Welche Japansäge?

Diskutiere Welche Japansäge? im Forum Holzbearbeitung im Bereich Anwendungsforen - Moin Holzwürmer, ich werde mir demnächst eine Zugsäge gönnen, nachdem meine Feinsäge über Winter Rost angesetzt hat und ich eine solche Japansäge...
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hinack

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Moin Holzwürmer,

ich werde mir demnächst eine Zugsäge gönnen, nachdem meine Feinsäge über Winter Rost angesetzt hat und ich eine solche Japansäge beim Küchenbauer im Einsatz gesehen hab'.

Aber welche und wo soll ich kaufen? Worauf kommt es wirklich an?

Ich säge hauptsächlich Rähmchenholz für Bienenwaben, Leisten, Latten, Echtholzpaleene, Acrylglas und die berühmten Kleinigkeiten die sich mit Technik nicht machen lassen, wie Randbündige Schnitte und Bodenleisten ect. Für's Große und Grobe hab' ich Stich-, Säbel- und Kreissäge. Ketten- und Bügelsäge für's ganz ganz Grobe auch und 'ne Laubsäge hängt auch hier. Dazwischen fehlt's. Feinsäge und/oder Fuchsschwanzersatz.
 
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h-e-r-o

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bin auch auf der suche nach einer säge um mal bretter, laminatleisten oder sonstige sachen zu verkürzen wo ich einen sauberen schnitt benötige...habe mir jetzt die verschiedenen japansägen angesehen und es gibt da ja drei verschiedene. ich persönlich finde die Kataba Säge am besten, da diese keine Einschränkung in der schnittiefe hat. jedoch gibt es ja unzählige modelle davon...welche würdet ihr denn empfehlen...die preise strecken sich ja von ca. 20 Euro bis hin zu ca. 80 Euro pro säge! und 80 euronen für den heimgebrauch find ich etwas viel...könnt ihr einen Tip geben welche säge da relativ gut ist?
 
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MarkusS

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80 Ois für eine japanische Säge ist noch garnix, da gibt es auch handgedengelte Modelle die weit über 500 EUR kosten.

Dieter Schmid hat in seinem Shop eine sehr interessante Beschreibung zu den verschiedenen Sägetypen (Anwendung, Einsatzbereiche ...) http://www.feinewerkzeuge.de/japsaege.htm

Für den Einstieg kannst Du Dir ja auch mal die Sets ansehen http://www.feinewerkzeuge.de/set.htm - in den Sonderangeboten gibt es auch noch ein preisreduziertes Set sowie eine Ryoba http://www.feinewerkzeuge.de/sonder.htm

Gruss
Markus
 
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h-e-r-o

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also interessieren würde mich das SET für 175 euro. aber das gebe ich nicht für sägen aus...da nehm ich lieber ne feinsäge aus dem baumarkt oder von einem markenhersteller wo ich vielleicht 20-30 euro bezahle und pack das gesparte zu meinem akkuschrauber....175 euro für einen hobbybastler finde ich nicht für angebracht.

welche hersteller haben denn gute feinsägen und fuchsschwänze etc...?
 
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rolo

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@ h-e-r-o,

Für mich habe ich das Thema mit einem 3er-Set für € 19,99 bei Westfalia gelöst: 2x Kataba und 1x Mawashibiki Blattstärke 0,6mm.

Ausprobieren und wenn man nicht zufrieden ist, gibt es das Geld zurück.

Auch hier ist meine Empfehlung: wenn man sich damit erst mal eingearbeitet hat, steht dem Nachkauf einer der hier aufgeführten Japansägen in höheren Preisregionen dann nichts mehr im Wege.

welche hersteller haben denn gute feinsägen und fuchsschwänze etc...?[/quote]

Habe seit 3 Monaten den damaligen Testsieger im Bereich Fuchsschwanz gekauft und bin super zufrieden. Ist für re/li Hände geeignet, kommt von Lux Profi und kostet je nach Länge um 12€.
 
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hinack

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Moin Leute,

hier wird ja schon ein Bißchen abgeschwiffen :lol:

Westfalia kommt bei mir nicht in Frage, ich kaufe kein Billigwerkzeug mehr, das tut mir einfach zu weh.

