Metabo Kombi KS 54 mit Führungsschiene ASA 1202

Diskutiere Metabo Kombi KS 54 mit Führungsschiene ASA 1202 im Forum Holzbearbeitung im Bereich Anwendungsforen - Hallo zusammen, nun habe ich schon lange in diesem Forum gelesen und je mehr ich in Erfahrung gebracht habe desto mehr interresiere ich mich für...
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the_nameless

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Hallo zusammen,

nun habe ich schon lange in diesem Forum gelesen und je mehr ich in Erfahrung gebracht habe desto mehr interresiere ich mich für das Heimwerken.

Nun habe ich mich für das Oben genannte Metabo Kombi interesiert. Kann man mit dem Kombi und einer Stichsäge schon was anfangen z.B.: einen Rollcontainer für die Küche (Nahrunsmittel, Konserven) bauen?

Zudem eine Exotische Frage: Da ich unheimlich viele Bretter habe (alle stärken und Maße) frage ich mich wie die zu Platten zusammenfüge? Und welche Geräte ich dafür benötige?

Noch eine Frage zu den Beschlägen (Möbel) gibt es einen günstigen Onlinehändler?

Zudem möchte ich nach und nach eine Holzwerstatt einrichten in einer Garage. Die Frage ist nur wegen der Luftfeuchtigkeit und dem Temperartur? Wie sich das auf das Heimwerken auswirkt (Holz)?

Also nun erstmal genug Fragen für eine Antwort bin ich dankbar.

Gruß

Ralf
 
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Dietrich

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Hallo Ralf,

mit der KS 54 und der passenden Führungsschiene kann man durchaus schon was anfangen, zum Möbelbau auch Kleinmöbel, würde ich Dir ausserdem eher zu einer Oberfräse raten als zu einer Stichsäge, beides ist noch besser.
Eine Späneabsaugung wäre noch ein Tip, am besten einen passenden Werkstattsauger.

Übrigens, mit der genannten Ausstattung (zudem noch eine Bohrmaschine), habe ich vor 13 Jahren begonnen Möbel zu bauen, und, es macht immer noch viel Freude!

Mittlerweile in neuer Werkstatt: http://www.holz-seite.de/
 
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the_nameless

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Hallo Dietrich,

also schon mal herzlichen dank für die Antwort. Vielleicht war meine Ausdruckweise nicht ganz genau, also hier nochmals.

Ich interresiere mich für die Kombination:

- Handkreissäge Metabo KS 54 oder andere Bezeichnung(Euro)
- Die Metabo Führungsschiene 150 mm für HKS
- sowie den Allessauger ASA 1202 von Metabo.

Gekauft habe ich bereits, bin von Hause aus eigentlich Kommunikationelektroniker:

- Die Stichsäge von Metabo Modell STE 70
- Den Metabo Akkuschrauber 12 V Impuls
- Den Multihammer Metabo UHE 28

Diverse Schraubendreher und Hammer besitze ich auch schon. Sägen und Raspeln sowie ein paar Zwingen müsste ich noch erwerben. Wo es die günstig zu kaufen gibt wäre auch noch eine frage?

Hat eventuell jemand einen Bauplan zu einem Rollcontainer?

Welche Werkbank sollte ich mir den kaufen?[

Gruß

Ralf
 
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ChristianA

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Hallo, Ralf,

willkommen im Forum!
Ich selbst arbeite auch ohne Stationärmaschine, d.h., "nur" mit geführten E-Werkzeugen, und kann bestätigen, dass man damit durchaus Möbel in dem von dir beschriebenen Umfang bauen kann.
Wenn du die Kosten eher niedrig halten möchtest, wird die erwähnte Kombination sicher eine Überlegung wert sein. Ansonsten gibt es so wohl von Metabo als auch von anderen Herstellern hochwertigere Lösungen.
Wie Dietrich bereits erwähnt hat, ist die Anschaffung einer Oberfräse (kompatibel mit der Schiene der HKS) sicher sinnvoll. Wenn du z. B. einen Rollcontainer herstellen möchtest, wirst du vermutlich einen Falz für die Rückwand fräsen wollen. Auch die Korpusverbindungen lassen sich mithilfe der OF anfertigen, wobei man natürlich auch auf andere Möglichkeiten (z. B. Dübel) zurückgreifen kann.
Wenn saubere, ausrissfreie Schritte von Bedeutung sind, solltest du am besten die Anschaffung eines zusätzlichen Sägeblatts (um die 48 Zähne) einplanen.
Zum Sauger:
Welchen Filter hat der ASA 1202?
Wie groß ist der Staubsack?
Vorteile der gehobenen Saugerklasse sind unter anderem:
- höherer Unterdruck
- Saugkraftregulierung
- vermutlich größere Filterfläche
etc.
Wenn dir diese Dinge den Mehrpreis nicht wert sind, könntest du neben dem ASA 1202 vielleicht auch die Einsteigermodelle von Wap in Erwägung ziehen.

