Drehmonent Akku-Schrauber

Alles rund um Akkuschrauber und andere Akkuwerkzeuge

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Alfred
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Beitrag von Alfred » 16. Nov 2004, 21:35

Hallo Roland :P
was sagst denn du TE dazu?
kein Soja- Rindfleisch- und Holzimport zum Schutz der Regenwälder

ChristianA
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Beitrag von ChristianA » 16. Nov 2004, 23:21

Dirk hat geschrieben:Moin,

"Schlagduebel, die sich wieder hinausdrehen lassen"? Wie soll dass denn gehen, ein Duebel mit Gewinde? Oder meinst Du die Schlagschraube, die darin enthalten ist? Wenn letzteres - ich habe schon lange nix anderes mehr gesehen. Fuer Konstruktionen, die die naechsten Jahre nicht mehr entfernt werden sollen, finde ich Dominiks Idee uebrigens absolut brauchbar. Das reicht voellig aus, und bei "normalen" Duebel+Spax hat man die Probleme Jahre spaeter genauso, weil die meisten Leute sowieso den falschen Bit nehmen und die Schraube erstmal gepflegt runddrehen...

Dirk
Hallo, Dirk,

ja, meine Ausführungen bezogen sich auf den Nagel bzw. die Nagelschraube, der/die verwendet wird.
Wenn mittlerweile nur noch problemlos lösbare Nagelschrauben benutzt werden, ist das erfreulich.

Herzliche Grüße

Christian

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Dirk
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Beitrag von Dirk » 16. Nov 2004, 23:46

Hi,

ob die Dinger problemlos loesbar sind, kann ich nicht beurteilen, dafuer verwende ich die zu selten fuer loesbare Verbindungen. Die, die ich verwendet habe, waren es.
Aber was ich meinte: selbst die Grosspackungen vom Flohmarkt oder die Tueten ausm Baumarkt haben immer Schlagnaegel mit Gewinde, damit man sie auch wieder ausdrehen kann. Ich denke, welche ohne Gewinde muss man schon extra suchen.

Gruss

Dirk
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Mein Freund der Baum braucht CO2, drum setz' ich's aus dem Auspuff frei :D

ChristianA
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Beitrag von ChristianA » 17. Nov 2004, 00:03

Dirk hat geschrieben:Hi,

ob die Dinger problemlos loesbar sind, kann ich nicht beurteilen, dafuer verwende ich die zu selten fuer loesbare Verbindungen. Die, die ich verwendet habe, waren es.
Aber was ich meinte: selbst die Grosspackungen vom Flohmarkt oder die Tueten ausm Baumarkt haben immer Schlagnaegel mit Gewinde, damit man sie auch wieder ausdrehen kann. Ich denke, welche ohne Gewinde muss man schon extra suchen.

Gruss

Dirk
Hallo, Dirk,

gut möglich, dass du Recht hast. Als ich zuletzt mit Schlagnägeln bzw. Schraubnägeln in Berührung kam, ging es darum, eine ältere Konstruktion zu entfernen. Seither bin ich wohl ein wenig traumatisiert:-)

Christian

Bernd30
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Beitrag von Bernd30 » 17. Nov 2004, 00:58

Was Ihr so als Schlagnägel oder Schraubnägel bezeichnet sind wohl die heute sogenannten Nageldübel.Eine Mischung aus Nagel und Schraube.Vorne mit einer Spitze und dahinter ein nicht sehr stark ausgeprägtes Gewinde.Der Kopf meist mit Pz-Lochung.Die gängigen Größen sind meist 6 oder 8 mm in den Längen 60,80 oder 100. Loch bohren,Dübel einsetzen,Nagelschraube rein,mit dem Hammer reingeschlagen,evtl. mit nem Bit etwas nachziehen - fertig.Wird aber meist meist nur zur Anbringung von Unterlattungen genommen,z.B. bei Paneele.
Und 8mm spax sind eher die Ausnahme.Die "normale" Größe endet eigentlich bei 6 mm Durchmesser.

