Bosch PFZ 550 E - Sägeblattbefestigung

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wersian

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Hallo Leute,
ich bin neu hier im Forum und benötige einen Tipp wie man das Sägeblatt korrekt einspannt. Das hört sich zwar im ersten Augenblick komisch an, aber es ist mir trotz Bedienungsanleitung bisher nicht gelungen. Auch mehrstündige Telefonaten mit dem Bosch-Kundendienst waren nicht von Erfolg gekrönt. Fakt ist, dass das Blatt nur mit der Schnittfläche nach oben ordnungsgemäß eingespannt werden kann. So sägt man aber eher selten. Dreht man das Blatt lediglich, ist die Befestigungsschraube im Weg. Dann greift der Stift nicht mehr in das Loch des Sägeblatts und es fliegt nach kurzem Arbeiten wie erwartet aus der Halterung. Lt. Bedienungsanleitung soll in dem Fall also die Halterung auf der anderen Seite der Schubstange angeschraubt werden. Das geht zwar, aber auf dieser Seite fehlt der Stift, der in das Loch im Sägeblatt ragt, um es zu arretieren. Nach Aussage des Kundendienstes fehlt auf deren Zeichnung der Stift ebenfalls...von daher liegt kein Defekt an der Maschine vor. Es konnte mir aber niemand einen Tipp geben, wie ich das Sägeblatt richtig einspannen kann. Ehrlich gesagt stehe ich vor einem Rätsel...ich kann doch nicht der Einzige sein?! Das Gerät wird nicht mehr hergestellt, aber vielleicht hat jemand noch so ein "altes Schätzchen" und kann mir mit einem Rat helfen. Danke im Voraus.
 
So wie es auf der ET-Zeichnung ausschaut, kann das Blatt von beiden Seiten der Hubstange montiert werden. 1 Seite Sägezahnung nach unten; 2. Seite nach oben.
Die Klemmplatte für das Sägeblatt hat deshalb 2 Bohrungen für die Inbusschraube.
 
Zunächst danke für eine Antwort überhaupt. Allerdings hatte ich bereits versucht zu beschreiben, dass die Befestigung der Klemmplatte auf der gegenüberliegenden Seite der Hubstange dazu führt, dass keine sichere Befestigung des Sägeblattes gegeben ist, weil auf dieser Seite der Hubstange gar kein Stift vorhanden ist, der in das Loch des Blattes greift. Und genau das ist das Problem.
 
Danke!
So ein Video sagt mehr als 1000 Worte. Es zeigt mir, dass Bosch offenbar bei diesem Gerät über die Jahre verschiedene Ausführungen auf den Markt gebracht hat. Meine Maschine hat das Langloch, durch das man den Inbusschlüssel steckt, auf beiden Seiten des Gehäuses. Lt. Bedienungsanleitung wird damit die Schnittfläche des Sägeblatts gedreht (Befestigung links/rechts). Schnittfläche nach oben = kein Problem, aber leider die gebräuchlichste Anwendung nach unten = keine Sicherheit, da an der Seite der Hubstange kein Stift vorhanden!
Ich weiß nicht, wie ich es noch anders beschreiben soll.
 
Da muss ich dem Hans mal widersprechen. Ich habe nicht seine Erfahrung, aber laut Alfreds Video-Link und gemäß der auffindbaren Teilezeichnungen und Fotos des Klemmbügels (beispielsweise hier, das zu finden war mit Google wirklich kein Problem), ist das hintere, konzentrische Loch das für die Schraube, das kleinere, vordere für den Haltestift. Dementsprechend kann man das Sägeblatt nicht beliebig einspannen.

Warum es bei Dir nur "falschrum" geht, kann hier aber niemand sagen, weil Du dich ja bisher standhaft wehrst, Dein Problem mal mit aussagekräftigen (scharfen, richtig belichteten) Fotos darzustellen.

EDIT:
Du hast zwischenzeitlich ja was geschrieben, deshalb meine Ergänzung:
Warum nennst Du die korrekte Bosch-Nummer der Maschine nicht? Kann es sein, dass die Hubstange irgendwie gedreht werden muss?
 
Ich widerspreche mal ganz leise dem Dirk.
Hubstange drehen............. :rotfl: :allesgut:
 
Ja Hans, Du hast ja Recht :lol:
Aber es hätte ja durchaus sein können, daß Bosch sich da mal in grauer Vorzeit eine Sonderkonstruktion ausgedacht hat, die ich nicht kenne. Meine Meinung anhand der nicht vorhandenen Fotos:
- bei dieser Säge kann man das Blatt überhaupt nicht in zwei Richtungen verbauen
und
- die Hubstange wurde somit falschrum eingebaut
oder
- wenn es doch geht, muss es bei den Fotos, die ich vom Klemmbügel im Netz gefunden habe, in der Hubstange zwei Gewindelöcher geben, anders kann das nicht funktionieren.

Es bleibt dabei: es fehlen Fotos!
 
