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 Betreff des Beitrags: Bosch D-tect 150 SV Professional
BeitragVerfasst: 2. Jan 2013, 17:54 
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Registriert: 31. Aug 2012, 18:44
Beiträge: 2
Wohnort/Region: HH
– BOSCH Leitungssucher Wallscanner D-tect 150SV Professional
– Wann angeschafft? 10-2012
– Wo gekauft? Werkzeugtest
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter PreisElektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 699,- Euro + MWST

Ausstattung
Der Wallscanner kommt in einer einfachen Schutztasche aus einer Art Segeltuch-Stoff, gefüttert mit guter Aufnahme für die Bedienungsanleitung. Das Gerät wird in der Tasche gut gehaltert. Batterien sind beigelegt. Es liegen eine ausführliche Bedienungsanleitung mit viel Text und eine bebilderte Kurzbedienungsanleitung bei. Für Ersatzbatterien ist ein kleines Fach vorgesehen.

Ausstattung ist komplett, was könnte da noch mehr bei sein? Mir fehlte nichts, außer vielleicht einer Display-Schutzfolie (hab ich bei meinem Iphone (gleiche Preisklasse... ) ja auch draufgeklebt)

Dateianhang:
IMG_0822.jpg

Dateianhang:
IMG_0821[1].jpg


Testergebnis: 7 Punkte



Handhabung

Das Gerät liegt durch den Griff gut in der Hand, das Display ist durch die Hinterleuchtung einfach abzulesen, die Darstellung ist aussagekräftg und gut zu deuten.

Die Handhabung ist einfach! Durch die Menüwahl erschließt sich jedem bei kurzer Einarbeitung die Funktionen und Möglichkeiten des Gerätes. Voraussetzung für eine vernünftiges Ergebnis ist eine geradlinige Bewegung auf der Wand, sonst meckertder Scanner auch schon mal. Was aber gut istm, weil denn dann weiß man ja, dass das Ergebnis evtl. nicht korrekt ist.
Durch die Gummiräder läßt sich der Scanner ber auch einfach über die Wände ziehen, ohne Spuren zu hinterlassen.


Dateianhang:
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Testergebnis: 7 Punkte



Leistung
Was kann das Gerät:
Wir als Elektriker müssen uns ja des öfteren mit angebohrten Kabel herumplagen, es ist ja nicht so dass immer nur die anderen unsere Kabel anbohren… Auch uns passiert es schon ein mal!
Getestet wurde das Gerät bei verschiedenen Umgebungsbedingungen. Die häufigste war das prüfen einer Wand vor dem Bohren von Löchern, um Kabel und Leitungen vor dem Bohren aufzufinden. Hier funktionierte das Gerät wirklich zuverlässig, genau und einwandfrei, ohne dass wir ein Problem mit einem defekten Kabel hatten. Auch die Prüfung auf Verlegetiefe des Kabel ist erstaunlich genau! (Wir wollen jetzt keinen animieren, das auszutesten, indem mann jetzt mit 2cm Bohrern, 2cm Dübel, und 2cm Schrauben befestigt, aber wir haben es trotzdem ausprobiert). Auch funktionieren die Messunn sowohl im Neubau bei feuchtem Gipsputz als auch im Altbau bei verschiedenen Putzarten von Mörtelputz bis Zementputz hin wirklich sehr gut!
Weiteres Einsatzfeld war bei Leitungsverlegungen im Trockenbau das dem Elektriker allbekannte Problem: Die Trockenbauwand ist vom Trockenbau verschlossen, doch wo hat der Trockenbauer das Kabel gelassen? Auch hier kann der Wallscanner helfen, indem man dann die Leitung einfach suchen kann. Im Vergleich zu herkömmlichen Leitungssuchern, welche dann bei Kabel einfach nur „Metall“ anzeigen (Metall vom Trockenbauprofil oder vom Kabel?), kann der Wallscanner durch de Darstellung der Profile, hier besonders auch der Profilbreite, natürlich einen deutlich bessere Überblick geben. Hier hat das Gerät eindeutig uns geholfen, in der Hohlwand verborgene Leitungen schnell zu finden! Superklasse!
Weiterhin kennt ja der Elektriker immer das Problem: Gebnau das wo ich in einer Trockenbauwand die Bohrkrone ansetzen möchte, ist gerade ein Trockenbauprofil verborgen! Entweder bohrt die Krone das durch, mit dem Effekt „Krone ausgeglüht“ oder die Wand ist kaputt… . Wie dem auch sei, durch die bereits erwähnte Möglichkeit, die Trockenbauprofile zu finden, hat uns auch dieser Einsatzfall gut gefallen!
Als letzten Fall wurde das Gerät (allerdings nur einmal) als Ferroscan eingesetzt. Beim Schlitzen von Betondecken ist immer drauf zu achten, dass die untere Eisenlage nicht beschädigt wird. Durch die Möglichkeit im „Betonmodus“ die Verlegetiefe und den Verlauf zu überpüfen, kann natürlich hier zu r Freude des Statikers und des Bauherren sorgfältig ohne weiteren Kollateralschaden gearbeitet werden.

Dateianhang:
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Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Die Verpackung ist umweltfreundlich, das Gerät kam in einem Pappkarton als Umkarton geliefert. Die angegebene Laufzeit der Batterien (5h) wurde bei uns bereits ausgenutzt. Hier ist zu überlegen, ob nicht ein Akkueinsatz sinnvoller wäre (so wie er ja bereits beim Laserentfernungsmesser auch eingeführt ist), für uns wird wohl erstmal die Umstellung auf wiederaufladbare Akku 4 ST LR6 stattfinden. Daher nur die Wertung „4“.

Testergebnis: 4 Punkte


Preis und Preis/Leistungverhältnis

Preis/Leistungsverhältnis: Ja, das ist wieder die Frage! Ist einem der Preis von ca € 699,- zu hoch oder bekommt man genug Leistung für 699,- netto…? Die Frage ist fast schon wieder philosophisch! Klar, wir sind alle haftpflichtversichert, aber wer einmal eine größere Wasser- oder Heiungsleitung einem mehrstöckigen Haus angebohrt hat, weiß um denÄrger, den man hat. Nicht wegen der Versicherung, eher aus Sicht der Kundenreputation. € 699,- sind schon eine Menge Holz, jedoch unterm Strich sind sie es wert. Allerdings wird bei uns aufgrund des Preises nicht jedes Fahrzeug ausgestattet werden (können). Es wird wohl ein Exemplar für die Kundendienstabteilung geben und für die Montage ebenso. Ist zwar bei dem Urteil „Ist den preis wert“ eigentlich die falsche Entscheidung, jedoch muß Geld auch erst verdient werden, bevor man es ausgeben kann.



Testergebnis: 5 Punkte

Gerät ist top, kein meckern möglich


Ausgefallen?
kein Ausfall, „ausser Batterie leer“. Lag aber an einem Spielkind, welches die Ausschaltzeit auf „nie“ gestellt hatte.

Besondere Kritikpunkte
Eigentlich habe ich keine besonderen Kritikpunkte gefunden…

Positiv aufgefallen

Einmal: Es funktioniert einfach, man kommt gut mit klar und muß keine Angst haben…; zum anderen: Transporttasche ist gut, es muß nuicht immer eine L-Boxx sein. Unsere Autos bestehe bald nur noch aus L-Boxxen, wir kriegen kaum noch Waren mit….


Verbesserungsvorschläge
Ich finde, eine Displayschutzfolie und ein Akku wären schon eine gute Maßnahme.

