FLEX steigt in die Holzbearbeitungsmaschinen-Sparte ein

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Werkzeug-Django

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FLEX in Steinheim, Erfinder des Winkelschleifers und Spezialist für Steinbearbeitungsmaschinen, steigt nun auch in den Vertrieb von Holzbearbeitungsmaschinen ein. Unter dem Namen DELTA werden zunächst 4 Maschinen auf dem deutschen Markt getestet:
1) Delta Kapp-und Gehrungssäge 36-085CE, 1400 Watt, 250 mm Sägeblatt, Preis 340,- Euro netto
2) Delta Paneelsäge 36-250CE mit integriertem Klapptisch, 1500 Watt, Sägeblatt 250 mm, Schnitttiefe 99 mm, Schnittlänge max. 293 mm, Preis 540,- Euro netto
3) Delta Tisch-Bandsäge 28-185CE, max. Schnitthöhe 127 mm, Preis 200,- Euro netto
4) Delta Band-und Tellerschleifer 31-695CE, Schleiftellerdurchmesser 230 mm, Schleifbandauflage (Schleiffläche) 152 x 1220 mm, Preis 310,- Euro netto.

Der Markenname DELTA gehörte früher zum Pentair-Konzern, der letztes Jahr an Black&Decker verkauft wurde. Nach eigenen Angaben gehört DELTA in den USA zu den führenden Produzenten von Elektrowerkzeugen für die Holzbearbeitung. Jetzt startet DELTA in Deutschland mit einem kleinen Programm für Profi-Anwender. Mit aggressiven Einkaufskonditionen versucht DELTA derzeit, Händler für seine Produkte zu finden und in den Verkaufsräumen präsent zu werden.
Leider habe ich diese Maschinen noch nicht in Natura gesehen - die Abbildungen und Angaben in den Prospekten scheinen aber auf eine hochwertige Qualität hinzudeuten. Auch der Vertrieb durch die rennommierte Marke FLEX läßt den Schluß zu, dass es sich hier nicht um Baumarktmaschinen handelt.


Sobald erste Erfahrungsberichte mit diesen Maschinen vorliegen, werde ich mich wieder melden!

P.S. Abbildungen aller Maschinen mit Bildergooglen unter der Typbezeichnung erhältlich!
 
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rmlahmann

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Hi
Ich habe mehrere Werkzeuge von Flex und bin sehr zufrieden.
Qualität trifft technische Innovation.
Leider wurde Flex an TTI (z.B. Ryobi) verkauft.
TTI ist drittgrößter Werkzeughersteller Weltweit.
Fraglich ist, ob die berühmte Qualität bleibt. Meiner Meinung nach lieber abwarten bevor man zuschlägt und sich nacher Ärgert weil man z.B. keine erstzteile bekommt.
MFG Michael
 
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flat

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Da wird doch ganz offensichtlich die frisch eingekaufte Firma Flex als Aushängeschild misbraucht, um die TTI-eigenen Holzbearbeitungswerkzeuge an den Mann zu bringen. Alle alten Firmennamen, wie Black&Decker, Flex und Delta sind doch nichts mehr wert. Da steckt doch überall Ryobi/TTI drin. Nur wer sich beeilt, bekommt noch echte Flex-Produkte. Man muß aber schon die alten Flex-Kataloge zur Hand haben, um nicht etwa Ryobi-Zeug mit Flex-Bapperl zu kaufen. :wink:

Ich kaufe nur echte Sachen. Bei allen Produkten aus den USA ist immer größte Vorsicht geboten. Wer, wie GM, allen Kram unter einem Dach aber mit vielen Markennamen verscherbelt, dem kann man nicht trauen. Ich sage nur: "Daewoo heißt jetzt europaweit Chevrolet". Da wird sich der Nachbar aber ganz schön wundern, wenn Dein neuer Chevrolet aussieht, als wäre er zu heiß gewaschen worden. Wer einen Chevrolet Caprice Classic kennt, wird den Chevrolet Matiz nicht verstehen. :?:

Chevrolet bisher: :D
caprice_001.jpg


Chevrolet heute: :cry:
image_le.jpg


Plymouth und Oldsmobile wurden bereits geopfert und begraben. Mal sehen, wie lange sich Chevrolet noch halten kann. Die neue Corvette darf deshalb auch schon nicht mehr Chevrolet Corvette heißen. Die hat jetzt nur noch ihren Vornamen, der Familienname wurde ersatzlos gestrichen.
 