Einen Bauplan für Rollcontainer habe ich leider nicht, aber prinzipiell müsste sich dieses Projekt mit ein wenig Planung auch so realisieren lassen.
Wie möchtest du den Korpus verbinden?

Schraubzwingen solltest du auf jeden Fall im örtlichen Fachhandel erwerben können, empfehlenswert sind vor allem die Marken Gross Stabil und Bessey. Typische Handwerkzeuge für die Holzbearbeitung sollte dein Fachhändler ebenfalls führen, außerdem kann ich dir den Feine Werkzeuge Onlineshop empfehlen.

Zur Werkbank kann ich keine allgemeine Empfehlung geben. Wie viel Platz steht dir zur Verfügung, welche Arbeiten möchtest du (abgesehen von den Rollcontainern) durchführen, wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

Mit freundlichen Grüßen

Christian
 
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markus

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hi,

wie wär´s denn mit .. werkbank selbst bauen? :)
welche - das ist auch e. platzfrage?
einige feinheiten zum zusammenbau - hier:
http://www.werkzeug-news.de/Forum/viewtopic.php?t=207&highlight=leim+fr%E4sleimfr%E4s
das beantwortet vielleicht auch die frage nach dem fügen deiner bretter.

ich arbeite auch in meiner garage - die ist allerdings aus holz und staubtrocken ..

handwerkszeug würde ich mir bedarfsweise im fachhandel angucken und kaufen.
einzige ausnahme könnte ein in den weiten des internet entdecktes "packet" von ulmia sein: ein grosser, bestückter schrank zu e. interessanten preis... weiss leider nicht mehr, wo.

viel spass, markus
 
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Dietrich

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Hallo Ralf,

meiner Meinung kommst Du mit der Ausstattung KS 54, Schiene und ASA-Sauger (ich hatte mit dem Vorgängermodell ASA 9011 angefangen, der heut immer noch gut läuft), für den Anfang zurecht. Evtl. wäre die nächstgrößere HKS auch eine Überlegung wert ist!
Der Tip von Markus eine Werkbank selbst zu bauen, ist sehr empfehlenswert, allerdings kannst Du mit der o.g. Ausstattung keine richtige Hobelbank selbst bauen.
Dennoch kannst Du Dir einige starke gehobelte Nadelholzleisten beim Schreiner holen, mit einer Oberfräse, falls Du Dich zu dieser Anschaffung durchringen kannst, lassen sich auch schon schöne Schlitz und Zapfen-Verbindungen herstellen, und so ein Gestell bauen. Als Arbeitsplatte wäre eine 28mm Stabverleimte Buche-Küchenarbeitsplatte denkbar, die sind fast jeden Monat in irgendeinem Baumarkt im Angebot, ja diesmal empfehle ich den Baumarkt, sonst nie!
Unter dem Link "Feine Werkzeuge" den Christian gepostet hat, finden sich hervorragende Spannzangen aus deutscher Fertigung, die halten ewig, wenn man in ein paar Jahren eine richtige Hobelbank bauen will hat man die Spannzangen schon, kann sie aber jetzt schon an der provisorischen Hobelbank verbauen, und wertet die Arbeitsmöglichkeiten der Bank ungemein auf.
Natürlich gibt es auch preiswertere Spannzangenbeschläge bei feine Werkzeuge, dabei handelt es sich um leichere Importzwingen, die sicher brauchbar sind.

