Aufsitzmäher Tecumseh läuft nicht richtig

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1986.max
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Beitrag von 1986.max » 5. Aug 2009, 21:09

Kann mir keiner weiterhelfen?? :(

carstenssc
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Beitrag von carstenssc » 24. Aug 2009, 22:11

hi ....max

habe gerade das gleiche problem und bin über geschicktes googleln auf deinen beitrag gestoßen.
ich bin zumindest soweit dass es sich um ein spritproblem handelt, wenn du ein wenig sprit in den geöffneten luftfilter tröpfelst oder startpilot o.ä. auf luftfilter oder in die ansaugöffnung sprühst dann läuft der motor kurz an.
schwimmernadelventil hat bei mir sehr geringen durchlaß, d.h. es dauert sehr lange bis die schwimmerkammer gefüllt ist, ich vermute dass es zu wenig ist.
wenn man den schwimmer herausnimmt läuft es prächtig, der schwimmer macht sehr wenig weg (=Weg), d.h. die bohrung wird nur wenig freigegeben.
ich weiß nicht genau was sich geändert haben soll, vergaser , spritfilter und schwimmernadelventil sind sauber, könnte mir höchstens vorstellen dass die filigrane kunststoffgeschichte am schwimmer sich mit der zeit verzogen hat und der schmimmer nicht mehr richtig aufmacht. habe leider noch keine schwimmerstandshöhen gefunden, werde das zitierte handbuch mal "langsam" übersetzen.

ist übrigens ein hurricane HFE 92 vom bauhaus, ca. 3 jahre alt, vergaser unten mit spange und kunststoffschwimmerkammer.

wenn ich was gefunden habe melde ich mich, der rasen wächst...
mfg
carsten

carstenssc
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Beitrag von carstenssc » 28. Aug 2009, 20:30

hier tut sich anscheinend nichts mehr, habe das problem bzw. die ursache dazu gefunden.
gc

Trabold
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Beitrag von Trabold » 29. Aug 2009, 08:50

@carstenssc
Sehr schön
Was war der Fehler :?:
nehmen Sie sich doch bitte die Zeit und
suchen Sie die Motornummern...
wenn ich was gefunden habe melde ich mich, der rasen wächst...
mfg
:?: :?: :?: :?: :?:
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carstenssc
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Beitrag von carstenssc » 29. Aug 2009, 13:16

@Trabold
motornummer und typ kann ich leider nicht finden.
ist ein einzylinder 4-takt ohv motor mit elektronischer zündung, kurbelwelle senkrecht, motor nennt sich auf dem gebläsegehäuse "formula" 11,5hp.
ist verbaut in einem aufsitzmäher hurricane HTE92, gabs mal bei bauhaus.

nach ca. 2-3 minuten fahrt fing der motor an zu stottern und ging schließlich aus. ließ sich auch nicht wieder starten. erst nach 2-3 minuten könnte man es wieder versuchen und der motor sprang dann auch an, aber das gleiche spielchen wieder.
als erstes habe ich die schwimmerkammer abgenommen, durch das geöffete schwimmerkammerventil kam bei montiertem schwimmer nur sehr wenig saft. nahm man den schwimmer mit nadel heraus so sprudelte es ordentlich. als ventilsitz kommt eine weiche kunststoffscheibe zur verwendung, diese habe herausgeholt (mit druckluft) und probeweise andersherum eingelegt. das problem schien behoben, aber nur scheinbar. es ging bald in alter manier wieder los.
ich habe dann immer wenn der motor ausging den sprithahn geschlossen und festgestellt dass fast kein sprit mehr in der schwimmerkammer ist.
nächster schritt war das leichte aufbohren der schwimmernadelführung, dann sprudelte der sprit, aber anscheinend auch nur für kurze dauer.
vielleicht doch eine andere ursache?
nächster schritt ventilspielkontrolle.
das ist es, knapp 5/100 mm ventilspiel ist mit sicherheit zu wenig für einen stoßstangenmotor.eingestellt auf 0.15mm und läuft wunderbar, aber wieder nur kurz.
nächster schritt: zündungskontrolle.
dazu muß man ja erstmal wissen welche zündung drin ist.
also lüfterrad runter und siehe da, die keilnut im schwungrad ist angerissen, der wirds schon mal einen schlag getan haben und das schwungrad auf der kurbelwelle verdreht haben.
also schwungrad runter um zu gucken ob darunter auch noch unterbrecherkontakte sind. nein sind nicht, nur die spulen für lima, also eine vollelektronische zündung.
paßfeder (keil) sieht gut aus, nicht abgescherrt oder verdrückt, also alles wieder in der richtigen stellung zusammengesetzt und probefahrt. wieder nur kurz.
nächster schritt: zündung abblitzen.
dazu ot-markierung gemalt und dann abgeblitzt um festzustellen dass die markierung auf dem schwungrad die zündungsmarkierung ist, muß mit der zündspule rechts übereinstimmen. tut sie auch. das sind ca. 35° vorzündung, ich will es mit dem abstand der zündspule zum schwungrad verändern, ob 0.3 oder 0.45 mm eingestellt ist dem zündzeitpunkt völlig wurscht.
wieder immer nur kurze probefahrten.
nächster schritt feder zwischen drosselkalppe und fliehkraftregler weiter hochsetzen. jetzt läuft der motor aber sauber, dreht wesentlich höher und macht kernigen sound.
aber leider immer nur kurz.
nächster schritt und alles von vorn.
fahren, motor stirbt, sprithahn zu, fast kein sprit drin.
test mit abgenommer schwimmerkammer, es triedelt nur wenig.

