Der schon wieder ... Anfänger liebäugelt mit Fräsmaschine, D

Ob Kapp- und Gehrungssäge, Bandsäge, Formatkreissäge, Drehbank, Ständerbohrmaschine oder gar das Bearbeitungszentrum. Hier geht es um Fragen rund um alle stationären Maschinen.

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schaufelmeister
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Der schon wieder ... Anfänger liebäugelt mit Fräsmaschine, D

Beitrag von schaufelmeister » 12. Jan 2009, 00:08

Hallo,

ich habe letztes Jahr hier einige bombige Tips bekommen und muss euch schon wieder quälen.

Folgendermaßen:
Ich fahre eine paar uralte Moppeds und muss natürlich an diesen Gammelkisten
auch recht häufig schrauben. Nicht daß ich 10 linke Daumen habe aber die Öfen müssen
schon ein paar Km absolvieren. Denn zum rennen sind ja geboren hahaha und nicht zum rumstehen
wie bei vielen Anderen.

OK. Dieses Jahr steht mal wieder ein Totalumbau an und natürlich muss ich dies und das
anfertigen lassen:
Ausgleichstücke für die Radachsen, Radachse kürzen, hier und da einen Bolzen, Bremssattel
abfräsen, Bremstrommel ausdrehen, blablabla
Kleinkram eben.
Maßgenauigkeit 5/100. Bei den meißten Sachen ist 1/10 ok.
Lächerliches Geraffel daß ein Pro in der Frühstückspause machen kann ?

Eben nicht !
Um mich herum gibt es nur noch CNC-Maschinen deren Aufrüstung zeitintensiv ist oder die Maschinen
werden alle vom Meister im Büro überwacht. Kein Spielraum für Nachbargefälligkeiten mehr !

Jetzt bin ich letztes Wochenende 220Km gefahren um zwei Buchsen bei einem Kumpel
herstellen zu lassen. Ich brauchte es dringend. Wollte nicht 3 oder 4 Tage auf die Post warten.
Arbeitszeit 15min grrrrrr.

Keinen Bock mehr !
Ich habe das letzte Mal vor 20 Jahren als Kfz`ler an einer Drehbank gestanden. Gefräst habe ich nur in meiner Lehre.
Ich hatte wirklich Spaß dran und war gut damit.
Trotzdem: Nixwisser.
Aber RC-Machines bietet Basis-Kurse für Knilche wie mich an.
Meine Bude bietet nur 220V an und meine Moppeds muss ich über eine Rampe durch einen 1m breiten Hauseingang
durchquetschen. Das ist auch meine Werkstatt ...hmmm .... Höhle .... oder Gruft.

Jetzt hab`ich noch ein bisschen mehr herumgestöbert und bekomme grosse Augen juhuuuu.
Da gibt es Bohr/Fräsmaschinen mit weniger als 200Kg.
Da gibt es Wundermaschinen v. Golmatic die alles können außer Gelddrucken !
Aber dazu muss ich erst eine Bank ausnehmen um mir sowas anschaffen zu können.

Was ich primär suche ist ein Bohr/Fräswerk. 220V. Max 200Kg.
Ich will, muss niedrig-legierten Stahl und Alu bohren können.
Ich würde gerne niedrig-legierten Stahl fräsen können. Kein Modelbau aber auch nicht größere Teile
als 300x100x8 Bleche. Ich muss nicht "schruppen" können. Ich stell mich den ganzen Abend hin.
Zeit ist nicht das Problem. Muss nicht mega-genau werden. Je genauer desto besser.... ist ja klar.
Aber ich brauche keine 1/1000tel Genauigkeit.

Errrr.... gibt es sowas für weniger als einen 1000er ?
Vielleicht noch mit einer montierbaren "Reitstock" Spitzenweite max 300mm ??
duckundweg

Das letzte muss nicht sein ... wär aber toll, oder ?