H. Gürth

H. Gürth

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rmlahmann schrieb:
Hi
Leider wurde Flex an TTI (z.B. Ryobi) verkauft.
l

Tja, rmlahmann, scheint nicht ganz auf der Höhe der Zeit zu sein,
und sonst nimmt er es offensichtlich auch nicht ganz so genau. *
Und flat stösst dann noch ins gleiche Horn.

FLEX gehört über die Mutter PORTER-CABLE noch immer zur Bl. u. Decker Gruppe. Und die wird wohl kaum an TTI verkaufen.

*Der genannte KANGO Hammer Mod. 637 ist ein 750 Watt
Gerät. 7,5 Kg Gewicht, da kpl. aus Aluguss gefertigt.
Bohrleistung 6-35mm. Max. 7,5 Joule.

MfG

H. Gürth
 
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Werkzeug-Django

Threadstarter
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Also, ich hatte vor ein paar Wochen kurz Gelegenheit, mir die Delta-Maschinen anzusehen.

Genereller Eindruck: gehobene Baumarkt-Qaulität! Die Geräte sind nur vormontiert, aber ein bißchen montieren kann ja auch Spaß machen. Innovativ war keine der 4 Maschinen - keinerlei Neuheiten oder neue Ideen. In Details wirkten die Maschinen noch unausgereift - z.B. fehlende Unterbringung von Montagewerkzeugen. Maschinen dieser Preis-Leistungsklasse gibt es am Markt satt und reichlich - von Holzkraft bis Güde.

Als alter FLEX-Fan war ich enttäuscht von DELTA - diese Maschinen können mit der Profiklasse (für mich ab Elektra-Beckum aufwärts) nicht mithalten. FLEX muß aufpassen, dass Delta nicht am guten Renommee des Namens FLEX nagt!
 
H

hs

Guest
flat schrieb:
Plymouth und Oldsmobile wurden bereits geopfert und begraben. Mal sehen, wie lange sich Chevrolet noch halten kann. Die neue Corvette darf deshalb auch schon nicht mehr Chevrolet Corvette heißen. Die hat jetzt nur noch ihren Vornamen, der Familienname wurde ersatzlos gestrichen.

Hi,

das ist so aber nicht ganz korrekt :
http://www.oldsmobile.com

oben rechts im PullDown-Menü, kommt auf alle GM-Seiten :
http://www.gm.com
Auch die Corvette wird nur hier neuerdings so vertrieben - auf der US-Seite findet man sie wie gewohnt unter Chevrolet :
http://www.chevrolet.com/cars/
Irgendwo stand auch geschrieben, das erste was einem nach dem Einsteigen in die neue Corvette entgegenlachen würde, wäre ein Chevrolet-Logo.

Vieles ist halt eine Sache des Marketings - und manche Dinge haben z.B. hier bei uns wegen Unwissenheit einen schlechten Ruf (z.B. das amerik. Fahrzeuge übermäßig viel Benzin verbrauchen würden). Logischerweise reagiert auf sowas natürlich irgendwann auch die Marketing-Abteilung.

Gruß, hs
 
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Dietrich

Moderator
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Hallo Hs,

das Amischlitten viel Benzin brauchen, ist sicher nicht nur ein Gerücht:)

Würde der Rest der Welt solche Autos fahren, wäre das Erdöl schon alle!

Um auch die letzten Reste das wertvollen Öles zu organisieren, hat Bush seine Berufsarmee und seine B 52´s

Ein Glück verkaufen sich solche Fahrzeuge bei uns nicht!
 
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knut

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die zeit der Ami-"Schlitten" ist schon lange vorbei ! die heutigen autos verbrauchen auch nicht mehr als Japanische/Europäische Fahrzeuge.
 
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hs

Guest
Hi,

Dietrich schrieb:
Hallo Hs,

das Amischlitten viel Benzin brauchen, ist sicher nicht nur ein Gerücht:)

Würde der Rest der Welt solche Autos fahren, wäre das Erdöl schon alle!

na, dann schau mal genau und vergleiche was die Autos tatsächlich brauchen. Zudem : schonmal auf unsere Straßen geschaut, wieviele von den spritsparenden Geländewagen herumfahren ?