Gruß Dietrich
 
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the_nameless

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Hallo Dietrich hallo Christian,

danke für die Antworten. Nun habe ich mich auch mal auf den Links umgesehen. Die Tipps sind Gold wert. Trotzdem habe ich bei ebay verschiedene Hobelbänke gesehen, von 130,- bis weit über 500,- Euro. Die sind zwar nicht von so hoher Qualität wie von Anke oder Ulmia aber für einen Anfänger werden sie doch reichen,oder?

Zu der Überlegung eine Oberfräse sich anzuschaffen, kann ich nur sagen: "ja", nur welche? Da ich im Forum zu diesem Thema sehr viel lesen konnte, habe ich mir gedacht eine Metabo 738 oder 1229 zuzulegen. ( Wenn ich mal wieder ein wenig Hobbygeld gespart habe! :) !). Letztens war ich dann auch im Bauhaus (Baumarkt), ich weis dort sollte man nicht unbedingt nach hochwertigen Materialien oder Werkzeugen schauen. Nichts desto trotz hat sich die Qulität der Baumarktproduktepalette erweitert. Nebensache, überwiegend gings mir um die Holz Preise. Dort habe ich nun eine billig Oberfräse von Alphatools gesehen für 29,90 Euro mit Fräsern. Ich weiß ich weiß, das ist kein Werkzeug für präzise Arbeiten. Dennoch könnte das für mich als Anfänger in dem Bereich doch ein guter Einstieg sein oder?

Einen Plan für einen Rollcontainer habe ich gefunden!!!

Gruß

Ralf
 
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ChristianA

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Hallo, Rolf,

zur OF:
Wenn du dich für Metabo HKS + Schiene (+ Sauger) entscheidest, würde ich dir auf jeden Fall auch zu einer Metabo OF raten. In der Klasse der 1229 gibt es ein paar weitere hochwertige Fräsen, doch der eine oder andere kleine Vorteil, den die Werkzeuge anderer Hersteller bieten mögen, kompensiert die Tatsache, dass eine Nicht-Metabo nicht mit der Schiene der HKS zu verwenden wäre, in meinen Augen nicht.
Zwischen den genannten Metabo Fräsen würde ich mich ganz klar für die 1229er entscheiden.
Für den Besuch im Bauhaus brauchst du dich nicht zu entschuldigen. Selbst Dietrich und ich sind gelegentlich in Baumärkten anzutreffen :)
Abgesehen davon, sollte Bauhaus sogar Metabo führen.
Die Billig OF möchte ich dir nicht unbedingt ans Herz legen, vehement abraten würde ich dir von ihr allerdings auch nicht. Wenn du sie vor allem dazu einsetzen willst, ein paar Nuten oder Falze zu fräsen und Kanten abzurunden, sollte sie für den Anfang reichen. Auswahl an Zubehör, Langlebigkeit und "persönliches Gefühl beim Benutzen" werden sich kaum mit einer Metabo vergleichen lassen. So du eine Billig-OF kaufst, probier sie am besten unmittelbar danach, damit du sie ggf. gleich zurückgeben/umtauschen kannst. Wenn du zwischen mehreren Billig-Fräsen schwankst, könntest du in deine Überlegungen einbeziehen, ob sog. Kopierringe erhältlich sind.

Für die klassische Holzbearbeitung ist eine Hobelbank ideal, für die Benutzung von E-Werkzeugen nicht immer. Relativ günstige und durchaus brauchbare Hobelbänke werden von der Fa. Sjöbergs gebaut. Ich selbst werke seit Jahren an einer und bin zufrieden. Ansprüchen wie "eine ordentliche Hobelbank" bewegt sich selbst bei einem Erdbeben keinen Millimeter" genügt sie zwar nicht, aber wenn man sie festschraubt (in meinem Fall an Wand und Boden), kann man problemlos hobeln.
Wenn du eine fertige Spitzenhobelbank kaufen möchtest, solltest du dir die Produkte von Epple ansehen.
Soll's günstiger sein, würde ich dir die Suche (bei Betriebsauflösungen, ebay, ..) nach einer schweren, gebrauchten Hobelbank empfehlen. Natürlich sind diese Bänke nicht immer im besten Zustand, aber mit ein wenig Arbeit lassen sie sich wieder in Schuss bringen.
Für Arbeiten mit E-Werkzeugen halte ich einen freistehenden Tisch für praktischer. In vielen Fällen bewähren sich auch Böcke, auf die man ein paar Bretter legt. Schon hast du eine brauchbare Unterlage zum Zuschneiden mit HKS + Schiene. Diese äußerst simple Konstruktion kann man natürlich verbessern, indem man die Böcke selbst fertigt und als Auflage nicht einfach irgendwelche Bretter nimmt, sondern diese vorher an den Enden entsprechend ausnimmt, um sie dann quasi auf die Böcke zu "stecken".

