Winkelschleifer zum Lack entfernen auf Holz ?

Diskutiere Winkelschleifer zum Lack entfernen auf Holz ? im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, ich sprach gestern mit meinem Nachbarn über die Unterseite des Dachüberstandes (dafür gibts bestimmt einen Fachbegriff...)meines Hauses...
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JürgenS

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Hallo,

ich sprach gestern mit meinem Nachbarn über die Unterseite des Dachüberstandes (dafür gibts bestimmt einen Fachbegriff...)meines Hauses. Dieser ist weiß gestrichen, aber der Anstrich muss erneuert werden. Der Lack blättert ab und ich habe das Gefühl das dort noch eine weitere blätternde Lackschicht darunter ist.
Nun ja ich fragte mich mit welchem Gerät der Lack wohl vor einem neuen Anstrich entfernt weden könnte. Dabei dachte ich an einen Schwingschleifer oder eventuell an rotierende Drahtbürsten an einer Bohrmaschine oder ähnliches.
Mein Nachbar wollte mir nun glaubhaft machen, dies ginge am effektivsten mit einem Winkelschleifer :shock: und einer speziellen Scheibe dafür.
Kann man tatsächlich mit einem Winkelschleifer alten Lack auf Holz entfernen ohne das Holz stark zu beschädigen ?
Ich kenne als Einsatzgebiet für Winkelschleifer nur das Trennen von Steinen oder Fliesen oder das Schleifen und Trennen von Metall.
MfG Jürgen
 
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Dominik Liesenfeld

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Hallo!

ich denke dein Nachbar meint entweder einen Schleifmopteller, eine Scheibe auf deren Vorderseite fächerförmig Schleifpapierstreifen angeordnet sind. Hoher Materialabtrag, Oberflächengüte dürfte eher gering sein.

Variante 2 wäre ein Flexonteller, der besteht aus hochbelastbarem Kunststoff und hat eine Scheibe normalen Schleifpapieres vorne drauf, wie bei den Schleiftellern für die Bohrmaschine. Sieht etwa so aus wie der untere Teil eines Atompilzes:wink:

Persönlich würde ich zum Excenterschleifer mit verschiedenen Schleifpapierkörnungen greifen. Wenn die Fläche nicht eben ist(Profilholz z.B.) musst du die Fugen per Hand oder Konturenschleifer noch nacharbeiten.

Btw, der von unten sichtbare Dachüberstand wird afaik Sichtschalung genannt :wink:
 
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JürgenS

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Hallo Dominik,

danke für die prompte Antwort. Also Exzenterschleifer hört sich gut an. Leider sind bei der Sichtschalung (Danke :D ) Profilhölzer verwandt worden.
Insgesamt scheue ich vor dem Abschleifen noch etwas zurück, da mit welchem Schleifgerät auch immer, das abschleifen des Lackes in den Ecken und Winkeln der überstehenden Dachsparren, verbunden durch Profilhölzer sich nach einer verdammt langwierigen und mühevollen Arbeit über Kopf in drei Meter Höhe anhört.
Der Spaßfaktor, den ich sonst bei einigen handwerklichen Tätigkeiten durchaus empfinde, dürfte hier bei weit unter Null liegen... :?
Für jeden Ratschlag der diese Arbeit erleichtern könnte bin ich daher sehr dankbar :)

MfG Jürgen
 
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Dominik Liesenfeld

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Hi!

Na, das ist Service, gell 8) Lob erfreut einen immer!

Mir fällt zu dieser Aufgabe aber ehrlich keine Lösung mit Funfaktor ein... das ist einfach ne Sch***-arbeit. Du könntest der Snoch Chemisch zu Leibe rücken, Heißluftfön würde wegen der Brandgefahr keinesfalls machen. !

Du musst, wenn du wieder lackieren willst, auch nicht die ganze Farbe abschleifen, solange, bis du einen tragfähigen Untergrund hast, reicht es aus. Wenn das Holz nachher aber lasiert werden soll, dann muss alles runter. Mit dem Excenterschleifer etwas aufpassen, wenn das Holz an den Profilecken rissig ist, dass der da nix ausbricht.

