Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut

Diskutiere Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut im Forum GaLaBau, Land und Forst im Bereich Anwendungsforen - Hallo zusammen, unsere Terrasse muss neu gemacht werden. Bisher sind die schweren 50x50 (mind.5cm dick) Platten auf Stoß verlegt. Ein Paradies...
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malocher

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  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #1
Hallo zusammen,

unsere Terrasse muss neu gemacht werden. Bisher sind die schweren 50x50 (mind.5cm dick) Platten auf Stoß verlegt. Ein Paradies für Unkraut und ich möchte wenn schon Neuanlage eine nachhaltige Lösung.
Kann man solche Platten auch mit einer Betonfuge verlegen damit das Unkraut keine Chance hat irgendwo Fuß zu fassen?
Es sind halt keine glasierten Platten wie man es auch kennt sondern so Travertin Look (Betonplatten).
Auf Stoß gibt es halt doch eine 1-2mm Ritze. Fläche ist über 100qm.

Grüße
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #2
malocher schrieb:
Fläche ist über 100qm.

Grüße
ist die Entwässerung bei totaler Versiegelung gesichert?
Bei meinem Hof habe ich wasserdurchlässige Betonsteine verlegen lassen. Eine Vermosung, Unkrautwuchs, Temperaturspannung und Fugen werden sich nicht vermeiden lassen, Hochdruckreiniger anschaffen.
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #3
Ich schätze auch, dass man das Unkraut nicht los wird. Ein Hochdruckreiniger ist hier wirklich das Einfachste und effizienteste.
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #4
@Zotto: Wie viele Sinnloskommentare willst du noch loswerden? Beim ersten Werbelink bist du weg... incl. der Beiträge
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #5
Hallo
Wen du die Platten auf Splitt / Sand / Kies etc verlegst, werden sie immer etwas arbeiten.
Betonfugen lösen sich dadurch meist nach wenigen Jahren und fangen an, zu bröckeln.
Etwas dauerhafter sind spezielle Fugenmaterialien, meist 2K, sie sind aber auch wesentlich teurer.

Das Fugenmaterial wird normal mit Gumischiebern in den Fugen verteilt und der Rest etwas später saubergespritzt.
Bei echten Travertinplatten ist das problematisch, da sie meist größere Vertiefungen haben, die sich dann auch mit dem Material füllen.
Wie das bei deinen "Kunst-Travertin-Platten" ist, musst du dir anschauen.

Gruß, e0mc2
 
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  • #6
Hi
Bei uns im Ort hat Einer seine Garageneinfahrt mit glattem Granit ausgelegt. Der Granit ist sauber geblieben, aber da nur 2,5cm stark gebrochen und aus den Fugen sprießt mittlerweile munter das Unkraut...
Unkraut wirst Du nur egbekommen wenn Du die Platten durch einen Unterbau hochlegst und somit trocken hältst.

Ansonst lasse die Platten und mache was Alfred vorgeschlagen hat. Ggf schaffe noch einen Roundcleaner dazu an.
Wir machen unsere Terasse auch einmal im Frühjahr sauber. Obwohl sie im Sommer ständig direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

PS
 
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  • #7
Morgen zusammen,

auf das Thema Unkrautbeseitigung will ich garnicht näher eingehen da ich verschiedenste Methoden ausprobiert habe die letzen 9 Jahre. Kärcher&Roundcleaner usw. hab ich, ist aber eine der weniger effizienten Methoden bei uns. Es ist ein extremer Unkrautdruck durch die Umgebung da, das ist nicht mit Siedlungswohnungen vergleichbar, aber egal.

Das ganze sollte wirklich nahezu 100% versiegelt sein.

Die Platten sind schon klar begrenzt und kein Bruchstein. Den Unterbau (Schotter&Splitt) muss ich komplett neu machen.
Arbeiten die da wirklich noch so extrem? Ich hatte angenommen evtl. könnte man die Fugen mit Trasszement oder so witterungsbeständiger bekommen. Von dem oben erwähnten 2K Material wusste ich bisher nichts.
Ich sehe halt das Problem des "Einbringens" in die Fuge. Da schmiert bestimmt viel daneben und verhängt sich im Oberflächenrelief der Platten. Was späteres Abkehren unmöglich macht. Was ist das mit dem Wegschwemmen?

Grüße
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #8
Hallo

Wen die Platten in Splitt / Sand verlegt werden, arbeiten sie immer etwas, wen auch nicht viel.
Beton will gar nicht arbeiten, daher reist er früher oder später und bröckelt aus den Fugen.
Die Fugenmaterialien sind dauerelastisch, kann also immer etwas mitarbeiten.

Hier mal ein Video von "vdw 850 plus", es gibt noch viele andere Hersteller, der ist mir nur gerade als erstes eingefallen.
In dem Video wird die Verarbeitung gezeigt, die ist bei den meisten Fugenmaterialien ähnlich.
In echt geht es nicht ganz so schön wie im Video, vor allem beim ersten Mal. Es lässt sich aber machen.
Wichtig ist, die zulässige Fugenbreite einzuhalten (min / max).

