Wann Zündkerzenwechsel?

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Bubbel

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Hallo, wie haltet ihr es mit einem Zündkerzenwechsel beim Rasentraktor?

Macht ihr den immer nach Zeitplan oder nur wenn die Zündkerzen so aussehen, als hätten sie es nötig.
Ich habe heute bei meinem John Deere X135R die Kerzen mal rausgedreht und finde, es sei nach ca 40 Laufstunden mit diesem Kerzenbild noch nicht nötig.
Wie seht ihr das?
 

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Wenn die Maschine zuverlässig läuft wieder rein damit. Die sieht ja noch Bestens aus.

Ansonst Laufen lassen bis die Kerze deutlich abgebrannter aussieht.
Wenn sie dennoch fertig hat hat sie entweder einen internen Kurzschluss oder eine Unterbrechung wodurch die Maschine mitunter scheiße bis gar nicht läuft wenn sie warm ist.

PS
 
könnten 500 Betriebsstunden, sollten eher rehbraun aussehen...
 
So blank wie die vorne aufgesetzte Elektrode und wie sauber wie der Isolator ist das alles schon mit der Stahlbürste gründlich sauber gemacht worden.

PS
 
Ich vermute, Zündkerzen in dem super Zustand werden bei manchem "Jahres-Service" gewechselt, was völlig überzogen und maßlose Resourcen-Verschwendung ist (es sei denn, der durchführende Laden legt die Kerzen beiseite und schraubt sie dem nächsten Kunden wieder rein:wink:) .
Ist der Motor dann älter, läuft er hunderte Stunden mit den selben Kerzen völlig problemlos..
 
So blank wie die vorne aufgesetzte Elektrode und wie sauber wie der Isolator ist das alles schon mit der Stahlbürste gründlich sauber gemacht worden.

PS
Der Rasentraktor läuft ohne Probleme damit. Nur weil sie schon 3 Saisons drin sind meine Frage.

Und nein, die beiden Kerzen sind NICHT vorher sauber gemacht worden, die sind ohne, dass ich etwas daran gereinigt habe, so aus dem Motor gekommen. Dass das Gewinde vorne schwarz ist, soll daher kommen, weil die ersten Gewindegänge bei diesem B&S Motor immer etwas in den Brennraum hereinragen, hatte mir vor etlichen Jahren einmal ein Servicemonteur von der John-Deere-Werkstatt erzählt. Ich wunderte mich auch etwas, dass die Elektroden so metallisch grau sind. Und nicht rehbraun oder gar öligschwarz.
 
Ich vermute, Zündkerzen in dem super Zustand werden bei manchem "Jahres-Service" gewechselt, was völlig überzogen und maßlose Resourcen-Verschwendung ist (es sei denn, der durchführende Laden legt die Kerzen beiseite und schraubt sie dem nächsten Kunden wieder rein:wink:) .
Ist der Motor dann älter, läuft er hunderte Stunden mit den selben Kerzen völlig problemlos..
Auch meine Vermutung, meiner hat jetzt 85 Betriebsstunden in 6 Saisons gelaufen. In den ersten Jahren hat der John-Deere-Service jedes Jahr alles gewechselt (Was ich wegen der Garantie zugelassen habe), nun habe ich in den letzten Jahren beim Motor immer nur Öl und Ölfilter gewechselt und den Luftfilter ausgeblasen.
...neben dem, was sonst noch am Rasentraktor an Wartung anfällt.
 
Mein Rasenmäher hat nach gut 30 Jahren immer noch erst die zweite Zündkerze drin.
Bei der Agria wurde die letzten 10 - 15 Jahre sicher auch keine gewechselt. Bei den AS-Mähern eine.

PS
 
Wenn die Kerze in einem Alukopf sitzt dann ist es gut sie einmal im Jahr raus- und reinzuschrauben und generell mit etwas Grafitt zu bestäuben um oxidation zu verhindern.
 
wenn man mal ein Auto als Vergleich hernimmt wird dort ein Kerzenwechsel frühestens bei 15.000 km empfohlen,das entspricht mind.300 Betriebsstunden würde ich schätzen. Oft sind die Wechselintervalle noch länger und erfahrungsgemäß halten die auch mind. 25.000 ohne Probleme. Früher war das bei mit den Kerzen eher ein Problem da die Kerzen schlechter waren und zu Isolatorbrüchen neigten ( und bei Zweitaktern zum verrußen oder Brückenbildung) sowie erhöhtem Abbrand der Elektroden.
Die Probleme gibts aber kaum mehr,zumindest ist mir in den letzten 20 Jahren keine defekte Zündkerze mehr untergekommen. (Die nicht komplett überhitzt wurde oder aufgrund anderer Motorfehler übern Jordan ging). Kerzenwechsel ist eben das was der Laie als erstes macht und kann,manchmal gehts dann auch wieder aber aus anderen Gründen. Für ne Werkstatt ist es schnell verdientes Geld ,das Kerzenbild anschauen ist als Schnelldiagnose eh Pflicht und dann schraubt man gleich ne Neue rein und hat was dazuverdient...ich machs bei Motorproblemen aber auch so, erst schau ich mir das Kerzenbild an,dann schraub ich testweise ne andere rein,muss keine Neue sein, um diese Fehlequelle schon mal auszuschließen. Aber jährlichen Wechsel nach den paar Betriebsstunden ist bei einem nicht professionell benutzen Gerät überflüssig.
 