Mein Testurteil
Ein rundum gutes Gerät mit einfacher Handhabung, welches uns eine echte Verbesserung im Arbeitsumfeld verschafft. Auch auf der Kundenseite wird es positiv gesehen, wenn der Elektriker sich vor Ort mit einem Griff ans Meßgerät Gedanken über die Arbeit macht, bevor er sinnlos Decken und Wände aufstemmt oder bohrt, um ein Kabel zu finden.
Fazit: Ein sinnvolles, gelungenes Gerät

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 7 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,5 Punkte
Ausgezeichnet


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 Betreff des Beitrags: Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional
BeitragVerfasst: 9. Jan 2013, 21:05 
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Registriert: 8. Feb 2011, 08:39
Beiträge: 10
Bosch Ortungsgerät D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 831,81 Euro inkl. MwSt.


Ausstattung
Das Ortungsgerät D-tect 150 SV Professional wird in einem Karton geliefert. Enthalten ist die Schutztasche (Softbag), in der auch das Ortungsgerät untergebracht ist. Die Halterung des Ortungsgerätes in der Softbag erfolgt per Klettverschluß, so daß das Ortungsgerät in der Softbag nicht verrutschen kann. Im Oberteil der Softbag befindet sich ein Fach für die Bedienungsanleitung und die Kurzanleitung. Das D-TECT 150 SV Professional wird komplett mit 4 Batterien (Größe AA) geliefert, für die Batterien gibt es im Unterteil der Softbag ein Extrafach. Nach Einlegen der Batterien ist das Ortungsgerät einsatzbereit.
Testergebnis: 7 Punkte

Dateianhang:
BILD0721.jpg


Handhabung
Vor der ersten Messung sollte man wegen der Vielzahl der Betriebsarten die Betriebsanleitung durchlesen und sich mit dem Ortungsgerät vertraut machen.
Nach dem Einschalten des Ortungsgerätes und der Auswahl der Betriebsart muß das Ortungsgerät über ein Mindestmeßstrecke von 10 cm über die Meßfläche geführt werden (Das D-tect 150 SV rollt auf 4 Gummiräder über die Meßfläche). Im gut ablesbaren, beleuchteten Display werden dann die erkannten Objekte angezeigt.
Bei erkannten Objekten wird dann das Objektmaterial und die Objekttiefe angezeigt.
Weiterhin wird bei erkanntem Objektmaterial noch das unterschiedliche Material angezeigt, zum Beispiel:
- magnetisches Material, wie Armierungseisen,
- metallisch, aber nicht magnetisches Material, wie
Kupferrohr
- nicht metallisches Material, wie Holz oder Kunststoff
- oder wenn das Material nicht erkannt
Außerdem werden spannungsführende Leitungen abgezeigt.
Während der Anzeige eines erkannten Objektes kann die Anzeigeart gewechselt werden, so daß vom Standard-Anzeigebildschirm in den Meterstabmodus umgeschaltet werden kann, um die Abstände der erkannten Objekte anzuzeigen.
Bewegt man das Ortungsgerät zu schnell oder hebt ein Rad des Ortungsgerätes von der Meßfläche ab, wird dies im Display angezeigt.
Zum Markieren der erkannten Objekte befinden sich am Gehäuse des Ortungsgerätes mehrere Markierungshilfen.
Testergebnis: 6 Punkte


Leistung
Die maximale Meßtiefe des Ortungsgerätes D-tect 150 SV beträgt 150 mm.
Das Ortungsgerät verfügt über 8 verschiedene Betriebsarten, die vor der Messung ausgewählt werden:
Die verschiedenen Betriebsarten sind:
- „Beton Universal“, Standardeinstellung
- „Beton Feucht“, speziell für die Anwendung in feuchten
Beton
- „Beton Spezial“, speziell für die Suche von tiefliegenden
Objekten in Stahlbeton
- „Flächenheizung“, speziell für die die Suche von Metall
und wassergefüllten Kunststoff-
rohren
- „Trockenbau“, für die Suche von Holzbalken, Metall-
ständern und Elektroleitungen in
Trockenbauwänden
- „Metall“, für die Suche von Metallobjekten und
Elektroleitungen
- „Signalansicht“, hier wird die Signalstärke von erkannten
Objekten angezeigt, um nahe
beieinander liegende Objekte besser
einschätzten zu können

Mit der Messleistung des Ortungsgerätes sind wir zufrieden, da gerade bei Elektroarbeiten in bestehenden Gebäuden die Leitungssuche vor Bohrungen/Durchbrüchen sinnvoll ist, um Schäden an Wasser- und Stromleitungen bzw. Fußboden-heizungen zu vermeiden. Beim Trockenbau ist die Erkennung der Metallständer oder Holzständer sehr hilfreich, um nicht genau an dieser Stelle z. B. eine Schalterdose auszufräsen.
Testergebnis: 7 Punkte


Umwelt
Die Lieferung des Ortungsgerätes erfolgt in einem Umkarton aus Pappe, der über die Altpapierverwertung entsorgt werden kann. Wie bei allen Geräten, die mit Batterien betrieben werden, müssen die verbrauchten Batterien entsorgt werden. Die Firma Bosch bietet nach einer Registrierung auf der Bosch-Internetseite eine kostenlose Garantieverlängerung auf 3 Jahre an.
Testergebnis: 5 Punkte


Preis und Preis/Leistungverhältnis
Der Preis von 831,81 € für das Bosch Ortungsgerät ist im ersten Moment gesehen recht hoch, wenn man jedoch rechnet, wie hoch der Schaden ist, wenn man eine Elektro- oder Wasserleitungen angebohrt/durchtrennt hat, relativiert sich der Preis doch sehr schnell.
Testergebnis: 6 Punkte


Ausgefallen?
keine Ausfälle

Besondere Kritikpunkte
Keine

Positiv aufgefallen
Das Ortungsgerät funktioniert einwandfrei.

Verbesserungsvorschläge
Zur Stromversorgung würde sich das Bosch 10,8 V – Akku-System anbieten, wie dies beim Bosch Bodenlaser GSL 2 auch gemacht wird. Wenn das Ortungsgerät dann noch in einer L-Boxx mit Ladegerät angeboten würde, würde auch das Problem der Batterieentsorgung entfallen.


Mein Testurteil
Das Bosch Ortungsgerät D-tect 150 SV ein sehr empfehlenswertes und präzises Ortungsgerät um Elektro-, Wasserleitungen usw. aufzufinden und so hilft Schäden durch Angebohren / Durchtrennen zu vermeiden. Da sich das Ortungsgerät in der kurzen Testzeit auf Grund der genauen Ortung gut bewährt hat, werden wir hier im Betrieb sicherlich
ein weiteres Ortungsgerät D-tect 150 SV anschaffen.


Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 6 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,4 Punkte = sehr gut

Dateianhang:
BILD0716.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013, 11:53 
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Registriert: 10. Jan 2013, 10:40
Beiträge: 1
Wohnort/Region: Landkreis Rastatt
– Bosch Wallscanner D-tect 150 Professional
– Wann angeschafft? 11/2012
– Wo gekauft? Werkzeugtest
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 831,81 Euro

Ausstattung
Der Wallscanner kommt in einer gut gepolsterten robusten Stofftasche in der gewohnten Boschqualität. Es ist eine Kurzanleitung auf geschütztem Karton sowie eine ausführliche Betriebsanleitung enthalten. Für den täglichen Gebrauch ist die Kurzanleitung ausreichen; hier ist besonders hervorzuheben, dass diese nicht wie bei anderen Geräten ein loses Faltblatt sondern ein sehr robuster Karton ist der auch bei Baustellengebrauch nutzbar ist! Der Wallscanner ist durch eine Lasche und einen Klettverschluss gut gegen rausfallen gesichert. Betterien sind im Lieferumfang enthalten, ein Fach für Ersatzbatterien ist vorhanden. Im Gegensatz zum Vorgängermodell D-tect 100 ist das D-tect 150 besser ausgestattet
Testergebnis: 7 Punkte


Handhabung
Das D-tect 150 ist deutlich kleiner als der Vorgänger. Gewichtsmäßig hat sich allerdings nicht viel verändert. Das Design ist sehr ergonomisch und gut in der Hand zu führen. Der Anzeigemonitor ist beleuchtet (Helligkeit einstellbar) sehr groß und sehr gut ablesbar. Die Auflösung ist klasse. Trotz der vielen Informationen die angezeigt werden bleibt das Display gut ablesbar. Durch Piktogramme und Texte ist super verständlich wie man es handhaben muss. Zusätzlich ist eine LED oberhalb des Displays angebracht die durch grünes bzw. rotes Leuchten und Blinken warnt bzw. informiert. Die notwendigen Tasten während der Arbeit (Pfeil links, Start und Pfeil rechts) lassen sich sehr gut mit dem Daumen bedienen. Die Einstellungstasten (Lautsprecher, Setup, Ein/Aus) sind schwerer zu erreichen was aber nicht schlimm ist. Die Handhabung ist sowohl für Links- als auch Rechtshänder gut möglich.
Eine wichtige Neuerung ist mir beim D-tect 150 aufgefallen: Die Räder sind nicht mehr durch Achsen verbunden. Hierdurch kam es beim Vorgänger ab und an durch Rutschen auf der Wand und somit durch Streifenbildung.
Testergebnis: 7 Punkte

Leistung
Das Gerät dient zum Orten von Objekten in Wänden. Hierzu kann man einstellen welche Materialbeschaffenheit die Wandfläche hat um detaillierter Arbeiten zu können. Folgende Moden sind verfügbar:
- Beton universal: Grundeinstellung
- Beton feucht: für Betonwände mit Restfeuchte
- Beton Spezial: bei besonders Tief in Beton liegenden Objekten maximal 15cm!
- Flächenheizung: zum Erfassen von Flächenheizungen egal ob Strom oder Wassergeführt
- Trockenbau: Scannen von Trockenbauwänden nach Ständerwerken etc.
- Metall: Extra für metallische Objekte wie Rohre und Kupferleitungen
- Signalansicht: es werden genaue Oberflächenverläufe der Objekte angezeigt
Als Elektrobetrieb ist es oft notwendig zu wissen was sich in einer Wand befindet bevor man diese öffnet. Hierzu setzen wir wie bereits oben erwähnt schon seid Jahren das Vorgängermodell erfolgreich ein. Mit dem D-tect 150 lasst sich nun noch genauer bestimmen was wo und vor allem wie tief in einer Wand vorhanden ist. Stromführende Elektroleitungen werden besonders signalisiert. So nutzen wir das Gerät oft zum auffinden verborgener Abzweigdosen. Zur Befestigung schwerer Geräte an Trockenbauwänden haben wir schon oft mit dem Wallscanner das Ständerwerk gesucht um eine haltbare Befestigung zu Gewährleisten.
Der Wallscanner D-tect 150 ist für jeden Handwerker ein Hilfsmittel um Ärger zu vermeiden !

Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Die Umverpackung bei Neukauf ist aus Karton. Ansonsten fällt kein Abfall an. Zum Betreiben sind 4 Batterien Typ Mignon notwendig. Leider sind keine Akkus Serienmäßig dabei und es ist auch keine Ladebuchse vorhanden sollten Akkus montiert werden. Wie bei Bosch üblich lässt sich die Garantie durch Onlineregistrierung auf 3 Jahre verlängern. Wie ich bei anderen Geräten bereits feststellen konnte ist dieser Service erstklassig.
Testergebnis: 5Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Der Preis von über 800 € hört sich zunächst hoch an. Wenn man aber bedenkt welchen Ärger man sich durch vorab abscannen einer Wand spart ist dieser Preis völlig gerechtfertig. Aufgrund der Qualität und Langlebigkeit ist es eine sehr gute und sinnvolle Investition.
Testergebnis: 6 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
keine negativen

Positiv aufgefallen
Die Menüführung während der Arbeit fand ich klasse. Durch Piktogramme und Volltextanzeigen ist erstklassiges Arbeiten möglich. Macht man Fehler wird dies sofort nicht nur durch Piepsen sondern auch durch einen spezifischen Text wie man vorgehen soll vermerkt.

Verbesserungsvorschläge
Ladebuchse für verbaute Akkus

Mein Testurteil
Absolut empfehlenswerte Investition. Das neue Modell ist durchdachter und verständlicher als das Alte, genauere Detektion ist möglich.
Fazit: Wer den Vorgänger besitzt kann über Erneuerung nachdenken – wer noch keine Wallscanner besitzt sollte über eine Anschaffung dringend nachdenken.

….. es kann euch viel Ärger ersparen !

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 7 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 5 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 6 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,7 Punkte
Ausgezeichnet


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 Betreff des Beitrags: Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013, 16:59 
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Registriert: 10. Jan 2013, 16:24
Beiträge: 1
Wohnort/Region: BW
– Bosch Ortungsgerät D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de-Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 831,81 Euro inkl. 19% MwSt.


Ausstattung
Geliefert wird der Wallscanner in einer relativ robusten, gepolsterten Cordura-Tasche zusammen mit einer ausführlichen Bedienungsanleitung, einem Faltblatt aus Karton mit Kurz-Anleitung sowie vier Batterien vom Typ AA / Mignon. Für die Anleitungen und die Batterien gibt es separate Fächer in der Tasche. Der D-tect 150 SV samt Zubehör ist in der Tasche sicher und fest untergebracht, bei einem Gerät dieser Preisklasse hätte ich mir jedoch eine hochwertigere Lösung, zum Beispiel eine Bosch L-Boxx mit passender Schaumstoff-Einlage, gewünscht.

Die Bedienungsanleitung ist relativ dick, was aber vor allem daran liegt, dass sie in über 30 Sprachen verfasst ist. In dem deutschen Teil der Anleitung werden die Funktion des Gerätes, die Bedienhinweise und mögliche Fehlerursachen auf rund sieben Seiten verständlich beschrieben.

Weiteres optionales Systemzubehör für den Wallscanner ist meines Wissens von Bosch nicht erhältlich. Insgesamt ist die Ausstattung gut, aber ausbaufähig.
Testergebnis: 5 Punkte


Handhabung
Der Wallscanner liegt gut in der Hand, der teilweise gummierte Griff könnte jedoch (zumindest für meine Hände) etwas dicker und länger sein. Da ein Ortungsgerät kein Werkzeug ist, mit dem man typischerweise stundenlang am Stück arbeitet, ist das Gewicht sicher zweitrangig. Der Vollständigkeit halber sei trotzdem gesagt, dass das Gewicht inkl. der vier eingelegten AA-Batterien nachgewogen bei 649 Gramm liegt.

Vor der ersten Anwendung sollte man sich auf jeden Fall mit der Bedienung und den Möglichkeiten des Gerätes intensiv vertraut machen, da nicht alle Funktionen selbsterklärend sind. Hat man das Prinzip verstanden, ist die Bedienung jedoch vergleichsweise leicht.