Ich hab einmal eine Terrasse mit echten Travertinplatten verlegt und verfugt, die Platten hatten 60 x 90 cm.
Da es in dem Fall viel Platte und wenig Fuge war und Travertin recht uneben ist, haben wir die das Material mit Kellen nur in die Fugen gemacht und nicht über die ganzen Platten geschoben.
Was dann doch auf den Platten gelandet ist, hat sich aber mit einem starken Wasserstrahl ganz gut saubermachen lassen.

Wenn du so ein Material verwenden willst, kauf es am besten da wo du es zurückgeben kannst, und kauf mehr wie du vermutlich brauchst. Es ist blöd, wen du mitten drin aufhören musst, weil du kein Material mehr hast.

Gruß, e0mc2
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #9
Hi

Wie schon angesprochen: warum die Plattenfläche oben dichtzumachen versuchen?
In dem folgenden Video wird ein System gezeigt bei dem nur der Untergrund abgedichtet wird. Dann ist darunter auch nix wo sich Wurzeln halten könnten.

Alternativ wird mir in den YT-Vorschlägen auch ein System vom Hornbach vorgeschlagen.

Allerdings muss ich auch sagen, dass mit einem wöchentlichen Minimalaufwand so eine Fläche doch auch Pflanzenfrei gehalten werden kann. Man darf halt keine 3 Jahre warten bis man dahinter geht. Ich wohne auch direkt angrenzend an Wiesen und habe, im Gegensatz zu meinen Nachbarn die ein Haus weiter weg wohnen keinen Bewuchs in den Ritzen. Die Nachbarn haben zwei Jahre nix gemacht und sich gewundert was da aus den Ritzen alles erneut austreibt. Bis zu 1m Höhe...

PS
 
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  • #10
Da gibt es doch elastisches Dichtmaterial oder Kleber in Kartuschen (kann damit Dachpfannen/Dachziegel kleben und das Zeugs hebt wie Hechtsuppe).
Damit würde ich zumindest mal testen, würde also beim verlegen an die Fugen im oberen Drittel eine Naht ziehen und dann dessen etwas herausquellendes Material beim sachte zusammen schieben sauber abschaben ... also wie beim Trockenbau, wenn man die Platten verklebt.
Klar ist es etwas mehr Arbeit, sollte aber dann lange unkrautfrei bleiben und hatte mir dies bei meinen Betonplatten auch schon überlegt (bei mir arbeitet dies aber zu sehr).
 
  • Terrassenplatten 50x50 mit Fugen verlegen /Unkraut
  • #11
An so was bzw eher Polymerdichtmaterial hatte ich auch schon gedacht.
Nur sollte dazu auch ein wenig Fuge vorhanden und diese auch sauber sein. Sonst ist der Algenbewuchs an den Rändern schneller durchgewachsen als er "hebt" sagen. Auch wird es Sinn machen ein Fugenfüllprofil einzusetzen damit nicht pro Platte eine Kartusche Material in die Fuge läuft.
Aber egal was er in der Art nimmt wäre das bei 10 x 10m =400Platten eine verdammt sportliche Geschichte. :allesgut:

PS
 
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  • #12
Danke für die vielen Tips. Also nachdem ich mir alles mal genauer angeschaut habe klingt das System mit dem 2k Fugenfüller von e0Mc2 am ehesten realiserbar.
Das mit dem Unterbau ist doch sehr aufwändig, weiterhin werden sich im laufe der Jahre die Fugen doch wieder durch Dreck usw. füllen = Nährboden f.Unkraut. Ich hab halt wirklich nicht die Zeit jede Woche oder selbst einmal im Monat da das Unkraut zu bekämpfen. Das muss später absolut wartungsfrei sein.
Wenn ich garkeine Lösung gefunden hätte hätte ich es asphaltiert und mir Platten draufgemalt, so groß ist die Not :(

Grüße
 
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  • #13
Hallo

Das System das powersupply vorgeschlagen hat (Video), funktioniert nur auf einem staren Untergrund (Betonplatte, Balkon, etc), nicht auf einer normalen Tragschicht.

Bei den Fugenmaterialien musst du mal schauen, was es gibt.
Gibt einige Hersteller, die Materialien gibts in 1K und 2K, verschiedene Farben, etc.
Du musst die vorgegebene Fugenbreite einhalten und am besten die volle Fugenhöhe verfugen (theoretisch kann man auch erst die Hälfte der Fuge mit Sand verfüllen).

malocher schrieb:
Wenn ich garkeine Lösung gefunden hätte hätte ich es asphaltiert und mir Platten draufgemalt, so groß ist die Not
Wens auch Beton sein darf, kanns ja sowas mal versuchen:


Gruß, e0mc2
 
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  • #14
Ich könnte mir auch so ein Bodenfugendichstoff vorstellen. Vermute aber, dass hierfür ein Top Untergrund für die Langlebigkeit erforderlich ist"
 

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  • #15
malocher schrieb:
unsere Terrasse muss neu gemacht werden. Bisher sind die schweren 50x50 (mind.5cm dick) Platten auf Stoß verlegt.

