Säulenbohrmaschine - 12 Stufen oder stufenlos?

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Ewald

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Hallo Forum,

eine Säulenbohrmaschine soll demnächst meine wacklige Kombination aus Handbohrmaschine u. Bohrständer ersetzen. Als fortgeschrittener Heimwerker-Anfänger habe ich eine Grundsatzfrage.

Es gibt - ungeachtet aller anderen technischen Feinheiten - offensichtlich 2 Arten von Säulenbohrmaschinen: Solche mit fester Stufenzahl (meist 5 Stufen oder 12 Stufen) und solche mit variabler Stufenzahl. Dabei sind die Geräte mit variabler Drehzahl deutlich teurer.

Als Beispiel möchte ich eine Maschine von QUANTUM heranziehen - prinzipiell gelten meine Fragen aber sicherlich für alle Hersteller (?): Da gibt es die Quantum B20 mit 12 Stufen für knapp 300 Euro und die Quantum B20 vario für knapp 1000 Euro. Abgesehen von der Art der Drehzahlsteuerung stimmen die technischen Daten bis hin zum Gewicht exakt überein. Ich nehme deshalb an, daß die Verarbeitung beider Maschinen identisch ist - der Preisunterschied rührt allein von der Drehzahlregulierung her.

(1) Welchen Vorteil hat eine "stufenlose Drehzahlregulierung" gegenüber einer Maschine mit 12 Gängen? Als Laie würde ich davon ausgehen, daß ich auch mit 12 Gängen an jede gewünschte Drehzahl nahe genug herankomme.

(2) Obwohl die Quantum B20 vario als Maschine mit "stufenloser Drehzahlregulierung" angeboten wird, steht bei den technischen Daten unter der Überschrift "Stufenzahl". 12 Stufen. Wie paßt das zusammen: Einerseits ist die Masche "stufenlos" andererseits werden "12 Stufen" angegeben.

(3) Wie werden bei einer "Stufen- Säulenbohrmaschine" die Stufen umgeschaltet? Passiert das per Umlegen eines Keilriemens oder gibt es dafür Schalter?

(4) Wenn die Wahl für eine stufenlose Säulenbohrmaschine nicht nur praktische Gründe hat (z.B. einfache Drehahlwahl), sondern handwerklich/technische, würde mich einmal anhand eines Beispieles interessieren: Was kann ich mit einer stufenlos regulierbahren Säulenbohrmaschine bohren, was ich mit einer "diskret" schaltbaren nicht kann.

Verzeihung für die vielen Fragen. Und vielen Dank für die Antworten. Viele Grüße, Ewald
 
H

hs

Guest
Hi,

(1) Welchen Vorteil hat eine "stufenlose Drehzahlregulierung" gegenüber einer Maschine mit 12 Gängen? Als Laie würde ich davon ausgehen, daß ich auch mit 12 Gängen an jede gewünschte Drehzahl nahe genug herankomme.

der größte Vorteil der stufenlosen Maschinen ist der Zeitfaktor - und ....

(2) Obwohl die Quantum B20 vario als Maschine mit "stufenloser Drehzahlregulierung" angeboten wird, steht bei den technischen Daten unter der Überschrift "Stufenzahl". 12 Stufen. Wie paßt das zusammen: Einerseits ist die Masche "stufenlos" andererseits werden "12 Stufen" angegeben.

.... im Fall der Vario-Maschinen der deutlich größere Drehzahlbereich. D.h. höhere Drehzahl für kleine Bohrer (o.ä.) ... niedrigere Drehzahl für Kreisschneider, Blechbohrer o.ä.
Die Regelung wird dort lediglich pro Stufe wirksam sein - man wird also trotz Regelung 'grob' durch Umlegen des Keilriemens die Drehzahl vorwählen müssen.
Es gibt auch Regelungen, welche das komplette Drehzahlband umfassen - als elektr. Variante oder als mech. Variante (wobei hier oft auch zwei elektr. schaltbare Stufen zur Vorwahl eingesetzt werden).