Der D-tect 150 SV wird zur Messung auf vier Gummirädern über die zu untersuchende Stelle bewegt. Die Mindest-Messstrecke liegt laut Bedienungsanleitung bei 10 cm. Dabei müssen alle vier Räder Kontakt zur Fläche haben und sich beim Bewegen mitdrehen, sonst gibt das Gerät eine Fehlermeldung aus. Die Messung setzt somit eine relativ ebene Fläche voraus. Wird das Gerät zu schnell bewegt, wird ebenfalls eine Fehlermeldung angezeigt.

Da der Wallscanner wie beschrieben über eine Strecke von mindestens 10 cm über die zu untersuchende Stelle bewegt werden muss und da das Gehäuse im Vergleich zu einfachen Ortungsgeräten ohnehin relativ groß ist, kann es zudem bei beengten Platzverhältnissen zu Problemen kommen, wenn der Platz zum Bewegen nicht ausreicht. Eine Messung ist dann nicht möglich, es wird kein Ergebnis angezeigt.

Das für ein Messwerkzeug hoch aufgelöste Display ist gut ablesbar und sehr hell (die Helligkeit ist in drei Stufen einstellbar). Spätestens nach dem ersten Lesen der Bedienungsanleitung sind die Displaysymbole gut verständlich und werden durch kurze Texthinweise ergänzt. Die Displaysprache ist natürlich auch einstellbar.

Gefundene Objekte werden je nach gewähltem Detektionsmodus auf dem Display dargestellt und zusätzlich über eine große LED (grün oder rot) und per Tonsignal (abstellbar) angezeigt. Im Display werden zudem die Tiefe der Objekte und indirekt auch das Material bzw. zumindest die Materialgruppe angezeigt (metallisch oder nicht metallisch, magnetisch oder nicht magnetisch, spannungsführend oder nicht spannungführend). Über eine optional einzublendende Zentimeter-Skala kann auch der Abstand zwischen verschiedenen Objekten bestimmt werden.

Der Wallscanner ist für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen gut bedienbar. Die Funktionstasten, die alle unterhalb des Display angebracht sind, lassen sich auch während einer Messung bequem mit dem Daumen bedienen. Das Ortungsgerät ermöglicht somit eine echte Einhandbedienung auch unter schwierigen Bedingungen.
Testergebnis: 6 Punkte


Leistung
Der D-tect 150 SV ist ein Universal-Ortungsgerät zum Auffinden von „Fremdkörpern“ in Wänden, Decken oder Böden. Es soll zum Beispiel in der Wand verborgene Kabel oder Rohre anzeigen, um teure Schäden zum Beispiel beim Bohren zu vermeiden. Die maximale Messtiefe wird mit 15 cm angegeben. Im Gegensatz zu üblichen Detektionsgeräten arbeitet der Wallscanner unter anderem mit einer Breitband-Radarsensorik und somit wesentlich präziser und zuverlässiger als die üblichen einfachen Geräte.

Insgesamt stehen beim D-tect sieben verschiedene Betriebsarten für unterschiedliche Werkstoffe zur Verfügung:
* Beton Universal
* Beton Feucht
* Beton Spezial (zur Suche von tief liegenden Objekten bis 15 cm Messtiefe)
* Flächenheizung
* Trockenbau
* Metall
* Signalansicht

Die Betriebsarten unterscheiden sich unter anderem in der Sensitivität der Anzeige und in der maximalen Messtiefe. Wenn man die Beschaffenheit des zu untersuchenden Untergrundes und/oder des zu findenden Materials kennt, kann man somit die Präzision der Ortung erhöhen. Bei unbekanntem Untergrund sollte man mit einem der Universal-Modi (Beton Universal oder Signalansicht) beginnen.

Wenn man sich mit der Bedienung des Gerätes, dessen Funktionsprinzip und den verschieden Modi usw. etwas vertraut gemacht hat, liefert es fast immer sehr zuverlässige Ergebnisse.
Leitungen wurden bei üblichen Verlegetiefen immer zuverlässig gefunden, allerdings wurden sie in seltenen Fällen nicht als spannungsführend angezeigt. Auch Metallrohre und Metall-Ständerkonstruktionen im Trockenbau wurden zuverlässig angezeigt. Das Auffinden von Holzständerkonstruktionen wurde nicht getestet. Kunststoff- / Leerrohre wurden in massiven Werkstoffen sicherer detektiert, als z.B. in Wänden mit Hohlziegeln. Hier sind ggf. mehrere Messungen in unterschiedlichen Höhen zu empfehlen, um zwischen durchgängigen Hohlräumen (=Leerrohren) und unterbrochenen Hohlräumen (=Hohlräume z.B. in Ziegeln) unterscheiden zu können. Bei sehr kleinen Kunststoff-Leerrohren kann es zu Problemen kommen, diese wurden nicht immer einwandfrei erkannt. Das Auffinden von Armierungseisen in Beton wurde nicht durch Aufstemmen der Wand nachgeprüft, die Angaben im „Beton Spezial“ Modus scheinen jedoch bis zu einer Tiefe von mindestens 10 cm sehr plausibel zu sein (Anzeige der Lage und Tiefe der Armierunsgeisen).

Auch die Anzeige der Tiefe der gefundenen Objekte scheint – den korrekten Betriebsmodus vorausgesetzt – sehr zuverlässig zu sein. Bei Versuchen mit bekannten Objekten war die Anzeige erfreulicherweise sehr genau.

Generell empfiehlt es sich, bei unbekanntem Untergrund und unbekannter Verlegerichtung von z.B. zu findenden Kabeln „über Kreuz“ zu messen, sprich horizontal und vertikal. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Objekte erkannt werden können. Bei schwierigen Untergründen oder bei unklaren Anzeigeergebnissen sollte man zusätzlich auf jeden Fall unterschiedliche Betriebsarten ausprobieren. Es kommt regelmäßig vor, das bestimmte Objekte in einem Modus erkannt werden, in einem anderen jedoch nicht. Dies ist ja letztendlich auch der Sinn der verschiedenen Betriebsarten: Für unterschiedliche Untergründe optimierte Ergebnisse zu liefern. Und wenn man den Untergrund im Voraus nicht genau kennt, lohnt es sich daher definitiv, andere Modi zu testen!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der D-tect einer gewissen Einarbeitung in die sinnvolle und korrekte Bedienung bedarf, dann aber bessere und zuverlässigere Ergebnisse liefert, als alle anderen mir bekannten Ortungsgeräte. Eine hundertprozentige Sicherheit kann auch der Wallscanner nicht bieten, aber die Wahrscheinlichkeit, verborgene Elemente wie Leitungen oder Rohre in Wänden sicher zu finden, ist um ein vielfaches höher, als bei üblichen Geräten.
Testergebnis: 6 Punkte


Umwelt
Der Wallscanner wurde neben der Aufbewahrungstasche nur in einem schlichten Umkarton geliefert, es wurde also kein unnötiges Verpackungsmaterial verwendet. Der Betrieb kann neben 1,5 Volt-Batterien der Größe AA auch mit wiederaufladbaren 1,2 Volt-Akkus der gleichen Baugröße erfolgen. Dies ist umweltfreundlich und hält die Betriebskosten niedrig.

Bei anderen Werkzeugen evtl. relevante Parameter wie zum Beispiel Betriebsgeräusch, Vibrationswerte oder Staubbelastung spielen beim D-Tect 150 SV prinzipbedingt keine Rolle.