Auf Stoß gibt es halt doch eine 1-2mm Ritze. Fläche ist über 100qm.
Das sind bei einem Quadrat ca 380m Fugen. Diese müssen, damit das Dichtzeugs funktioniert, eingebracht und arbeiten kann aber größer sein als die 1 - 2mm. Gefühlsmäßig mindestens 5mm.

PS
 
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  • #16
Sofern dies auf Splitt gelegt wird und somit „arbeitet“, ist doch jegliches aushärtendes Material ungeeignet ... sonst könnte man gleich Fugenfüller wie beim fliesen in die Fugen reinlaufen lassen. :wink:
 
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  • #17
Das mit dem Fugenfüller (Würth) ist teurer wie das VDW Zeug.
In dem VDW Video werden ja so Natursteine verfugt. Ich frage mich wie da der Untergrund aussieht. Die verlegen doch solche öffentlichen Flächen nicht in Beton, oder? Da ist doch bestimmt auch Splitt drunter.
Würde dann ja heissen selbst wenn es arbeitet ist der Füller dafür "gemacht". (?)

Ich ruf bei der Firma mal an. Der Preis ist auch noch ok, ca. 45€/25kg Material.

Grüße
 
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  • #18
Au, ich hoffe, du hast noch nichts geordert.

Das Fugenmaterial von vdw Gebrüder von der Wettern ist zur Verwendung bei gebundener Bauweise gedacht, d.h. die gesamte Oberbaukonstruktion wird in einer 'festen', aber trotzdem wasserdurchlässigen Konstruktion hergestellt. Wasserdurchlässig bedeutet, die Fuge, die Bettung sowie die gebundene Tragschicht (Drainbeton oder wasserdurchlässiger Asphalt) müssen wasserdurchlässig sein, da keine Konstruktion an der Oberfläche (Platte/Fuge) dauerhaft wasserdicht ist. Legst du die Platten in Splitt oder ordnest keine gebundene Tragschicht darunter an, werden dir weder vdw noch Mitbewerber garantieren, dass die Fugen halten.

Neben vdw-Produkten gibt es noch über 100 weitere Hersteller, die jeweils noch mehrere Produkte im Protfolio haben. Der Markt ist hier schier unüberschaubar. Da du aber nur eine Terasse und keine Fahrbahn oder Bushaltestelle bauen willst, sind diese Fugenmaterialien nicht das richtige: einerseits, da du den Oberbau nicht so herstellen wirst, wie er eigentlich bei der Verwendung dieses Baustoffs ausgeführt sein müsste, andererseits, da das Material zu teuer ist.

Hier mal zum Reinschnuppern: :)
http://download.sopro.com/public/de...012/02-anforderungen-geb-pflasterbauweise.pdf
https://www.google.de/search?q=sopo...ox-b&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=OjsjWsKtMaSE8QfPuoIg#

Günstiger und für eine Terasse ausreichend ist folg. Fugenfüllung:
1) Sand gewaschen, Körnung 0/2 oder - je nach Fugenbreite - 0/4. Zur farblichen Abstimmung mit dem gelblichen Plattenbelag könntest du weißen und gelben Sand mischen. Solltest du keinen gewaschenen Sand finden, weitersuchen. Gewaschen sollte er sein.
2) Trasszement mit mind. 40 % Trassanteil (Mischungsverhältnis: 1 Sack Trasszement auf 125 kg gewaschenen Sand)
3) PCI Emulsion
http://www.pci-augsburg.eu/de/produ...t]=345&cHash=34a304f4f964cc5b1e0675fe47e02ef9

Im Link findest du ein Technisches Merkblatt als pdf. Dort ist unter 'Einsatzbereiche und Verarbeitung' in Zeile 1 das Mischungsverhältnis angegeben.

Die Fugen müssen zwingend auf ganzer Tiefe mit dem Gemisch verfüllt werden. 5 cm ist hier die Mindesttiefe.
 
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  • #19
LVM schrieb:
Das Fugenmaterial von vdw Gebrüder von der Wettern ist zur Verwendung bei gebundener Bauweise gedacht, d.h. die gesamte Oberbaukonstruktion wird in einer 'festen', aber trotzdem wasserdurchlässigen Konstruktion hergestellt.
Bei Flächen die nicht befahren werden (fußläufige Nutzung) ist das Material auch für die Mischbauweise zugelassen.
Anwendungshinweise

Gruß, e0mc2
 
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  • #20
Naja... gut, wenn's der Hersteller zulässt. Nur die Mischbauweise gibt es nach den anerkannten Regeln der Technik (noch?) nicht, auch wenn vdw das System der festen Fuge in ungebundener Bauweise so nennt. Hier hat man neulich ein neues Regelwerk veröffentlicht für genau diesen Anwendungsbereich, Mischbauweise ist auch darin nicht erwähnt. Vermutlich aus gutem Grund.
http://www.fll.de/shop/wegebau-mauerbau/ztv-wegebau.html
Ich würde kein so teures Material für diesen Verwendungszweck nutzen.
 
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