Welche Blechschere?

Diskutiere Welche Blechschere? im Forum Handwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, ich habe von der Metallbearbeitung nur sehr wenig Ahnung, das mal vorweg. Ich möchte in nächster Zeit gelegentlich dünne Beche aus...
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Hallo,

ich habe von der Metallbearbeitung nur sehr wenig Ahnung, das mal vorweg.

Ich möchte in nächster Zeit gelegentlich dünne Beche aus Kupfer, Messing und Stahl schneiden. Max 1mm Dick. und ca. 200x200mm in der Größe, keine komplizierten Formen.

Jetzt habe ich mal nach Blechscheren geschaut. Da gibt es ja nun unterschiedliche Bauformen. Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, welche Unterschiede sich bei der Anwendung daraus ergeben.

Welche Bauform würdet Ihr für den genannten Einsatz empfehlen?

Gruß

Heiko
 
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Peter H

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Stemwede
Hallo
Arbeite auch viel mit Kupfer, Messing, Alu und Blech(1-2 mm)
Bin mit einer Handblechschere angefangen und
war nicht so begeistert davon.
Die Schnitte sind waren so exakt wie ich es mir vorgestellt hatte.
Habe mir dann eine Peddinghaus Hebelblechschere gekauft.
Schnittlänge ca 200 mm und das klappt wesendlich besser.
Von den Handblechscheren giebt es einige Ausführungen
Links,Rechts,und Kurvenschnitt
Wenn Du eine Handschere oder eine Hebelschere kaufst dann nimm nicht die billigen Dinger da hast Du nicht lange Freude dran.
Zu den Preisen kann ich Dir nix sagen.
Meine Peddinghaus hat 1990 ca 250 DM und die Handschere ca 30 DM gekostet.
Allzeit guten und sauberen Schnitt.
Gruß Peter
 
H

hs

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Hi,

Heiko schrieb:
Jetzt habe ich mal nach Blechscheren geschaut. Da gibt es ja nun unterschiedliche Bauformen. Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, welche Unterschiede sich bei der Anwendung daraus ergeben.

Welche Bauform würdet Ihr für den genannten Einsatz empfehlen?

ich würde Dir auch zu einer Hebelblechschere raten.
Allerdings ist das dann ein stationäres Gerät und es kostet deutlich mehr als eine Handschere. Dafür werden die Schnitte aber auch genau und schön gerade.

Sofern Du auf Innenradien angewiesen bist, gäbe es noch Geräte bei denen statt gerader Messer Rollen verwendet werden. Sollen es nur gerade Schnitte oder Außenradien werden, so reicht eine klassische Handhebelschere. Von Peddinghaus ist meine auch (1BR4) : gutes Gerät : http://www.peddi.de/deutsch/HM/1BR.htm
Damit kann man dann auch mal eine ganze Tafel kaufen (weil günstiger) und dann in handliche Teile zerlegen.
Alternativ zu teurer Markenware, gibt es auch günstige Versionen : klick ... hier im Forum gab es dsbzgl. schonmal eine Frage : hier klicken

Gebrauchte Hebelscheren sind so eine Sache, da es sehr auf den Zustand der teuersten Bauteile, der Messer, ankommt. Zwar kann man sowas nachkaufen oder schleifen lassen ... aber na ja ...


Gruß, hs
 
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braindead

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9
Ich geh mal davon aus, dass du nicht nur quadratische Teile von 20x20cm2 schneiden willst, was soll man auch damit?? Dann wäre tatsächlich ne Hebel oder Schlagscheere keine schlechte Wahl, oder noch besser spar dir die Anschaffung und lass dir das maschinel schneiden.

Zum schneiden verschiedener Formen, Kurven, Rundungen usw. kommst du an ner Handscheere nicht vorbei.

Die gängigen Typen sind:

Pelikan-/Durchlaufscheere für gerade Schnitte

Idealscheere, für kürzere gerade Schnitte und "aussenliegende"-Kurven(schwer zu beschreiben, das Problem siehst du dann selbst, wenns soweit ist) bzw. Kurven mit nicht allzukleinem Radius.

Rundlochscheeren für kleinere Radien.

Es gibt noch einige Sondertypen(Winkelloch-, Lochscheere usw.)


Für die allermeisten Fälle wirst du mit einem Satz(links, rechts) Idealscheeren zurechtkommen. Wenn viele kleine Radien oder Geradschnitte anfallen, dann noch zusätztlich ne Durchlauf- und ein Satz Rundlochscheeren.