(3) Wie werden bei einer "Stufen- Säulenbohrmaschine" die Stufen umgeschaltet? Passiert das per Umlegen eines Keilriemens oder gibt es dafür Schalter?

durch Umlegen eines Keilriemens - siehe hierzu auch die stufenlos regelbare Optimum : Optimum-Vario - PDF

(4) Wenn die Wahl für eine stufenlose Säulenbohrmaschine nicht nur praktische Gründe hat (z.B. einfache Drehahlwahl), sondern handwerklich/technische, würde mich einmal anhand eines Beispieles interessieren: Was kann ich mit einer stufenlos regulierbahren Säulenbohrmaschine bohren, was ich mit einer "diskret" schaltbaren nicht kann.

s.o. - neben der geringeren möglichen Drehzahl, der exakt einstellbaren Drehzahl (sofern eine Anzeige dafür vorhanden ist) und der schneller einstellbaren Drehzahl gibt es keinen wirklichen Vorteil.
Ich würde mir das mit der elektr. Drehzahlregelung wirklich genau überlegen, da der Aufpreis dafür recht hoch ist.
Die große Güde bietet, bei ~ der Hälfte des Preises der kleinsten Vario-Maschine, deutlich mehr Leistung bzw. praxisbezogene Möglichkeiten (1,5kW, großer Tisch, langer Pinolenhub, etc.) und dürfte mit 12 Stufen von 120-3480/min auch gut für einen großen Einsatzbereich gerüstet sein. Verarbeitung scheint vollkommen ausreichend : (s. Link : http://www.werkzeug-news.de/Forum/viewtopic.php?p=26198#26198 )

Gruß, hs
 
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Ewald

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Hallo hs,

vielen Dank für die prompte und ausführliche Antwort. Du hast mir sehr weiter geholfen.

Den Link mit dem Erfahrungsbericht zur Güde-Maschine habe ich gelesen (es handelt sich wohl um die große GSB32). Budgetmäßig wäre es machbar - es scheitert aber am Drehstromanschluß. Ich suche also eine akzeptabel verarbeitete Maschine mit 230 Volt. Bei der Leistung müßte ich dann natürlich Abstriche machen.

Bei der Lektüre der Güde-Maschinen ist mir übrigens auch der feine Unterschied zwischen Säulen- und Tischbohrmaschinen aufgefallen. Als Laie bin ich fälschlicherweise davon ausgegangen, daß beides identisch ist. Vielen Dank auch dafür.

Ich werde mich jetzt einmal mit folgenden Maschinen etwas näher auseinander setzen: Die größte Säulenbohrmaschine von Güde mit 230V ist die GSB20 mit 600 Watt (269 Euro). Die größte Tischbohrmaschine mit 230V ist die GTB20/12, ebenfalls mit 600 Watt (249 Euro). Preislich besteht praktisch kein Unterschied. Es ist wohl eher eine "Platzfrage". Oder ist die Stabilität ein Kriterium? Eine Tischbohrmaschine ist wahrscheinlich so stabil wie der Tisch auf dem sie steht (?)

Was mich vor allem interessiert:

Sind diese kleineren Güde-Maschinen Deiner Ansicht nach ebenso "ordentlich" verarbeitet wie das in dem verlinkten Erfahrungsbericht vorgestellte "große"Modell?

Mir ist schon klar, daß Maschinen in der Preisliga unterhalb 500 Euro nicht den in Deutschland gefertigten Profimodellen (z.B. Flott) Paroli bieten können. Wenn man nun einmal verarbeitungsmäßig die "üblichen Verdächtigen" in der Hobbyliga - also Quantum, Optima, Güde - miteinander vergleicht: Gibt es da bestimmte augenfällige Eigenschaften, die die einzelnen Hersteller voneinander unterscheidet?

Viele Grüße, Ewald
 
chevyman

chevyman

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Ewald schrieb:
es scheitert aber am Drehstromanschluß. Ich suche also eine akzeptabel verarbeitete Maschine mit 230 Volt.
Warum nicht einen passenden Frequenzumrichter vorschalten? Dann läuft die Drehstrommaschine auf 230 V, und die stufenlose Regelung gibt's noch dazu. Was anderes sind die Vario-Maschinen nämlich auch nicht.
 
