Hilfe Spannungswandler 220v 110v ???

Diskutiere Hilfe Spannungswandler 220v 110v ??? im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo Ich hätte bitte eine Frage und zwar ich habe ein 370 watt US elektrohobel 110v ich habe rechts günstige spannungwandler 220v auf 110v...
S

sami72

Registriert
02.06.2005
Beiträge
22
Hallo
Ich hätte bitte eine Frage und zwar ich habe ein 370 watt US elektrohobel 110v ich habe rechts günstige spannungwandler 220v auf 110v gefunden, man kann aber damit 350 watt Gerät betreiben sind die Wandler so konzepiert dass man damit nur die werte die drauf stehen betreibt oder kann ich bitte in diesem fall auch die 370watt betreiben :?: :?:

Danke sehr
 
chevyman

chevyman

Registriert
02.06.2005
Beiträge
5.868
Ort
Krefeld
Wohnort/Region
Krefeld
Die Wandler sind nur Trafos.

Wenn der Trafo mit 350 Watt angegeben ist und eine Sicherung hat, wird die Dir dauernd rausfliegen/durchbrennen. Hat das Teil keine Sicherung, lebst Du von geborgter Zeit bis es im günstigsten Fall zu stinken anfängt. 370 Watt ist für einen Hobel ja nicht gerade viel, also kann man davon ausgehen, daß der Motor wohl meist ausgelastet wird.

Such lieber in der Größe 500 Watt oder mehr.
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
Hallo,
das geht auch sehr preisgünstig, wenn Du einen großen Netztrafo mit geteilter Primärwicklung hast oder besorgen kannst. In alten Schaltschränken gibt es oft große 24V-Trafos. Die Spannung der Sekundärwicklung(en) ist unwichtig. Wichtig ist nur ein LL-Kern oder etwas ähnliches mit einer symmetrisch aufgeteilten Primärwicklung. Die betreibst Du als Spartrafo. Wenn Du nicht weißt, wie das geht, frage einfach noch mal nach.
Der chevyman hat Recht - eine gewisse Überdimensionierung ist erforderlich. Allerdings muß bei einem Spartrafo der Kern nur für die halbe Leistung dimensioniert sein - deshalb heißt er ja so. Die Belastbarkeit der Wicklung setzt gewisse Grenzen, so daß man die Nennleistung nicht unbedingt mit 2 multiplizieren kann - zumindest nicht als Dauerleistung - aber 1,5-fach ist sicher drin.

Hat der Hobel eine elektronische Drehzahlregelung? Wenn nicht, ergeben sich vielleicht noch andere Optionen.

Gruß
Thomas
 
H. Gürth

H. Gürth

Registriert
02.02.2004
Beiträge
13.307
Ort
MKK
Wohnort/Region
MKK
Also ob der ganze Aufwand für einen Hobel mit 370 Watt Aufnahmeleistung (sind dann ca. 200 Watt Abgabe) lohnt, möchte ich bezweifeln.
Dürfte bei diesen techn. Daten eher schon ein Spielzeug denn ein brauchbarer Hobel sein.
Für 49,99 gibts von SKIL schon fertige Hobel mit immerhin 650 Watt Aufnahmeleistung.
Die Aldi/Plus/Lidl Fraktion mal ganz ausser Acht gelassen.
 
S

sami72

Threadstarter
Registriert
02.06.2005
Beiträge
22
vielen Dank für den vielen antworten. ein Spielzeug soll es eigentlich nicht sein , der Hobel ist von Hitachi
Hitachi P20SB
ein Drehzahlregulierung hat er leider nicht
hobel.jpg

das Gerät gibt es anscheind in verschieden Watt stärke und ich habe der schwächste Motor erwischt :?
 
H. Gürth

H. Gürth

Registriert
02.02.2004
Beiträge
13.307
Ort
MKK
Wohnort/Region
MKK
Ob Hitachi ein Modell mit verschiedenen Leistungwerten unter der gleichen Typenbezeichnung fertigt/vertreibt möchte ich bezweifeln.
Wenn die Aufnahmeleistung tatsächlich wie geschrieben nur 370 Watt beträgt, ist es, mit Verlaub, ein Spielzeug.
Die ersten preiswerten E-Hobel am Markt von Bl+Decker hatten 500 Watt und eine max. Spanabnahme von 0,5 in Worten nullkommafünf Millimeter.
Bei noch weniger Leistung, was soll er da noch abnehmen ?