Beim Schleifen auf jedenfall Schutzbrille und Staubmaske einsetzen, sonst bist du nachher dreckig wie Hund und noch ein bisschen High... :roll: :lol:

Für die Ecken gibt es Deltaschleifer, für die Nuten Konturenschleifer (kenne aber keinen der was taugt!), damit sollte man das alles lackierfähig bearbeiten können. In fedem Fall brauchst du eine gute Leiter oder ein fahrbares Gerüst, je nachdem wie hoch es hinaus geht. Runter kommt man leider immer schneller als rauf.

Schönen Abend noch!
 
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Dietrich

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Hallo Jürgen, hallo Dominik,

diese grauenhafte Arbeit sollte vor allem eines: schnell gehen!

Deshalb meine Empfehlung, für die geraden Flächen also Balkenüberstände und Bretter, eine Lackfräse LF 714 von Metabo.

Die schleift nicht, sondern fräst den Dreck runter, mit 4 Hartmetallvorschneidern die Fläche, und besonders bei Treppen, die Ecken mit nochmals 4 Vorschneidern. Die Frästiefe ist zwischen 0-0,3mm stufenlos einstellbar. Habe mit dem Teil eine Treppe restauriert, die Maschine war nicht meine, hat der Besitzer hinterher für 70% vom Neupreis in Ebay verkauft.
Die Abtragsleistung ist Wahnsinn, schafft kein Schleifer!

Für die Problemecken würde ich einen Fein Multimaster mit der Hartmetallbestückten Schleifplatte nehmen, dessen Abtragsleistung liegt weit über der der üblichen Delta-Schleifer.

So braucht man außerdem keine teuren Schleifblätter, die gehen bei so was ins Geld.

Gruß Dietrich
 
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Dominik Liesenfeld

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Hi Dietrich!


das ist natürlich auch eine alternative, an die Lackfräse hatte ich zuerst auch gedacht. Nix gegen Metabo, nur wieviel kostet das gute Stück? Der Fein Multimaster wäre sicher eine Sinnvolle Ergänzung hierzu, nur auch leider sehr teuer. Das sind am Ende über 500 Euro, die man erstmal haben muss, auch wenn man die Sachen hinterher wieder verkimmelt. Der Multimaster ist universell, ok, bleiben aber immer noch die 350 Euro und mehr für die Fräse :?

Deltaschleifer+Excenter kosten ohne Scheiben vielleicht mal 250 Euros, gutes Schleifpapier im Großpack kostet auch nicht die Welt. Gehen tuts damit auch, ein Excenter mit 60er Korn putzt ordentlich was weg, besonders wenn der Lack lose ist. hinterher nochmal mit 180-140er Korn drüber, Ende :lol:
 
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Dietrich

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Hallo Dominik,

natürlich geht es auch, aber die Zeit.....!

Ein grobes Schleifblatt also 60er Korn kostet im 50 ST Pack etwa 40Cent, und ist nach 3 Minuten zu 80% verbraucht. Wenn Du viel aushälst, schaffst Du 10 Blätter die Stunde, also 80 Blätter am Tag, dann bist Du schlagskaputt und 32 € sind am A....! Wie weit wird man kommen am ersten Tag, keine Ahnung?

Den Multimaster haken wir mal ab, den brauchen wir sowieso.

Ein Exzenterschleifer mit 2 Schwingkreisen z.B. Metabo SX E 450 kostet auch 240€, nach 2 Tagen schleifen bist Du auf 300€. Festo Rotex, keine Ahnung was der kostet, billiger als der SX E 450 ist er sicher nicht, eher mal viel teurer.

Deshalb hatte ich die Lackfräse als Räumer empfohlen, wenn dann auch noch mal ne Treppe zu machen ist, oder Speisreste von Maurerdielen zu entfernen ist (sowas mute ich meiner Hobelmaschine nicht zu), oder auch mal Fensterrahmen entlacken, ist sie gut aufgehoben.

Gruß Dietrich
 
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Werkzeug-Django

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Hallo, Jürgen,
ich sprach gestern mit meinem Nachbarn über die Unterseite des Dachüberstandes (dafür gibts bestimmt einen Fachbegriff...)meines Hauses.
Dieser Fachbegriff lautet "Unterschlag" - aber das nur am Rande!