Brauchbare Idealscheeren fangen bei etwa 25€ das Stück an du brauchst auf jeden Fall einmal links, einmal rechts.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir Scheeren von Stubai, oder Erdi empfehlen, wobei es sicherlich auch noch andere Hersteller gibt.

Bei Erdi gibt es verschiedene Qualitätsstufen und Anwendungsfälle. Ich würde für den Anfang blau oder rot nehmen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, wieweit das mit Messing funktioniert. Da hab ich nie mit gearbeitet.

Scheeren gibts auch elektrisch, wird sich aber sicher nicht lohnen.
 
H

hs

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Hi,

braindead schrieb:
Zum schneiden verschiedener Formen, Kurven, Rundungen usw. kommst du an ner Handscheere nicht vorbei.

zum Schneiden von Außenradien kann man problemlos eine Handhebelschere, wie die von Peddinghaus, verwenden.

Lediglich wenn es um Innenradien geht, müßte eine Rollenblechschere her :
http://www.dinosaurier-werkzeuge.de/Katalog_2005_scheren.pdf
(es gibt diese Scheren auch in recht massiver Ausführung - z.B. klick )


Handscheren sind ganz nett, aber i.d.R. sind die Ergebnisse, je stärker und stabiler das Material wird, nicht besonders überzeugend.

Gruß, hs
 
G

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Hallo,

also eigentlich wollte ich keine 250 Euro oder mehr ausgeben um hier und da mal einige dünne Bleche zu schneiden.

Ist es denn wirklich so unmöglich mit einer Handschere Bleche in der Größe 200x200mm zu schneiden? Eine Genauigkit auf +/- 1mm ist in meinem Fall durchaus ausreichend.

Gruß

Heiko
 
H

hs

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Hi,

Heiko schrieb:
also eigentlich wollte ich keine 250 Euro oder mehr ausgeben um hier und da mal einige dünne Bleche zu schneiden.

Ist es denn wirklich so unmöglich mit einer Handschere Bleche in der Größe 200x200mm zu schneiden? Eine Genauigkit auf +/- 1mm ist in meinem Fall durchaus ausreichend.

nein ist es nicht - aber es entsteht viel schneller ein 'mäßiges' Ergebnis.

Willst Du eher gerade Schnitte und Kreise ausschneiden ... oder auch Innenradien ?
Sofern nur gerade Schnitte und Kreise, würde ich immer eine Handhebelschere wählen - selbst wenn es nur ein preisgünstiges Modell ist.

Gruß, hs
 
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jdcola

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Genau da liegt eben das Problem für viele Heimwerker bei etwas spezielleren Sachen wie z.B. Blecharbeiten.
Einerseits möchte man brauchbare Ergebnisse erzielen, andererseits ist man oft nicht bereit, moderate 150,- € für ordentliches Werkzeug auszugeben.
Die Folge sind selbst mit vorhandenen Fachkenntnissen nervige Klimmzüge und ohne Fachkenntnisse kommt oft genug Murks dabei raus, womit man dann das Geld für die Billiglösung zum Fenster rausgeworfen hat, weil man sich entweder doch noch was Vernünftiges beschafft oder eben aufgibt.
Daß sich gerade bei Blechscheren die 80,- € Mehrkosten lohnen, kann man z.B. daran sehen, daß in vielen Betrieben uralte, und funtionierende, Peddinghaus-Hebelscheren stehen, für die man auch heute noch Ersatzteile bekommt,
alte Billigscheren in brauchbarem Zustand hab ich dagegen noch nicht gesehen.
 
H

hs

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Hi,

jdcola schrieb:
daß in vielen Betrieben uralte, und funtionierende, Peddinghaus-Hebelscheren stehen, für die man auch heute noch Ersatzteile bekommt,
alte Billigscheren in brauchbarem Zustand hab ich dagegen noch nicht gesehen.

früher gab es noch keine Billigscheren - zudem ist das mit Investitionen bei Firmen auch was anderes.
So eine Hebelschere bekommt man eigentlich vom Grundkörper her nicht kaputt - das einzige was verschleißt, sind die Messer.
Sowas kann man notfalls auch schleifen lassen.