Die Garantie beträgt standardmäßig zwei Jahre und kann wie bei Bosch-Werkzeugen üblich bei online-Registrierung nach dem Kauf mit wenigen Klicks auf drei Jahre verlängert werden. Ein solcher Service ist leider noch nicht bei allen Herstellern üblich.

Der Wallscanner macht einen sehr hochwertigen Eindruck, ich gehe daher von einer langen Lebensdauer des Produktes aus.
Testergebnis: 7 Punkte


Preis und Preis/Leistungverhältnis
Wie von den anderen Testern bereits geschrieben, wirkt ein Netto-Listenpreis von 699,- Euro in seiner absoluten Höhe zunächst einmal abschreckend, aber zum einen liegt der Straßenpreis ein ganzes Stück darunter und zum anderen relativiert sich der Preis sehr schnell, wenn man die Kosten nur eines einzigen angebohrten Kabels oder Fußbodenheizungsrohres vor Augen hält.

Für professionelle Anwender, die regelmäßig Bohrungen in unbekannten Untergründen durchführen müssen, ist der D-tect 150 SV sicher eine sehr lohnende Investition, denn die Genauigkeit des Wallscanners ist wie bereits beschrieben deutlich höher als bei den bekannten günstigen „Schätzeisen“.
Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
nein


Besondere Kritikpunkte
Die Anwendung des D-tect 150 SV ist nur auf ebenen Untergründen möglich und es ist relativ viel Platz erforderlich, um mit dem Gerät über die zu scannende Stelle zu fahren.

Spannungsführende Leitungen wurden gelegentlich nicht als solche erkannt (sie wurden als Objekt erkannt, aber nicht als spannungsführend angezeigt).


Positiv aufgefallen
Im Vergleich zu üblichen Ortungsgeräten ist der Wallscanner wesentlich zuverlässiger. Die Anwendung ist nach einer kurzen Einarbeitung in die Funktionsweise des Gerätes sehr einfach. Das Display ist sehr übersichtlich und zeigt auf einen Blick alle relevanten Informationen.


Verbesserungsvorschläge
L-Boxx mit passender Schaumstoffeinlage anbieten, ggf. in Kombination mit weiteren Messwerkzeugen.


Mein Testurteil
Der Wallscanner ist kein Werkzeug, welches man einfach auspackt und dann sofort damit loslegt. Man muss sich zunächst ein wenig mit der Funktionsweise und den Möglichkeiten des Gerätes vertraut machen, um möglichst gute Ergebnisse zu erhalten bzw. um die angezeigten Werte korrekt zu interpretieren.
Hat man dies jedoch getan, ist der D-tect 150 SV ein sehr zuverlässiges Messwerkzeug, welches zwar auch keine hundertprozentige Sicherheit geben kann, aber wesentlich zuverlässiger arbeitet, als alle mir bekannten sonstigen Ortungsgeräte. Dies spiegelt sich leider auch im Preis wieder, der aber aus meiner Sicht in Anbetracht der Leistung dennoch gerechtfertigt ist.


Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 6 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 5,6 Punkte
Sehr gut


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 Betreff des Beitrags: Testbericht BOSCH, Ortungsgerät, D-Tect 150 SV
BeitragVerfasst: 20. Jan 2013, 12:33 
Offline

Registriert: 19. Jan 2013, 08:04
Beiträge: 1
Wohnort/Region: Nittenau
– BOSCH, Ortungsgerät, D-tect 150 SV
– Wann angeschafft? 12.11.2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion Euro
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 831,81 Euro

Ausstattung
Lieferung des D-tect 150 SV erfolgt in einem Karton. Er ist in einer Schutztasche (Softbag) verpackt. Darin wird er mit Klettverschlüssen fixiert. Im Oberteil der Tasche sind die Bedienungsanleitung und eine Kurzanleitung mit Bildern untergebracht. Zum Lieferumfang gehören vier Batterien (AA) in einem gesonderten Fach im Unterteil der Tasche. Nach Einlegen der vier Batterien ist das D-tect 150 SV sofort einsatzbereit.
Testergebnis: 7 Punkte

Dateianhang:
IMG_2259.JPG

Dateianhang:
IMG_2268.JPG


Handhabung
Vor dem ersten Einsatz des Gerätes sollte man erst einmal die Bedienungsanleitung durchlesen, da es sehr vielfältig einsetzbar ist (mehrere Betriebsarten). Nach dem Einschalten des Gerätes und der Auswahl der benötigten Betriebsart, ist es notwendig das Gerät mindestens 10 cm über die zu überprüfende Fläche zu führen. An der Unterseite des D-Tect 150 SV sind vier Gummiräder montiert, damit der Sensor nicht direkt am Prüfobjekt geführt wird.
Testergebnis: 6,0 Punkte

Dateianhang:
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Dateianhang:
IMG_2261.JPG



Leistung
Das D-Tect 150 SV ist ein Ortungsgerät, welches universell einsetzbar ist. Es kann an Wänden, Decken (Beton) und Böden verwendet werden. Damit sollen zum Beispiel Kabel und Rohre gefunden werden um Schäden beim Bohren, Stemmen und Fräsen zu vermeiden. Die maximale Messtiefe ist mit 15 cm angegeben. Das Ortungsgerät arbeitet mit einer Ultra-Breitband-Radar-Technik sowie zwei weiteren Sensoren, um das Innere der Wand sichtbar zu machen. Somit ist es präziser und zuverlässiger als die günstigeren Geräte der Mitbewerber. Es kann auch in feuchtem Untergrund gescannt werden. Es stehen sieben Anwendungsarten zur Verfügung:
- Beton Universal (Standard-Einstellung)
- Beton Feucht (Messtiefe bis zu 6 cm
- Beton Spezial (Messtiefe bis zu 15 cm)
- Flächenheizung (Messtiefe bis zu 8 cm)
- Trockenbau (Messtiefe bis zu 8 cm)
- Metall (Metallobjekte und spannungsführende Leitungen)
- Signalansicht (Messtiefe bis zu 6 cm)
Die Messleistung des Ortungsgerätes ist zufriedenstellend.
Leitungen wurden immer zuverlässig gefunden. Wurden die gesuchten Objekte erkannt, konnte man diese ganz genau orten. Im Display wurden die genaue Position und die mögliche Bohrtiefe angezeigt. Das schaffte eine gewisse Sicherheit. Jedoch ist eine gewisse Einarbeitung notwendig um immer den richtigen Modus zu benutzen.
Testergebnis: 7,0 Punkte

Dateianhang:
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Dateianhang:
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Dateianhang:
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Umwelt
Die Lieferung des Ortungsgerätes erfolgte in einem Karton aus Pappe. Dieser kann mit der Altpapiertonne umweltfreundlich entsorgt werden. Die mitgelieferten Alkalibatterien können über die Sammelbehälter in Supermärkten entsorgt werden. Wahrscheinlich werden wir auf wieder aufladbare Akkus umstellen.
Testergebnis: 6,0 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Der Listenpreis von 831,81 € ist relativ hoch. Da man das Gerät im Fachhandel dann so um die 690,00 € kaufen kann ist das Preis/Leistungsverhältnis in Ordnung. Nach ca. zwei verhinderten Schäden (Kabel angebohrt, Wasserleitung angebohrt) hat sich das Gerät schon amortisiert.
Testergebnis: 6,0 Punkte


Ausgefallen?
nein

Besondere Kritikpunkte
Die Anwendung ist nur auf relativ ebenen Untergrund möglich.