H

hs

Guest
Hi,

Ewald schrieb:
Den Link mit dem Erfahrungsbericht zur Güde-Maschine habe ich gelesen (es handelt sich wohl um die große GSB32). Budgetmäßig wäre es machbar - es scheitert aber am Drehstromanschluß. Ich suche also eine akzeptabel verarbeitete Maschine mit 230 Volt. Bei der Leistung müßte ich dann natürlich Abstriche machen.
Ich werde mich jetzt einmal mit folgenden Maschinen etwas näher auseinander setzen: Die größte Säulenbohrmaschine von Güde mit 230V ist die GSB20 mit 600 Watt (269 Euro). Die größte Tischbohrmaschine mit 230V ist die GTB20/12, ebenfalls mit 600 Watt (249 Euro). Preislich besteht praktisch kein Unterschied. Es ist wohl eher eine "Platzfrage". Oder ist die Stabilität ein Kriterium?


vorweg : ist eine Werkstattaufrüstung auf 400V generell unmöglich ?
Denn dadurch eröffnen sich schnell auch andere Vorteile : Schleifmaschine, Kompressor, o.ä.
Die reinen Materialkosten fallen dafür i.d.R. verhältnismäßig niedrig aus - und das Anklemmen durch einen Elektriker im Sicherungskasten kostet auch nicht soo viel.

Die zweite Sache ist der Motor der großen Güde - den könnte man auch mit 230V betreiben : http://www.e-plan.josefscholz.de/Steinmetz/SteinmetzMotorschaltung.html
(mit Leistungseinbußen, aber so dramatisch wird das verm. nicht ausfallen)
Oder aber, Du fragst bei Güde ( http://www.guede.com/serv.htm )mal an, ob das ein Normmotor ist (bezogen auf Montageflansch, Wellendurchmesser und Baugröße) - und wechselst den kompletten Motor (wer weiß, vielleicht können die Dir sogar einen solchen anbieten).


Sind diese kleineren Güde-Maschinen Deiner Ansicht nach ebenso "ordentlich" verarbeitet wie das in dem verlinkten Erfahrungsbericht vorgestellte "große"Modell?

schwere Frage - dazu müßte man sie durchmessen.

Mir ist schon klar, daß Maschinen in der Preisliga unterhalb 500 Euro nicht den in Deutschland gefertigten Profimodellen (z.B. Flott) Paroli bieten können.

irgendwo gab es mal einen Vergleichstest zwischen einer kleinen Alzmetall und einer Optimum.
Natürlich schnitt die Alzmetall besser ab - aber z.B. bei den 'Biege'messungen waren die Unterschiede gar nicht so groß (und in der Praxis zu vernachlässigen)
Zudem sind solche Vergleiche immer etwas unfair, weil die Maschinen vom Schlage Alzmetall (oder Flott, Ixion, usw.) oft massiver gebaut sind. Fraglich, wie groß die Unterschiede gegenüber massiveren 'Billig'maschinen sind : klick oder klick.

Wenn man nun einmal verarbeitungsmäßig die "üblichen Verdächtigen" in der Hobbyliga - also Quantum, Optima, Güde - miteinander vergleicht: Gibt es da bestimmte augenfällige Eigenschaften, die die einzelnen Hersteller voneinander unterscheidet?

ich habe mir mal Modelle von den von Dir erwähnten drei Marken 'in echt' angeschaut. Große Unterschiede gegenüber meiner 1991er Interkrenn sehe ich da nicht wirklich.
Man muß halt ein paar Abstriche machen - bei meiner Maschine waren z.B. die Kanten vom Tisch nicht entgratet und bei einer Nut im Tisch ließ sich der Nutenstein nur etwas stramm bewegen. Aber das sind Dinge, die in 5min erledigt sind. Bezogen auf die inzwischen 15jährige Nutzungsdauer, kann man den 'Aufwand' getrost vernachlässigen. Bei meiner Maschine laufen sogar noch die wirklich 'bescheidenen' Keilriemen 'Made in China' - ich wollte sie schon mehrmals durch bessere tauschen ... aber wie das halt so ist :wink:

Eine Tischbohrmaschine ist wahrscheinlich so stabil wie der Tisch auf dem sie steht (?)