Gruß, hs
 
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jdcola

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Wenn Du 150,- € (1BR5) für ein Unternehmen als "Investition" (nein, bitte nicht wieder mit Haarspaltereien ob des Begriffes anfangen) ansiehst, würde ich in Deiner Firma lieber nicht arbeiten wollen :lol:
Billige Blechscheren gibts nicht erst seit einem Jahr, und daß Du auf Billigwerkzeug und Behelfslösungen stehst, ist sattsam bekannt.

Muss jeder selbst wissen, womit er sich den Tag vermiest.
 
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braindead

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29.01.2006
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Iss ja lustig, was hier abgeht :D

Da wird von nem offensichtlichen Metal-Hobbyisten verlangt unnötig Geld auszugeben, obwohl er nur gelegentlich mal kürzere Schnitte in max. 1mm starkem Blech machen will.

Mit nem vernünftigen Satz Blechscheeren und ein bisschen Übung wirst du mit Cu, TiZk, Alu und sogar V2A bis 1mm sicher deinen Bedürfnissen gerecht werden. Könnte man nämlich, wie hier Einige glauben machen wollen, keine guten Ergebnisse erziehlen, müssten alle Bauspengler der Republik die Arbeit einstellen. :wink:

Fang mal mit nem Satz blauer Erdi-Idealscheeren (die sind etwas "wendiger" als die Stubai) an und du, und nur Du alleine, siehst selbst ob sie deinen Ansprüchen gerecht werden. Bei Bedarf kannst du dir immernoch Rundloch-, Hebelscheere, oder sonst welche Blechbearbeitungsmaschinen kaufen. Das Geld für zwei brauchbare Handblechscheeren ist nie rausgeworfen.
 
H

hs

Guest
Hi,

jdcola schrieb:
Wenn Du 150,- € (1BR5) für ein Unternehmen als "Investition"
Billige Blechscheren gibts nicht erst seit einem Jahr, und daß Du auf Billigwerkzeug und Behelfslösungen stehst, ist sattsam bekannt.

wenn Du mal etwas überlegt hättest - und lesen würdest was ich schreibe .... bevor Du was postet, dann wären Dir drei Dinge aufgefallen :
- ich besitze selber eine Peddinghaus-Hebelschere
- einer Firma ist es egal ob die Schere 50,- oder 150,- kostet (deswegen hatte ich ja geschrieben zudem ist das mit Investitionen bei Firmen auch was anderes)
- ich finde es lediglich Quatsch in jedem Fall immer hochwertigste Produkte zu empfehlen oder zu nutzen (ich besitze ja auch einige höherpreisige Markenprodukte - aber betrachte sie eben auch kritisch bzgl. Preis/Leistung)

--------
@braindead
Könnte man nämlich, wie hier Einige glauben machen wollen, keine guten Ergebnisse erziehlen, müssten alle Bauspengler der Republik die Arbeit einstellen

so ist es natürlich nicht - aber ein Sprengler arbeitet einerseits sehr oft damit und besitzt die notwendige Fertigkeit .... andererseits : wenn Du auf die Werkbank eine Hebelschere und eine Handschere legst, wird er ziemlich sicher sehr schnell für viele Arbeiten zur Handhebelschere greifen.



Fang mal mit nem Satz Erdi-Idealscheren ...
Sückpreis auch ~ €20,-
... und besitzen eine 'Schneide mit Mikroverzahnung' - ... wenn Du Dir dann die Schnittkante am Blech nach dem Schneiden anschaust, wirst Du schnell den Qualitätsunterschied zwischen diesen Handscheren und einer Hebelschere erkennen.

Gruß, hs
 
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jdcola

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Hi hs,

Wenn Du schon zitierst, dann doch bitte komplett, das ist ja wie bei Karl Eduard :lol:

Bei Hebelblechscheren gibts kein hochwertigst sondern nur gut oder Sch....

@braindead

Hast schon recht.
Ob die Werkzeugqualität für die angepeilten Aufgaben reicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dann müsste man aber, Deiner Argumentation folgend, wenn man keine Erfahrung hat, auch für sich selbst losziehen und ausprobieren.
Und:
Metallbearbeitung ist teures Hobby, wenn man etwas über Kindergartenbasteleien hinauswill.
Wenn Du was Billiges machen willst, beleg lieber einen Häkelkurs
oder mach Origami an der VHS.
 
