Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

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powersupply
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von powersupply » 12. Feb 2020, 23:34

MrDitschy hat geschrieben:
12. Feb 2020, 23:20
oder kennt jemand mehr?
Wozu?
Kann doch eh fast keiner kaufen.
Dann braucht man auch nicht drüber reden.

PS

Dietrich
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Dietrich » 14. Feb 2020, 00:09

Hallo,

wenn der Würth seinen Akkumaschinen-Fertigungsbetrieb wechselt interessiert das doch nur Firmeninhaber und Werkstatt/Montageleiter.
Die armen Mitarbeiter behalten doch ihre schwarzen Kisten, die interessiert das auch nicht weiter.
Metabo hat mit dem CAS-Coup einen Volltreffer gelandet und mit jedem neuen kleinen Spezialisten der dazu stößt (der sich nie und nimmer ein eigenes Akkusystem hätte leisten können), werden die Stückzahlen bei Metabo größer und das senkt die Herstellungskosten für Metabo.
Die ganz großen der Branche werden das locker verkraften, wenn auch mit dem ein oder anderen Schweißtropfen auf der Stirn:-)
Die angesprochenen Spezialisten Festool und Fein finden sich zwar im Hochpreissegment, aber eigene teure Akkus und eine schnelle Weiterentwicklung sorgen für hohe Kosten.
Allerdings kann Festool nicht zu CAS weil es mit Mafell zuviele Überschneidungen gibt.
Man darf gespannt sein wie es weiter geht.
Gruß Dietrich

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MrDitschy
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 14. Feb 2020, 21:35

Na, da denke ich anders, denn Interesse und Kaufen sind zweierlei … sonst bräuchte man sich über alles das "teuer" oder "hochpreisig" ist, hier im Forum nicht mehr unterhalten.

Problem bei kauf von Akkusystemen ist ja, dass das für jeden doch anders interessant sein kann. Eigentlich kommt es nur auf die benötigten Akkumaschinen selbst an und dann zu welchem Preis und Qualität diese zu bekommen ist. Also das kann spontan von einem einzelnen Akkuschrauber sein bis hin zu einem geplanten riesigen Akkusystem mit allen erdenklichen Akkumaschinen … und das von Heimwerker über Handwerker bis hin zu großen Firmen mit mehreren Mitarbeitern.
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powersupply
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von powersupply » 14. Feb 2020, 22:23

MrDitschy hat geschrieben:
14. Feb 2020, 21:35
Na, da denke ich anders, denn Interesse und Kaufen sind zweierlei
Das ist, in Bezug auf Würth und ähnliche, falsch!
In Großbetrieben entscheiden, ob Würth, Hilti oder andere mit Flottenmanagement ins Einkaufssortiment genommen werden, irgendwelche, in Bezug auf die Maschinen, ahnungslose Einkäufer denen es nur wichtig ist einen guten Einkaufsabschluss zu machen.
Der weiß oder blickt es dann am Ende auch nicht, dass dem eigentlich guten Hilti Winkelschleifer zwei kaum sinnvoll nutzbare einreihige Akkus beiliegen. Aber der Koffer war billig. Dass dann noch zwei zweireihige Akkus nachgekauft werden müssen sieht der Ahnungslose ja nicht.
In ein paar Jahren gibt's dann womöglich einen Würth Winkelschleifer in der Werkzeugausgabe. Irgendwie dann noch billiger...

PS

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Dirk
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Dirk » 15. Feb 2020, 10:54

powersupply hat geschrieben:
14. Feb 2020, 22:23
MrDitschy hat geschrieben:
14. Feb 2020, 21:35
Na, da denke ich anders, denn Interesse und Kaufen sind zweierlei
Das ist, in Bezug auf Würth und ähnliche, falsch!
Das ist genau der Punkt, man muss da ganz klar über den eigenen Tellerrand hinaus blicken.
Hilti, Würth, BTi, Spit, Conel, Berner (wer fällt uns noch ein?), das sind allesamt "Ausrüster" für mittelständische oder Großbetriebe (und mit mittelständisch meine ich nicht den Handwerker um die Ecke mit fünf Angestellten und einem halben Azubi!). Der einzelne Endanwender interessiert da Null. Die haben einen ganz anderen Fokus und eine andere Zielgruppe, nämlich nicht den Anwender, sondern den Einkauf. Und der schaut auf Preise, nicht auf Nutzen.
Wenn irgendeine Art von Kompatibilität jemals einen finanziellen Vorteil verschafft hätte, hätten die schon längst darauf geachtet. "Früher" war beim Würth und auch bei BTi z.B. Elu bzw. DeWalt unter der Haube, Würth hat dann irgendwann auch zu Bosch gewechselt, bei BTi isses TTI in Form von Milwaukee.
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 15. Feb 2020, 12:05