Schönen Abend noch
rainer

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Alfred
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Beitrag von Alfred » 12. Jan 2009, 10:35

Hallo,
die Opti BF 20 kostet 990.- + MWST
lass dir mal Unterlagen von Optimum, Ar-tec, RC-Machines, Wabeco, Maschinen-Wilhelm, Pauli-Mot schicken, entscheiden musst du dann selber welche Maschine dir genügt. Allerdings wirst du diese nicht wie eine Golmatic betreiben können, da ist das Preisverhältnis auch 1:10 :?
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Beitrag von schaufelmeister » 12. Jan 2009, 11:42

Moin,

Danke für die Vorschläge von Anbietern !!

Und das mit der Golmatic war natürlich ein Witz :P
Das ich für den Moos nur Chinesinnen bekomme ist schon fast klar.

Die Drehbank-Option ist, wäre der Hit aber solange das Ding bohren und ein bisschen fräsen kann bin ich happy.

Aber was ich mich frage ist ob man nicht gebrauchte Maschinen deutscher Herstellung für den Preis bekomme ?
Ich meine diese Spielzeugmaschinen und nicht diese 2 Tonnen Trümmer die man überall für relativ schmales Geld angeboten bekommt.
Sind diese kleinen Kisten auf`m Gebrauchtmarkt derart begehrt oder von so schrottiger Qualität das man sie wenn überhaupt nur auf`m Sperrmüll findet ?
Ich habe mich letzte Nacht noch bei Peter Ecke angemeldet und der Tenor (was ich bis jetzt herauslesen konnte) ist das dieses Kleinvieh nur Mist ist.
"Egal welcher Hersteller. Wenn, dann neu "
Macht mich schon baff so eine Ansage.

Ein Kumpel v. mir kann mir alles machen auch Teile einer Gebrauchtmaschine überholen, planen etc. Das dauert ewig zwar aber wäre möglich...

rainer

AKL
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Beitrag von AKL » 12. Jan 2009, 13:33

Hi,

in einem anderen Forum verkauft jemand gerade eine Drehbank; da es ein geschlossenes Forum ist und verlinken nicht funktioniert, kopiere ich den Text mal hier rein:

"...ich habe seit einigen Jahren in meiner Werkstatt eine Tischdrehbank stehen und benötige diese eigentlich nicht so wirklich. Unter dem folgendem Link könnt ihr Euch ein Bild von der Drehbank machen, wenngleich die hintere Umhausung bei meiner noch nicht erhältlich war. Sonst ist diese jedoch ziemlich identisch.
Bild

Link zu der Ersatzteilliste als PDF mit Bild

Alter ist ca. 10Jahre aber nur 3...4mal genutzt, NP mit allem Zubehör damals über 4000DM, Spitzenweite 400mm
Zubehör:
- Reitstock mit Futter und verschiedenen Spitzen
- Dreibackenfutter
- Planscheibe
- stehende Lünette
- mitlaufende Lünette
- Motor 380V
- Motor 230V
- Drehmeisel usw.
- wenn mich nicht alles täuscht, müssten sogar weitere Zashnradsätze fürs Gewindeschneiden usw. da sein, bin mir aber nicht ganz sicher.

Sie hat nur einen Makel, von der einen Riemenscheibe ist durch den Transport eine Ecke ausgebrochen aber diese kannman problemlos nachbestellen, da es ein deutsches Fabrikat ist und auch in Deutschland gefertigt wurde.

VHB: 700€ Abholpreis (sehr schwer!!!!) oder Angebot unterbreiten ;o)"

Ich kenne den Anbieter nicht und kann auch zu der Maschine nichts sagen, aber ich stelle gern den Kontakt her.

hs

Beitrag von hs » 12. Jan 2009, 15:38

Hi,
AKL hat geschrieben: Sie hat nur einen Makel, von der einen Riemenscheibe ist durch den Transport eine Ecke ausgebrochen aber diese kannman problemlos nachbestellen, da es ein deutsches Fabrikat ist und auch in Deutschland gefertigt wurde.
die Riemenscheibe ein deutsches Fabrikat - oder die Maschine ?
Die Maschine stammt bestimmt auch aus China.
Bsp.: klick
Auch die Bezeichnungen im PDF weisen darauf hin. Habe mal im 1991er Interkrennprospekt geschaut : die IK-D 555 kostete damals DM 2760,-