Positiv aufgefallen
Das D-tect 150 SV ist in der Menüführung verständlich und sehr gut zu Händeln. Die Piktogramme und Textanzeigen sind sehr übersichtlich. Dadurch ist ein sehr gutes Arbeiten möglich. Fehler beim Scannen werden sofort signalisiert und durch einen Hilfetext ergänzt.

Verbesserungsvorschläge
Lagerung der vier Gummiräder anders gestalten, damit man auch auf nicht ebenen Untergrund gut scannen kann.

Mein Testurteil
Bei dem D-tect 150 SV handelt es sich um ein sehr gutes Gerät für viele unterschiedliche Bereiche in der Installation. Es ist einfach in der Handhabung und sehr präzise. Es hilft sicher Leitungen (Heizung- und Elektrobereich) zu finden und dadurch Schäden zu vermeiden. Auch Baustahl in Beton wird sehr gut gefunden. Dadurch werden Bohrer zuverlässig geschont. Alles in Allem eine empfehlenswerte Investition und auf alle Fälle weiter zu empfehlen.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7,0 Punkte 25%
Handhabung: 6,0 Punkte 25%
Leistung: 7,0 Punkte 25%
Umwelt: 6,0 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 6,0 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,5 Punkte
Ausgezeichnet

Henniee: Thema zusammengefasst...


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 Betreff des Beitrags: Re: Werkzeugtest Bosch D-TECT 150 SV Professional
BeitragVerfasst: 3. Feb 2013, 19:50 
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Registriert: 2. Nov 2012, 18:02
Beiträge: 1
Wohnort: 67435 Neustadt
Wohnort/Region: 67435 Neustadt
BOSCH Leitungssucher Wallscanner D-tect 150SV Professional
Wann gekauft? November 2012
Wo gekauft? Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
Neu/gebraucht? neu
Bezahlter Preis: Elektropraktiker/Werkzeug-news.de-Testaktion
Listenpreis des Herstellers für Neugerät: 831,81 Euro inkl. MwSt


Ausstattung
    - BOSCH Wallscanner D-tect 150 Professional
    - Schutztasche (ca. 250mm L x 160 mm B x 140 mm H) mit Tragegriff, leider ohne Tragegurt
    - 4 x AA Batterien, leider keine Lithium-Akkus
    - Bedienungsanleitung in 29 Sprachen
    - Kurzanleitung, faltbar

Testergebnis: 5 Punkte

Handhabung

Über die 6 Symbol-Tasten lässt sich das Gerät intuitiv bedienen.
Auf dem beleuchteten, kontrastreichen Display sind die Anzeigen selbst bei hellem Gegenlicht gut sichtbar. Zusätzlich
zur Displayanzeige geben eine LED und ein Piep-Signal Aufschluss über das Vorhandensein von Objekten.
Das Gerät besitzt einen stabilen Kunststoffgriff mit
dem es relativ fest gegen die zu scannende Fläche gedrückt werden muss. Beim Scannen sollte das Gerät mit seinen 4 Gummi-Rädern in einer gleichmäßigen, langsamen Bewegung über die Fläche geführt werden.

Testergebnis: 7 Punkte

Leistung

Die Messtiefe des Gerätes ändert sich mit der Betriebsart,
wobei 7 Betriebsarten zur Auswahl stehen:
Beton Universal (Mauerwerk, Beton) - Messtiefe: 8 cm
Beton feucht - Messtiefe: 6 cm
Beton spezial (Stahlbeton) - Messtiefe: 15 cm
Flächenheizung - Messtiefe: 8 cm
Trockenbau - Messtiefe: 8 cm
Metall - zur Ortung von Metallobjekten, Messtiefe: ?
Signalansicht - Messtiefe: 6 cm

Die Einstellung "Signalansicht" lieferte bei meinen Test-Scans die präzisesten Messergebnisse. In allen Betriebsarten
werden die Objekte punktgenau mit ihrer jeweiligen Tiefe angezeigt.
Allerdings kam es bei allen Betriebsarten
beim Scan von auf Spanplatten u. Beton verlegten Fliesen ohne Flächenheizung zur Anzeige von spannungsführenden Elektroleitungen, die nicht vorhanden sind.
Bei Unebenheiten wie Fliesenfugen kann es geschehen, dass
die Gummi-Räder den Kontakt zum Untergrund verlieren,
das Gerät diesen Fehler meldet, die Messung verwirft und der Messvorgang somit wiederholt werden muss.
Im Vergleich zum Vorgänger-Model BOSCH D-tect 100 schaltet der D-tect 150 bei solchen Unterbrechung wesentlich schneller wieder in die Betriebsbereitschaft.

Testergebnis: 4 Punkte

Umwelt
Laut Handbuch beträgt die Betriebsdauer des Gerätes 5-7 Stunden. Damit fällt der Batterienverbrauch sehr hoch aus.

Testergebnis: 3 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Der Preis von 831,81 Euro inkl. MwSt ist meiner Meinung nach viel zu hoch.

Testergebnis: 3 Punkte

Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
    -Nur auf ebenen Untergründen zu verwenden
    -Fehl-Erkennungen: Anzeige von "Geister"-Objekten
    -Elektroleitungen, die spannungsführend sind werden nicht als solche erkannt
    -Elektroleitungen, die NICHT spannungsführend sind werden fehlerhaft als spannungsführend erkannt

Positiv aufgefallen
    -Einfache Handhabung, gute Bedienbarkeit
    -Großes, beleuchtetes Display mit regelbarer Helligkeit (3 Stufen)
    -Bedienungsanleitung

Verbesserungsvorschläge
    -Betriebsarten reduzieren, z.B. auf "Feuchte Werkstoffe", "Feste Werkstoffe", "Hohlräume"
    -Genauigkeit der Material-Unterscheidung muss verbessert werden
    -Federung der Räder zum Ausgleich von Unebenheiten von bis zu 30 mm

Mein Testurteil
Das Gerät ist aufgrund seiner Hauptfunktionen empfehlenswert,
aber in wenigen Teilbereichen nicht zufriedenstellend.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 7 Punkte 25 %
Leistung: 4 Punkte 25 %
Umwelt: 3 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 3 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 4,8 Punkte
Gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍


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 Betreff des Beitrags: BOSCH, Ortungsgerät, D-Tect 150 SV
BeitragVerfasst: 11. Feb 2013, 00:34 
Offline

Registriert: 30. Jan 2013, 20:15
Beiträge: 1
Wohnort/Region: WN
– Bosch, Universal-Ortungsgerät, D-tect 150 SV Professional
– Wann angeschafft? November 2012
– Wo gekauft? Elektropraktiker – Werkzeug Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis {?,??} Euro
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 699,00 EURO (831,81 Euro inkl. gesetzl. MwSt)

Ausstattung
Das Gerät wird in einer Kartonumverpackung und einer ringsum gepolsterten Tragetasche aus Cordura Gewebematerial, mit den circa Außenmaßen L/B/H – 260 x 180 x 160 mm geliefert. Der auf der Tasche oben angebrachte Tragegriff erleichtert das Handling. Die Anleitung kann in einer Einstecktasche im oberen Deckelteil, der Batteriesatz in einer verschließbaren Tasche innen an der Seitenwand der Tragetasche untergebracht werden. Die Einstecktasche im Deckelteil bietet noch ausreichend Platz für weitere Unterlagen. Das Gerät selbst wird im unteren Teil der Tasche durch eine Einstecktasche und einen breiten, stabilen Gurt mit Klettverschluss sicher gehalten.