Da wir das Bearbeiten einer Tür wegen Teppichboden zur abendfüllenden Beschäftigung.

Also mal prüfen welche Leistungsdaten das Gerät wirklich hat.
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ sami72:
Also wenn der Hobel sowieso keine Drehzahlregelung hat, dann würde ich es zuerst nur mit einer Diode versuchen. Besorge Dir eine Diode mit mindestens 3A/400V (z.B. 1N5404, 1N5406 etc.) - kostet nur ein paar Cent - und schalte sie in Reihe in einer der Netzzuleitungen. Welche und die Polung ist egal. Möglicherweise läuft der Motor damit sehr rauh und mit starkem Bürstenfeuer.
Ein bessere Lösung ist dann ein Dimmer mit einem Triac. Ist etwas Platz in der Kiste, um ein paar Bauteile unterzubringen? Man kann es auch mit einem externen Vorschaltgerät machen. Allerdings gewinnt man damit bei einer CE-Prüfung nicht gerade den ersten Preis. Aber für den Hausgebrauch... - was soll's. Irgendein Dimmer aus einem alten Staubsauger oder von einem Halogen-Deckenfluter - mit Festwiderständen auf etwa halbe Leistung gesetzt - und fertig ist die Laube.

Gruß
Thomas
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.438
Ort
Gauting bei München
Da würde ich gleich einen richtigen Spannungswandler wie z.B. hier kaufen:
wandler

einmal eine sichere Angelegenheit als wie Dioden und Glühbirnen in Serie :lol: und wenn der hobel den Geist aufgibt, dann kann man den Wandler wieder ordentlich verkaufen und sich einen guten Hobel dafür kaufen. :wink:
 
F

frg49

Registriert
05.03.2006
Beiträge
490
Ort
Freiburg/Breisgau
hallo leute,
also ich hab ehrlich von elektrik soviel ahnung wie eine kuh vom bergsteigen. doch wenn man die beiträge liest...hmmm...dioden glühbirnen...zwickel...:)...und was weiss ich noch, das klingt nicht nur abenteuerlich sondern auch gefährlich. da muss ich doch H.Gürth recht geben. ich glaub kaum das sich so ein aufwand lohnt wenn man die zeit rechnet für eine dioden-glühbirnen reihenschaltung :)

MfG

Alu-Edelstahl-Konstruktionen
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ Alfred:
> Glühbirnen
KSM:
Es gibt kein Glühobst
/KSM
Wie kommst Du auf die Vorschaltung von Glühlampen?

@ frg49:
> das klingt nicht nur abenteuerlich sondern auch gefährlich

Für Dich vielleicht. Er soll eine Diode in eine der Netzleitungen einschleifen. Das wird ja hinzukriegen sein. Damit bekommt der Motor nur eine Halbwelle und statt 230V nur 115V effektiv. Besser für einen gleichmäßigeren Motorlauf wäre ein passender Phasenanschnitt beider Phasen, wozu man ca. eine Hand voll Bauteile braucht. Das wäre dann Plan B.
Da die Amis bzgl. der Isolation kraft ihrer Wassersuppe und ihrer 110V zuweilen etwas schlampig sind, kann ein Sicherheitsfanatiker bei einem Elektriker noch eine Isolationstest machen lassen.

Gruß
Thomas
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.438
Ort
Gauting bei München
Hier das Gerät vom Auktionär:
bei der Glühbirne hätte er gleich noch eine Beleuchtung am Arbeitsplatz :lol: :lol: :lol:
101636.jpg
 
chevyman

chevyman

Registriert
02.06.2005
Beiträge
5.868
Ort
Krefeld
Wohnort/Region
Krefeld
Und hier die über jeden Zweifel erhabene Ausführung: Klick.
 
S

sami72

Threadstarter
Registriert
02.06.2005
Beiträge
22
Hallo
ich habe mir noch mal die Gebrauchanleitung von der Hobel angeshen.steht aber nirgendwo wieviel Watt wirklich der Motor hat
aber er ist ein 3.4 A ich habe ehrlich gesagt auch nicht viel Ahnung von der sache, aber ich kann mir vorstellen das eine Beziehung zwichen den Amper und die Watt stärke besteht,weil so weit ich weiss die motoren stärke bei elektrowerkzeuge wird meistens in der USA mit Amper zahl angegeben.
und auf dem schildchen im Hobel steht 3.4 A 370w

ausserdem was mich wirklich irritirt ich habe den Hobel bei dem Hersteller Hitachi mit 570 w
http://www.hitachikoki.com.sg/product_details.jsp?pid=406
ich kann mir aber vorstellen dass das der nachfolger ist mit der gleichen Bezeichung P20SB da er von dem was ich habe einbischen abweicht
ich habe das Gerät auch mit 620 watt gefunden
aber in den meisten internet seite stand nur 3.4A
ich bitte noch um Klärung Amp und Watt damit ich mir der richtige Wandler kaufe .
vielen hezlichen Dank
 