Die Informationen stammen aber wohl aus der letzten Kfz-Eiszeit. Ich habe schon seit 10 Jahren keinen Benziner, aber damals lag ein Kerzen-Wechselintervall schon bei 60000Km.
 
Durch den bleifreien Sprit, haben sich die Kerzenwechselintervalle erheblich verlängert.
Mein Chrysler Voyager aus 1991 hatte schon Laufzeiten von 50.000 km.
 
Laufzeiten von 50.000 km.
das hatte ich auch manchmal beim Käfer von Freunden, man dreht die Kerze raus, erst geht es schwer, dann leicht und dann sieht man dass das Gewinde vom Zylinderkopf aus Alu an der Kerze hängt.
Also kurzerhand Motor raus, neuen Kopf montieren und wieder einbauen. Hier waren 20.000 km max. Wechselintervall.
Beim modernen Diesel sollte m an auch nicht ewig warten und die Glühkerzen nach ~60.000 km zumindest mal bewegen, andernfalls reißen sie beim Demontieren ab und müssen ausgebohrt werden.
 
Ist zwar jetzt leicht OT:
Oft wurden die Zündkerzen aber auch angeknallt bis zum geht-nicht-mehr und dann braucht man sich nicht wundern, wenn man das Kerzengewinde beim Käfer mit nem Helicoil flicken muss. Mir ist das in 6 Jahren Käferfahren und -schrauben nie passiert.

Bei meinem VW Passat 2.0 TDI hab ich nach 13 Jahren und 240.000 km vor ein paar Wochen die Glühkerzen gewechselt. Die gingen anstandslos raus. Tipp: Mit Drehmomentschlüssel ausschrauben. So ab 20,30 Nm ist höchste Gefahr, dass sie abbrechen. Dann besser einige male über mehrere Tage mit "Rostlöser" fluten.
 
Ich würde dazu raten nach den Herstellervorgaben der verbauten Zundkerze zu schauen. Ich hatte lange einen kleinen Kia bei dem NGK den wechsel alle 15tkm empfohlen hat (wusste ich am Anfang nicht und hab alle 30 gewechselt) nach 18-20tkm lief der Motor nicht mehr richtig rund, nach ca 23tkm Zündaussetzer unter Last... Diagnose von Unfug treibenden Amatören: Zündmodul defekt und evt noch das Mororsteuergerät - lohnt kaum noch... naja nach nem neuen Auto umgesehen und weiter gefahren und nach 30tkm Ölwechsel mit Kerzen gemacht - Motor lief wieder super.... Herstellervorschtift gelesen und beobachtet und kurz nach dem nächsten Ölwechsel wieder Zündaussetzer so nach 17tkm...

Denso Iridiumkerzen rein und 100tkm ruhe...
 
Hi
bei dem NGK den wechsel alle 15tkm empfohlen hat
Hast Du mal ausgerechnet wieviele Betriebsstunden das ungefähr sind?
Das werden, wenn nicht übermäßig viele Autobahnstunden dabei sind ca 300Betriebsstunden sein.
So viel läuft ein privater Rasentrac wahrscheinlich in 10 Jahren nicht.

Ist der von Alfred genannte Schlagschrauber nicht ungefähr dasselbe wie ein Akkuschlagschrauber mit Bitaufnahme?

PS
 
Bei meinem VW Passat 2.0 TDI hab ich nach 13 Jahren und 240.000 km vor ein paar Wochen die Glühkerzen gewechselt. Die gingen anstandslos raus. Tipp: Mit Drehmomentschlüssel ausschrauben. So ab 20,30 Nm ist höchste Gefahr, dass sie abbrechen. Dann besser einige male über mehrere Tage mit "Rostlöser" fluten.
Wenn sie abreißen liegts meißt daran, dass der Glühkopf im Zylinderkopf durch Verkokungen festhängt.
Da kann man Rostlöser und Zaubermittel draufsprühen bis man schwarz wird.

Ist der von Alfred genannte Schlagschrauber nicht ungefähr dasselbe wie ein Akkuschlagschrauber mit Bitaufnahme?
Nein, da diese Vibroschrauber ab einem gewissen Lösemiment vor und zurück drehen.
Erst wenn das Lösemoment unterschritten ist drehen sie linksrum.
 
Thema: Wann Zündkerzenwechsel?

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