Kerzen Stumpen / 230V

Diskutiere Kerzen Stumpen / 230V im Forum Werkzeug-Allerlei im Bereich Sonstige Foren - Hallo, kennt jemand LED Kerzen Stumpen, die mit 230V (ggf USB) betrieben werden können - ideal in beige, 7,5x10cm (DxH)? Ich finde immer nur mit...
Ja, sind NiMH. Wollte nur den maximalen Referenzwert der 3x AAA-Akkus mitteilen.
Doch ok, dann werde ich mittels mehreren Dioden das auf 4V runter "schrauben".
 
Ja Gut. 3x Eneloop mit 4V sind aber randvoll geladen und ohne Belastung gemessen.
Miss mal 3 neue Alkalizellen.

Hast Du die Möglichkeit den Strom der Stumpen zu messen? Zur Not sollte ein in die Leitung eingeschleifter 10Ohm Widerstand ausreichen an dem man den Spannungsabfall misst und den Strom ausrechnet. Wenn man parallel dazu den Widerstandswert ausmisst sollte sich der Strom recht genau bestimmen lassen.
Mittels Einspeisung per einstellbarem Netzteil kannst Du auch bestimmen welchen Widerstand(anstelle oder zusätzlich zur Diode) Du am Ende für angelegte 5,3V benötigst um die gewünschte Helligkeit zu erhalten.

PS
 
Hmmmnm, ich bin jetzt bei 4,5V, doch wenn ich die Kerzen gegeneinander stelle, ist die linke Kerze mit denn 3x Enelopp (gemessen 3,5V) wesentlich heller, also die rechte Kerze mit der 4,5V Bastelei wesentlich dunkler … kapiere ich nicht!?
>>> Video reiche ich nach, geht per Smartphone nicht hochzuladen <<<

Ich warte jetzt erstmals, bis die Schalter-Kabel mit Dimmer per Versand ankommen, dann probiere ich wie das von der Helligkeit ist.
 
Und die Kerzen waren vorher mit Akkus gleich hell?

PS
 
Ja, sind alle gleich hell ... doch natürlich werden die je nachdem die Akkus leerer werden, auch dunkler.
 
Dann probiers mal mit dem Labornetzgerät. Evtl ist die Spannung von der verwendeten Wandwarze nicht sauber geglättet.

PS
 
Hmmmnm, ich bin jetzt bei 4,5V, doch wenn ich die Kerzen gegeneinander stelle, ist die linke Kerze mit denn 3x Enelopp (gemessen 3,5V) wesentlich heller, also die rechte Kerze mit der 4,5V Bastelei wesentlich dunkler … kapiere ich nicht!?
5 V Netzteil? Und wie viele Dioden hast du jetzt verbaut?
Der Spannungsabfall über einer Diode ist (anders als es gerne vereinfacht dargestellt wird) sehr wohl stromabhängig. Du musst also die Spannung an der Kerze messen, wenn sie eingeschaltet ist.
Mehrere Dioden sind auch nicht erforderlich. Wenn das Batteriefach für drei Zellen vorgesehen ist, dann muss die Elektronik 3 x 1,5 = 4,5 V abkönnen. Es gibt schließlich genug Leute, die da Batterien drin haben und keine Akkus.
 
5 V Netzteil? Und wie viele Dioden hast du jetzt verbaut?
Habe erst mal mit dem Metabo USB-Adapter und 18V Akku probiert.
Dioden habe ich 3 Stück hintereinander und an der Kerze liegen damit im Betrieb 4,5V an (habe die 3 Dioden aber nur eingelötet, da die Kerze mit einer Diode mir zu schnell flackerte).

Ich warte aber erstmal, bis die neuen USB-Kabel mit Dimmerschalter ankommen, denn die werde ich auf jeden Fall verwenden und evtl. hat sich damit das Problem mit zu dunkel erledigt.
 
da die Kerze mit einer Diode mir zu schnell flackerte
Oh Ohhh :shock:
Die wird wohl die Kerze 5V an und aus des Dimmers "missverstehen".