Es gibt auch 'Vielzweckmaschinen', welche mehrere Funktionen vereinen. Z.B. von Güde.
Habe hier noch ein altes Prospekt von Wemas und davon flugs zwei Bilder gemacht : klick und klick
(z.Zt. steht bei eBay eine mit div. Zubehör im Angebot) ist natürlich nicht für große Arbeiten geeignet - aber Kleinkram dürfte man komplett damit abdecken.. Wiegt insgesamt 190kg

Gruß, hs

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Alfred
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Beitrag von Alfred » 12. Jan 2009, 15:59

Hallo,
die abgebildete Maschine ist von Artec (info@ar-tec.de), die wurde auch über Westfalia verkauft.
Die IKD kostet lt. Preisliste 920,00 Euro,
die IKD 555 990,00 Euro jeweils + MWST
Ersatzteile wird es heute noch geben, die heutigen Modelle sehen von der Verkleidung etwas homogener aus.
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Beitrag von schaufelmeister » 18. Jan 2009, 12:36

Moin,

furchtbar wenn Amateure unschlüssig sind :? jetzt könnt ihr live miterleben wie es so in einem Amateur-Kleinhirn vorsichgeht lol.

Ich bin bei Peter CNC-Ecke angemeldet und lese eifrig mit aber die meisten Männers sind Pro`s und sind auf einem anderen Stern (das ist jetzt absolut positiv gemeint ! ).

Die Beiträge dort und einige lange Telefonate haben mich jetzt überzeugt das eine Kombi-Maschine Blödsinn ist.

Auch die ewige Glaubensfrage (Fräse oder Drehe) scheint entschieden zu sein.
Beides.

Ich möchte innerhalb diesen Fred`s die Richtung ändern aber kein neues starten und ich denke das dies auch für andere Bastler hilfreich sein kann. An diesem Problem ,Fräsmaschine und/oder Drehmaschine, 2 Maschinen anstatt einer, knabbern bestimmt die meisten Anfänger.
Weiter hat mir ein Kumpel Platz in seiner mit 400V ausgerüsteten Werkstatt angeboten. Toll, nur das ist auch wieder ein paar Km entfernt.
Auch weiß ich das Techniker sofort mit den Augen rollen wenn unpräzise Fragen gestellt werden ....
Ich hoffe ihr verzeiht.

Thema: Drehmaschine/Fräsmaschine für relativ kleines Geld

Ein Problem wie Eingangs erwähnt ist der 220V Anschluss.
Eine 400V Maschine soll u.a. auch einen höheren Drehmoment bieten.
Drehmoment ist immer gut ... aber warum ist das sooo wichtig ?
Wird die Oberflächengüte derart besser ?
Kann ich sonst kein VA drehen ?
Kann ich sonst nur 1/10 Material pro Arbeitsgang abnehmen ?

Ein zweites Problem wie schon oben angesprochen ist das Gewicht.
Ist es nicht möglich eine Drehmaschine/Fräsmaschine zu zerlegen, die Einzelteile in den Keller zu schleppen und wieder zusammen zu bauen ?
Muss die Maschine danach neu "kalibriert" werden ?
Benötigt man dafür Werkzeuge die nur ein Maschinenbauer hat ?
Ich frage weil ich so Horrorstories gelesen habe das einer mit einem Minibagger ein Loch neben seiner Bude gebuddelt, die Kellerwand aufgestemmt hat um die neuerworbene Drehe in den Keller zu bringen :shock:.
Das nenne ich Enthusiasmus !

Händler:
So wie ich das mitbekommen habe sind viele Händler welche diesen "Billichkram" verkaufen sehr engagiert.
Vieles wird auf Kulanz gemacht und auch oft sehr schnell.
Natürlich haben die Jungs nicht immer die Zeit sich mit solchen Eierköppen wie mich abzugeben aber es gibt ein da ein Problem das mich sehr, sehr mißtrauisch macht.
Angenommen ich persönlich bin davon überzeugt das ich beim arbeiten keinen Fehler mache und bin davon überzeugt das die Maschine ungenau ist ... da denkt sich doch der Händler sofort
"... der ist zu dämlich ..." .
Oder wie läuft sowas in der Hobby-WZM-Branche ab ?

