Kaufempfehlung Handkreissäge

Hier geht es um Elektrowerkzeuge und ihre Anwendung

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Jan3041977
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Kaufempfehlung Handkreissäge

Beitrag von Jan3041977 » 17. Apr 2007, 13:35

Hallo Forum,

da ich mir in den nächsten Zeit eine Handkreissäge zulegen möchte würde ich gerne mal eure Meinung bzw. eure Eindrücke hören.
Als erstes habe ich mir überlegt eine Bosch PKS 66 CE zu kaufen. Da ich jedoch nicht von der grünen Serie von Bosch überzeugt bin würde ich eher eine GKS 65 CE den Vorzug geben. Alternativ hätte ich noch eine Makita 5705RK ins Auge gefasst.
Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesen Sägen oder kann er mir eine Alternative empfehlen. Auf alle Fälle möchte ich keine billige Baumarktsäge wie z.B von Black & Decker oder Skill

Grüße
Jan

h-e-r-o
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Beitrag von h-e-r-o » 17. Apr 2007, 13:44

Hi,
ich weiss ja nicht wie weit Du Dein Budget nach oben ausstrecken kannst. Aber es gibt auch super Geräte von Festool und Mafell. Ich selber habe eine Festool Tauchsäge TS75 und bin super zufrieden. Auch über die TS55 wird nur gutes geschrieben. Alternativ zur Festool gibts dann noch Handkreissägen von Mafell, die auch sehr gut sein sollen.

Vielleicht solltest Du noch verraten, was DU vor hast und wo die max. Schmerzgrenze liegt.

Malu
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Beitrag von Malu » 17. Apr 2007, 14:11

Ich hatte vor einigen Tagen einen Thread zum selben Thema:

Für mich stand zur Auswahl GKS 55 CE oder GKS 65 CE - komme von einer PKS 54 CE.

Fazit: Die PKS und GKS 55 CE kamen für mich nicht in Frage da alle den selben labilen Schlitten haben, bis auf die GKS 65 CE!

Hab sie mir bestellt (in der Bucht für 220€) und bin nach meinen ersten Eindrücken zufrieden - hab allerdings noch nicht damit gearbeitet. Wie gesagt, der Schlitten und Aufbau sind deutlich stabiler und daß war der Grund mir diese Maschine zu holen.

flat
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Beitrag von flat » 17. Apr 2007, 15:09

Wenn die Makita 5705RK in der engeren Wahl ist, würde ich stattdessen die 5017RKB empfehlen. Die habe ich selbst (als 5017R ohne Koffer für 135,-€ beim Fachhändler gekauft plus Sytainer 4 für 40,-€ zum Verstauen). Die hat den Vorteil, daß der allergrößte Teil der Späne auch ohne Absaugung im Behälter hängen bleibt. Macht sehr saubere Schnitte. Ich verwende ein Sägeblatt mit Dachschliff (M-force) für saubere, exakte Schnitte und ein Wechselzahnblatt mit weniger Zähnen für's Grobe.

Bild
MAKITA BDF440SFE, HR3000C, 5017RKB, 4341CT, 9564Z, BO3700, TD020DSE, BML145, BMR100

Jan3041977
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Beitrag von Jan3041977 » 17. Apr 2007, 15:25

Hey,

also ich habe mal bei festotool nachgeschaut das sprengt echt meinen Rahmen. Ich wollte eigentlich so zwischen 220 und 300,00 € ausgeben. Wie gesagt ich brauche die Säge nicht gewerblich. Das schlimme ist nur wenn man sich irgend einen Baumarktschrott kauft ist man genau bei dem gleichen Preis da man nach einem Jahr wieder vor der Entscheidung steht.

Grüße
Jan

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Beitrag von H.-A. Losch » 17. Apr 2007, 16:54

Zuerst einmal kommt es darauf an, was du mit der Handkreissäge schneiden willst.
Material und Schnitttiefe?
Vielleicht reicht ja schon eine Maschine 55 mm Schnitttiefe oder es müssen sogar 85 mm sein.
Willst du nur Holz und Holzwerkstoffe bearbeiten, ist eine Drehzahlelektronik überflüssig, die Konstantelektronik aber durchaus sinnvoll.
Suchst du eine universelle Handkreissäge für die Baustelle sind Makita und Bosch geeignete Maschinen. Vorsicht bei den neuen GKS 55 und 65 Modellen von Bosch. Diese haben keinen Spaltkeil. Informationen über Vorteile und Gefahren dieser Lösung findest du hier im Forum (Suchfunktion benutzen).
Suchst du eine Handkreissäge für den Möbelbau, solltest du besser zu Geräten von Metabo, Mafell oder Festoll greifen.
H.-A. Losch
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Beitrag von Knatterton » 17. Apr 2007, 21:32

Ich selbst benutze derzeit noch eine Holzherr, das ist eine super Säge und ab und an gibt es die bei Ebay.
Zu der Holzherr habe ich das Schienensystem und würde nie wieder eine Säge ohne schiene kaufen.
Ich habe mir letztens die Festool angesehen, hat ein befreundeter Tischler. Die ist auch super. Es kommt auf die verwendung an.
Einfache Bosch grün mit Paralelanschlag kann reichen.
Nach meiner Meinung macht es aber erst mit einer Tauchsäge mit Schienensystem richtig Spaß zu arbeiten.Da ist die Anschaffung zwar teurer aber die Ergebnisse millimeter genau und perfekt!
Sinnloser Sinnspruch!

Jan3041977
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Beitrag von Jan3041977 » 18. Apr 2007, 07:33

Also,

ich benötige die Säge um Holz zu sägen. Meistens sind es irgend welche Balken die ich der Länge nach aufsägen muss. Es handelt sich dabei um 8x10 Kanthölzer. Die Säge wird eigentlich bei allen arbeiten im Haus und Hof verwendet. Zäune bauen, Spanplatten zuschneiden etc. Das mit der Schnitttiefe ist so ne sache sicherlich reicht eine von 55mm in den meisten Fällen aus aber die Praxis zeigt das man öfters den Balken oder Verlattungen durchschneiden muss dabei wäre eine Schnitttiefe von 68 schon nicht schlecht. Wie gesagt die GKS 65 CE und die genannte Makita bieten das ja an. Für den Zuschnitt von Platten zum Möbelbau habe ich ja meine Elektra Beckum PK 250 Tischkreissäge. Ich will einfach mobil sein wobei mir die Qualität sicherlich am Wichtigsten ist.

Grüße Jan

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Beitrag von Jan3041977 » 19. Apr 2007, 10:45

Sagt mal noch ne Frage in wie weit ist denn eine Constant electronic von Vorteil. Die GKS 65CE bietet das ja als einzige an?

Jan

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Beitrag von h-e-r-o » 19. Apr 2007, 10:53

Hi,
naja als einzige biete die Bosch das nicht an...Die Festool sägen gibt es auch mit einer Constant Elektronik. Bei Mafell weiss ich es nicht genau, aber da gehe ich mal von aus...

Die Eletronik sorgt dafür, dass die Drehzahl nicht abfällt und gehalten bleibt...Macht meiner Meinung nach schon Sinn eine solche Elektronik.

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