im Vergleich zur Säulenvariante : ja
Vorteil bei der Säulenvariante : mehr Platz für große Werkstücke; Vorteil Tischmaschine : man kann viele Sachen mal schnell neben der Maschine ablegen (natürlich kann man hierfür neben der Säulenmaschine auch einen Schrank oder Wagen platzieren).
Für meine Interkrenn habe ich einen Rahmen aus Winkelstahl gebaut, in der eine Leimholzarbeitsplatte liegt (Ikea - Reststück meiner Werkbank), der Rahmen besitzt wiederum vorne zwei Füße aus Winkelstahl. Dieser Tisch ist dann auf dem Boden und an der Wand verdübelt - und Maschine auf der Holzplatte verschraubt.

Gruß, hs
 
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Ewald

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Hallo hs,

danke für die Erläuterungen!

Ich werde jetzt mal einen Elektriker meines Vertrauens zwecks Drehstromanschluß kontakten.

Viele Grüße, Ewald
 
E

Ewald

Threadstarter
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Hallo Forum,

jetzt habe ich doch noch eine Frage zum Drehstrom. Ist mir etwas peinlich...

Ich habe nämlich gerade festgestellt, daß in meiner Werkstatt eine Drehstromsteckdose (6A) installiert ist. Da ich mich erst seit gut einem halben etwas intensiver mit dem Heimwerken beschäftige, bin ich jahrelang im wahrsten Sinne des Wortes an der Drehstromsteckdose vorbeigelaufen. Erst die heutigen Forumsbeiträge haben mich dem Drehstrom etwas näher gebracht :wink:

Mich würde jetzt folgendes interessieren:

Gibt es eine einfache Möglichkeit festzustellen, ob die Drehstrom-Steckdose angeschlossen ist, bzw. im wahrsten Sinne des Wortes "unter Strom" steht?

Danke für Eure Tips, Gruß Ewald
 
D

Dirk

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Ewald schrieb:
Ich habe nämlich gerade festgestellt, daß in meiner Werkstatt eine Drehstromsteckdose (6A) installiert ist.
Du meinst sicherlich 16A.

Gibt es eine einfache Möglichkeit festzustellen, ob die Drehstrom-Steckdose angeschlossen ist, bzw. im wahrsten Sinne des Wortes "unter Strom" steht?
Ja, sicher:
mit einem entsprechendem Meßgerät. Im einfachsten Fall mit einem "Prüfschraubendreher", auch Lügenstift genannt. Wenn Du den in die einzelnen Kontakte steckst, muß er an drei der fünf Kontakte aufleuchten. Damit weißt Du, daß Spannung anliegt. Alles weitere sollte ein Elektriker machen.
Zur Information:
auf jedem einzelnen Außenleiter L1-L3 (ein Außenleiter wurde früher auch "Phase" genannt) liegt die "übliche" Netzwechselspannung von 230V. Erst mit einem passenden Meßgerät zwischen zwei dieser Außenleiter gemessen ergibt sich aufgrund der Phasenverschiebung von 120° eine Spannung von 400V. Siehe auch hier.

Dirk
 
E

Ewald

Threadstarter
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Hallo Forum,

sorry, ich habe noch eine Frage zum Thema Drehstrom.

In meiner Werkstatt habe ich eine Steckdose entdeckt, die ich als "Drehstrom-Steckdose" zu identifizieren geglaubt habe. Die Antworten aus dem Forum lassen mich jetzt allerdings wieder zweifeln... Kurzum: Ich beschreibe mal, was auf meiner Steckdose draufsteht und wie sie aussieht.

Aufdruck: "3/380V" sowie "6A". Ich habe mich nicht verschrieben: Es steht "6V" drauf und nicht "16A"....

Die Steckdose sieht folgendermaßen "von innen" aus, wenn ich sie aufklappe: 3 Löcher nebeneinander in einer Reihe. Das mittlere Loch liegt geringfügig tiefer. Am unteren Rand der Öffnung befinden sich 4 Kontakte. Abmessungen der Öffnungen: ca. 6cm x 2,5cm. Rechte und linke Seite sind abgerundet.

Könnt Ihr mir einen Tip geben, um was für eine Steckdose es sich da handelt? Ist das doch Drehstrom oder etwas anderes?