Hallo Leute,
ich finde Eure Bereitschaft zur Hilfe toll. Hier meine Fotos, um der Sache auf den Grund gehen zu können:
Bild 1 = Beschreibung zum Einsatz des Sägeblattes mit beiden Möglichkeiten
Bild 2 = Langloch auf der linken Gehäuseseite
Bild 3 = Langloch auf der rechten Gehäuseseite
Bild 4 = Hubstangenaufnahme Seite ohne Stift
Bild 5 = Hubstangenaufnahme gegenüberliegende Seite mit Stift
Bild 6 = Foto durch Langloch mit Blick auf die Schubstangenaufnahme ohne Stift
Bild 7 = Foto durch Langloch mit Blick auf die Schubstangenaufnahme mit Stift
 

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Der Vollständigkeit halber noch diese Fotos:
8 = Typenschild
9 = Klemmplatte a
10 = Klemmplatte b

Hinweis: Die Größe der Fotos war offenbar zu groß, daher die Umwandlung in Pdf.
 

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Versuch doch mal die Schubstange zu drehen.
01_0603226603.gif
zimmy
 
möglicherweise ist die Säge von 1985 nicht mehr ganz in Ordnung, wie ist die denn in deinen Besitz gekommen, evtl. Vorgeschichte? Vermutlich auch noch nie bei dir funktioniert.
Es ist möglich dass es damals auch noch andere Sägeblätte gegeben hat (Foto vom Sägeblatt), die Klappe sieht auch nicht mehr gut aus, auch defekt?
 
Der Stift ist in die Hubstange ziemlich sicher nur eingepresst. Ich tippe mal, dass der sich verschoben hat. Irgendwie vorsichtig zurückschlagen (Hubstange dabei selbstverständlich stützen) würde ich mal versuchen.
 
Hallo,
der Stift kann nicht durchgängig sein, sonst würde er auf der anderen Seite im Weg sein. Auf beiden Seiten der Hubstange muss jeweils ein Stift sein, versetzt. Fehlt der auf einer Seite, wie bei der Säge, gehört normal die Hubstange ausgetauscht oder ... wenn möglich gedreht. Dann kann halt nicht mehr nach oben gesägt werden. Optisch macht die Säge noch einen guten Eindruck, die wurde nur mal zu sehr hergenommen.

Nebenbei bemerkt, der Klemmbügel ist schon arg abgenutzt und gehört erneuert.

Grüße,
Dieter
 
Dieter K schrieb:
der Stift kann nicht durchgängig sein, sonst würde er auf der anderen Seite im Weg sein.
Wobei soll der denn "im Weg sein"?
Auf beiden Seiten der Hubstange muss jeweils ein Stift sein, versetzt.
Nein, der muss nicht versetzt sein. Das Loch für die Inbus-Schraube muss versetzt sein.
 
Der Stift würde am oberen Rand der gegenüberliegenden Aufnahme rausstehen. Dort ist er unsinnig, das Sägeblatt würde so nicht befestigt werden können. Wie die Hubstange aussieht, sieht man hier:
https://youtu.be/WfYlFagTVPc?t=942

Das Video von Anfang an ist dann was für den TE ... :wink:
 
Ahh, ok. Danke für die Aufklärung. Das hätte man konstruktiv einfacher lösen können (eben mit einem durchgehenden Stift), aber haben sie hier sichtbar nicht gemacht.

Dieter K schrieb:
Der Stift würde am oberen Rand der gegenüberliegenden Aufnahme rausstehen.
Das sieht allerdings dennoch sowohl auf Fotos als auch im Video anders aus. Der würde laut diesen Darstellungen nicht herausstehen.

Also muss er auf jeden Fall an die Maschine:
Hubstange um 180° verdreht einbauen; oder Stift ausbohren und neuen setzen; oder versuchen, eine andere Hubstange zu bekommen; oder sich den Aufwand sparen und eine neue Säbelsäge anschaffen.

Ohne den Stift geht es nicht, der sichert das Sägeblatt auf Zug, so daß es eben nicht herausrutscht, wie der Fragestelle ja schon festgestellt hat.
 
Ein durchgehender Stift würde funktionieren, wenn die Aufnahmen links und rechts nicht versetzt wären, aber bei dieser Säge sind sie es um ein einige mm. Alles andere erklärt sich dann von selbst.
 
Richtig. Oder den durchgehenden Stift mittig ansetzen und den Klemmbügel anpassen. Oder oder oder... Der Möglichkeiten gibt es viele.

Ich finde die Konstruktion zumindest "merkwürdig" - der Sinn dahinter, dieses Detail so kompliziert-zerwinkelt zu konstruieren, ergibt sich mir nicht.
 
Ich vermute stark, es hängt mit der Bohrung für die Inbusschraube zusammen. Wären die Aufnahmen nicht so weit versetzt, wären sich die Löcher gegenseitig im Weg. Die Schraube ist ein Stück länger als die halbe Aufnahme.
 
Thema: Bosch PFZ 550 E - Sägeblattbefestigung

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