Statt großes Rührwerk lieber einen Trommelmischer ?

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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Thomas.B
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Beitrag von Thomas.B » Dienstag 27. November 2007, 16:43

@ henniee:
Bei solchen sperrigen Sachen, wie einem Betonmischer stellt sich ja auch die Frage nach dem Platz. An einem Betonmischer komme ich z.Z. noch nicht vorbei, aber mancher sieht das anders bzw. kann sich das erlauben. Für die letzten kleinen Verschönerungs- und Reparaturarbeiten kann man sich ggf. auch mit einem Rührer behelfen, einen Mischer ausleihen oder eine Fa. antraben lassen. Irgendwann bin ich vielleicht auch einmal soweit...

140er Rührkorb:
Nun ja, da muß wirklich etwas Bums dahinter stehen, wenn man mehr als Wandfarbe anrührt. Andererseits muß man das dann aber auch gegenhalten und im Pott herumführen. Beim Betonanrühren würde ich mir das eher nicht antun wollen. So ein großer Rührer ist doch eher etwas für geschmeidigere Mörtel wie Ausgleichmassen etc. Bei Fliesenarbeiten rühre ich auch lieber öfter mal frisch an. Da brauche ich keine "Massenfertigung" - aber jeder, wie er mag...

Atika und Ziermischer:
Ich wollte dem Ding nicht zu nahe treten. Unter dem Label ATIKA gibt es ein ganzes Spektrum von Betonmischern in den verschiedenen Größen. Mein Zweitgerät ist da wohl der Benjamin der Produktfamilie. Aber a) einem geschenkten Gaul... und b) hat auch so etwas seine Berechtigung.
Der ca. 30 Jahre alte DDR-Mischer verträgt 12 Schippen Kies + Zement/Kalk - notfalls kommt ein Mauerstein unters Rad... und unbezahlbar: er ist geräuschmäßig absolut sonntagsnachmittagstauglich. Zuweilen ein Nachteil: er braucht Drehstrom - hauptsächlich deswegen bin ich manchmal doch ganz froh über den Atika.

> Mit Karre, Fass usw. und Schaufel misch ich nix mehr.

Ach, das kommt darauf an. Ich habe z.B. für Innenarbeiten im Winter einige Kunststoffässer mit Kies und Putzsand, der völlig trocken ist und mit dem zur Not auch der Fußweg gestreut wird. Damit kann ich kleine Mengen im Kalkkasten mühelos trocken anmischen und wenn ich eine Art Fertigmörtel habe, setze ich erst Wasser dazu. Dann ist nicht mehr viel zu rühren und das geht einfach so mit der Kelle. So saut man nicht mehr ein, als unbedingt nötig.

Gruß
Thomas

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