Herzliche Grüße

Christian
 
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the_nameless

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Hallo Christian,

danke für die Antwort, hilft mir schon weiter, ehrlich.

Ich denke das ich zum 1. nächsten Monat mich erstmal für die Kombi entscheiden werde, mit der Billigfräse wäre mir bestimmt auch zuerst gedient (nur zum Testen und probieren zum fräsen von Nut und Falz.) Die Idee mit den Böcken scheint auch für den Anfang eine pratikabele Lösung. Ich werde mal schauen was ich mit den Brettern (vom Schwiegervater) noch so machen kann.


Nochmals eine Frage zu dem ASA 1202, muß man für das was ich vorhab (Kleinmöbelbau, Absauganlage für HKS, Stichsäge und eventuell OF) unbedingt Filtertüten verwenden?

Allen hier erstmal vielen Dank!!! :)

@markus: Hi, meine Garage ist zwar trocken :) , dennoch kann man nicht verhindern, das Luftfeuchtigkeit im Winter an das Holz kommt :( Deshalb die Frage ob es überhaupt geht, eine Garagenwerkstatt für Holz? Den das Auto muß leider im Winter auch drin stehen!!!

Gruß

Ralf
 
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ChristianA

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Hallo, Ralf,

zu Werkbank und Arbeitstisch möchte ich noch anfügen, dass es nicht meine Absicht war, in dir den Eindruck zu erwecken, dass eine Hobelbank nutzlos ist. Wenn du dich ein bisschen intensiver mit Handwerkzeugen beschäftigst, wird möglicherweise auch in dir der Wunsch nach einer Hobelbank reifen.
Warum ich mir einen "Säge- oder Maschinentisch" bauen möchte/würde, hat folgende Gründe:
Meine Hobelbank steht an der Wand, kann also nicht sinnvoll als Auflage für breite Werkstücke verwendet werden.
Speziell beim Sägen kleinerer Teile würde ich es schätzen, wenn auch der wegfallende Teile aufliegen würde, dabei müsste man allerdings in die Oberfläche der Unterlage sägen. Das würde mich bei einem speziell dafür vorgesehenen Tisch nicht stören, bei der Hobelbank schon.
So ein Tisch auf Böcken ist weitgehend transportabel und kann leicht verstaut werden.
Um dir die in meinem vorigen Beitrag vielleicht nicht ganz ideal beschriebene Konstruktion zu veranschaulichen, habe ich folgende Links "herausgekramt":
http://www.thewoodshop.20m.com/panel_cutting_table.htm
http://www.sawmillcreek.org/showthread.php?t=7769&page=6&pp=15 (relativ lange Ladezeit, da auf der Seite viele Bilder sind, unter anderem eines, das den kanadischen Woodworker Frank beim Sägen mit Schiene auf "speziellen" Böcken zeigt)
Als Arbeitsfläche könntest du eventuell ein altes Türblatt benutzen, das du auf die Böcke legst.