Ich persönlich würde einen kleinen 125 mm Winkelschleifer mit Flexteller nehmen und mit Korn 60 anfangen. Nimm einen Teller mit Spannflansch und nicht mit Kletthaftung, denn da zahlst Du Dich bei den Schleifmitteln dumm und dämlich. Eine übermäßige Schleifqualität muß Du da oben nicht erreichen - es reicht, wenn der lose Altanstrich entfernt ist. Erfahrungsgemäß ist die Farbe in den Profilnuten nicht lose, sodass Du Dich auf die Flächen konzentrieren kannst. Aber generell ist dies ein Sche...job und nur mit viel Geduld und einer guten Schutzausrüstung auszuhalten. Nervig ist halt das ständige Überkopfarbeiten.

Hat Dein Sohn nicht irgendeinen Scheiß gebaut und kann mit dem Abschleifen "Buße tun"? :D
 
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Dirk

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Hallo,

ich habe vor einiger Zeit die Wetterschlagseite eines Giebels neu streichen "duerfen". Zum vorherigen Anschleifen der Oberflaeche habe ich einfach eine alte Bohrmaschine und dazu passend so einen Faecherschleifpapiervorsatz (keine Ahnung, wie die Dinger heissen, da ist das Schleifpapier wie in ´nem Daumenkino angeordnet) benutzt. Da der ganze Vorgang sowieso nur dazu da ist, das Holz von losem Material und grobem Schmutz zu befreien, hat das Ding fast die ganze Seite gehalten. Fuer die Fugen habe ich noch so ein Teil in extra-schmal verwendet.
Ich koennte mir fuer´s naechste mal gut vorstellen, dass ein "Drahtbuerstenvorsatz" mit so Nylonfaeden voellig ausreicht (im Vergleich zu "richtiger" Drahtbuerste.
Lackfraese halte ich fuer Overkill, zumindest dann, wenn man sie nur dafuer anschaffen muss.

Gruss
Dirk
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
ich habe in Sachen Abtragsleistung mal die besten Ergebnisse mit einem 230 er Winkelschleifer mit Stützteller 180mm (leider gibts die nicht in 230mm) und aufspannbaren Schleifscheiben die äußerst fest sind in der Körnung 24 und 40. Die Scheiben sind gewebeverstärkt, kunstharzgebunden und etwas flexibel. Mit diesen habe ich überstehende Äste auf einer alten Treppe egalisiert. Die Wirkung ist enorm (8000 Touren), der Dreck auch.
Die Scheiben sind von der Fa. Dronco, diese habe ich vor ca. 20 Jahren bei BLV für 1,45 DM gekauft ( Der Preis steht heute noch drauf weil ich gerade nachgesehen habe)
Gruß
Alfred
 
H.-A. Losch

H.-A. Losch

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Mit einem Winkelschleifer und Fächerscheiben lassen sich alte Anstriche auf Holz schnell entfernen. Früher hat man einfaches Schleifpapier mit Stützteller verwendet. Die Fächerscheiben sind aber wirkungsvoller. Die Schleifqualität ist jedoch niedrig.
Da bei Winkelschleifern eine Staubabsaugung nur selten benutzt wird, gibt es viel Dreck, der gerade bei Über-Kopf-Arbeiten keine reine Freude ist. Außerdem halte ich das Hantieren mit dem Winkelschleifer auf der Leiter für sehr gefährlich.

Auch mit der Lackfräse würde ich solche Arbeiten über Kopf ungern ausführen wollen. Wenigsten hat die einen Anschluss für einen Staubsauber.

Mein bevorzugtes Gerät wäre ein kleiner, handlicher Exzenterschleifer, der sich gut mit einer Hand führen lässt und eine integrierte Staubabsaugung hat, z. B. der neue PEX 220 A von Bosch http://www.werkzeug-news.de/news4/02-bosch-hwneuheiten1.html. Nimm am besten grobes Schleifpapier oder ein Schleifvlies. Wenn du wieder neu streichst, muss auch nicht alle Farbe ab. Es reicht abblätternde Farbe zuentfernen und die andere leicht anzuschleifen. Das Gleiche gilt auch für die Ecken. Hier gehtst du einfach mit einem Dreieckschleifer einmal rüber - fertig.
 
H

hs

Guest
Hi,

sehr gute Erfahrungen habe ich mit Grobreinigungsscheiben
von 3M gemacht (diskriminierend auch 'Negerkekse' genannt :wink:
keine Ahnung woher der Begriff stammt)

http://www.hager.ch/d/art/14/144865.htm

... sind allerdings nicht ganz billig.
(gibt's auch mit Schaft für Bohrmaschinen)

Gruß, hs
 
J

JürgenS

Threadstarter
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Hallo !