Das Gerät selbst hat bei eingelegten Batterien ein Gesamtgewicht von 660 Gramm. Bei Auslieferung sind vier Alkali Mangan Batterien der Größe AA beigelegt. Die circa Außenmaße des Gerätes betragen incl. Handgriff L/B/H – 210 x 90 x 110 mm. Die für die Darstellung nutzbare Bildschirmdiagonale beträgt circa. 75 mm.

Die dem Gerät beiliegende, ca 1cm dicke Originalbetriebsanleitung, ist in 29 Sprachen auf grauem, relativ dünnem Papier gedruckt. Der deutschsprachliche Teil umfasst 7 ½ Seiten. Das Gerät und seine Funktionen sind ausreichend genau und detailliert erläutert. Weiterhin liegt dem Gerät eine bebilderte Kurzanleitung im DIN A4 Format auf stabilem, augenscheinlich wasserfestem Trägermaterial bei.

Weiteres Original Systemzubehör ist derzeit meines Wissens nicht erhältlich. Ich wüsste derzeit auch nicht, was man da noch beilegen könnte. Auf der Geräterückseite ist allerdings noch eine, durch einen Gummistopfen verschlossene Öffnung mit einer innenliegenden Schnittstelle vorhanden. Eventuell könnte hier noch etwas kontaktiert werden.

Fazit: Hervorzuheben ist die stabile Tragetasche die auch mal einen etwas raueren Umgang auf der Baustelle aushalten und das Gerät ausreichend schützen kann. Der Gerätekorpus ist, wie bei Bosch üblich aus stabilem Kunststoff gefertigt und teilweise mit Gummipuffern zum Schutz der empfindlichen Teile versehen. Besonders positiv ist, dass der Hersteller nicht der Unsitte verfallen ist, dem Geräte eine CD mit der Originalbetriebsanleitung zum selbstausdrucken beizulegen sondern diese noch immer in gedruckter Form liefert. Allerdings würde ich mir diese auf etwas festerem Papier gedruckt wünschen.
Testergebnis: 7 Punkte

Handhabung
Die dem Gerät beiliegende Kurzanleitung ist für den täglichen Gebrauch ausreichend, trotzdem ist es unerlässlich, sich vor dem Gebrauch des Geräts die Originalbetriebsanleitung detailliert und konzentriert durchzulesen.

Das Gerät liegt durch den großen, an der Oberseite gummierten Handgriff, sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder extrem gut und sicher in der Hand. Die Beleuchtung des vollgrafischen Displays ist in drei Stufen in der Helligkeit regelbar und gut abzulesen. Oberhalb des Displays ist eine gut erkennbare LED angebracht, die durch rotes oder grünes Leuchten bzw. Blinken Zusatzinformationen übermittelt.
Die sechs Tasten an der Geräteoberseite sind gut platziert und erreichbar. Die Beschriftung ist durch schwarze Schrift auf grauem Untergrund gut lesbar, eindeutig und logisch zuordenbar, die haptische Wahrnehmung ist angenehm softig.

Die Menüstruktur ist übersichtlich und in 14 Sprachen einstellbar (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch). Das Menü ist in sechs Ebenen klar und nachvollziehbar strukturiert (Sprache, Ausschaltzeit, Lichtdauer, Helligkeit, Tonsignale und Modus)

Scanvorgang: Das Gerät wird mittels vier gummierten, einzeln gelagerten Rollen, die sich auf der Unterseite des Gerätes befinden, auf den zu scannenden Untergrund aufgesetzt. Wichtig ist hierbei, dass keines der Räder während des Scanvorgang den Kontakt zum Untergrund verliert. Dies ist bei rauem Untergrund (Rauputz) gar nicht so einfach. Hier kann durch unterlegen eines dünnen Kartons ein besseres Messergebnis erzielt werden. Das Gerät muss langsam und gleichmäßig zuerst in einer Richtung (mind. 100 mm) über das zu scannende Gebiet geführt werden, dann in umgekehrter Richtung. Bedingt durch den konstruktiven Aufbau können die ersten fünf Zentimeter aus einer Ecke heraus nicht gescannt werden. Im Display werden zum einen Handhabungsfehler angezeigt (z.B. Rad abgehoben) zum anderen wird je nach Messmodus angezeigt, aus welchem Material das gefundene Objekt besteht und in welcher Lage und Tiefe sich dieses befindet. Beim gefundenen Material wird z.B. angezeigt, ob sich dieses metallisch und magnetisch (Armierung, Abwasser-Gussrohre, Streben in Trockenbau-Ständerwänden) oder metallisch, aber nicht magnetisch (Kupfer-, Mehrschichtbundrohre), nicht metallisch (Holz-Unterkonstruktion in einer abgehängten Decke, Kunststoffrohre einer Fußbodenheizung) ist oder ob es nicht identifiziert werden kann. Spannungsführende Leitungen werden über die LED zusätzlich identifiziert, allerdings nicht immer zuverlässig.

Fazit: Nach einer gewissen Einarbeitung und Ausprobieren der einzelnen Scanmodi in bekannter Umgebung ist das Gerät gut händel- und einsatzbar. Vor allem die unterschiedlichen Testmodi und Einstellmöglichkeiten bieten im Gegensatz zu den sogenannten Heimwerkergeräten eine hohe Sicherheit, dass störende oder gefahrbringende Faktoren auch erkannt bzw. geortet werden können. Allerdings wie bei allen Geräten der Profiklasse macht auch hier ständiger Gebrauch und Übung den „Meister“ aus.
Testergebnis: 6 Punkte

Leistung
Das größte Problem bei Umbau- und Renovierungsmaßnahmen ist ja bekanntermaßen, dass die Lage der Haus- und Gebäudetechnik unbekannt ist. Jeder der schon mal Schlitze gestemmt oder gefräst hat, der Löcher zur Befestigung von Küchenschränken oder Leuchten gebohrt hat, kennt die Erfahrung, dass plötzlich der Strom weg ist, Wasser aus dem Bohrloch kommt oder sich gar Gasgeruch ausbreitet. Oft ist es auch wichtig, die Lage von Abwasserrohren oder Wasserleitungen in Erfahrung zu bringen. Oder festzustellen, wo genau die Heizmatte der elektrischen Fußbodenheizung endet oder die Rohre der wasserführenden Fußbodenheizung verlaufen.

Folgende Scanmodi sind anwählbar:
Beton Universal (geeignet für die meisten Anwendungsfälle in Mauerwerk und Beton – max. Messtiefe 80 mm),
Beton Feucht (wie der Name schon sagt, ein spezieller Modus für feuchten Beton – max. Messtiefe 60 mm),
Beton spezial (z.B. für tiefliegende Armierung, Kabel oder Rohre – max. Messtiefe 150 mm),
Flächenheizung (angezeigt werden, wassergefüllte Metall-, Mehrschichtverbund- oder Kunststoffrohre und Elektroleitungen – max. Messtiefe 80 mm),
Trockenbau (geeignet zur Anzeige von Balken, Rohren, metallische Unterkonstruktionen, Elektroleitungen – max. Messtiefe 80 mm),
Metall (zur Ortung von Metallobjekten und spannungsführenden Elektroleitungen, Erkennungsergebnisse sind im Vergleich zu anderen Modi höher, aber dafür weniger präzise),
Signalansicht (Hier wird die Signalstärke an der jeweiligen Messposition genau angezeigt. So kann bei kompliziertem Materialaufbau durch den Signalverlauf besser eingeschätzt oder nahe beieinander liegenden Objekten präziser geortet werden).

