Welche Ratschenringmaulschlüssel?

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13erSchlüssel
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von 13erSchlüssel » 3. Jun 2017, 22:44

Hallo,

ich nutzte die 15° Grad gewinkelten zum Umschalten von Garant. In meiner kleinen Tasche hab ich nen 4in1 (10, 13, 17, 19) von KS Tools und im großen Satz für unterwegs hab ich drei gewinkelte Doppelratschenschlüssel von WGB in 10-13, 16-18 und 17-19 um die gängisten Größen am Auto abzudecken. Bin mit allen zufrieden. Hab anfangs mal günstige Ratschenschlüssel geschlachtet. Deshalb gilt seither für mich: Zum Lösen und Festziehen normale Schlüssel nehmen. Ratschenschlüssel sind nur Schraubhilfe wo es für Ratsche mit Nuss zu eng ist.

Wenn du dein Anwendungsspektrum eingrenzen kannst, reicht dir vl. ein Proxxon-Satz für 60,- oder ein 4in1-Schlüssel für 20,-.

kölner77
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von kölner77 » 4. Jun 2017, 09:53

Hallo, danke für die Hinweise.
Es werden vorallem kleinere Reperaturarbeiten und Instalationen Rund ums Haus mit den Schlüsseln ausgeführt, zur Montage von Möbeln Waschtischen oder WC`s nutze ich sie gern in der graden Form, Ringmaulschlüssel haben den Vorteil das man beim Lösen und zum Letzten anziehn die Maulseite nutzen kann und die Ratsche geschont wird.
Da es an den Montagestellen oft eng ist nutze ich am liebsten grade Schlüssel ohne umschaltung, da man diese so auch beim Arbeiten nicht verstellt.
Schaue mir die Tage noch mal die vorgeschlagenen unterschiedlichen Schlüssel an. Danke und Gruß

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Dirk
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von Dirk » 4. Jun 2017, 11:09

kölner77 hat geschrieben:Ringmaulschlüssel haben den Vorteil das man beim Lösen und zum Letzten anziehn die Maulseite nutzen kann und die Ratsche geschont wird.
Hö? Da würde ich doch eher die geschlossene Seite verwenden, egal ob mit Ratsche oder ohne. Eine Ratsche muss das aushalten.
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monax
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von monax » 11. Jun 2017, 14:28

Dirk hat geschrieben:
kölner77 hat geschrieben:Ringmaulschlüssel haben den Vorteil das man beim Lösen und zum Letzten anziehn die Maulseite nutzen kann und die Ratsche geschont wird.
Hö? Da würde ich doch eher die geschlossene Seite verwenden, egal ob mit Ratsche oder ohne. Eine Ratsche muss das aushalten.
Nein, muß sie nicht und wird sie nicht. Die sind nicht zum Lösen gedacht, nur zum schrauben. Die sind feinverzahnt. Kann man zwar machen, soll aber nicht heulen. 10er z.B. werden dann zum Verschleißartikel. Hab da Erfahrung mit Bremsrückstellern vom LKW - das ist zu viel für ie diffizile Mechanik.

matches
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von matches » 22. Jun 2017, 20:29

kölner77 hat geschrieben:...beim Lösen und zum Letzten anziehn die Maulseite nutzen kann...

...Da es an den Montagestellen oft eng ist nutze ich am liebsten grade...
Wenn es eng zu geht habe ich häufig das Problem, dass sich die Schraube nicht weit genug drehen lässt um den Maulschlüssel umzusetzen.
monax hat geschrieben:
Dirk hat geschrieben:Da würde ich doch eher die geschlossene Seite verwenden, egal ob mit Ratsche oder ohne. Eine Ratsche muss das aushalten.
Nein, muß sie nicht und wird sie nicht. Die sind nicht zum Lösen gedacht, nur zum schrauben.
Da hast Du zwar Recht, monax, aber dann klaue ich mir ja irgendwie zumindest teilweise den Vorteil der Ratsche. Zumahl die Maulseite für mich immer nur eine Notlösung ist, wenn ich mit der Ringseite nicht dran komme.
Ich würde frech sagen: "Wenn's nicht hält, hats nüscht getaucht."

Aber ehrlich: vom reinen anziehen dürfen die nicht kaputt gehen. Beim Lösen hartnäckig, festsitzender Schrauben ist das was anderes. Ein Rohr würde ich nicht unbedingt drauf stecken.

Wenn ich mir die verschiedenen Varianten ansehe, glaube ich auch nicht, dass alle vom gleichen band fallen. Mal abgesehen, von Gedore, wo es eh klar ist.

TopTul hat z. B. welche, bei denen sitzt der Umschaltheben uben drauf, die KS (die mir den Garant verdächtig ähnlich sehen und es wohl früher von Gedore gab) haben den eingelassen. Dann gibt es noch welche, die haben einn Stift, der quer durch geht (die Stahlwille z. B.).

Irgendwann hatte ich mal versucht nach Patenten zu schauen. Offenbar gibt es einige an denen Bobby Hu beteiligt ist. Und wenn man sich die Firmenseite ansieht (jetzt offenbar newtools) sehen mir die Dinger aus wie das, was hier von KS angeboten wird.

Wie ich das verstanden habe hat es Gedore geschafft irgendwie etwas so anders zu machen, dass deren Ratschen nicht unter das Patent fallen und sie so selber fertigen können.
Aber ehrlich gesagt finde ich die aus Taiwan besser. Kaputt gemacht habe ich aber beide noch nicht.

Grüße

Martin

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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von H. Gürth » 22. Jun 2017, 20:44

Das da, dürfte der Erfinder sein :
http://www.gearwrench.com/brands-timeline
In der Timeline nach 1995 schauen.
Nichts wissen macht nichts.
..........und mich gar nicht erst fragen !

Ein Problem ist meist schon halb gelöst, wenn es klar und verständlich formuliert wurde.

Benderman
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von Benderman » 11. Aug 2017, 15:06

Waren das wirklich die Ersten?
Es gab doch von Gedore die Friktionsschlüssel auch "Freilaufknarren" genannt, schon seit Ewigkeiten, oder?
Ich erkläre das von mir gesetzte Links nur als Beispiel oder Hinweis dienen, es ist keine Werbung, auch keine Onlineshopempfehlung.

powersupply
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Re: Welche Ratschenringmaulschlüssel?

Beitrag von powersupply » 11. Aug 2017, 19:32

Benderman hat geschrieben:Waren das wirklich die Ersten?
Es gab doch von Gedore die Friktionsschlüssel auch "Freilaufknarren" genannt, schon seit Ewigkeiten, oder?
Stimmt, davon hab ich schon seit deutlich vor 1995 zwei Stück mit Sechskanteinsätzen. Benutz die aber recht selten weil der Freilauf leider nicht so leichtgängig ist wie erwartet.

PS

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