Den ASA 1202 kenne ich nicht näher und meinen guten, alten Metabo-Katalog habe ich gerade auch nicht greifbar. Offensichtlich hat er einen eher kleinen, abwaschbaren Faltenfilter und kann wahlweise mit oder ohne Filtersäcke(n) benutzt werden. Zusätzlich kann man wohl auch noch einen Vorfilter, der das Zusetzen des "Hauptfilters" verhindern soll, einsetzen.
Die Vorteile von Filtersäcken sind vor allem, dass in der Regel die Wirkung und Langlebigkeit der Filter besser sind, als wenn du keinen Sack benutzt, und dass sich das Wechseln eines vollen Sacks deutlich unkomplizierter gestaltet als das Entleeren des Saugers. Bzw. wird das Leeren des Saugers vermutlich in einer mittleren "Sauerei" ausarten, wenn sich wirklich feiner Holzstaub im Behälter befindet.
Die Angaben, die mir ein wenig eigenartig vorkommen, beziehen sich auf das Fassungsvermögen.
Wenn der Behälter 32 l Fassungsvermögen hat, ist nicht anzunehmen, dass du auch tatsächlich 32 l Staub "hineinsaugen" kannst. Schon gar nicht erscheint es mir realistisch, dass der Staubsack ebenfalls 32 l fassen soll. Üblicherweise gehen zwischen Behälter und Sack mindestens ein paar Liter verloren.
Schau dir z. B. den Metabo ASA 2025 und Bosch GAS 25 an. Wenn du eine große Ähnlichkeit zwischen den beiden feststellen kannst, liegt das vermutlich daran, dass sie von Starmix gefertigt werden.
Wie auch immer, weder auf der Zubehör-Site noch beim Sauger selbst gibt Metabo an, wie viel der Staubsack tatsächlich fasst. Beim Zubehör steht lediglich: 5 Papierfilterbeutel 25 l
Das könnte man so verstehen, als ob diese Beutel 25 l fassen.
Der Blick auf die Angaben zum Bosch Sauger verrät jedoch:
Fassungsvermögen: 25 l
Behältervolumen brutto: 25 l
Behältervolumen netto Wasser: 16 l
Behältervolumen netto Staub: 20 l
Staubsackvolumen netto: 9 l


Jetzt frage ich mich natürlich, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass diese zwei sichtlich doch einander ziemlich ähnelnden Sauger derart große Unterschiede im Bezug auf das Fassungsvermögen aufweisen.

Wenn es dich also interessiert, könntest du bei Metabo anfragen, wie viel ein Sack für den ASA 1202 tatsächlich fasst.

Herzliche Grüße

Christian
 
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Dietrich

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Hallo Ralf, hallo Christian,

die unterschiedlichen Angaben rühren zum Teil von 2 versch. Filtersacksystemen her, die Metabo anbietet. Zum einen gibt es diese normalen Filtersäcke, die um 10 Ltr fassen, der Staub und Dreck ist dann im geschlossenen Sack. Dies ist aber nur bei Schleifstaub und richtigem Dreck, z.B. vom Autoaussaugen usw. nötig.
Wenn nur Holzarbeiten verrichtet werden, also Sägen und Fräsen, reicht der Vorfilter, der schont den teuren Faltenfilter, und der Sauger lässt sich sehr voll machen, schätze so bis auf 4-5 Ltr. wird alles voll, man sollte den Sauger ab und an aufklopfen, damit die Späne vom Vorfilter fallen.

Anders als Christian, rate ich Dir völlig von den Billig-OF´s ab!!!
Ein Freund hatte auch die Meinung, für die paar Mal im Jahr, reicht die Billigfräse, es war eine "Brüder Mannesmann"
Verglichen mit einer Kettensäge, war die genau, wenn man die Fräshöhe eingestellt hatte, und den Knauffgriff angezogen hatte, ließ sich die Fräse an der nicht geklemmten Säule rund 6mm hoch und runter schieben, außerdem ließ sich der Frässchuh gegen die Fräse verdrehen, die Spannzange rotierte oft, während der Fräser stehen blieb.............:(

Die 1229 passt auf die Metabo-Führungsschiene!
 