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Ich habe mich noch nicht für eine Variante entschieden.
Vielleicht werde ich auch einiges ausprobieren. Die günstigste Variante sind die Tipps zum Aufsatz auf die Bohrmaschine.
Aber auch einen Exzenterschleifer würde ich mir durchaus anschaffen, da ich diesen sowieso mal gebrauchen könnte.
Die Lackfräsmaschine hört sich wirklich gut an, ist mir aber wohl zu teuer und zu speziell.
Und offensichtlich gibs es tatsächlich Scheiben für den Winkelschleifer, wie mein Nachbar behauptete.
Allerdings scheint mir das auch recht gefährlich, vor Winkelschleifern habe ich irgendwie besonderen Respekt... (Ich habe allerdings erst einmal mit einem Winkelschleifer gearbeitet und das war ein großes schweres Modell mit man Gehwegplatten trenn konnte). Einen kleinen Winkelschleifer würde ich mir vieleicht auch noch anschaffen, aber irgenwie habe ich das Gefühl, das der normale Heimwerker Winkelschleifer nur selten braucht oder ?
Ein Argument wird sein, wie gut sich die verschiedenen Geräte über Kopf einsetzen lassen. Meine demnächst eintreffende neue Bohrmaschine (Makita 8451) dürfte immerhin relativ leicht sein und ist vielleicht gar nicht so schlecht um sie über Kopf einzusetzen. Ein Exzenterschleifgerät müsste ebenfalls ein leichtes Modell sein und ich weiss nicht genau wie sich das beim Arbeiten über Kopf macht.
Insgesamt bin ich sowieso noch unsicher, ob das mit einer einfachen wenn auch guten Leiter geht, da ich bei längerem über Kopf arbeiten leicht das Gleichgewichtsgefühl verliere... :shock:

Ach ja die Idee mit meinem Sohn ist auch nicht schlecht. Leider ist er erst 10 Monate alt und trotz intensiven Trainings klappt das noch nicht mal mit dem Bier holen für Pappa...

Vielen Dank auch für die vielen Mitleidsbezeugungen zu dieser Arbeit :cry:
Ich werde mir das alles noch in Ruhe durch den Kopf gehen lassen und wohl erst in ein bis zwei Monaten mit der Abreit starten (vorher lässt mir der Beruf auch gar keine Zeit für ein so umfangreiches Projekt...).

MfG Jürgen
 
J

joggi

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Hallo!

Selbiges Problem hatte ich vergangenes Jahr auch.
Die Lösung war recht einfach, mit dem Hochdruckreiniger und Dreckfäser machst Du die lose Lackschicht ganz einfach und schnell ab.
Problem dabei ist daß Du danach dann aussiehst wie die S... :wink:

Dann habe ich alles bisschen trocknen lassen und nur noch ganz grob mit dem Schwingschleifer drüber. PS: dafür eignet sich eigentlich nur ein sehr leichtes Modell, da es sonst bei Überkopf Arbeit viel zu schwer wird.

Dann kannst Du problemlos drüberlackieren oder ne Lasur auftragen.

Gruß
Joggi
 
M

markus

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das wird ein echter traumjob ..
ich hab gestern mit 115er flex und zopfbürstenscheibe e. stuhl grobentlackt - lecker :) :)
aaalso.. an deiner stelle würde ich die sparren abschleifen (soweit erforderlich) - und in die gefache neue sperrholzplatten ´reinspaxen.
das rumgefriemel in den federnuten, dazu noch über kopf .. näää!
 
Alfred

Alfred

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Hallo,
die Zopfbürsten habe ich verbannt, eine der gefährlichsten Teile.In meinem großen Winkelschleifer habe ich die mal zum entrosten der Stoßstange eingesetzt. Wenn die Gußstahldrähte in ihrem Befestigungsgrund durch dauernde Biegung ermüden, dann fliegen die Drähte davon. Diese sind dann in meinem Gesicht gesteckt. Es betrifft haupsächlich die Bürsten mit Drähten über 1mm Durchmesser.
Gruß
Alfred
 
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markus

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stimmt, alfred .. auch wenn die abtragsleistung ziemlich hoch ist.
ohne entsprechende schutzausrüstung (insbes. brille) geht sowieso nix.
beim schleifen über kopf, egal womit, würde man wohl auch atemschutzausrüstung brauchen.
 
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