Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

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flat12
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von flat12 » 8. Jun 2017, 17:40

Bingo.

Schau dir mal die Festool Akku-Schrauber an oder die Fein Bop Bohrmaschinen. Ein Traum, so schön wie die verarbeitet sind.

Das passt einfach nicht zum Anspruch von Metabo. Insbesondere der Koffer, da versteh ich die denke dahinter nicht.

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H. Gürth
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von H. Gürth » 8. Jun 2017, 17:41

Das Halslager mit 50mm ist den Schnellwechselfuttern geschuldet. Die Aufnahme verschwindet zu Gunsten der Baulänge im Gehäuse. Bei anderen Herstellern sind die Futter vor dem Gehäuse aufgesetzt.
http://www.werkzeug-news.de/forum/downl ... &mode=view
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

handmade
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von handmade » 8. Jun 2017, 18:37

Den direkten Vorgänger, UHE2850, habe ich im Frühjahr als Neuware für 179€ bestellt und am Folgetag zurückgesendet.
Grund: Die Ausbrüche am Gusskörper.

Die sind einfach für die Liga und dann noch Made in Germany ein no go.

Da ist ja sogar der Chinachracher, meine TE7, perfekter hergestellt.

Seit Metabo den neuen Lack hat, sind die Stellen sichtbar. Der alte Hammerschlaglack hat das überdeckt.

Das Kofferthema werde ich wohl lösen, indem ich auch hier einen Systainer anschaffe und die Einlage dafür zuschneide oder neu anfertigen lasse.
Das habe ich u.a. bei dem 18V LTX, TE7, PHE30 RX2 und dem Multimaster so gemacht.
Dann wird der MT18 wohl auch gleich aus dem "Lapaloma" Koffer ausziehen.
Gruß
handmade

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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von HAL242 » 8. Jun 2017, 22:13

Ich kann da beide Ansichten nachvollziehen - mich hat es weniger tangiert, da ich es hinsichtlich Gebrauchsgegenstand auch etwas nüchterner betrachte.
Bei mir werden die Gerätschaften in den ersten Wochen wie rohe Eier behandelt, das gibt sich dann aber ganz schnell, auch wenn sie trotzdem regelmäßig gereinigt werden.

Meinem Kollegen ist mein noch recht frischer Akkubohrhammer die Tage auf einer Treppe abgestürzt und hat erste leichte Blessuren davon getragen, das tat schon etwas weh, ist aber nicht zu ändern, eben nichts für die Vitrine.

Nichtsdestotrotz ist es schon nachvollziehbar, wenn ein potentieller Käufer von äusserlich unsauber gearbeiteten Oberflächen leicht verschreckt werden könnte und dann gegebenenfalls zum (zumindest äusserlich) besser verarbeiteten Mitbewerberprodukt im gleichen Leistungssektor greifen könnte. Denn letzten Endes sind die Teile ja auch doch schon im höheren finanziellen Sektor angesiedelt.

powersupply
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von powersupply » 8. Jun 2017, 23:25

handmade hat geschrieben: Dann wird der MT18 wohl auch gleich aus dem "Lapaloma" Koffer ausziehen.
Warum kaufst Du die Geräte dann nicht gleich nur im Karton? :kp:

PS

Dev
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von Dev » 8. Jun 2017, 23:37

flat12 hat geschrieben:Das mit der Verarbeitung/Grat stört mich schon, da ich zumeist ohne Handschuhe arbeite.
Ich habe zumindest in Bezug auf mein Exemplar explizit darauf hingewiesen, dass es zwar bescheiden aussieht, aber keine scharfen Kanten mit Verletzungspotential vorhanden sind. Und ich habe auch die ganze Zeit über ohne Handschuhe mit dem Bohrhammer gearbeitet.
Ist das bei Deinem Gerät anders?

