiefe fahre, die Klemmschraube festziehe und dann loslasse, so federt die Fräse beinahe 1 mm zurück. Somit ist die Tiefeneinstellung leider etwas Glücksache.

Ansonsten funktioniert das Fräsen ganz gut. Am Anfang bin ich ja etwas erschrocken ob dem Krach den diese POF400 macht. Ich merkte dann aber, dass das eigentliche Fräsen noch mehr Krach macht, so dass der Lärm der Maschine weniger ins Gewicht fällt. Sind die besseren Oberfräsen leiser? Eine Absaugung wäre schon auch eine feine Sache..

Das Fräsen entlang einer Leiste war ganz easy, ausser am Anfang und Ende der Leiste, wo ich leider immer etwas wegkippe weil die Maschine nicht mehr so schön aufliegt. Gibt es eine Methode um bis zum Leistenende schön genau zu fräsen?

Hier noch ein kleines Bildchen von meinem jetzigen Setup:

pof400.jpg


Cheers,
astra4
 
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flat

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Um ein Elektrokabel hinter einer Fußleiste zu verlegen, schlitzt man doch einfach mit einem alten Schraubenzieher den Putz direkt über dem Fußboden etwas ein und drückt das Kabel dort hinein. Dann kann die Fußleiste bleiben, wie sie ist.
 
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Tobias Claren

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Erfstadt
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Erftstadt
Also ich würde auch die Wand schlitzen.
Am besten gleich einen Kanal rein (2m-Teile zusammenstecken) und verputzen.



Dietrich schrieb:
(...)
Für 35€ bekommt man keine OF und auch keine TKS, mit beidem kannst Du ohne Werkstatt und Werkbank nichts anfangen!
(...)

Also dass ist dann doch etwas falsch.
Gerade Oberfräsen werden schon für weniger verramscht.
Bitte bedenken, dass es nur um die allgemeine Aussage ging, nicht um die Qualität :wink: .
Ich glaube es waren um die 60 Euro die ich für eine B&D KW850E mit 1100 Watt zahlte. Und da ist eine Führung dabei.
Das Teil kostet noch immer ca. 85 Euro.

Evtl. fühlen sich einige Dampfplauderer berufen da pauschal was gegen zu sagen :wink: , aber hier soll B&D was vernünftiges gebaut haben. Findet man Tests.
B&D ist kein "Billigschrott". Aber sie haben Geräte wie anscheinend die Akkubohrer die schlecht sein sollen.
Bei deren Schleifgeräten habe ich keine Ahnung, müsste mich wenn ich eines suche noch mal informieren.


Dietrich schrieb:
(..)
Falls Dich die Holzbearbeitung interessiert, reicht eine Oberfräse nicht.
Du müsstest Dir ein Startset aus Handwerkzeugen in dem eine Werkbank enthalten ist, sowie einiges an Elektrowerkzeugen anschaffen. Gerne wird man Dich hier beraten, doch eine OF anzuschaffen ohne jeden Zusammenhang, halte ich für keine gute Idee:)
(...)

Was wären das für Gerätschaften ausser einer OF?
Interessiert mich persönlich.
Ein System ist für mich interessant, aber wie schon hier angedeutet ist Festool nicht nur in Sachen Qualität "Spitzenklasse".
 
Thema: Oberfräse: welche?

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