Kleine 400V Gebrauchtmaschinen:
Das Angebot ist recht gross und man sieht ab und zu eine Qualitätsmaschine für schmales Geld.
Ok, die Dinger sind dann oft 30-40 Jahre alt.
Weil ich wirklich keinen Plan habe frage ich mich wieviel Kohle man investieren muss wenn man so eine Maschine
überholen lässt.
Ich rede jetzt nicht über die Farbe und Elektrik, das bekomme ich hin, ich meine jetzt eher die Zentralkomponenten:
Getriebe, Werkzeugschlitten, Pinole, Spindeln etc.

Alte europäische Kleinmaschinen:
Generelle Frage:
Lohnt sowas oder Finger weg ?
Bei IBäh wird gerade eine Interkreen IKD-550 angeboten.
Eine Werkstatt die ich kenne hat, glaube ich, eine IKD-400.
Die Werkstatt hat das Ding gebraucht vor 13-15 Jahren gekauft und ist ganz happy damit. Den Krams den ich benötige bzw machen will kann damit durchgeführt werden.
Perfekt !
Nur, wie siehts da mit E-Teilen aus ?
Sind das Universal-Ersatzteile ?
Oder muss ich jetzt in China anrufen ?

Neue europäische Kleinmaschinen:
Ich bin zB. auf Klippfeld gestoßen.
Macht für mich einen netten Eindruck.
Ich rede jetzt über K-9, K-10 Drehmaschinen.
Muss ich einen Profi beim Kauf mitnehmen der mir die neue Maschine sofort vermisst ?

Viele Fragen, unschlüssig, aber ich denke das zumindest einige verstehen das dies Zeugs schon ein paar Öre kostet, ganz zu schweigen v. den anderen notwendigen Werkzeugen um überhaupt mit einer Drehe, Fräse arbeiten zu können.
Mein ursprünglich geplantes Budget ist jetzt schon um 100% übertroffen worden :oops:

Danke
Rainer

hs

Beitrag von hs » 18. Jan 2009, 18:46

Hi,
schaufelmeister hat geschrieben: Die Beiträge dort und einige lange Telefonate haben mich jetzt überzeugt das eine Kombi-Maschine Blödsinn ist.
... immer gaaaanz vorsichtig mit solchen Allgemeinbehauptungen !
Sowas mag für Dich und vielleicht für diejenigen die Du gefragt hast, 'Blödsinn' sein - aber wie Du schon selber festgestellt hast : es liegt immer an den Ansprüchen die man hat.
Inzwischen bist Du schon bei Fräs- und Drehmaschine.

Als 'Blödsinn' kann man auch eine Maschine aus China generell bezeichnen, ebenso die kleinen Maschinen die in Deine engere Wahl kommen.

Auch die ewige Glaubensfrage (Fräse oder Drehe) scheint entschieden zu sein.
Beides.