S

sami72

Threadstarter
Registriert
02.06.2005
Beiträge
22
Hallo
hat sich erledigt :
Volts * Ampers = Watt
also der Hobel hat tasächlich 370 watt
Danke nochmal
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
@ Alfred:
Ach so, Beleuchtung - na dann... Ich hatte bloß Luft gezogen, weil es so aussah, als ob Du mich dieser Idee bezichtigen würdest. Versuche in dieser Richtung sollte man auch unterlassen. Im Leerlauf würde das Gerät zu viel Spannung bekommen und ggf. zu hoch drehen oder eben unter Last nicht genug Spannung und damit Leistung haben.

@ sami72:
Und - hast Du schon mal eine Diode probiert? Zum Test brauchst Du sie nicht einbauen. Es reicht, sie in ein Verlängerungskabel etc. einzuschleifen. Die paar Cent sind den Versuch wert. Solange die Diode ausreichend dimensioniert ist und nicht durchdiffundiert (= Kurzschluß) kann auch dem Hobel nichts passieren. Die 1N5406 ist vielleicht für den Dauerbetrieb etwas zu schwach, wenn sie nicht zusätzlich gekühlt wird. Nimm besser eine 5A/600V-Diode wie die BY550-600. Die ist bei Reichelt (.de) einen Cent teurer (9 statt 8 Ct) und sollte damit preislich noch im Rahmen liegen... Oder P600J - 6A/600V für 14 Cent. Pferdefuß bei Reichelt und allen anderen Katalog-Elektronikdistributoren: 10 Euro Mindestbestellwert und 3,60 Euro VK bei Bankeinzug. Wenn man weiter nichts braucht, kommt man beim lokalen Fernsehfritzen etc. besser. Viel mehr, als n' Oiro kann er ja kaum aufrufen. Der Fernsehmensch sollte BY329/800 oder höher da haben (8A/800V mit Kühlung) oder eben etwas vergleichbares. So eine schnelle Diode ist an dieser Stelle zwar "Perlen vor die Säue" und kostet wirklich fast einen Euro, aber was soll's. Die ist im DO220-Gehäuse und hat eine Kühlfahne mit Loch für ein zusätzliches Kühlblech. Aber Vorsicht: Die Kühlfahne ist nicht isoliert, sondern ist intern mit der Kathode verbunden; also nicht einfach an den Motor etc. schrauben.

Gruß
Thomas
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
Hallo,
nach Rücksprache mit Dirk habe ich mich entschlossen, einige sicherheitstechnische Ratschläge anzuhängen.
Ganz so einfach ist das mit den 110V-Geräten nämlich nicht - zumindest nicht formal. Sie sind bzgl. der Isolationseigenschaften nicht unbedingt für 230V geeignet bzw. ausgelegt. Zumindest garantiert der Hersteller dafür i.d.R. nicht.
Die Verwendung der verbreiteten Transformatoren ist nur scheinbar eine korrekte Lösung. Das sind in aller Regel Spartrafos und damit ohne Potentialtrennung. Die Verwendung ist zwar Gang und Gäbe und von ernsthaften Problemen habe ich noch nicht gehört. Es sind aber leicht Fehlerzustände möglich, bei denen die interne Isolierung mit 230V belastet wird und dafür ist sie möglicherweise nicht dimensioniert und getestet.
Eine Lösung kann in einem Hochspannungsisolationstest bestehen, den jeder Elektriker ausführen kann. Die Sache ist auch nicht aufwendig und sollte demzufolge nicht viel kosten. Im Interesse der Sicherheit sollte man das besser machen lassen. Für den gewerblichen Einsatz ist es Pflicht.
Ob die Spannungsanpassung per (Spar-) Trafo oder irgendwie elektronisch erfolgt, ist dafür erst einmal ohne Belang.
Sollte die Isolationsprüfung nicht bestanden werden, wird aufwendig bzw. auch weitgehend unpraktikabel. Ein vollwertiger Trafo 230V/110V mit galvanischer Trennung ist unüblich, entsprechend teurer und wäre bei gleicher Leistungsfähigkeit doppelt so groß.

