Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?

Diskutiere Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge? im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Die nächste bestellung für mein 18V System steht an und da der Bedarf an der Handkreissäge größer ist muss der Winkelschleifer warten. Auf den...
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FastDriver

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  • Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?
  • #1
Die nächste bestellung für mein 18V System steht an und da der Bedarf an der Handkreissäge größer ist muss der Winkelschleifer warten. Auf den ersten Blick ist die Auswahl riesig...
Gebraucht wird sie für: Bretter und Platten zuschneiden und je nachdem wie es mir einem Abbund klappt eventuell beim Balken bearbeiten für einen kleinen Dachstuhl....
Jedoch bin ich eher Metaller und kein Holzwurm....
Die Vorteile einer Tauchsäge haben sich mir zb. Noch nicht erschlossen....
Aktuell schwanke ich zwischen der Makita DSS501 als Z ausführung und der DHS900Z und als Zubehör eine kurze + eine lange schiene...
Reicht die DSS501 für einen Holz-Armateur aus?
Lohnt sich der große Preisunterschied zur DHS900?
Was ist der Vorteil an einer Tauchsäge wie der
DSP600?

Akkus von Makita sind vorhanden daher bin ich an das 18V Makita System gebunden.
 
  • Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?
  • #2
FastDriver schrieb:
Die Vorteile einer Tauchsäge haben sich mir zb. Noch nicht erschlossen....

Eine Tauchsäge kann Eintauchen!

Wenn du z.B. in Küchenarbeitsplatten einen Ausschnitt für eine Spüle oder Herdplatten setzen möchtest, kannst du mit einer Tauchsäge präzise die geraden Abschnitte Sägen, und musst dann mit der oft verhassten Stichsäge nur noch die Ecken fertig Sägen.

Auch schneiden manche wohl Nachträglich die Dehnfuge bei Hartholzparkett ringsum mit einer Tauchkreissäge. Da muss die Säge aber so gebaut sein, das wenig Platz zwischen Wand und Sägeblatt von der Sägeblattabdeckung verbleibt, ich meine ich habe letzt einen Test von einer Bosch Tauchkreissäge gesehen die da besonders schmal gebaut war, was aber die Absaugung sehr schnell Verstopfen lässt.

Ich sehe eine Tauchsäge als sehr sinnvoll für den Innenausbau oder Möbelbau, wo man auch recht hohe Ansprüche an die Genauigkeit und Qualität der Schnitte hat, meistens mit Führungsschiene Arbeitet, und auch ab und an mal Tauchen möchte, für Sonderfälle.

Zum Trennen von Plattenmaterial ist eine gewöhnliche HKS natürlich ebenso fähig, und macht das mit einer Führungsschiene auch genauso gut.

Wenn du viel Bretter und Balken auf Länge bringen willst, wäre eine Kappschiene vielleicht eine Überlegung wert.

FastDriver schrieb:
Reicht die DSS501 für einen Holz-Armateur aus?

Die Leistung des Geräts wird von der Stromlieferfähigkeit des Akkus bestimmt. Hier sind mehrreihige Akkus, also bei Makita die 4-6 AH Varianten angebracht. Mit einem 2AH Akku wird die Säge wenig leisten, da der Akku aufgrund seines Innenwiderstandes der Säge nur wenig Strom zur Verfügung stellen kann. Die besten Makita Packs liefern 1080W, das ist für eine kleine Säge mit 51mm schon ganz ordentlich.

FastDriver schrieb:
Lohnt sich der große Preisunterschied zur DHS900?

Mit 85mm deutlich mehr Schnittiefe, quasi doppelte Leistung durch zwei Akkus. Wenn du von Dachstuhl redest, wie weit kommst du da mit 51mm Schnittiefe? Das musst du wissen.

FastDriver schrieb:
Was ist der Vorteil an einer Tauchsäge wie der
DSP600?

Wie oben Beschrieben kann die Säge halt Tauchen, was in Verbindung mit einer Schiene für saubere Ausschnitte in großen Platten super ist. Schnittiefe nur 56mm, Führungsschiene wird auch nochmal 5mm kosten.

FastDriver schrieb:
Akkus von Makita sind vorhanden daher bin ich an das 18V Makita System gebunden.

