Güde Bandsäge gut ?

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

Moderatoren: Alfred, moto4631

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Jungschweißer
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Beitrag von Jungschweißer » Freitag 8. Januar 2010, 12:58

Heute kan die Re:Mail. Jetzt habe ich alles gefunden in dem seinen online shop. Da gibt es eine 400 V und eine 230V Ausführung. Welche würdet ihr nehmen ?

Was ist denn jett mit den Sägeblättern ? Wofür HSS und Bi-Metall ? Kann ich mit HSS auch VA schneiden ?

moto4631
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Beitrag von moto4631 » Freitag 8. Januar 2010, 13:03

Du solltest ein bissl weniger schreiben dafür ein bissl richtiger.
Deine Rechtschreibung läßt stark zu wünschen übrig.
Wer bei gewissen Dingen im Leben der i-Tüpfelchenreiter schlechthin ist darf sich ruhig auch in der deutschen Sprache bemühen.
Danke.

Zur Säge.
Wenn es die mit 400V gibt und Du solchen zur Verfügung hast würd ich die auch nehmen.
Ich seh das bei meinen Maschinen, alles was an der großen Dose hängt hat einfach mehr Leistung.

Die Größe der Sägeblätter wurde Dir doch mittlerweile ausreichend erörtert (auch daß Deine beiden immer wieder genannten Blätter beide verwendet werden können :roll: ) und für den Unterschied HSS und Bimetall darfs doch auch ruhig mal Google sein wenns keiner schreiben will oder?

Ich benutze Bi-Metall, das HSS-Band welches bei der Maschine dabei war hat nur die Einfahrphase überlebt, nur um es gesagt zu haben.
Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...

Jungschweißer
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Beitrag von Jungschweißer » Freitag 8. Januar 2010, 13:21

Wie lege ich denn das Sägeband ein ? So dass die Zähne auf das Material stechen oder so, dass sie darüber schleifen.
Welche Geschwindigkeit brauche ich für VA und Stahl ? Lansame, oder mittlere Geschwindigkeit.

moto4631
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Beitrag von moto4631 » Freitag 8. Januar 2010, 13:37

Jetzt kauf Dir erstmal die Säge bevor wir hier eine Schneidfibel erstellen ok?
Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...

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H. Gürth
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Säge

Beitrag von H. Gürth » Freitag 8. Januar 2010, 14:11

Wie lege ich denn das Sägeband ein ? So dass die Zähne auf das Material stechen oder so, dass sie darüber schleifen.
Sorry, hat Jungschwätzer äh Jungschweisser natürlich, schon mal einen Handsägebügel Hier in der Hand gehalten oder ein Stück Metall abgesägt ?

Ja, dann erübrigt sich eigentlich die Frage. Nein, dann sollte er es erst mal damit probieren, damit er verstehen lernt, wie eine Säge funktioniert.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

tesuji
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Beitrag von tesuji » Freitag 8. Januar 2010, 16:22

moto4631 hat geschrieben:Ich benutze Bi-Metall, das HSS-Band welches bei der Maschine dabei war hat nur die Einfahrphase überlebt, nur um es gesagt zu haben.
Bi-Metall und HSS sind grundsätzlich das Gleiche. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass früher ein HSS-Band vollständig aus HSS bestand, und heute bei den Bi-Metall Bändern nur etwa 3 bis 5mm des Schneidteils aus HHS bestehen. Der Grundkörper besteht meist aus Vergütungsstahl, z.B. 42CrMo4. HSS-Schneidteil und Grundkörper werden mittels Elektronenstrahlschweißung verbunden.

Da heute bei allen Bi-Metall Werkzeugen nur der Schneidteil aus HSS besteht, sind diese Werkzeuge die "Billigvarianten" früherer Voll-HSS-Werkzeuge.

Vielleicht meinst du mit "HSS" den HCS, Modebegriff aus dem Englischen: High Carbon Steel, ein un-/ niedriglegierter Kaltarbeitsstahl, z.B. (der billigste) Ck60? Diese Sägebänder haben allerdings auch noch ihre Existenzberechtigung, z.B. zum Sägen von NE-Metallen bzw. Stählen kleiner oder gleich S355.

vgv. Cliff

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chevyman
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Beitrag von chevyman » Freitag 8. Januar 2010, 17:33

Billigvariante würde ich nicht ganz sagen. Klar ist die Bimetallvariante heutzutage günstiger herzustellen. Das Werkzeug gewinnt dabei jedoch auch an Bruchunempfindlichkeit. Säbelsägeblätter, mit denen man bündig an der Wand absägen kann, wären mit Voll-HSS nur machbar, wenn ausschließlich der Zahnbereich gehärtet wäre. Das stelle ich mir fertigungstechnisch nicht unproblematisch vor.
Gruß Steffen

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tesuji
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Beitrag von tesuji » Freitag 8. Januar 2010, 18:00

Hi chevy,

du hast natürlich vollkommen recht :wink:

"Billigvariante" --> Gänsefüßchen == Joke marker

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kar
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Beitrag von kar » Dienstag 12. Januar 2010, 17:19

Jungschweißer, hast du dich schon definitiv für eine Bandsäge entschieden oder sogar schon bestellt?

Jungschweißer
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Beitrag von Jungschweißer » Dienstag 12. Januar 2010, 17:33

Diese Woche will mein Vater mit mir zu einem Werkzeughandel fahren, um sich da noch mal umzuhören. Der meinte, dass er die Säge bestellen würde, aber wenn der Händler diese Säge auch führt hätten wir keine Wartezeiten und man könnte die Sägeblätter, falls eines gebrochen ist, immer gleich im Nachbarort holen und müsste nicht auf den Versand warten.

Spätestens Samtag gibt es Neuigkeiten ! Leider mach der händler in der Woche schon zu, wenn mein Vater gerade von der Arbeit kommt.

Wenn ich da keine finde, die meinen Wünschen entspricht hol ich mir die HOLZMANN BS 128HDR 400 V Metallbandsäge. Die soll sehr gut sein und hat viele gute Zubehörteile, wie verstellbaren Bügel, Absenkung über Hydraulikzylinder usw.
400 V an 16 A liegt sowieso für das MAG in der Garage. Warum sollte ich dann nicht die stärkere Säge nehmen ? :wink: :lol:

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