Nur mal so ein etwas objektiverer Vergleichstest :
-----------
der Sechszylinder des Porsche besticht nicht nur durch seinen spezifischen Sound, sondern auch durch sein bissiges Ansprechen und das vibrationsfreie Hochdrehen. Er serviert seine Fahrleistungen mit der Effizienz eines perfekt geschliffenen Floretts.
Die Corvette holt dagegen die große Streitaxt hervor. Nichts mit High Tech, keine obenliegenden Nockenwellen, keine vier Ventile pro Zylinder. Der V8 ist wie ein T-Bone-Steak: schlicht und groß. Trotz des Stoßstangen- Ventiltriebs dreht er unter voller Beschleunigung bis 6700/min. Sein normalerweise gemütliches Bollern weicht dabei dem bösartigen Hämmern einer Heavy-Metal- Band. Ein Wunder der Technik: Auf den Vergleichsfahrten produziert der sechs Liter große V8 nahezu exakt die gleichen Verbrauchswerte wie der 3,8-Liter-Sechszylinder des Porsche, der zu den sparsamsten Triebwerken seiner Leistungsklasse gehört.

-----------
und das war schon immer so : die amerik. Fahrzeuge schaffen es ohne großartig komplizierte Technik, akzeptable Verbräuche in ihrer Leistungsklasse zu erreichen.
Ein Porsche928-Fahrer fragte sich mir gegenüber auch mal : 'ist doch seltsam - die amerik. V8's kosten nichtmal die Hälfte eines Porsche-V8, sind viel unkomplizierter aufgebaut (somit billiger in der Wartung, bzw. Reparaturfall), verbrauchen (wenn überhaupt) genausoviel Sprit, sind genauso leistungsfähig und haltbar'

Schau Dir mal die Benziner deutscher Produktion, gerade höherer Leistungsklassen (aber z.T. auch Kleinwagen) an : die werden mit Super-Plus angegeben. Also dem teuersten Benzin. Laufen tun sie evtl. zwar auch mit 'Normal', dann aber mit geringerer Leistung.
Zitat VW : 'Anstelle von bleifreiem Super Plus ist auch ein Betrieb mit bleifreiem Superbenzin (mind. 95 ROZ) bei Inkaufnahme von Fahrleistungs- und Verbrauchsnachteilen möglich.'
Die amerik. Fahrzeuge dürfen größtenteils mit dem schlechtesten Normal fahren - oft schlechter als das Normal, was hier verkauft wird.
Vor einiger Zeit ist ein Bekannter quer durch Europa mit einem amerik. Van + Hochdach (somit CW-Wert einer Schrankwand) gefahren :
Leergewicht ist schon 2750 !! kg + die 400 kg Zuladung = über 3t! - V8 mit 180kw/245PS : Verbrauch etwas über 14l/100km
o.k. das Fahrzeug regelt bei 160km/h ab .... aber wirklich schlimm ist das doch auch nicht.

Leistungsbezogen sind amerik. Fahrzeuge also keinesfalls schlechter als europäische. Sicher, es gibt, bzw. gab (z.B. in den 70ern) BigBlock-Motoren mit deutlich über 7l-Hubraum, die wirklich fett was weggehauen haben. Aber fahre mal einen MB 280S aus den gleichen Jahren .... mit vergleichsweise winzigen 2,8l-Hubraum ...
Ein BMW 735i (E23 Bj. Mitte der 80er) verbraucht bei gleicher Fahrweise unter dem gleichen Fahrer, mehr Sprit (Super statt Normal), als der von flat abgebildete Caprice Bj. Anfang der 80er (trotz dem der Amerikaner höheres Fahrzeuggewicht, Vergaser statt Einspritzung und mehr Hubraum und Zylindern (5,7l/V8 statt 3,5l/R6) besitzt). Der BMW hat zwar etwas höhere Leistung, was sich aber im Fahrbetrieb gegenüber dem Caprice nicht bemerkbar macht.

Auch neue Fahrzeuge liegen auf unserem Niveau - z.B. der Alero klick mit 2,2l/3,8l Hubraum = 24-33 meilen/gallone je nach Getriebevariante und Fahrbetrieb (Stadt/AB) ... blöd umzurechnen - das entspricht 7,2-10l/100km - das machen unsere Hersteller auch nicht besser.

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Das hat mit alles Werkzeug nicht viel zu tun, zeigt aber irgendwie auch, daß hier oft unnötiger Aufwand betrieben wird.
Nur weil unser Steuersystem nach Hubraum geordnet ist, müssen die Hersteller Motoren mit geringerem Hubraum bauen. Der damit verbundene höhere techn. Aufwand zahlt im Endeffekt der Kunde durch höhere Rep.-kosten. Denn ob die Leistung mit 2l oder 4l Hubraum erreicht wird, ist grundsätzlich egal - es zählt ja nur der Verbrauch und der Schadstoffausstoß (wenn es um die Umwelt und nicht um die gefüllten Taschen geht)

Gruß, hs
 
Thema: FLEX steigt in die Holzbearbeitungsmaschinen-Sparte ein

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