Roland
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Beitrag von Roland » 17. Nov 2004, 13:06

Hallo,

um erstmal eure Unklarheiten zu beseitigen: Es geht hier um die Unterkonstruktion für eine Paneeldecke. Die Holzlatten sollen mit Spax-Schrauben 8*60 an der Betondecke befestigt werden. Die Bohrung in den Latten werden mit Durchmesser 5 oder 6 vorgebohrt. Um jetzt kleine Unebenheiten in der BEtondecke auszugleichen verwendet man Schrauben mit Gewinde bis zum Kopf, d. h. das Schraubengewinde befindet sich später auch in der Holzlatte. Durch (minimales) herausdrehen der Schraube (nach Festanzug) wird die Latte dementsprechend ebenfalls nach unten bewegt (sie "hängt" ja praktisch im Gewinde) und man kann so kleine Unebenheit ausgleichen. Ist mit Sicherheit einfacher als Holzkeile unter zu legen.
Aber meine Frage bezog sich lediglich darauf, welches Drehmoment ein Akku-Schrauber für eine soclhe Verschraubung aufbringen muss. Reichen hier 10 Nm oder müssen es 30 Nm sein, oder noch mehr?

markus
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Beitrag von markus » 17. Nov 2004, 15:16

verwendest du eigentlich dübel? welche?
bist du dir bei dem schraubenmasz sicher?
ich behaupte: das wird so noch nix.
20-40mm lattung/luft, einschraubtiefe in (kurzen) standarddübeln (fischer s10) 70mm ... bedeutet 8x120.
die standard-spax hat bei 120mm länge e. 70mm-teilgewinde. 8er vollgewindeschrauben gibt´s bei spax ab 200mm länge.
vermutlich wäre auch e. justierschraube richtiger, damit kennen sich andere besser aus (?) ;)
ich würde knudsenkeile nehmen - und ein passendes schraube-dübel-system (rahmendübel, geht auch schneller)

zum schrauber: im prinzip jedes gebräuchliche, 2-gängige 12v-modell. viel erfolg ..

wünscht markus

kurzse
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Beitrag von kurzse » 17. Nov 2004, 20:09

hallo roland,

habe genau das selbe vor paar wochen gemacht, selbst meine 9,6v makita hatte damit keine probleme - hast du schon einen schrauber oder willst du dir einen zulegen?
problem bei deiner konstuktion ist dass der dübel je eigentlich erst dann richtig hält wenn die schraube den dübel im loch verkeilt, wenn du also um den ausgleich zu machen die schraube wieder löst dann hält der dübel nicht wirklich gut - > deshalb keile verwenden und schraube festschrauben. vorbohren in holz immer größer wie der schraubendurchmesser, die schraube soll ja die latte an die decke/keil ranziehen und nicht beides halten, das gewinde versucht dann in beiden materialien zu ziehen "stösste" erstmal das erste material weg und somit bekommst du keine echte verbindung zwischen den zwei materialien - mach einfach einen test und halte zwei kurze lattenstücke locker ananeinder einmal kleiner vorgebohrt und einmal grösser, dann schrauben - beim kleiner vorgebohrten drückts dir die latten schön auseinander die latten sind nicht so fest verbunden wie bei den grösser vorgebohrten (hab ich auch so von nem schreiner gelernt)
finde 8er spax etwas überdimensioniert 6er müssten das gut tun
lieber gute dübel kaufen...
gruss
kurzse

Roland
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Beitrag von Roland » 17. Nov 2004, 21:00

Hallo Kurzse,

das mit der Vollgewindeschraube kommt daher, weil eine Distanzschraube (manchmal heißen die auch Justierschraube) im Prinzip nichts anderes ist. Nur halt mit zwei Gewinden, wobei das Gewinde am Schraubenkopf größer ist, damit man durch die Latte vorbohren kann.
Das mit den Holzkeilen find ich halt schon ein wenig umständlich. Was sind denn gute Dübel? Was ist von Rahmendübeln zu halten?

Grüsse
Roland

Dominik Liesenfeld
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Beitrag von Dominik Liesenfeld » 17. Nov 2004, 22:37

Hallo!

Ich würde immer noch Schlagdübel/Nageldübel verwenden und keile oder holzstückchen unterfüttern. 8mm-Spax für so ne lächerliche Befestigung zu nehmen ist mit Verlaub Schwachsinn. Da würden normal selbst 6*80er oder Nageldübel reichen, oder halt 8*100 wenn mans mag. Vorher justieren(Keile/Holz, evtl mit kurzem nagel sichern) und fest damit... oder Die Decke direkt ein paar cm mit Lochband oder Noniusabhängern abhängen. Justierschrauben wären eine elegante, aber teure Lösung. gute Dübel machen Tox, Fischer, Hilti, Berner, Upat, Würth.
MfG Dominik

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