Generell finde ich, hochwertiges Werkzeug sollte auch eine angemessene Verarbeitung aufweisen. Trotzdem sollte man es nicht übertreiben. Für mich war das jedenfalls kein Grund zur Abwertung.
Der Koffer hingegen war definitiv ein eben solcher. Hier würde ich eine Verbesserung wichtiger finden als beim Getriebegehäuse.
Nach ein paar Wochen sieht das Gerät sowieso nicht mehr hübsch aus. Da würde auch eine perfekte Lackierung mit einem hochglanz Metalliclack zum Auslieferungszeitpunkt nicht helfen. :wink:
ewu75 hat geschrieben:Hallo
Dev schreibt:
Das Getriebegehäuse ist aus matt gestrahltem Aluminium, die Aufnahme für den Zusatzhandgriff am Spindelhals ist sauber spanend bearbeitet (50 mm Durchmesser, 20 mm breit). Die Befestigung erfolgt kraftschlüssig und macht einen robusten Eindruck.
Auf dem Bild "Eckmaß" von Dev sieht es aus wie 43mm Eurohals. also "Bohrständergeeignet".
Spaßvogel. Du zitierst einen Text von mir, in dem der Durchmesser explizit genannt ist... :crazy:

handmade
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von handmade » 9. Jun 2017, 06:36

powersupply hat geschrieben:
handmade hat geschrieben: Dann wird der MT18 wohl auch gleich aus dem "Lapaloma" Koffer ausziehen.
Warum kaufst Du die Geräte dann nicht gleich nur im Karton? :kp:

PS
Weil Metabo die Kartongeräte nicht aktiv auf der Homepage bewirbt (Bsp. MT18 & SSE18LTX) oder nicht anbietet.

Hinzu kommt, dass Kartonvarianten nur speziellen Händlern zur Verfügung gestellt werden.
Gruß
handmade

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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von RAL 6009 » 9. Jun 2017, 07:05

Ja, bis vor kurzem gab es noch alle Akkugeräte von Metabo, auch"nackt" im Karton (Pick+Mix Programm), ohne Koffer. Die Preise für diese Varianten waren aber nur geringfügig günstiger, als die MetaLoc Varianten.
Die Nachfrage der Kartonvariante war dementsprechend ziemlich gering...
Im Karton gibt es somit nur noch die Geräte, die nicht in die MetaLoc passen, z.Bsp. die große Säbelsäge, das Baustellenradio oder die Kartuschenpresse.

-Zoli-
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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von -Zoli- » 9. Jun 2017, 16:45

Mal abgesehen von dem Kratzerproblem:
Hat jemand geschaut ob Getriebewelle gerade oder bogenverzaht ist?
Was noch aus der ET Zeichnung auch nicht eindeutig wird: Wie der Spindel gelagert ist. Da ist weder Kugel noch ein Nadellager erkennbar.
Wenn bei diese Testaktionen es erlaubt ist die Geräte auch zu zerlägen und Fotos über das Innenleben zu Posten würde ich es villeicht probieren. Kennt jemand sich mit diese Regel aus?
Auch wichtig ist die vordere Lagerung der Spindelwelle, damit es ordentlich abgedichtet ist, und auch kein Fett austreten kann. Bosch hat bei frühere kleine GBH Hämmer hier noch eine sehr besondere Lager eingebaut von NSK oder NMB , ich weiß nicht ob es noch üblich ist.

Und noch was: es ist auch tatsächlich wichtig ob die eingebaute Lager gegen Staub abgedichtet sind , oder überhaupt Markenlager, was ausser Fein und teilweise Makita viele Hersteller sich gerne ersparen.

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Re: Diskussion zum Test Metabo UHEV 2860-2 Quick (600713500)

Beitrag von C16V » 28. Jul 2017, 06:46

Vor einiger Zeit hatte ich ja schonmal meine ersten Eindrücke zum ausgestellten Gerät gepostet.
http://www.werkzeug-news.de/forum/viewt ... =1&t=40331.

Gestern habe ich das Teil dann doch gekauft weil der alte Bosch meines Schwiegervaters bei mir während Spitzarbeiten über den Jordan gegangen ist (Motor im Eimer).

Habe den 2860-2 nur ganz kurz testen können. Aber zwei Dinge sind mir schonmal aufgefallen:

1) Die Maschine ist am Gehäuse wesentlich besser verarbeitet als das Ausstellungsstück

2) Die neue Maschine läuft im Schnellgang einwandfrei rund und vibrationsfrei. Das ist weder bei meinem alten UHE 2850, noch beim UHE 28 Multi meines Vaters so. Da hat man immer das Gefühl, die Maschine würde schlackern.

Von daher erstmal ein positiver Eindruck. Mal sehen, was die Maschine während der harten Arbeit so kann.

Gruß
Jürgen
Binford !!!

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