Kärcher 595 noch reparabel?

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Nervensaeger
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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 17. Jun 2014, 17:37

So, die neue Dichtungen für die Kolben (wasser- und ölseitig) sind drinnen. Dummerweise bin ich beim Raushebeln aus der Gradschubführung einmal abgerutscht und habe einen Kratzer in die Führungsbohrung gemacht. Trotz des Versuchs, das mit 800er Schleifpapier etwas zu entschärfen, wird das langfristig wohl zu erhöhten Verschleiß führen.
Leider ist das Gerät auch nach der Reparatur nicht absolut dicht. Allerdings sind die paar Tropfen, die noch kommen, kein Vergleich zu vorher.
Entweder tropft es jetzt weiter aus der Pumpe (unwahrscheinlich bei den neuen Nutdichtringen oder aus dem "Ventilgehäuse" auf der Hochdruckseite. Das hatte ich auch mal offen, vielleicht sollte ich den O-Ring dort bei Gelegenheit auch noch erneuern. Weil er nicht mal einen Euro kostet hatte ich ihn gleich mitbestellt. Zumindest hatte ich die richtigen Teile bestellt...

Nervensaeger
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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 19. Jun 2014, 14:21

Dienstag habe ich meinen K 595 die neuen Dichtungen und ihn getestet. Mittwoch fand ich dann Öl unter dem Gerät. :-(

Kann ich mir noch nicht so recht erklären. Die neuen Dichtungen können es ja wohl kaum sein.

Sollte der große O-Ring zwischen Gradschubführung und Motorgehäuse nicht mehr dicht sein? Haarriss?

Oder habe ich zu viel Öl (0,2 Liter laut Anleitung) eingefüllt? In der Gradschubführung scheint mir ein Ventil integriert zu sein. Ist das ein Überdruckventil?

http://www.ersatzteil-zeichnungen.wmv-d ... ercher.pdf

Seite B2 Pos 3, 4, 5,

Dann hätte ich noch Hoffnung...

powersupply
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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von powersupply » 19. Jun 2014, 14:42

Hallo

Ist denn nicht erkennbar wo das Öl ausgetreten sein könnte?
Die Elemente 2-4 scheinen in der Tat ein Überdruckventil zu sein. Öl dürfte da nur im Betrieb austreten. Und dann auch nur wenn das Gerät in der falschen Lage betrieben wird.
Wenn das Öl in der Ruhezeit. Austrat ist wohl am ehesten der große O-Ring beschädigt.

PS

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 20. Jun 2014, 14:52

Wo das Öl ausgetreten ist, lässt sich nur schwer erkennen. Seit ich es am Mittwoch weggewischt habe, kam beim unbenutzten Gerät auch nichts mehr nach.
Ich habe dann mal das Gehäuse abgemacht und das Unterteil abgewischt. An einer Ecke bei der Dichtungsebene zwischen Motor und Gradschubführung hing noch ein winziges Öltröpfchen, mehr habe ich nicht gefunden.
Danach habe ich das Gehäuse erstmal wieder montiert, um zu verfolgen, ob bei/nach der nächsten Benutzung wieder Öl kommt. Vorsorglich hab ich außerdem die Kärcher-Artikelnummer des großen O-Rings sowie die Größe 85 x 3mm notiert. Hätte ich ihn doch nur gleich erneuert... dachte mir halt, der wird eigentlich kaum belastet.

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 5. Jul 2014, 01:47

Nochmal ein Update.

Bei und nach einigen kleineren Reinigungsarbeiten, die aber schon länger gedauert haben als der Probelauf, ist kein Öl mehr ausgetreten.

Allerdings läuft der HDR jetzt manchmal beim Einschalten nicht an sondern brummt. Mehrfaches ein- und ausschalten hat das Problem bisher immer gelöst. Aber war ist da los?

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von powersupply » 5. Jul 2014, 06:25

Moin

Ich könnte mir vorstellen, dass der Druck aufgebaut ist bevor der Motor genügend Drehzahl für das volle Drehmoment hat.
Dann wird er durch den Widerstand der Plunger abgewürgt und blockiert. Das Öffnen der Düse schafft da normalerweise Abhilfe.
Wenn das zunehmend häufiger passiert liegt der Betriebskondensator im Sterben. Ich würde da aber abwarten und die Sache beobachten. Vielleicht hast Du ja auch eine zu lange elektrische Zuleitung an der unter Last- bzw in deinem Fall dem Einschaltstrom zu viel Spannung abfällt.

PS

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 13. Mär 2018, 14:12

Neues Problem mit meinem 595:
Das Ventil an dem man den Druck verstellen kann ist schwergängig geworden und lässt sich kaum noch mit einem Gabelschlüssel drehen. Ich wollte es ausbauen, habe es mit einem normalen Ringschlüssel aber nicht geschafft. Hat jemand einen Tipp?
Kann man es riskieren, mit einem Schlagschrauber dran zu gehen, oder zerreißt es dann das Gehäuse?

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von alfderb » 14. Mär 2018, 22:41

Hallo,
ich hab grade mal kurz die History deines Posts von 2014 überflogen.
Meiner Meinung nach wäre es Zeit für ein Neugerät... Der K595 dürfte gut 20 Jahre alt sein und Ersatzteile wohl auch teilweise nicht mehr verfügbar sein... Ich lass mich aber auch gern eines besseren belehren.
mfg
alfderb

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von Nervensaeger » 18. Mär 2018, 12:16

Mit einer passenden Nuss und längerem Hebel konnte ich das Teil dann doch ohne Schlagschrauber lösen. Leider ist es unreparierbar kaputt (Gewinde über die Jahre abgenutzt) und in den üblichen Online-Ersatzsteilshops ist es nicht zu bekommen. Mal sehen ob ich bei der Kärcher-Niederlassung Würzburg mehr Glück habe.
Letztlich ist das nur eine einfache Gewindespindel (samt Gegenstück aus recht weichem Metall (Alu?)) die auf das eigentliche Ventil drückt. Halt mit zwei/drei Dichtungen. Wenn ich kein Ersatzteil bekomme arbeitet der Reiniger immer mit vollem Druck.

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Re: Kärcher 595 noch reparabel?

Beitrag von powersupply » 18. Mär 2018, 15:05

Wieso magst Du den Druck überhaupt verstellen?
Die Spindel meines Kränzle könnte, wenn sie nicht aus Edelstahl wäre, festgerostet sein und ich hätte das die letzten Jahre nicht bemerkt. :crazy:
Ich betreibe meinen HDR immer mit "Vollgas".

PS

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