Entscheidung Akku Schrauber/Bohrmaschine mit hoher Drehzahl / Schnellwechselsystem

Diskutiere Entscheidung Akku Schrauber/Bohrmaschine mit hoher Drehzahl / Schnellwechselsystem im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Ich möchte mir einen neuen Akku- Schrauber/Bohrer anschaffen. Oder zwei. Oder drei. Bisher nutze ich billige Geräte wie einen 40€ "Meister" mit...
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Unruham

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Es hätte ja sein können das es noch Geräte gibt, die mir unbekannt sind. Im Detail gab es hier schon gute Anregungen die ich überdenke.

Dafür schon mal danke an Alle!
 
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the_black_tie_diyer

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Bosch Professional hat keine Akku-Bohrmaschine bzw. überhaupt eine Akku-Maschine in dem Drehzahl-Bereich. Kenne ein paar Bosch-System'ler die sowas gerne hätten.

Viele Grüße,
Oliver
 
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Dirk

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Unruham schrieb:
Das klingt eigentlich so, als hätte ich schon einen Schrauber zu groß gewählt.
Nope. Ich habe Dir mit dem LT ja gerade einen eine Nummer größer an's Herz gelegt; der von Dir in's Auge gefasste "L" wird wahrscheinlich über kurz oder lang der Nachfolger von dem ohne Buchstaben sein, weil der noch nicht Brushless ist.

Das hilft leider nichts. Die selbstschneidenden Holzbauschrauben ziehen sich zwar gut rein, aber da wird kein Material entfernt. Da kommen keine Späne raus, das Holz wird komprimiert - und platzt. Gerade bei den filigraneren Sachen die ich oft zusammenschraube. Hier muss man zwangsweise Bohren.
Mir hat mal vor Urzeiten jemand als Trick gesagt, Schraube auf den Kopf stellen und einmal mit dem Hammer draufkloppen, so daß die Spitze etwas platt wird. Das funktioniert tatsächlich, ist aber kaum für Serienverschraubungen geeignet.

Extralange 2mm Bohrer reagieren nicht gut auf Schlag.
Vergiß' das direkt wieder. Erstens mal ist das absoluter Freak-Bastelscheiß (der auch von mir stammen könnte), und zweitens meinst Du hier Axial-Schlag - ein Schlagschrauber hat aber Tangential-Schlag. Dem Bohrer dürfte letzteres zwar nicht gefallen, technisch aber nicht wirklich an seiner Lebensdauer kratzen.
 
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Unruham

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Es ist jetzt erstmal ein BS 18 L BL Q und eine BE 18 LTX 6 geworden. Nach den Leistungswerten fürs Bohren und Schrauben ist der BS 18 L BL Q schon eine Nummer größer als ich brauche, daher wollte ich nicht auf den LT gehen. Ich denke in Zukunft werde ich nochmal einen zweiten Schrauber in einer anderen Größe kaufen, ich weiß nur noch nicht ob eine Nummer größer oder kleiner, ich schätze aber kleiner.

Danke an Alle für die Beratung!
 
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Unruham

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Kurzes Feedback zu den Geräten.

Der BS 18 L BL Q ist für meine Anwendungen eigentlich schon zu groß und zu stark. Der BS 18 Quick wäre völlig ausreichend. Das Drehmoment ist schon so hoch, das einhändiges Schrauben ohne Nutzung der Drehmomentkupplung das Handgelenk schnell mal übermäßig belastet. Das lässt sich aber einfach beheben, indem man die Drehmomentkupplung nie auf voll stellt, sondern einfach in einer mittleren Einstellung belässt.

Die Drehzahl des alten "Meister" Schraubers ist zwar mit 1500 u/min angegeben, genauso wie der BS 18 L BL Q, aber der Metabo dreht deutlich schneller, und Bohrt demnach auch schneller. Auch das "Gefühlversenken" der Spaxköpfe geht mit dem Metabo nicht mehr im 2ten Gang, weil er zu schnell dreht. Hier ist dann die Drehmomentkupplung doch wünschenswert, und das Feature des LTX das Dirk beschrieben hat, wäre vielleicht ganz nett. Ist aber Jammern auf hohem Niveau.

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Der Metabox 145 Koffer in dem der BS 18 L BL Q kommt, ist etwas enttäuschend. Der Schrauber ist unnötig "mittig" im Koffer, und für Zubehör bleibt daher nur am Rand hier und da etwas Platz. Ordentliches Verstauen ist nicht wirklich drin. Auch ist vertikal in der Box zu viel Platz, der Schrauber poltert laut im Koffer herum. Auch beim Versand. Ich würde mir Wünschen einen normalen Bitsatz, einen Satz Holzbohrer, einen Satz Metallbohrer, und einen Quick Winkeladapter sowie 2 Akkus und das Ladegerät im Metabox 145 unter zu kriegen. Das passt schon nicht rein. Das Ladegerät sitzt grundlos mittem im Koffer, und das (lose) Kabel geht Richtung Schrauber, und weil kein Extrafach vorhanden ist, ist es immer im Weg. Keine Ahnung was Metabo sich dabei denkt.

