Güde Bandsäge gut ?

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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Jungschweißer
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Beitrag von Jungschweißer » Dienstag 2. Februar 2010, 17:09

Nein ! Bei uns ist morgen und Übermorgen nicht Schulfrei, leider ! Ich muss in die Schule !

Mir doch egal, ob die Säge auf der Straße nicht so gut aufgehoben ist. Wenn die einen Unfall bauen sind die Verantwortlich und leisten Ersatz. Ich will einfach nur noch Sägen !

PS.: Wir können gerne tauschen ! Du für mich mal ein bis zwei Tage in die Schule mit G8 und ich lerne Stahlbauschlosser ! Wäre bestimmt interessant .

moto4631
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Beitrag von moto4631 » Dienstag 2. Februar 2010, 17:44

Janik hat geschrieben:Bei uns sind die Straßenkräben alle voll...
Naja, geschadet hätte der Besuch in der Schule sicher nicht... :ducken: :mrgreen:
Nüchtern betrachtet war es besoffen besser...

Janik
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Beitrag von Janik » Dienstag 2. Februar 2010, 17:49

Jaja meinte doch die Straßengräben :oops:

Ist der blöde Schnee dran schuld :lol:
Gruß Janik

Ohne Schweißer bricht die Welt zusammen :weld:

Jungschweißer
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Beitrag von Jungschweißer » Dienstag 2. Februar 2010, 20:02

Die Wette haste gewonnen ! In der letzten Stunde gab es eine Meldung " Morgen keine Schule !" Ich bin sehr glücklich ! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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Beitrag von Jungschweißer » Mittwoch 3. Februar 2010, 17:52

So, ich bin überglücklich ! Heute ist se gekommen.

Ich habe sie gleich mal aufgebaut und mir das Kreuz mit dem ca. 90 kg schweren Sägeaggregat kaputt gemacht !
Dann den Elektriker angerufen. Der kam nach 2 Std. und hat mir gleich einen Stecker dran gemacht, sodass es losgehen konnte.

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Aber da war ein Problem ! Ich hatte die Feststellschraube (links der Plastikhebel) abgebrochen, weil ich es etwas fest angezogen habe. Also mal schnell ein Rundstahl genommen und den Hebel nachgebaut. Und siehe da, er passte perfekt und ist viel stabiler. Danach noch schnell mit schwarzem Lack gestrichen.

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Hier das Kabel ohne Stecker:

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Der 1. Schnitt in 40 x 40 x 3 mm Vierkantrohr:
Bild

Halbzeit:
Bild

Und fertig !
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Nach einem ersten heften mittels wirklich schlechter Elektrodennaht sieht es schon mal gut aus für die Gehrung ! Noch nicht perfekt, aber für`s erste mal ausreichend.

Bild

Bis auf kleine Mengel bei der Passgenauigkeit der Bleche des Untergestells, würde ich diese Säge sofort weiterempfehlen, für jeden, der in die professionelle Metallverarbeitung einsteigen will und nicht sehr viel ausgeben will. Sicher haben Profis andere Sägen, aber für diesen Preis ist sie top, finde ich !

kar
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Beitrag von kar » Mittwoch 3. Februar 2010, 18:16

Na siehste!
So, ich bin überglücklich ! Heute ist se gekommen.
So wie du das schreibst, kann man garnicht anders, als sich für dich mitzufreuen. :D
Bis auf kleine Mängel bei der Passgenauigkeit der Bleche des Untergestells, würde ich diese Säge sofort weiterempfehlen
Dann ist dein Untergestell anscheinend viel besser als meins, weil als kleinen Mangel würde ich das nicht mehr bezeichnen. Aber die Säge ansich ist wirklich grundsolide und nur in manchen Details, bei denen man sich als Heimwerker aber leicht abhelfen kann, suboptimal. (für meinen Geschmack)

Ich musste unter den Hebel, den du abgebrochen hast, ein Distanzblättchen legen, damit ich den Schwenkmechanismus überhaupt feststellen konnte. Ohne das Blättchen hätte ich den Hebel auch abbrechen können, weil die Schraube einfach nicht fest genug anziehbar war. Mit dem Blättchen reichen zwei Finger zum Fixieren aus. Hast du dein Rundstahl direkt an die außengeriffelte Mutter (hoffe, du weißt, was ich mein) geschweißt, oder hast du das Plastikteil mit der Innenriffelung auch nachgebaut?

Hast du auf deinem letzten Foto den Winkel schief dran gehalten oder ist der Winkel wirklich so 'unrecht' wie er aussieht? :crazy:

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chevyman
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Beitrag von chevyman » Mittwoch 3. Februar 2010, 18:35

kar hat geschrieben:Ich musste unter den Hebel, den du abgebrochen hast, ein Distanzblättchen legen, damit ich den Schwenkmechanismus überhaupt feststellen konnte.
Tauscht die Hebel gegen einstellbare Klemmhebel aus, und das Thema ist für immer aus der Welt. Ist viel Luxus für wenig Geld.
Bild
Gruß Steffen

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Beitrag von Jungschweißer » Mittwoch 3. Februar 2010, 18:38

Ich habe das Innengeriffelte an den Rundstahl geschweißt, den ich vorher etwas verdünnt habe. So kann ich das Teil wieder abnehmen. Wenn man das nicht mehr abnehmen kann, wäre mir das nicht so lieb.
Das innen geriffelte ist beim abbrechen herausgefallen, also war mir das gleich symphatisch.

Danke chevy, aber ich bin mit meinem Eigenbau höchst zufrieden.

kar
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Beitrag von kar » Mittwoch 3. Februar 2010, 18:59

Auch von mir ein herzliches Dankeschön Chevy, aber mit dem Plättchen geht das arretieren jetzt so leicht, dass dabei sicher nichts mehr abbricht. Aber wenn ich irgendwann mit irgendeinem Gerät ein ähnliches Problem mit so nem Hebel habe, kenne ich dank dir ja nun eine wirklich solide Lösung. 8)

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Beitrag von chevyman » Mittwoch 3. Februar 2010, 19:15

Um die Solidität geht es dabei gar nicht mal so sehr. Das Schöne ist, daß man die Position des Hebels in Stellung "fest" beliebig variieren kann, da der Hebel durch Kerbverzahnung einstellbar ist.
Gruß Steffen

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