Ne, denn selbst als "normalo" Kunde kommt man heutzutage leicht an Würth Artikel ran.
Aber egal, kann ja unterschiedlicher Meinung sein ... mich interessiert es zumindest!
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Brandmeister » 15. Feb 2020, 12:24

Dirk hat geschrieben:
15. Feb 2020, 10:54
...bei BTi isses TTI in Form von Milwaukee.
Wobei BTI mindestens zweigleisig fährt und das 12 V System (wobei die tatsächlich noch 10,8 und 12 V System unterscheiden) von Bosch stammt. Gleiches Bild bei Berner (ich weiß, ist der gleiche Laden wie BTI nur in blau), die zumindest auch noch Gesipa-Akkugeräte haben. Aus meiner Sicht ist so etwas - untereinander inkompatible Akkugeräte der gleichen Voltklasse - eigentlich immer ein starkes Indiz dafür, dass denen der Anwender eigentlich scheißegal sein muss und man nur die Einkäufer über den Preis rankobern will.
MrDitschy hat geschrieben:
15. Feb 2020, 12:05
Ne, denn selbst als "normalo" Kunde kommt man heutzutage leicht an Würth Artikel ran.
Aber egal, kann ja unterschiedlicher Meinung sein ...
Brauchst ja nur bei svh24 gucken. Die verkaufen Würth an jeden, der es haben will. Amazon ebenso macht das auch (zumindest Kleinkram und Arbeitsbekleidung über modyf). Braucht mans?! Meiner Meinung nach absolut nicht. Kauf ich's woanders krieg ich es preiswerter und in gleicher Qualität. Ausnahme bildet da ein Sonderposten-Baumarkt bei mir in der Nähe, die das, was von Würth und Würth-Marken auf Großbaustellen und Firmenauflösungen an Verbrauchsmaterialien (hauptsächlich Schrauben) übrig bleibt, aufkauft und zu günstigen Preisen an den (nichtgewerblichen) Endverbraucher weitergibt.
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von MrDitschy » 15. Feb 2020, 13:52

Brandmeister hat geschrieben:
15. Feb 2020, 12:24
Brauchst ja nur bei svh24 gucken. Die verkaufen Würth an jeden, der es haben will. Amazon ebenso macht das auch (zumindest Kleinkram und Arbeitsbekleidung über modyf).
Eben. Und jede Firma die über Würth einkauft, können dessen Mitarbeiter auch in den Shops einkaufen … m.W. sogar mittlerweile jeder Privatkunde, sofern bar bezahlt wird (hatte zumindets meinen Ausweis mal nicht dabei und bekam dennoch die Ware, hatte der Verkäufer denke auf sich geschrieben).
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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von J-A-U » 15. Feb 2020, 16:15

MrDitschy hat geschrieben:
15. Feb 2020, 13:52
m.W. sogar mittlerweile jeder Privatkunde, sofern bar bezahlt wird
Das liegt meiner Einschätzung nach allein im Gutdünken des Betreibers. Der in Künzelsau im Tal unter Nagelsberg hat schon an der Türe stehen das er nur an Gewerbe verkauft.
Und in Öhringen bin ich vor Jahren mal abgeblitzt weil halbe Stunde vor Schluß "die Kasse schon gemacht" war.

Aber klar, ist der Chef Kunde läuft das ganz lässig: Man packt ein was man braucht und unterschreibt nur.
Brandmeister hat geschrieben:
15. Feb 2020, 12:24
Brauchst ja nur bei svh24 gucken. Die verkaufen Würth an jeden, der es haben will.
Ich hatte letzte Woche auch was, das wäre über Amazon tatsächlich billiger gewesen als bei unserer Rabattstufe. Muss da aber nochmal mit unserem Innendienstler sprechen, bin unsicher ob Shop und Versand nicht vielleicht unterschiedlich gehandhabt werden.

Was ich aber noch anmerken möchte: Bei uns auf Arbeit ist erst neulich einer entlassen worden weil er geklaut und das Zeug online weiter vertickt hat. Bei so manchem Angebot möchte ich nicht ausschließen das es billig ist weil da einer EK 0€ fährt...


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Re: Würth wechselt von Bosch zu TTI ...

Beitrag von Brandmeister » 15. Feb 2020, 16:39

J-A-U hat geschrieben:
15. Feb 2020, 16:15
Was ich aber noch anmerken möchte: Bei uns auf Arbeit ist erst neulich einer entlassen worden weil er geklaut und das Zeug online weiter vertickt hat. Bei so manchem Angebot möchte ich nicht ausschließen das es billig ist weil da einer EK 0€ fährt...
Manche Leute sind einfach nur dreist oder dämlich. Wobei ich allerdings nicht davon ausgehe, dass "richtige" Onlineshops Diebesgut verkaufen. Insbesondere dann nicht, wenn sie wie svh24 nicht sowieso eine Würth-Tochter (oder in diesem speziellen Falle Enkeltochter) sind. Bei diversen P2P-Plattformen mag das schon mal anders aussehen.
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