Schrauber super: leicht, klein, stark, ergonomisch, kompakt. Das Quick System ist super schnell. Das Gehäuse des Schraubers ist solide und verwindungssteif.

Aber der Koffer ist ziemlich bescheiden.


Zum BE 18 LTX 6. Die Maschine ist schön kompakt und relativ leicht, könnte für leichte Holzarbeiten aber noch etwas leichter sein. Ich nutze sie meist für kleine Bohrer von 2-4mm, aber selbst einen leicht stumpfen 25mm Forstnerbohrer treibt die Maschine ohne Drehzahlabfall durch Laminat durch. Die Arbeit ist halt vor Kurzem angefallen und die Maschine lag rum, und ich wollte mal sehen wo beim Drehmoment Schluss ist.

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Angegeben ist sie mit "nur" 12mm in Weichholz. Die Maschine kann deutlich mehr. Man bekommt das Bohrfutter per Hand problemlos blockiert, die Maschine Schaltet dann sofort ab, und das ist bei dem angedachten Verwendungszweck auch gut so. Durch die hohe Drehzahl dauern auch sehr tiefe Bohrungen in Holz nur wenige Sekunden, und die Bohrlöcher werden natürlich viel sauberer. Macht viel Spaß damit zu Bohren, kein Vergleich mit dem Billigschrauber.

Das Bohrfutter ist von sehr guter Qualität, der Übersetzungs-Ratschenmechanismus spannt selbst extra lange kleine Bohrer oder Senker mit dünnem Rundschaft extrem sicher, nichts rutscht durch. Die Vollmetallausführung vermittelt auch Langlebigkeit.

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Der Koffer der BE 18 LTX 6 ist wieder ein absolutes Trauerspiel. Die Maschine war beim Händler nicht lagernd, wurde wohl extra für mich bestellt, und kam nach 3 Wochen an. Nach dem Datum auf dem Koffer wurde die Maschine erst kürzlich frisch von Metabo hergestellt - Kam aber nicht in einer Metabox, sondern einem Metaloc Koffer. Der lässt sich nicht mit der Metabox koppeln. Ich habe also nun 2 nagelneue Metabo Geräte in verschiedenen Koffersystemen erhalten. :crazy:

Der Metaloc hat noch den Nachteil das er nahezu luftdicht ist. Der Deckel lässt sich nicht öffnen ohne das Unterteil der Box Festzuhalten, erfordert also 2 Hände, insbesondere wenn der Koffer quasi leer ist, und gerade dann hat man ja meist die Maschine in der zweiten Hand. :crazy:

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Dazu ist der vertikale Freiraum den die Maschine genießt so groß, das die Maschine beim Versand 2 Rippen des Koffers so stark Eingeschlagen hat, das der Koffer äußerlich weiß verfärbt ist, weil der Kunststoff über seine Streckgrenze belastet wurde. Die Maschine selbst hat 2 tiefe Kerben im weichen TPU Kunststoff, und das Herstellerlogo ist sichtlich abgerieben. :brech:

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Was mich bisher noch stark verwirrt: Die BE 18 LTX 6 wird mit einem 17mm ? Maulschlüssel geliefert. Für den gibt es in der Koffereinlage auch eine Vertiefung (unter der Maschine, damit beim Versand noch ein weiteres Objekt reibt und für optische Markel sorgt)
Nur gibt es keine Erklärung in der Anleitung für was der Schlüssel gut sein soll. Das Bohrfutter und die Spindel haben angefräste Schlüsselflächen, die aber beide nicht 17mm sind. :kp:

Auch an sinnvolle Einteilungen für Zubehör hat bei dem Metaloc Koffer Niemand gedacht.

Die Maschinen sind gut, die Koffer sind zum Heulen. Der Aufpreis beim BE 18 LTX 6 zwischen Karton und Koffervariante beträgt nur 3€, aber ein Metabox 145 kostet ~25€ leer, und eine Einlage für die BE 18 LTX 6 gibt es sowieso nicht. Und wenn es eine gäbe, wäre die Einteilung wieder bescheiden. Mein Satz lange Bohrer passt z.B. schon nirgends in die Kiste. :kp:

Metabo hat nicht mal Bilder auf der Webseite, die den Kofferinnenraum zeigen. Schwach. Würde trotzdem wieder Metabo kaufen, aber dann am liebsten billige Varianten im Karton, und selbst Koffer kaufen und Einlagen selbst Bauen.
 