Da mal im Detail Prüfen wie fähig die Akkus sind. Im Forum gibt es dazu mehrere Themen. Ich habe in meinen Lesezeichen auch noch dieses Dokument gefunden:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/1y2jpoUwTOCbt6W3V7BTANON0qFRX7MPgF3T8NVuv8oo/edit#gid=0

Spalte L, Nennleistung Pack.
 
  • Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?
  • #3
Unruham schrieb:
Wenn du z.B. in Küchenarbeitsplatten einen Ausschnitt für eine Spüle oder Herdplatten setzen möchtest, kannst du mit einer Tauchsäge präzise die geraden Abschnitte Sägen, und musst dann mit der oft verhassten Stichsäge nur noch die Ecken fertig Sägen.
Ma Butter bei die Fische: Hast du das jemals selbst gemacht?

Zum einen brauchst du dann zwei Sägen für eine Arbeit, zum anderen kannst du gerade bei den Schnitten längs zur Arbeitsplatte die Schiene mit Ausreißschutz nicht richtig ansetzen und zerstörst dann eventuell beim Eintauchen die Beschichtung der Platte. Dann fängst du an, da irgendwas mit Klebeband abzudecken usw. Das ist jenseits der Praktikabilität, nur um dann in den Ecken doch die Stichsäge zu nehmen. Und wenn du nicht darauf gefasst bist, macht die Säge dank Vortrieb beim Eintauchen noch den Abflug :wink:

Gescheites Blatt auf die Stichsäge (ruhig mit "umgekehrter" Zahnung) und du kannst sauber von oben sägen. Und auf den Millimeter kommt es eh nicht an, weil Spüle oder Herd überstehen.
 
  • Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?
  • #4
Ich habe die DHS680. Um mal ne Dachlatte abzuhacken oder ähnliches ist die brauchbar. Und die ist schon ne Klasse über der DSS501. Gibt einfach Maschinen, an die gehört ein Kabel. Immer. Kostet übrigens auch weniger.
 
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  • #5
Ein_Gast schrieb:
Ma Butter bei die Fische: Hast du das jemals selbst gemacht?

Nur indirekt. Ich habe schon mehrmals Spülen und Herdplatten in Arbeitsplatten Eingesetzt, aber immer mit der Stichsäge. Da wandert leider manchmal das Blatt so stark, das man an der Unterseite mit den Befestigungsklammern der Spüle nicht mehr hin kommt. Da habe ich dann Spax in die Unterseite gedreht, und die Spüle mit 1mm dickem, rostfreien Schraubensicherungsdraht an der Spax befestigt, und Spannung durch Verdrillen des Drahtes erzeugt. War eine sehr nervige Angelegenheit (hält aber besser als die ollen Plastikklammern).

Mit Tauchsägen habe ich (leihweise) schon Gearbeitet, ich selbst habe noch keine. Für die Küchenarbeitsplatten habe ich mich immer mit der Stichsäge durchgekämpft.

Ein_Gast schrieb:
Zum einen brauchst du dann zwei Sägen für eine Arbeit

Ja, natürlich. Wenn man das auf Montage macht, will das sicher Niemand mitschleppen. Der Fragesteller scheint eher Hausbesitzer zu sein (Dachstuhl bauen?) und da muss er die 2 Sägen nur von der Werkstatt in die Küche tragen. :mrgreen:

Ein_Gast schrieb:
zum anderen kannst du gerade bei den Schnitten längs zur Arbeitsplatte die Schiene mit Ausreißschutz nicht richtig ansetzen und zerstörst dann eventuell beim Eintauchen die Beschichtung der Platte.

Die typischen Abplatzungen bei Arbeitsplatten in halbwegs guter Qualität halten sich mit einem scharfen Blatt dann doch in Grenzen, das wird der Rand der Spüle oder des Herdes dann problemlos Verdecken. Insbesondere wenn der Schnitt dimensional sehr genau ist und man nur ~1mm Freiraum zu Spüle/Herd hat.

Ein_Gast schrieb:
Dann fängst du an, da irgendwas mit Klebeband abzudecken usw.

Nur im absoluten Notfall, die Arbeitsplatte muss ja oft Abgelängt werden, das macht die Tauchsäge mit Schiene ja problemlos, hier fällt ein Reststück an das sich für Schnittversuche ohne den Ausreißschutz der Führungsschiene Anbietet, da sieht man dann ob man zurecht kommt.