Ich will schon eine recht universelle Säge und sollte mich wohl für eine Ryoba entscheiden. Liege ich damit richtig?
 
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rolo

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hinack schrieb:
Moin Leute,

hier wird ja schon ein Bißchen abgeschwiffen :lol:

Westfalia kommt bei mir nicht in Frage, ich kaufe kein Billigwerkzeug mehr, das tut mir einfach zu weh.

Ich will schon eine recht universelle Säge und sollte mich wohl für eine Ryoba entscheiden. Liege ich damit richtig?


Sorry Hinack - Antwort ging auch an h-e-r-o :)
 
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hw

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rolo schrieb:
hinack schrieb:
Moin Leute,
Ich will schon eine recht universelle Säge und sollte mich wohl für eine Ryoba entscheiden. Liege ich damit richtig?

Hallo,
für welche Säge hast du dich denn entschieden ? Und wie sind denn so deine ersten Erfahrungen ?
Ich bin auch im Moment am Überlegen, welche Japansäge ich mir zulege.

cu
 
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rolo

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Hallo ,
habe wie geasagt das Set und arbeite mittlerweile sehr gerne mit der großen Kataba - super sauberer Schnitt und es geht auch am schnellsten.
Gut - wer viel und dauerhaft (> 2 Std. die Woche) arbeitet, greift vielleicht zu einem deutlich höherwertigen Produkt - für meine Belange ist es mehr als ausreichend.
Allerweltsanwendung vom Ast im Garten bis zum Holzspielzeug oder auch mal ein Stück Furnier...

Gruß und ein schönes Spiel heute :D :D :D
Rolo
 
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hw

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rolo schrieb:
Hallo ,
habe wie geasagt das Set
Rolo
'tschuldigung, die Frage war eigentlich an Hinack gerichtet.
Ich habe eben gesehen, dass ich falsch zitiert habe ;-(

cu
 
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Schwaenzi

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Hallo Hinack,

ich habe mir vor einiger Zeit erstmals eine japanische Zugsäge gekauft. Von der Schnittpräzision und der Handhabung bin ich mittlerweile absolut überzeugt, sehr schönes Werkzeug!

Auch ich wollte erstmal nur 1 Säge kaufen. Da ich eine Säge ohne Rücken wollte, habe ich mich für eine Kataba entschieden. Bei der Ryoba war ich (vermutlich unberechtigt) in Sorge, dass die zweite Sägeschneide bei tieferen Schnitten Einfluss auf das Schnittbild haben würde. Ich habe mir das Modell "Ecoprofi" von Bakuma bei Dieter Schmids "Feine Werkzeuge" gekauft. Sehr fein gezahnt, besonders gut für Querschnitte. Du kannst in die Säge aber auch die gröberen Längsschnitt-Blätter einsetzen.
 
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hinack

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Moin Schnitzer,

ich habe genau das Set.

Die Säge, die mich am allermeisten beeindruckt hat, war die Ryoba und zwar die Längsschnittseite. Sowas haste noch nich gesehen, wennde das noch nich gesehen hast. Die Säge macht einen superfeinen Schnitt, den die groben Zähne überhaupt nicht vermuten lassen. Und sie sägt rasend schnell. Ich schätze in einem 12er Brett 1 cm pro Sägezug. Und das ohne jede Kraftanstrengung und ohne jede Tendenz die Linie zu verlassen oder im Materiale schräg einzudringen.

Die Dozuki ist für meine aktuellen Anwendungen zu fein. Die wartet noch auf ihren sinnvollen Einsatz. Die Feinsäge und den Fuchsschwanz hab' ich sowas von schnell weggeräumt und mein Resteholz auch, sonst hätt' ich aus blanker Lust an der Freude die ganzen Rester zu Streichhölzern zersägt, soviel Spaß macht die Ryoba.

Wer also einmal Japansägen benutzt hat, hat ganz schnell viel Platz an der Werkzeugwand gewonnen und kann sich sehr viel Schleiferei sparen. Die Schnittkanten sind direkt leimbar, ohne jede Nacharbeit. Längs wie quer.
 
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