Gruß
Thomas
 
S

sami72

Threadstarter
Registriert
02.06.2005
Beiträge
22
Hallo
Das problem ist bitte immer noch vom Tisch was ist mit dem frequenz 50 Hz auf 60 Hz
der Stromwandler macht also nur 220 V auf 110 V, die frequenz bleibt die gleiche 50Hz und die amerikanischen elektrowerkzeuge haben 60 Hz welche wirkung hat das bitte auf die Motor Leistung :?:
gibt es auch wandler die die frequenz auch ändern
:?:


Danke
 
D

Dirk

Moderator
Registriert
19.01.2004
Beiträge
14.864
Wohnort/Region
Muehlhausen
Dieser geringe Frequenzversatz hat so gut wie keine Auswirkung und ist bei Elektromotoren wie Deinem Hobel absolut vernachlässigbar.
Es gibt auch Spannungswandler, welche die Frequenz wandeln, aber den wirst Du in der benötigten Leistung nicht bezahlen wollen.

Dirk
 
powersupply

powersupply

Registriert
10.04.2005
Beiträge
17.683
Wohnort/Region
Zentrales_Baden-Württemberg
Hallo
Ich würde von der Diodenlösung Abstand nehmen!
Dadurch entsteht ein pulsierender Gleichstrom bei dem gie Gegen-EMK des Motors nahezu gar nicht mehr in Erscheinung tritt!
Meiner Meinung nach kann man das bei 230V Motoren machen, nicht aber um 110V Motoren an 230V zu betreiben.
Bleibt also nur noch der Spannungswandler....

Gruß Armin
 
T

Thomas.B

Registriert
19.01.2006
Beiträge
2.562
Hallo Armin,
man muß es auf jeden Fall ausprobieren, wie ich auch geschrieben habe. Wenn der Motor zu "rauh" läuft, sich abnorm erwärmt oder starkes Bürstenfeuer zeigt, wird es Zeit für Plan B (Triac) - hatte ich doch geschrieben.
Die formalen Isolationsprobleme haben wir ausführlich durchgesprochen. Die löst der handelsübliche Spartrafo auch nicht. Von daher sollte man es ganz lassen, wenn man auf Sicherheitaspekte höchsten Wert legt bzw. legen muß.

Universalmotoren können auch mit Gleichspannung betrieben werden - deswegen heißen sie ja so. Das könnte auch ein Ansatz sein, der in vollem Umfang "politisch korrekt" wäre: Man betreibt den Motor mit einer Gleichspannung, die i.d.R. deutlich niedriger als die nominale Effektivwechselspannung liegen muß. Da hilft nur probieren. Wenn man das Netzteil regulär kaufen muß, wird es wirtschaftlicher Overkill. Es gibt aber 24/28V-Schaltnetzteile in reicher Auswahl, die massenhaft in der Industrieautomation verwendet werden. Wenn man an so etwas aus alten Schaltschränken günstig herankommt, wäre es vielleicht einen Vorabtest mit Autoakkus wert. Die Ausgänge baugleicher SNT kann man ausgangsseitig auch in Reihe schalten. Bei mehr als 2 Stück wird es dann wieder heikel - keine Schutzkleinspannung mehr. Große SNT's mit 48 oder 60V werden im Telekomunikationsbereich verwendet.

Es gab bereits vor Jahrzehnten Bohrmaschinen, die mit 220V AC und 24V DC gleichermaßen liefen - ohne Umschaltung, wenn ich mich richtig erinnere und auf jeden Fall ohne Elektronik. Die Leistung war im 24V-DC-Betrieb zwar geringer, aber man konnte schon damit arbeiten.

Gruß
Thomas
 
Thema: Hilfe Spannungswandler 220v 110v ???

Ähnliche Themen

Akkupack 14,4V umrüsten, Li-Ion oder LiFePO4? Was zieht ein GHO 14,4V an Strom?

Kaufberatung Winkelschleifer - Fragen zu techn. Details

Bitte um Hilfe bei der Wahl des richtigen Werkzeuges (Deckenschleifer, Gehrungssäge und eines Bohrschraubers)

HDR Kränzle K2000 Serie oder Profi Serie?

Elektro-Kettensäge Makita UC4051A (baugleich Dolmar ES2141TLC)

Oben