Ein Problem wie Eingangs erwähnt ist der 220V Anschluss.
Eine 400V Maschine soll u.a. auch einen höheren Drehmoment bieten.
Drehmoment ist immer gut ... aber warum ist das sooo wichtig ?
Wird die Oberflächengüte derart besser ?
natürlich nicht.
Kann ich sonst kein VA drehen ?
hat damit nichts zu tun
Kann ich sonst nur 1/10 Material pro Arbeitsgang abnehmen ?
hier nähert man sich schon eher der Sache.
Aber eine allgemeingültige Antwort kann man auch da nicht geben, weil das vorschub-, material- und werkzeugabhängig ist.
Und bevor Du dsbzgl. weiterfragst : Tabellenbuch kaufen und ausrechnen ;-)
Ist es nicht möglich eine Drehmaschine/Fräsmaschine zu zerlegen, die Einzelteile in den Keller zu schleppen und wieder zusammen zu bauen ?
grundsätzlich gilt der Spruch : 'never touch a running system'
Natürlich kann man alles solange zerlegen, wie es z.B. absolut sicher miteinander zus. verstiftet ist.
Na ja - und Reitstock o.ä. kannst Du logischerweise auch abnehmen.
Angenommen ich persönlich bin davon überzeugt das ich beim arbeiten keinen Fehler mache und bin davon überzeugt das die Maschine ungenau ist ... da denkt sich doch der Händler sofort
"... der ist zu dämlich ..." .
Oder wie läuft sowas in der Hobby-WZM-Branche ab ?
seltsame Frage. Nun denn : entweder Du hast einen Fehler gemacht - oder nicht. Das wird schon im Gespräch herauskommen. 'Überzeugt' davon kann man auch nicht sein - denn das wäre eine Meinung. Bei diesen Dingen kann man aber nicht einer Meinung sein, sondern dafür gibt es ja das Maßsystem. Entweder es ist nachweislich in der garantierten oder angegebenen Toleranz - oder nicht.
Ich rede jetzt nicht über die Farbe und Elektrik, das bekomme ich hin, ich meine jetzt eher die Zentralkomponenten:
Getriebe, Werkzeugschlitten, Pinole, Spindeln etc.
deutsche Fabrikate sind i.d.R. hochwertig und werden für handw. bzw. industrielle Kunden gefertigt. Deshalb zahlt man auch als Kunde den Preis dafür. D.h. Du bekommst gute Sachen - die aber auch gutes Geld kosten.
Werden solche Maschinen ausgemustert, muß man beim Kauf Glück haben - denn schließlich mußten sich die Maschinen für den Besitzer ja auch rechnen und wurden dementsprechend benutzt.
Mit meiner Meuser bin ich so 'lala' glücklich ... eben wegen o.ä. Dinge : manches ist schon recht verschlissen - und Ersatz wäre sehr teuer.
Alte europäische Kleinmaschinen:
Generelle Frage:
Lohnt sowas oder Finger weg ?
s.o.
Bei IBäh wird gerade eine Interkreen IKD-550 angeboten.
Eine Werkstatt die ich kenne hat, glaube ich, eine IKD-400.
Die Werkstatt hat das Ding gebraucht vor 13-15 Jahren gekauft und ist ganz happy damit. Den Krams den ich benötige bzw machen will kann damit durchgeführt werden.
Perfekt !
Nur, wie siehts da mit E-Teilen aus ?
Sind das Universal-Ersatzteile ?
Oder muss ich jetzt in China anrufen ?
'Universal-Ersatzteile' ? Es gibt Normteile und produktbezogene Teile.
Im Thread wurde eine Ersatzteilquelle für Interkrenn-Maschinen genannt (btw. zwei der ehem. Interkrenn-Vertretungs-'Menschen' sind jetzt Geschäftsführer von Optimum/Quantum-Maschinen. Läuft alles unter www.stuermer-maschinen.de - und der Herr Stürmer hatte früher die Nordbayern-Vertretung von Interkrenn)
Neue europäische Kleinmaschinen:
Ich bin zB. auf Klippfeld gestoßen.
Macht für mich einen netten Eindruck.
Ich rede jetzt über K-9, K-10 Drehmaschinen.
Muss ich einen Profi beim Kauf mitnehmen der mir die neue Maschine sofort vermisst ?
ein höherwertiger Hersteller gibt eigentlich der Maschine ein Meßprotokoll mit.
Übrigens bietet Klippfeld auch Fräsmaschinenzubehör für die (etwas größeren) Drehmaschinen an klick das spart Platz und bietet autom. Vorschübe beim Fräsen.
Mein ursprünglich geplantes Budget ist jetzt schon um 100% übertroffen worden
das gehst sehr schnell - aus diesem Grund äbwägen, was man wirklich braucht.