Dann bleib lieber bei den Dioden oder nimm Widerstände zum Abbau der zu hohen Spannung!
Wie @Dev schon geschrieben hat ist der Spannungsabfall von Dioden in einem kleinen Strombereich sehr unterschiedlich. Der Spannungsabfall kann bei den von dir gemessenen 0,3V betragen und bei 20mA schon bei 0,7V liegen. Dann liegst Du mit 3 Dioden natürlich deutlich unter der Helligkeit als mit den knapp 4V der Akkus. (~1,0V - 2V Abfall).

PS
 
Oh Ohhh :shock:
Die wird wohl die Kerze 5V an und aus des Dimmers "missverstehen".
Ich habe noch keinen Dimmer, der wird die nächsten Tage erst geliefert.

Also alles bis jetzt war an dem Metabo 18V/5V USB-Adapter dran (aber glaub das ist ein PWM) - kann Morgen aber mal an einem 230V/5V Handy-Netzteil probieren, ob es damit anders ist.
 
Der Metabo USB-Adapter ist ein Schaltnetzteil das auf PWM-Basis arbeitet.
Das bedeutet, dass nach der gesteuerten PWM noch ein Filter aus Induktivität und Kondensator sitzt so dass eine nur noch geringe Welligkeit der Ausgangsspannung erkennbar ist.
Bei deinem Dimmer ist die PWM ungefiltert am Ausgang sichtbar und eine LED, wäre sie direkt angeschlossen, würde hochfrequent an- und ausgeschaltet. Das Auge würde aufgrund der Trägheit jedoch nur eine geringere Helligkeit wahrnehmen und einen Dimmeffekt erkennen.
Für die Elektronik deiner Flackerkerze wäre das Dimmen ein ständiges an- und Ausschalten der Versorgung.
Wenn ich mich Recht entsinne hattest Du dasselbe Problem bei deinen ersten Dimmbasteleien mit den Makitaadaptern schon einmal.

Evtl ist noch ein kleiner Kondensator integriert der mit großem Leiden eine geringe Filterwirkung bereitstellt.

PS
 
Es ist ein winzig kleiner Keramikkondensator integriert der dazu dient, dass der Mikrocontroller durch seine eigene erzeugte PWM nicht durcheinander kommt.
Warum ich das weis? Meine Frau hat mir vorhin einen"Kerze" mit 3V Versorgung angedient welche nicht mehr funktionierte.
-Schalter verrottet, überbrückt.

Der unter der grünen, wie ein Widerstand aussehenden, Induktivität erkennbare braune Krümel ist der angesprochene Keramkikkondensator.
IMG_20240102_000246.jpg

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Der Controller zieht periodisch im Takt von etwa 30kHz etwas Strom (an einem als Shunt in die Versorgung eingeschleiften 1Ω Widerstand gemessen) aus den Batterien und bestromt die LED mit einer eigenen variablen PWM von etwa 63Hz. Soweit zumindest meine Interpretation der Oszibilder.
IMG_20240101_235502.jpg

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Was genau in deiner Kerze verbaut ist kann ich natürlich nicht sagen. Vielleicht ist ja noch ein Spannungsregler vorgeschaltet, was ich aber eher nicht glaube.

PS
 
Zuletzt bearbeitet:
Also alles bis jetzt war an dem Metabo 18V/5V USB-Adapter dran (aber glaub das ist ein PWM) - kann Morgen aber mal an einem 230V/5V Handy-Netzteil probieren, ob es damit anders ist.
Habe heute mal kurz probiert und die Helligkeit ist gleich, also egal ob ich das an den 18V/5V USB Adapter hänge oder an ein 230V/5V Steckernetzteil.