H

hs

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Hi,

jdcola schrieb:
Bei Hebelblechscheren gibts kein hochwertigst sondern nur gut oder Sch....
Metallbearbeitung ist teures Hobby, wenn man etwas über Kindergartenbasteleien hinauswill.
Wenn Du was Billiges machen willst, beleg lieber einen Häkelkurs
oder mach Origami an der VHS.

... ich denke die Formulierungen spiegeln die grundsätzliche Qualität der Aussagen wieder.
Ich habe Metaller gelernt, im Sonder- und Schwermaschinenbau gearbeitet, eine PKW-Karosserie von Grund auf restauriert (der Grund für den Kauf meiner Schere) und habe im Freundes-/Bekanntenkreis Leute die täglich Karosserien restaurieren und Teile nachfertigen ... bzw. Karosseriebauer gelernt haben. Aus diesem Grund glaube ich schon die eine oder andere Erfahrung zu besitzen.

Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen : Handscheren besitzen lediglich Vorteile weil sie mobil sind (man also z.B. in oder an unförmigen größeren Werkstücken etwas nacharbeiten kann) und sich, je nach Ausführung, Innenradien schneiden lassen.
Dafür muß man halt eine schlechtere Schnittqualität hinnehmen - und/oder eine mühsamere Handhabung.
Von http://www.dinosaurier-werkzeuge.de (ein Laden, der schon länger Restaurationsartikel verkauft) gibt es z.B. Handhebelscheren für etwas über €100 .... und auch eine Peddinghaus 1BR/4 liegt bei €120,-
Wenn man also was solides will, lediglich gerade Schnitte und Außenradien schneidet, würde ich mir die €23 für eine Erdi-Handschere sparen und zur teureren großen, stationären Schere greifen. Weil man damit besser arbeiten kann und auch weil man beim Bearbeiten von größeren Teilen (ganze Tafeln sind günstiger) keine Probleme hat.
Nur wenn es wirklich nicht so sehr auf die Schittqualität und Genauigkeit ankommt, dann ist auch eine Handschere o.k.

@Heiko
nimm doch einfach ein 1mm-Stahlblech mit zu einem Werkzeughändler - hier zumindest stehen/liegen solche Scheren bei diesem herum. Dann fragst Du, ob Du mal jeweils Probeschnitte durchführen kannst. Dann siehst Du sicher am Besten, ob eine Handschere für Dich reicht, oder ob Du besser das große Modell kaufst.
Noch zwei Tipps : bei den Scheren während des Schneidens nicht bis zum Schluß schneiden, sondern aufhören bevor die Schneiden enden - ansonsten gibt es unschöne 'Ecken' in der Schnittkante. | Um die Richtung beim Schneiden mit einer Hebelschere zu halten (also auf dem Anriß zu bleiben) nicht wie verrückt am Blech nach links und rechts zerren, sondern das Blech auf- und ab bewegen.

Gruß, hs
 
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jdcola

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Hi hs,

"Ich habe Metaller gelernt, im Sonder- und Schwermaschinenbau gearbeitet, eine PKW-Karosserie von Grund auf restauriert (der Grund für den Kauf meiner Schere) und habe im Freundes-/Bekanntenkreis Leute die täglich Karosserien restaurieren und Teile nachfertigen ... bzw. Karosseriebauer gelernt haben. Aus diesem Grund glaube ich schon die eine oder andere Erfahrung zu besitzen."

Bin beeindruckt :lol:

Wer sich rechtfertigen muss, hat schon verloren.
 
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hs

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Hi,

jdcola schrieb:
Wer sich rechtfertigen muss, hat schon verloren.

:) nicht rechtfertigen - sondern erklären auf welcher Grundlage der Standpunkt beruht.
Ein alter Lehrer hat mir mal beigebracht : 'jede Meinung muß begründet sein' - und mit dieser Philosophie bin auch ich bisher recht gut gefahren.

Gruß, hs
 
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jdcola

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Ach so.

Naja, das erkärt wenigstens, wie Du zu Deiner Einstellung gegenüber professionellen Lösungen kommst.

Ich würde gar nicht erst mit etwas anfangen, wenn Abzusehen ist, daß Hüchel dabei rauskommt.
Gerade bei unprofessionellen Ergebnissen in der (klein-)kommerziellen Blech- und Metallbearbeitung, wie sie z.B. gerne mal auf Oldtimershows oder Märkten zu bewundern sind, wird es mir regelmäßig schlecht.