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Mr.Ditschy

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Unruham schrieb:
Das Drehmoment ist schon so hoch, das einhändiges Schrauben ohne Nutzung der Drehmomentkupplung das Handgelenk schnell mal übermäßig belastet. Das lässt sich aber einfach beheben, indem man die Drehmomentkupplung nie auf voll stellt, sondern einfach in einer mittleren Einstellung belässt.
Ja, das habe ich mir auch schon so angewöhnt ... und wenn annähern eingestellt, lässt sich durch weiteres rattern eine Schraube auch recht sauber bündig versenken (daher mag ich die elektronischen Hersteller nicht).



Der Metaloc hat noch den Nachteil das er nahezu luftdicht ist. Der Deckel lässt sich nicht öffnen ohne das Unterteil der Box Festzuhalten, erfordert also 2 Hände, insbesondere wenn der Koffer quasi leer ist, und gerade dann hat man ja meist die Maschine in der zweiten Hand. :crazy:

Dazu ist der vertikale Freiraum den die Maschine genießt so groß, das die Maschine beim Versand 2 Rippen des Koffers so stark Eingeschlagen hat, das der Koffer äußerlich weiß verfärbt ist, weil der Kunststoff über seine Streckgrenze belastet wurde. Die Maschine selbst hat 2 tiefe Kerben im weichen TPU Kunststoff, und das Herstellerlogo ist sichtlich abgerieben. :brech:

Metabo hat nicht mal Bilder auf der Webseite, die den Kofferinnenraum zeigen. Schwach. Würde trotzdem wieder Metabo kaufen, aber dann am liebsten billige Varianten im Karton, und selbst Koffer kaufen und Einlagen selbst Bauen.
Habe auch so einen Koffer und ist nur nervend das Teil. Aber egal welcher Hersteller, die Tiefzieheinlagen sind immer ein Manko und würde wenn ich Koffer benötigen würde, mir eher das L-Boxx System holen und Einlagen entsprechend einpassen.
 
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MrDitschy schrieb:
lässt sich durch weiteres rattern eine Schraube auch recht sauber bündig versenken
Ist das nicht reiner Materialverschleiß?
 
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Dirk

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Mr.Ditschy

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Also ich merke nach 6 Jahren keinen Verschleiß, funktioniert wie immer (das muss die Maschine schon auch aushalten) ... und das rattert ja nicht für Stunden, das sind wenn nur ein/zwei Sekunden, sonst hast den passenden Drehmoment nicht richtig eingestellt.
 
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Ein_Gast

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Eigentlich ist das Prinzip davon, dass es bis zum Ende des Eindrehens nicht rattert und das Rattern erst losgehent, wenn die Schraube an Ort und Stelle ist. Bzw. um es sauber zu formulieren, das Durchrutschen soll verhindern, dass die Schraube zu weit eingedreht wird, aber bis dahin sollte der Schrauber schon seine Kraft auf die Schraube bringen und nicht irgendwo in Form von Reibung und Materialabtrag auf der Strecke lassen. :wink:
 
Mr.Ditschy

Mr.Ditschy

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Schon klar, doch jeder weiß ja, dass zum bsp. eine Holzlatte recht unterschiedlich sein kann (Maserung usw.), so lässt sich bsp. an einer darüber liegenden Gipsfaserplatte ggf. der letzte halbe Millimeter an Schraubenkopf wesentlich einfacher eben einschrauben, ohne ständig mit am Gassteller zu spielen.
Aber hey, das muss ja nicht jeder so machen - ich finde es zumindest ein sehr angenehmes arbeiten und möchte das an keinem Akkuschrauber mehr missen.
 
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matches

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Ein_Gast schrieb:
... nicht irgendwo in Form von Reibung und Materialabtrag auf der Strecke lassen. :wink:

Was ist deine Vorstellung von der Funktionsweise einer Drehmomentkupplung im Akkuschrauber?

MrDitschy schrieb:
Schon klar, doch jeder weiß ja, dass zum bsp. eine Holzlatte recht unterschiedlich sein kann (Maserung usw.), so lässt sich bsp. an einer darüber liegenden Gipsfaserplatte ggf. der letzte halbe Millimeter an Schraubenkopf wesentlich einfacher eben einschrauben, ohne ständig mit am Gassteller zu spielen.
Dafür kenne ich eigentlich die Schnellbauschrauber mit Tiefenstopp und integrierter Kupplung. Mittlerweile gibt es aber auch Bithalter mit Tiefenstopp und sogar Bits mit aufgepresstem Tiefenstopp.
Zum Beispiel von Stanley
Dabei gibt es natürlich Verschleiß, weil dann der Bit und Schraubenkopf selbst die Kupplung bilden.
 