Gruß, hs

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Beitrag von Alfred » 18. Jan 2009, 19:34

Hallo,
du musst erstmal wissen was du machen willst damit du dir die richtige Maschine aussuchen kannst, außerdem die Mmöglichkeiten prüfen wie Strom, Transport, Geräuschentwicklung.
Weiters würde ich mal zu einem Maschinenhändler in deiner Gegend fahren und mir die Sachen ansehen und vor allem Unterlagen sammeln.
Ich hatte mal eine Klippfeld K10A, diese würde ich mir nicht mehr kaufen, allerdings war das schon 1996 und ich kenne die jetzige Qualität nicht. Eine kombinierte Maschine ist auch keine gute Lösung, höchstens es ist eine Golmatic.
Es ist auch nicht ausgeschlossen dass man eine Maschine kauft, seine Erfahrungen damit macht, mit der Aufgabe wächst und dann eigentlich erst seinen Bedarf kennt und wechselt.
Eine Maschine mit 200 kg bringst du mit 4 Mann in einen normalen Keller runter, prüfen und justieren sollte man seine Maschinen auf jeden Fall. Dazu ist ein Prüfdorn und eine Messuhr notwendig die man sich unbedingt anschaffen sollte.
Ersatzteil bekommt man bei chinesischen Maschinen i.d.R. vom Importeur, auch ist bei diesen "Chinaböllern" ganz normal dass man was nachrichtet was vielleicht nicht ganz so stimmt. Ich meine damit die Umbauung, die Maschinen selber stimmen gewöhnlich.
Wenn man Anfänger ist und nicht so die Ahnung hat sollte man sich keine gebrauchte alte zum evtl. herrichten kaufen, man ist zu schnell damit überfordert. Man kann ein ausgelatschtes Maschinenbett in einer Woche so schaben dass es wieder stimmt, das sind dann aber 50 Stunden Arbeit, schleifen lassen kostet dann mind. wenn nicht noch mehr.

Also was willst du damit machen und welche Aufstellmöglichkeiten hast du?
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Beitrag von schaufelmeister » 2. Feb 2009, 14:39

Moin,

long time no see.

habe versucht mich ein bisschen kundig zu machen damit ich nicht allzu doofe Fragen stellen muss.

Die Kombimaschine ist nicht mehr. Ich suche nach einer Fräse und Drehe.
Will nix überstürzen.
Wenn ich beide Maschinen zum Ende des Jahres habe bin ich happy. Die Preise z.Z. sind irgendwie seltsam ...
Früher oder später kommt sowas in die Bude. Gerade jetzt im Moment renne ich mit einer verchromten Achse um den Block
und such jemanden der mir das Ding abdreht .... grrrrr.... die eine Schlosserei sagte die Welle wäre zu hart ...ich flippe total aus!

Bin dabei mir 400V zu organisieren. Der Hausbesitzer zieht zwar ne Fresse aber das klappt schon.
Ausserdem will er jetzt doch Garagen bauen ... das hat er mir zwar schon vor fast 2 Jahren versprochen aber
ich denke daß er es jetzt ernst meint.

Das heißt das ich von folgender Konstellation träumen darf:
Garage mit 400V.

Trotzdem will ich nicht anfangen zu spinnen und habe die IBä-Auktion mit der Colchester-Master wieder weggeklickt lol.

Was will ich drehen können?
Ich will Edelstähle drehen können. Auch St52. Manchmal Baustahl. Selten Alu.
Radachsen mit 300er Länge und 1 Zoll Durchmesser zB.
Keine Wiederholungsgenauigkeit notwendig.
Genaugkeit von 5-9/100 sollten machbar sein.
Gewinde schneiden ist wichtig !
Und zwar ISO/Metrisch (Fein & Normal) und Ami UNC bzw UNF (ANSI B1.1).
Längsvorschub.
Eine neue 400V Tischmaschine bis max 2000 € wird gesucht.

Ich habe mir eine Vergleichsliste mit ca 12 Maschinen gemacht ( HBM 280-F, CQ 6133, CQ 9332, Opti 240x500G, Bernado 700QV,
Opti D 280x700G, WM 250-V von CNC-Bocholt, IKD 550, C6B x 550 und CQ6128 von Ar-Tec, etc) und da fängt man
ganz schnell zu spinnen an und die ersten Merkwürdigkeiten tauchen auf:

-Wenn die Drehbankhersteller von zölliger Gewindeschneidmöglichkeit sprechen meinen die
ANSI B1.1 UNC & UNF oder etwas anderes ?
Oder werden Getrieberäder eingebaut NUR damit die Übersetzung stimmt ?
Die kleine IKD550 zB bietet einen 19er Gewindegang an !?!?
Das gibt es garnicht !
Die Bedienanleitung bei Westfalia sagt aber genau dies !
siehe Betriebsanleitung
( http://www3.westfalia.de/shops/werkzeug ... hbank_.htm )
Ein großer Motor ist immer gut aber manchmal lese ich so Zeugs daß selbst 440V/1100W Motoren viel zu klein sind ?!?!
Hallo ?
Ich brauch keine 5mm "Abdrehleistung!. 2mm tun es auch !
Das sollte doch ein 750W Motor mit Edelstählen schaffen. Oder nicht ?
Schafft ein 750W Motor kein VA ? Ein werkzeugmacher sagte: "Nein. Ein 750W Motor packt das nicht"
Der Kerl nimmt mich doch auf den Arm, oder ?

Auch scheinen die minimum Längsvorschube oft um eine Kommastelle verschoben zu sein.
Ich rede jetzt von ein und der selben Maschine und nicht von baugleichen Maschinen.
Die jeweiligen Telefonnummern der verschiedenen Verkäufer gehen auch ins Nirwana oder die Leute am Telefon
wissen eben auch nur soviel wie in den Handbüchern steht.

Ist ein Längsvorschub von 0,1mm unbrauchbar ?
Kapiere das nicht.
In meiner Lehrzeit habe ich sowieso den Vorschub vor "Drehende" beendet und den Rest per Hand zugestellt.
Oder liege ich da jetzt total daneben ?

Was mir noch aufgefallen ist:
Warum sind die Skalierungen an den Drehkurbeln in 0,04 eingeteilt ?
Kann es sein das diese in Zoll sind ?
0,04" = 1,01mm.
Als Germane bin ich die Teilung 0,025 bzw 0,02 gewohnt.
Oder kapiere ich das System nicht ?

Sind die Bettprismen, Führungen generell gehärtet oder nur wenn es eben explizit erwähnt wird ?

Die Drehzahlbereiche sind meist recht schmal (zB 85 - 1800).
Zum Gewindeschneiden ist dies wahrscheinlich zu schnell.
Ist es korrekt wenn ich behaupte daß ich somit auf jeden Fall:
-eine FU brauche
-oder eine Maschine mit Varioantrieb (Drehzahl ab Null)
-oder verschieden Sätze Wechselräder die mir die Geschwindigkeit soweit "runter" regeln können (wie heißt die Zahnrad-Firma: Moeder ? Möser ? )

Fräsmaschine:
Material: Edelstähle, St52, manchmal Baustahl. Selten Alu.
Keine Serienproduktion.
Kleinteile mit 5 bis 9/100 Genauigkeit sind gefragt.
Ich will diese Maschine auch sehr viel als Bohrmaschine einsetzen können.

Hab` mich ein bisschen in dieses Vieh verguckt:
Kami FKM 250.
Die angegebene Fräs/Bohrleistungen sollten für mich allemal ausreichen.
Der schwere Eisenhaufen hat eine SK30 Aufnahme ... hmmm ... bekomme ich als Privatier überhaupt werkzeuge ?
Das hört sich irgendwie nach "Nichts-für-private-Hanswürste-sondern-Superpro-Industrie" an, oder ?
Ich, Hanswurst finde die Kiste gut.
Wenn sie nix taugt kann man sie noch einschmelzen und man hat seinen Moos wieder !

Über einen neigbaren Fräskopf habe ich nachgedacht aber ich denke das ich dies kaum benötige.
Ein neigbarer Schraubstock sollte dies besser können ... oder ?
Auch verstehe ich nicht warum soviele Leute ein Problem mit der Rundsäule haben ??

Nochwas:
Kann ich so eine Fräse auf einer normalen Werkbank verschrauben. Oder sollte dies ein Stahlunterbau/ Stahlpodest sein ?
Wegen Vibrationen, Schwingungen und so

Gibt`s demnächst in Süddeutschland (M, A, UL, S) ne Messe ?
Die in Friedrichshafen habe ich verpennt aaaarrrrrg

Danke und viele Grüsse
rainer

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