Aber sei`s drum, jeder hat eben seinen eigenen Hintergrund.
 
Alfred

Alfred

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Heiko schrieb:
Ich möchte in nächster Zeit gelegentlich dünne Beche aus Kupfer, Messing und Stahl schneiden. Max 1mm Dick. und ca. 200x200mm in der Größe, keine komplizierten Formen.

um mal wieder auf die Frage zu kommen, ich würde mir erst mal eine Idealblechschere für links und rechts kaufen, kostet bei www.hoffmann-group.com je 19,55 + MWST. Hiermit deckt man schon mal den geschilderten Bedarf.

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braindead

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um mal wieder auf die Frage zu kommen, ich würde mir erst mal eine Idealblechschere für links und rechts kaufen, kostet bei www.hoffmann-group.com je 19,55 + MWST. Hiermit deckt man schon mal den geschilderten Bedarf.

Es gibt doch noch vernünftige Menschen :D
 
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hs

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Hi,

jdcola schrieb:
Ach so.

Naja, das erkärt wenigstens, wie Du zu Deiner Einstellung gegenüber professionellen Lösungen kommst.

Ich würde gar nicht erst mit etwas anfangen, wenn Abzusehen ist, daß Hüchel dabei rauskommt.
Gerade bei unprofessionellen Ergebnissen in der (klein-)kommerziellen Blech- und Metallbearbeitung, wie sie z.B. gerne mal auf Oldtimershows oder Märkten zu bewundern sind, wird es mir regelmäßig schlecht.

Aber sei`s drum, jeder hat eben seinen eigenen Hintergrund.


Natürlich kann man hier in einem anonymen Forum mal locker ein paar Sprüche ablassen - schließlich muß man ja nicht beweisen, was man tatsächlich kann, bzw. was man geschafft hat.
Eine nicht selten geäußerte Formulierung ist auch das von Dir vorgebrachte Ich würde gar nicht erst mit etwas anfangen, wenn Abzusehen ist, daß Hüchel dabei rauskommt.
Mag sein, daß es bei Dir anders ist - aber i.d.R. kommt sowas von Leuten, die in der Realität recht wenig auf die Beine stellen oder gestellt haben - je flotter die Sprüche, desto weniger Ergebnis.
Lieber sich über ein nicht 100%iges Ergebnis lustig machen - als sich mit einer eigenen Arbeit der Kritik stellen .... es könnte ja herauskommen, daß man vielleicht doch nicht sooo toll ist.
Vermutlich auch deshalb sieht man hier so wenig Ergebnisse, bzw. Arbeiten (neben mir haben wohl nur Dietrich und Rainer mal Bilder im größeren Umfang von eigenen Arbeiten gepostet, bzw. verlinkt). Da wird dann seitenlang über das beste Werkzeug philosophiert - und kostengünstige Lösungen abgewertet (der User 'Black-Gripen', welcher jetzt, wie es mir scheint, einen anderen Namen nutzt, war das beste Bsp.: Proxxon ist der letzte Sch... - und blabla Heyco oder Stahlwille muß schon sein - aber nicht ein Ergebnis zum Vorzeigen oder handfeste Begründung warum es denn sein muß).

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ich hatte Heiko eben u.a. auch deshalb zu einer 'großen' Schere geraten, weil er z.B. beim Thema Oberfräsen doch scheinbar etwas höhere Ansprüche bzgl. Werkzeug stellt. Da ~ €100,- für ein massives, langlebiges Handwerkzeug insgesamt kein sooo hoher Preis sind, halte ich diese Lösung evtl. etwas besser als eine reine Handschere (die zwar lediglich ~ 1/4-1/3 des Preises kostet - aber statt 120mm Schneiden auch nur ~ 30mm bietet)
Alfred's Scheren gehen lt. Angabe wiederum nur (z.B. bei VA) bis 1mm - und wenn ein Hersteller/Anbieter 'bis' angibt, dann ist damit i.d.R. kein bequemes Arbeiten mehr garantiert.

Gruß, hs
P.S. ach ja - zum Thema wie Du zu Deiner Einstellung gegenüber professionellen Lösungen kommst .... hier nochmal ein Link zu einer sehr alten kleinen Seite, welche ich seinerzeit zum Verkauf meiner selbstgebauten Karosseriedrehvorrichtung erstellt habe klick (die Videos sind leider recht lausig)
 
Thema: Welche Blechschere?

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