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hs

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Hi,

Dietrich schrieb:
Anders als Christian, rate ich Dir völlig von den Billig-OF´s ab!!!
Ein Freund hatte auch die Meinung, für die paar Mal im Jahr, reicht die Billigfräse, es war eine "Brüder Mannesmann"
Verglichen mit einer Kettensäge, war die genau, wenn man die Fräshöhe eingestellt hatte, und den Knauffgriff angezogen hatte, ließ sich die Fräse an der nicht geklemmten Säule rund 6mm hoch und runter schieben, außerdem ließ sich der Frässchuh gegen die Fräse verdrehen, die Spannzange rotierte oft, während der Fräser stehen blieb.............:(

.... und ich habe neulich über die volle Stärke (20mm) die Kanten von Eukalyptus-Leimholzplatten (insgesamt ca. 10m) mit meiner TopCraft-Billigfräse bearbeitet - und Eukalyptus ist sicher kein weiches Holz ....
(o.k. der erste Versuch mit einem 12mm-Fräser in einem Zug stirnseitig 7mm abzufräsen war eine nicht sooo gute Idee :wink: .... aber immer 1-2mm ging wunderbar (wobei hier natürlich der Fräser und nicht die Maschine das 'Problem' war .... hmm, - eigentlich war das größte Problem der Mann an der Maschine, der sowas erstmal ausprobieren mußte ... :wink: - aber gerade für solche Experimente : was geht und was nicht, ist günstiges Werkzeug auch nicht schlecht :wink: )

Gruß, hs
 
T

the_nameless

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Hallo an alle die mir hier antworten,
ich bin begeistert über eure Hilfsbereitschaft. Deshalb möchte ich nun mal schlichten in dem Glaubenskrieg "Billig Oberfräse gegen Qualitativ Hochwertige Geräte".

Ich kann nicht von den Geräten reden, nichts desto trotz ist es doch auch eine Frage des Benutzers, wie er mit dem Geräte umgeht. Nehmen wir mal an, laut HS das man mit einer Frästiefe von 1 - 2 mm durchaus vorzeigbare Ergebnisse hat, so glaube ich Ihm das. Allerdings muß man auch die Genauigkeit in betracht ziehen. Deshalb ist eine Nut die in einem Durchgang gefräst worden ist bestimmt genauer als in mehreren Durchgänge. Meine Meinung nach haben beide Maschinen ihre Berechtigung, und deshalb werde ich den von Christian vorgeschlagenden Test machen. Sobald ich es für nötig halte werde ich mir eine billig Oberfräse kaufen, sollte wieder erwarten keine vernüftigen Ergebnisse erzielt werden können, werde ich die Maschine bei Ebay verticken!!!

Gruß

Ralf
 
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the_nameless

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Hallo Dietrich,

eine Frage hätte ich wegen dem Vorfilter für den ASA 1202, was ist das genau? Ist es etwa ein Flies wie bei vielen anderen Staubsaugern?

Vielen Dank für die Bemühungen, den bei Metabo habe ich bisher nichts gefunden. :cry: Zudem weiß ich von den anderen MAschinen die ich von Metabo habe, das dort genau Aufgeführt wird welches Zubehör man benötigt oder bekommen kann.

Aber wie schon gesagt, bekomme ich wahrscheinlich die Geräte erst im Dezember!! :( Aber dann möchte ich auch voll loslegen.

Gruß

Ralf
 
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hs

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Hi,

the_nameless schrieb:
Deshalb ist eine Nut die in einem Durchgang gefräst worden ist bestimmt genauer als in mehreren Durchgänge.

bei so hartem Holz dürfte das so oder so schwierig werden.
Ich habe ja hier im Holzforum einen Link bzgl. 'Holz-Video's' aus den USA gepostet. Dort gibt es auch ein Oberfräsen-Video, wo auch erstmal grob und nach Gefühl- und Wellenschlag in mehreren Zügen gefräst wird (ruhig wellige Kante - Hauptsache das Material ist weg) - und in einem letzten Arbeitsgang dann sauber drübergegangen wird (so ähnlich macht man es auch bei Metallbearbeitung (drehen, fräsen, ...) : erst grob schruppen und dann fein schlichten.

Gruß, hs
 
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Dietrich

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Hallo Ralf,

wenn Du das so machen willst, tu es, aber bring das Ding zurück in den Laden, wenn die Maschine unbrauchbar ist, müssen die sie zurücknehmen! Bedenke, was soll ein anderer Anfänger mit einer Maschine die unbrauchbar ist?