Mr.Ditschy

Mr.Ditschy

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Hast mit den Tiefenstopbits schon gearbeitet?
Ich habe das alles schon hinter mir, da sammelt sich schnell Staub im Bit und fasst dann den Schraubenkopf nicht mehr richtig, oder sobald die Schraube etwas schief rein geht, steht der Schraubenkopf dennoch über (weiter musst ziemlich dosiert sachte zum Schluss einschrauben, sonst vermurkst dir recht schnell den Bit) und musst jeweils wieder einen anderen Bit zum nachschrauben nehmen ... nene, da mag ich meine Methode mit wenig Nacharbeit lieber, da kann ich sofort jede Schraube soweit kontrolliert minimal versenkt einschrauben, um dann auch ohne beim verschleifen das Metall am Schraubenkopf anzuschleifen, oder beim spachteln drüber kratze und einen Wulst bildet um wieder zu verschleifen - ergibt zumindest schnell mal rostende Schraubenköpfe.
Also ich verwende je nach Schraube einen normalen Bit, je nach Bedarf dann Bithalter mit oder ohne Magnetring ...
 
H. Gürth

H. Gürth

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Mittlerweile gibt es aber auch ........ Bits mit aufgepresstem Tiefenstopp.
Meine Güte. Die Dinger gibts mindestens schon seit 40 Jahren :mrgreen:
 
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Ein_Gast

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matches schrieb:
Was ist deine Vorstellung von der Funktionsweise einer Drehmomentkupplung im Akkuschrauber?
Zumindest gehe ich bei einer mechanischen Kupplung nicht von einer verschleißfreien Elektrobremse aus. Es ist die Natur der Ddinge, dass alles was reibt Abnutzung unterliegt. Und das bedeutet Materialabtrag. Und so eine Kupplung funktioniert über Haftreibung (schrauben/bohren) und Gleitreibung (Durchrutschen).
 
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Dirk

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Was? Nein, da reibt nix bei der Drehmomentkupplung am Akkuschrauber. Das ich die zerlegt gesehen habe, ist schon sehr lange her, aber vom Prinzip her sind das Stahlkugeln, die per Federdruck in ein Bett gepresst werden. "Überrattern" ist einfach, wenn die Aushebekraft der Kugeln stärker als der Federdruck ist, und mit der Einstellung erhöht oder erniedrigt man die Federkraft. Wenn die Oberflächen gut gehärtet sind, überlebt das Ding den Akkuschrauber locker.
 
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Ein_Gast

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Ich habe nie behauptet, dass die Flächen plan seien. Ok, ich muss zugeben, dass ich den teilweisen Formschluss vernachlässigt habe. Und ich habe nie behauptet, dass die Dinger sofort kaputt gehen. Ein ähnliches Prinzip funktioniert bei Schlagbohrmaschinen ja auch über Jahre.
 
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Dirk

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Ein_Gast schrieb:
Ich habe nie behauptet, dass die Flächen plan seien.
Aha. Und wie muss man dann in diesem thread das hier verstehen?:
Ein_Gast schrieb:
Zumindest gehe ich bei einer mechanischen Kupplung nicht von einer verschleißfreien Elektrobremse aus.
[...]
Und so eine Kupplung funktioniert über Haftreibung (schrauben/bohren) und Gleitreibung (Durchrutschen).
Oder anders gefragt: wozu bringst Du hier überhaupt das Prinzip der Reib-Kupplung in die Diskussion, wenn Dir bekannt ist, daß die hier überhaupt nicht zum Tragen kommt!?
 
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matches

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Ein_Gast schrieb:
Zumindest gehe ich bei einer mechanischen Kupplung nicht von einer verschleißfreien Elektrobremse aus.
Richtig, es ist keine Elektrobremse.
Ein_Gast schrieb:
Und so eine Kupplung funktioniert über Haftreibung (schrauben/bohren) und Gleitreibung (Durchrutschen).
Dirk hat das Prinzip schon erläutert.

Geschlossen ist es ein Formschluss, wobei die Kugeln gegen eine Rampe gedrückt werden. Je nach Drehmoment gibt es über den Rampenwinkel eine Kraft, die die Kugeln gegen eine Scheibe drückt auf die wiederum eine Feder drückt.
Wird die Federkraft überwunden rollen die Kugeln über die Rampe.
In dem Moment ist das eher mit einem axialem Kugellager vergleichbar.

Hier ist ein Video, in dem man das einigermaßen sehen kann.

Drehmomentschraubendreher und bestimmte Drehmomentschlüssel funktionieren ebenso.
 
Thema: Entscheidung Akku Schrauber/Bohrmaschine mit hoher Drehzahl / Schnellwechselsystem

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