Durch Umschalten in einen Meterstabmodus kann der Abstand zwischen gefundenen Objekten präzise ermittelt werden.

Wir haben das Gerät ausführlich unter verschiedenen Bedingungen und Anwendungsszenarien sowie in den meisten Scanmodis (außer feuchter Beton) getestet. Die Anzeigegenauigkeit sowohl der Lage als bei der Tiefe der aufgefundenen Objekte ist erstaunlich genau. Wir würden es jetzt zwar keinem raten, die angezeigte Tiefe für das Bohrloch komplett auszunutzen, sind aber durchaus von der präzisen Anzeige überzeugt. In Trockenbau-Ständerwänden haben wir vor dem Bohren der Löcher für die Hohlwanddosen die Lage der Unterkonstruktion überprüft. Dies erspart doch einige Zeit für das Verschließen der Fehlbohrungen, wenn die Bohrkrone auf die Metall-Unterkonstruktion trifft. Ebenso haben wir Leitungen gesucht und zuverlässig geortet, die wir vor dem Verschließen der Wand eingelegt haben. In einem Wohnzimmer in welchem nachträglich Bohrungen durch die Geschossdecken zum Verlegen von Koaxialleitungen der SAT-Empfangsanlage haben wir die Lage der Kunststoffrohre der Fussbodenheizung geortet. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn wir eines davon angebohrt hätten. Bei der Renovierung eines Badezimmers mussten wir durch die Geschossdecke einen Durchbruch für Zu- und Abwasser einer freistehenden Badewanne herstellen. Das Problem war, dass der Besitzer zwar wusste, dass im Raum eine elektrische Fußbodenheizung installiert war, aber kein Verlegeplan vorhanden war. Hier konnten wir einwandfrei feststellen, dass in dem Bereich des Druchbruchs keine Heizmatte installiert war. Ein weiterer Anwendungsfall war das Aufspüren einer durch Rauputz bedeckten, unsichtbaren Abzweigdose. Der Auftraggeber konnte seine Ereichterung kaum in Worte fassen, dass wir nicht seine gesamte Wand aufstemmen mussten.

Fazit: Das Gerät konnte in allen Umgebungen und in allen Testszenarien mit einem absolut überzeugenden Ergebnis aufwarten. Die präzisen Informationen (nach Angaben des Herstellers +/- 5mm zur Objektmitte) wurden sofern möglich überprüft, in keinem einzigen Fall konnten wir falsche Informationen nachweisen. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es zwar nie geben, der Wallscanner nähert sich dieser aber stark an, ganz im Gegensatz zu den sonst üblichen und im freien Handel erhältlichen Geräten. Für den Fachhandwerker ein beinahe unverzichtbares Hilfsmittel, vor allem wenn man die Folgekosten bei einer Beschädigung der vorhandenen Haustechnik berücksichtigt.
Testergebnis: 6 Punkte

Umwelt
Das Universal-Ortungsgerät wird in einem mehrfarbig bedrucktem Karton und einer Schutztasche geliefert. Irgendwelche unnötige Verpackungsbestandteile sind nicht erkennbar. Das Gerät ist sowohl mit den mitgelieferten 1,5V Batterien der Größe AA, als auch mit 1,2V Akkus zu betreiben. Die Betriebsdauer bei Batteriebetrieb beträgt nach Angaben des Herstellers ca. 5 Stunden, mit Akkus (2500mAh) ca. 7 Stunden. Dies ist nicht übermäßig viel, aber angesichts der Leistungsfähigkeit akzeptabel.

Das Gehäuse des Gerätes macht einen hochwertigen Eindruck und besteht aus dem bei Bosch im Profibereich üblichen stabilen dunkelblauen Kunststoff mit schwarzen Gummieinlagen.

Die Reinigung des Gerätes erfolgt einfach mittels einem feuchten Tuch. Ein wenig aufwendiger ist es, die vier gummierten Andruckrollen sauber zu halten.

Wie bei Bosch üblich, gibt es für das Gerät zwei Jahre Garantie. Diese kann durch eine entsprechende Online Registrierung auf drei Jahre verlängert werden. Daran solle sich diverse andere Hersteller mal ein Beispiel nehmen. Ich gehe auf Grund der hochwertigen Verarbeitung von einer langen Gebrauchsdauer aus.
Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Bei diesem Punkt scheidet sich sicher die Fangemeinde. Für den einen sind knapp 700 EURO viel zu viel, der andere schätzt eine sinnvolle Investition. Wer schon mal Leitungen angebohrt oder andere entsprechende Schäden beim Kunden verursacht hat weiß, dass der materielle Schaden das eine, der Imageschaden und Ärger mit dem Kunden das andere ist. Die meisten Handwerker dürften zwar haftpflichtversichert sein, jedoch wir auch hier nur der Sekundär- und nicht der Primärschaden übernommen. Im Klartext, der Schaden der durch aus der beschädigten Leitung austretendes Wasser verursacht wurde, wird vom Versicherer übernommen. Alle Arbeiten die zum Instandsetzen der Leitung notwendige sind (Entfernen der Fliesen, Aufstemmen der Wand, Reparieren der Leitung, Verschließen und Verputzen der Wand, Erneuern der Fliesen samt verfugen, Erneuern der Silikonfugen) um nur ein Beispiel fürs Bad zu nennen, werden in der Regel nicht übernommen. Klar ist aber auch, dass das Geld für die Anschaffung dieses Gerätes erst mal verdient werden will.
Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
Die Batterien haben mal nachgegeben, aber die sind ja auch typisches Verbrauchsmaterial.

Besondere Kritikpunkte
Stromführende Leitungen werden nicht immer als solche erkannt, als Objekt aber immer zuverlässig. Manchmal hilft dann auch das Umschalten in die Signalansicht.

Die Laufzeit der Batterien ist nicht ganz befriedigend.

Die Anwendung auf unebenem, rauem Untergrund ist konstruktionsbedingt schwierig. Allerdings könnte ich auch nicht sagen, wie man das verbessern könnte.

Positiv aufgefallen
Überzeugt hat mich besonders die einfache und durchdachte Bedienung. Das hochwertige, gut ablesbare Display zeigt alle relevanten Informationen an. Die Haptik ist gut, die Ergebnisse präzise.

Verbesserungsvorschläge
Die Andruckrollen könnten abnehmbar gemacht werden, dies würde die Reinigung vereinfachen.

Die Gerätelaufzeit sollte optimiert werden, sicher gibt es da in der Elektronikentwicklung noch Potenzial. Alternativ könnte angesichts des Anschaffungspreises auch überlegt werden, einen entsprechenden Akkusatz beizulegen.

Mein Testurteil
Das Gerät ist uneingeschränkt empfehlenswert und in allen Ausbaugewerken, speziell aber im SHK und Elektrobereich nutzbar. Die präzisen und zuverlässigen Ergebnisse suchen ihresgleichen. Die im Handel erhältlichen sogenannten Leitungssucher sind dagegen müde Schätzeisen. Angesichts der verschiedenen Einstell- und Anwendungsmöglichkeiten sollte dem praktischen Gebrauch allerdings eine gewisse Einlern- und Übungsphase vorausgehen. Das Gerät ist für den Profibereich gemacht und für die tägliche Anwendung konstruiert.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 6 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6,2 Punkte
Sehr gut


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