so jetzt gehts ans eingemachte:
erstwollte ich mir einen neuen schwimmernadelsitz aus messing oder alu drehen, das ist aber sehr filigrane arbeit auf einer großen mechanikerdrehbank eine scheibe zu drehen mit 6mm durchmesser, 1,5mm dich und eine bohrung von 1,8mm.
das wäre der letzte schritt gewesen, getan habe ich es nicht.
ich habe mich für eine andere brutale methode entschieden.
der schwimmer ist aus thermokunststoff, d.h mit wärme läßt sich der kunststoff verformen.
ich habe mit einem kleinen lötkolben wo das heizelement sitzt den schwimmer im bereich der verbindung zwischen schwimmer und schwimmerlagerung mit wärmestrahlung (also ohne berührung) solange erwärmt bis die lagerung leicht nach oben verbogen werden konnte. jetzt steht die lagerung nicht mehr in einer linie zur schwimmeroberkante sondern nach oben geneigt.
bereits bei der montage hat sich gezeigt dass das schwimmerniveau angestiegen ist und der schwimmer mehr weg macht und dadurch das ventil besser freigibt.
lange rede kurzer sinn:
jetzt funktioniert es.
und der motor säuft nicht aber oder ähnliches.
man muß es natürlich etwas mit gefühl machen und vorsichtig agieren insbesondere auch bei demontage der schwimmerkammer und des schwimmer aus der schwimmerkammer.
wenn man hier fotos einstellen kann würde ich die maßgeblichen teile nochmal zerlegen und fotografieren.
mfg
carsten

carstenssc
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Beitrag von carstenssc » 29. Aug 2009, 14:23

motortyp ov358ea
vergasertyp 640065a

mfg carsten

tiger
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tecumseh geht aus

Beitrag von tiger » 4. Sep 2009, 13:32

ich wollte auch unseren neuen aufsitzer probieren und der ging beim gasgeben immer aus. hab dann rausgefunden das wenn der fangkorb nicht richtig sitz, er keinen kontakt gibt und der motor geht aus. das gleiche mit kontakt unterm sitz, also es muss jemand draufsitzen.

mwalzi
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Tecumseh Enduro OHV 130

Beitrag von mwalzi » 4. Sep 2009, 18:21

Hallo,

ich habe auch das gleiche Problem, orgeln ohne Ende kein Start möglich, Funke da, Sprit zumindest bis zur Plastik-Schwimmerkammer vorhanden.
Ein Schluß Benzin in den Luftfilterkasten gekippt und das Ding springt sofort an, geht aber gleich wieder aus.
Definitiv bekommt der Zylinder kein arbeitsfähiges
Gemisch.
Die Schwimmerkammer incl. Hauptdüse und "Nadeldüse" nach oben sind aus Kunststoff, so etwas hab ich ja noch nie gesehen.
Pfennigpfuchser die Leute von Tecumseh.
Der Vergaser ist der Nr. 7 siehe hier
http://www.cpdonline.com/695244a.pdf
ab S. 20.
Leidensgenossen, wie habt Ihr ihn wieder zum Laufen gebracht. Liegt es wirklich an Schwimmerventil?

Gruß

mwalzi
nach fest kommt ab

hjaon
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Re: Tecumseh Enduro OHV 130

Beitrag von hjaon » 9. Dez 2009, 23:48

Hallo,

ich stehe nun vor einem ähnlichen Problem. Der Motor springt nicht mehr an bzw. wenn man sehr sehr sehr viel Glück hat springt er beim ersten Versuch an und man kann danach auch längere Zeit mähen.

Habe bereits den Vergaser gereinigt (ebenfalls Vergaser Nr.7) leider ohne Erfolg. Die Zündkerze erzeugt einen Funken jedoch ist die Zündkerze trocken.

Habe auch ein deutsches Handbuch mit einigen Tipps zur Fehlersuche unter "http://www.wmv-dresden-download.de/zz_w ... wnload.php" gefunden. Konnte den Fehler dadurch aber auch noch nicht lokalisieren :cry:

Woran hat's bei euch schlussendlich gelegen.

lg
Heribert

mwalzi
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So wurde mir geholfen ;-))

Beitrag von mwalzi » 10. Dez 2009, 15:52

Hallo,

also bei mir war der Gas/Kaltstartzug nicht mehr richtig eingestellt.
Also beim Kaltstart ist die Klappe des Chokes nicht weit genug zugegangen, weil die Bowdenzughülle durch eine lockere Klemmung etwas durchrutschte, bzw. die Länge der Bowdenzughülle im Laufe der Zeit kürzer wurde .
Ich habe die Messingklappe entfernt und das große Loch mit einem Stück Messingblech zugelötet und den Gas/Kaltstartchoke so eingestellt, daß die Klappe ganz schließt, mit Erfolg. Jedoch denke ich mir reicht ein Nachjustieren der Klappe ohne Zulöten des Lochs.
Vorher habe ich noch den Plasticschwimmer mit einem Heißluftföhn
so verändert, daß sich der Schwimmerstand auf max. Wert erhöht.
Dies hat aber nicht den gewüschten Erfolg gebracht. Erst die Sache mit der Chokeklappe hat gefruchtet.
Mit der oben geschilderten Veränderung der Klappe muß ich aber direkt nach dem Anspringen den Hebel etwas zurücknehmen, sonst fängt er an zu spucken. (Luftmangel)

Probiers mal mit einfachem Nachjustieren des Bowdenzugs und zwar so, daß die Chokeklappe möglichst kpl zumacht.
Die Chokeklappe ist bei abmontierten Luftfilter zu sehen.

Mach und berichte

Gruß

mwalzi
nach fest kommt ab

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