Ein_Gast schrieb:
Das ist jenseits der Praktikabilität, nur um dann in den Ecken doch die Stichsäge zu nehmen.

Ich hab schon die Oberfräse rausgeholt um Ausschnitte Nachzuarbeiten, weil die Stichsäge so schlecht funktioniert hat (zu viel Stehen lassen). Da hätte ich eine Tauchsäge auf jeden Fall Ausprobiert. Ich habe aber auch (noch) keine gute Stichsäge, und man munkelt sowas existiert gar nicht. Ich habe mir für Ausschnitte eine primitive verstellbare Oberfräsenschablone gebaut, wahrscheinlich würde ich den Ausschnitt in der Küchenplatte einfach mit der Oberfräse Ausfräsen. Da platzt nichts weg, es wird exakt und ich brauche die Stichsäge nicht Anfassen.

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Letztendlich war es nur ein Beispiel, damit der Fragesteller sich überhaupt mal etwas vorstellen kann, wozu die Tauchfunktion gut ist. Argumentiert man konsequent so wie du Argumentierst, dann ist die Tauchfunktion kompletter Quatsch. Denn eine Kreissäge sägt nur gerade, Tauchen braucht man quasi nur für Ausschnitte wenn man mitten im Material anfängt, und da hat man immer irgendeine Nacharbeit in den Ecken. Meistens wird die Tauchfunktion ein Komfort sein, wenn es um das Arbeiten auf der Führungsschiene geht, da sind Pendelhauben ja eher fummelig. Auch ist die Absaugung sicher besser, die Hauben sind ja fast komplett geschlossen.
 
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  • #6
FastDriver schrieb:
Aktuell schwanke ich zwischen der Makita DSS501 als Z ausführung und der DHS900Z und als Zubehör eine kurze + eine lange schiene...
Reicht die DSS501 für einen Holz-Armateur aus?
Lohnt sich der große Preisunterschied zur DHS900?
Was ist der Vorteil an einer Tauchsäge wie der
DSP600?

Akkus von Makita sind vorhanden daher bin ich an das 18V Makita System gebunden.
Schaue mal hier, gleiches Thema und beantwortet evtl. deine Fragen ... ich bleibe aktuell bei der DSS501 mit Führungsschiene (zur Not mal tauchen kannst damit auch)!
https://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?p=430403#p430403

Zumindest brauchst dir wegen den Makita Akkus keinen Sorge machen, die machen das was sie machen sollen.



Unruham schrieb:
Ich hab schon die Oberfräse rausgeholt um Ausschnitte Nachzuarbeiten, weil die Stichsäge so schlecht funktioniert hat (zu viel Stehen lassen). Da hätte ich eine Tauchsäge auf jeden Fall Ausprobiert. Ich habe aber auch (noch) keine gute Stichsäge, und man munkelt sowas existiert gar nicht.
Munkeln kann man viel, doch Abhilfe schafft eine vernünftige Stichsäge und passendes Sägeblatt, solltest dir ggf. mal zulegen ... also bsp mit der Makita DJV181 Akku-Stichsäge klappt das, schon selbst zwei Arbeitsplatten Ausschnitte gemacht.
 
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  • #7
unicque schrieb:
Ich habe die DHS680. Um mal ne Dachlatte abzuhacken oder ähnliches ist die brauchbar. Und die ist schon ne Klasse über der DSS501. Gibt einfach Maschinen, an die gehört ein Kabel. Immer. Kostet übrigens auch weniger.

Leider hilft Kabel mir nicht weiter, die nächsten monate bedeutet Kabel Notstromer starten...

Mit der Akku und Schnittleistung von meiner gebraucht gekauften BJR181 bin ich eig recht zufrieden nur die sache mit geraden Kanten will nicht gelingen...

Alternativ hab ich noch eine Dewalt Radialarmsäge (in der gemieteten Garage - vorsägen geht aber mal schnell was vor ort nicht) und eine Kettensäge für's grobe... bei zu kommt noch eine Brennholzsäge dazu, warscheinlich eine mit hochklappbaren Tisch also kombiniert Wippsäge/Kreissäge.....

Die Akku-Handkreissäge soll halt besonders für gerade und präzise schnitte her halten, brandt aktuell 12mm OSB Platten zuschneiden für mein "Baubuden" Projekt....
 
Thema: Empfehlung 18V Handkreissäge Makita oder doch Tauchsäge?

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