Geh aber, bevor Du so eine billig-Fräse kaufst, einmal zum örtlichen Maschinenhändler und lass Dir ganz unverbindlich eine 1229 zeigen, es gibt noch Händler, wo man ausprobieren kann, nur das Du weisst von was ich rede:))
 
H

hs

Guest
Hi,

hier ein Screenshot aus dem erwähnten Video :

fraes_kante.jpg


Gruß, hs
 
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Dietrich

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Hallo Ralf,

entschuldige bitte, ich hatte Deine letzte Frage nicht gesehen, wie gesagt ich habe den Vorgänger einen ASA 9011, dessen Vorfilter aus dem gleichen Material (Filterpapier) sind wie die Filterbeutel!

Du könntest bei der Technikhotline per mail anfragen, ob es beim neuen Sauger auch so ist!

Hier die Mailadresse: ********** (Koelle Thomas)
der Mann hat Ahnung!
 
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ChristianA

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Dietrich schrieb:
Hallo Ralf, hallo Christian,

die unterschiedlichen Angaben rühren zum Teil von 2 versch. Filtersacksystemen her, die Metabo anbietet. Zum einen gibt es diese normalen Filtersäcke, die um 10 Ltr fassen, der Staub und Dreck ist dann im geschlossenen Sack. Dies ist aber nur bei Schleifstaub und richtigem Dreck, z.B. vom Autoaussaugen usw. nötig.

Meine Kritik bezog sich darauf, dass Metabo auf der Website überhaupt keine Angaben über das tatsächliche Fassungsvermögen von Sauger und Sack macht. Zumindest konnte ich diese Werte nicht entdecken.
Ich denke, dass es im Sinne potentieller Kunden wäre, wenn man auf der Website Angaben zum Volumen des Sacks finden könnte.
Vielleicht melde ich mich bei Gelegenheit bei Metabo, um dort jemandem meinen Vorschlag zu unterbreiten.

Dietrich schrieb:
Wenn nur Holzarbeiten verrichtet werden, also Sägen und Fräsen, reicht der Vorfilter, der schont den teuren Faltenfilter, und der Sauger lässt sich sehr voll machen, schätze so bis auf 4-5 Ltr. wird alles voll, man sollte den Sauger ab und an aufklopfen, damit die Späne vom Vorfilter fallen.

Staubt es beim Entleeren nicht furchtbar?

the_nameless schrieb:
Allerdings muß man auch die Genauigkeit in betracht ziehen. Deshalb ist eine Nut die in einem Durchgang gefräst worden ist bestimmt genauer als in mehreren Durchgänge.

Wie hs bereits erläutert hat, ist es keineswegs sinnvoll, gewaltige Mengen Material wegzunehmen. Wie viel in einem Durchgang zerspant werden kann, ist von verschiedenen Faktoren (Härte des Werkstoffes, Fräser, ...) abhängig. Dietrich hatte meines Wissens dafür eine Faustregel parat.

the_nameless schrieb:
Vielen Dank für die Bemühungen, den bei Metabo habe ich bisher nichts gefunden. Zudem weiß ich von den anderen MAschinen die ich von Metabo habe, das dort genau Aufgeführt wird welches Zubehör man benötigt oder bekommen kann.

Relativ umfangreiche Informationen finden sich im neuen Metabo Online-Shop.

Wie gesagt, ich rate nicht unbedingt zur Billig-OF, aber wenn dir die EUR 30 einen Versuch wert sind, will ich dich nicht davon abhalten. So sich die Fräse gleich von Anfang an als völlig unbrauchbar herausstellt, kannst du sie in der Regel zurückgeben, wobei der ‚Kaufpreis rückerstattet wird ("Geld-zurück-Garantie").

Herzliche Grüße

Christian
 
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the_nameless

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Hallo Dietrich,

ich habe nicht vor einen armen Anfänger übers Ohr zu hauen, wenn das Geräte nicht zu gebrauchen ist werde ich es natürlich wieder in den Laden tragen wo ich es gekauft habe. 8)

Zu hs: Danke für die Erklärung, ich werde es mal so probieren sobald ich die Gelegenheit dazu bekomme.



Gruß

Ralf
 
Thema: Metabo Kombi KS 54 mit Führungsschiene ASA 1202

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