Damit ich aber nicht noch drei so friemelige Dinger sägen/feilen muss, druckt aktuell der 3D-Drucker 4 Adapter-Exemplare. :wink:
1704294736992.png1704294876483.png
 
Der Metabo Adapter liefert eine halbwegs saubere Gleichspannung.
Die PWM ist dort, in variabler Länge vor der Freilaufdiode, und der Siebung aus Drossel sowie Kondensator vorhanden.

PS
 
Hab noch etwas einfacheres gefunden, Kabel mit Dimmer ... sollte doch ebenso gehen!?
61cXiAY1FuL._SL1500_.jpg

https://www.amazon.de/gp/product/B09W5NYMF3
Die Kabel sind angekommen, doch dass das mit den ollen Tastschaltern natürlich problematisch werden könnte, hätte ich mir auch denken können - zumindest geht da nichts! :|
Habe da auch keinen Bock mehr und werden nun die vier alten "normale" USB-Kabel verwenden und gut ist es ...
 
Dann gib deinen Dioden nochmal eine Chance. Nimm nur zwei.
Dann kommt das ja vielleicht mit der gewünschten Helligkeit hin.
Ansonst musst Du den Strom messen und mit Widerständen die gewünschte Spannung einstellen, wobei das mit dem Strommessen nicht einfach ist weil der Stromfluss nicht kontinuierlich ist und die Multimeter da Hausnummern anzeigen.
 
Ja und "habe fertig". :lol:

Eine von den vier LED-Kerze war aber tatsächlich etwas heller und habe anstatt einer Diode, drei Dioden eingelötet und nun ist die einigermaßen gleich hell/dunkel (ist mir seither gar nicht so aufgefallen und lag wohl daran, da wenn die Eneloop AAA-Akkus recht unterschiedlich geladen/leer sind, eh immer jede Kerze etwas anders hell/dunkel war).

Bin top zufrieden ... nun kann der Adventskranz wie der Weihnachtsbaum 6-8 Wochen durchbrennen ohne ständig AAA-Akkus zu wecheln/laden (brauche nur noch ein Schalter USB-Kabel, damit alle 4x Kerzen an/ausgeschaltet werden können, denn alle vier einzeln an/aus-schalten war seither schon etwas nervend).
Übers Jahr werden die LED-Kerzen wie seither in der Wohnung verteilt, nur dass die jetzt entweder mit den AAA-Akkus oder mit einem USB-Kabel zu betreiben sind. 8)

Mich wundert es zumindest echt, dass es keine LED-Kerzen mit USB-Kabel gibt. Habe zumindest aktuell nur aufladbare LED-Kerzen gesehen, aber das ist ja noch blöder als ein Akkuwechsel, denn nach Akkutausch kann die Kerzen sofort wieder brennen gelassen werden, bei den nachladbaren musst ja erst warten, bis der Akku voll ist.

Anbei ein paar Bilder:
LED-Kerze_Adapter USB-Kabel_4,5V_v1.jpeg
LED-Kerze_Adapter USB-Kabel_4,5V_v2.jpeg
LED-Kerze_Adapter USB-Kabel_4,5V_v3.jpeg
LED-Kerze_Adapter USB-Kabel_4,5V_v4.jpeg

Anbei ein Video wieder als zip:
 

Anhänge

  • LED-Kerze mit USB Kabel_4x fertig.zip
    1,8 MB · Aufrufe: 34
Bei mir halten die Batterien in den Echtwachskerzen wochenlang, wenn ich die Funktion nutze, sie 8h täglich leuchten zu lassen inkl. Simulation einer Flamme durch ein wackendeles Plättchen.
Für 2 Leuchtzweige mit kleinen LEDs hatte ich auch das Problem, dass die Akkus innerhalb ein paar Tagen leer waren. Da habe ich einen Adapter gekauft: Stromadapter bei Amazon
Nachteil hier: da ging auf einmal die integrierte automatische Ein-/Ausschaltung nicht mehr zuverlässig. Habe dann auf Dauerbetrieb eingestellt und das Ganze über eine smarte Steckdose gelöst.
 
Thema: Kerzen Stumpen / 230V

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