Vielen Dank schon mal im voraus
Gruß Ewald
 
H

hs

Guest
Hi,

... hört sich nach einer Uralt-Drehstromsteckdose an - sowas wie in der Art :

alt_drehstrom.jpg


(besseres Bild habe ich gerade nicht zur Hand - stammt von einem DDR-Technikbuch aus dem Jahr 1962)

--------------

wo geht denn das Kabel hin ?
Ist da noch Strom drauf ?

Falls ja - und das ist eine alte Dose, - dann definitiv rausschmeißen, sicherheitshalber neues Kabel legen (sofern möglich und/oder notwendig) - und neue Dose besorgen ..... und/oder Elektriker fragen, bzw. machen lassen (die mech. Arbeiten wie Schellen anbringen, Kabel verlegen und Dose anbauen kann man auch ohne Ahnung selber machen; Elektrik-Trick (ab- und anklemmen) dann durch den Elektriker)


Gruß, hs
 
H

hs

Guest
Hi,

Alfred schrieb:
endet das Kabel der Drehstromsteckdose dann in etwa in so einer Unterverteilung?

... schöner als die heutigen wäre sie dann allemal - alleine das faszinierende Meßinstrument !

Gruß, hs
 
E

Ewald

Threadstarter
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an hs,

die Abbildung hat geholfen. Den unter "N" abgebildeten Stecker meine ich identifiziert zu haben. In meiner Werkstatt steht noch eine uralte, verstaubte Drehbank aus den 50er Jahren (oder noch älter), mit stoffummanteltem Netzkabel und einem schwarzen Bakelitstecker, der verblüffend dem in Deiner Abbildung gekennzeichneten Exemplar ähnelt. Wie ich aus wohl informierten Familienkreisen erfahren habe, stammt der Antrieb dieser Maschine aus einer uralten Waschmaschine. Der Stecker paßt auch in die Wanddose.

an Alfred:

...nein, so alt ist die Werkstatt auch schon wiede nicht :wink: Die Werkstatt ist Anfang der 70er installiert worden. Aus der Zeit dürfte auch die mysteriöse Drehstromsteckose stammen, die - wie geschrieben - hochmodern aussieht und keinerlei optische Alterserscheinungen aufweist. Ich nehme an, daß die Dose installiert worden ist, um die Drehbank zu betreiben. Vielleicht sind eine zeitlang Dosen nach alter Norm verkauft worden, um alte Drehstomgeräte anzuschließen - das ist natürlich "Kaffeesatzleserei".

Der Kabelverlauf ist übrigens folgendermaßen: Aus der Wand kommt ein modernes Kabel, mit modern anmutenden Befestigungsschellen, läuft in die geheimnisvolle Drehstromdose, von dort aus weiter in eine zweite Dose (230V - funktioniert) und von dort geht es wieder zurück in die Wand.

Fazit:

Ich werde jetzt einen Elektriker beauftragen, der sich die mysteriöse Drehstrom-Steckdose einmal ansieht u. gegebenfalls gegen ein Exemplar aus diesem Jahrtauschend austauscht. Und danach - um zu meiner Ausgangsfrage dieses threats zurückzukommen - kann ich mich (endlich) um die Bohrmaschine kümmern.

Vielen Dank - alleine wäre ich soweit nicht gekommen

Gruß, Ewald
 
D

Dirk

Moderator
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Muehlhausen
Ewald schrieb:
Fazit:

Ich werde jetzt einen Elektriker beauftragen, der sich die mysteriöse Drehstrom-Steckdose einmal ansieht u. gegebenfalls gegen ein Exemplar aus diesem Jahrtauschend austauscht. Und danach - um zu meiner Ausgangsfrage dieses threats zurückzukommen - kann ich mich (endlich) um die Bohrmaschine kümmern.
Am meisten freut mich persönlich, daß Du Deine persönlichen Grenzen offenbar kennst und akzeptierst und einen Elektriker beauftragst, anstatt zu versuchen, an für Laien mitunter lebensgefährlichen unbekannten Welten herumzuexperimentieren! :)

Dirk
 
Thema: Säulenbohrmaschine - 12 Stufen oder stufenlos?

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