Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Fundstücke aus dem Netz rund ums Werkzeug und sonstige nicht immer ganz ernst zu nehmende Themen findet ihr hier.

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Brandmeister
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 23. September 2020, 01:48

the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Dienstag 22. September 2020, 22:33
Ein größerer Rucksack, also größer als übliche Rucksäcke, aber noch kein ausgewachsener Touren-Rucksack.
Schau Dir mal dies Facom-Modell an. Und nimm bei den Suchmaschinen "Montagerucksack" als Suchbegriff.
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Dirk
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von Dirk » Mittwoch 23. September 2020, 08:11

Brandmeister hat geschrieben:
Dienstag 22. September 2020, 21:17
Oder die Arbeit im McGyverstil -
MacGyver bitte - soviel Zeit muss sein! :schlaubi: :rotfl:
the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Dienstag 22. September 2020, 22:33
Ohne Taschenmesser trifft man mich nur im Flugzeug. Und das seit dem 6. Lebensjahr.
Genau wie bei mir. :crazy: :top: :rotfl:
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chevyman
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von chevyman » Mittwoch 23. September 2020, 20:24

Ich weiß, es sollten hier nicht die Werkzeuge an sich diskutiert werden.

Sehe ich mir jedoch deine "Aufgabenliste" an,
the_black_tie_diyer hat geschrieben:
Montag 21. September 2020, 11:22
- Bilder aufhängen
- Gardinenstangen montieren
- Armatur tauschen/anschließen
- Drücker-Garnitur/ Schloß austauschen
- Steckdose/Schalter/Netzwerkdose/Telefondose wechseln
- Aufbau von Kleinmöbeln
- Ausschnitt in eine Sperrholzrückwand üblicher Kleinmöbel
- Trittleisten montieren
- Briefkasten anbringen
- Topfband/Beschlag tauschen
- Reparatur an Zaunelementen
- Fenster/Türen nachstellen
so sind da viele Positionen Schraubarbeiten, welche sich mit den gängigsten Schraubendrehern, ggf. ergänzt durch einen kleinen 1/4" Bitratschensatz und ein paar kleine Stecknüsse gut erledigen lassen. Ein 12V-Akkuschrauber für die Montage von Möbeln ist mit Sicherheit hilfreich.
Das ist in Hinsicht auf Volumen und Gewicht noch sehr unkritisch.

Etwas spezieller erscheinen mir da die Positionen
- Armatur tauschen/anschließen
Erfordert vermutlich ein paar größere Schlüssel und/oder einen Zangenschlüssel
- Ausschnitt in eine Sperrholzrückwand üblicher Kleinmöbel
12V-Stichsäge?
- Reparatur an Zaunelementen
Hier fehlt mir jetzt die Vorstellung, was da so zu machen ist. Wenn man in einer Etagenwohnung wohnt, so hat man damit eher selten Kontakt.

Die paar Schlüssel und die Akkustichsäge, vorzugsweise in gleichen Akkusystem wie wie der kleine Schrauber, lassen den Werkzeugumfang immer noch in einem Rahmen bleiben, der einen nicht unbedingt zu außergewöhnlichen Transportbehältern nötigt. Kleine Wasserwaage, Bandmaß, Teppichmesser ... auch alles noch kein Thema.

Wie aber schon erwähnt, kann die simpel erscheinende Aufgabe "Befestigung Gardinenstange" zum Drama werden. Die Extremwerte
- Wand = Kernschrott, wo zum "Bohren" der Kreuzschlitzschraubendreher fast reicht, im Gegenzug aber Kartuschenpistole und Injektionsmörtel fällig sind und
- Wand = sehr harter Beton, wo ohne Bohrhammer gar nichts geht
erfordern in der Summe fast genauso viel Platz im Koffer, wie der restliche Kram.

Von daher könnte ich mir sehr gut vorstellen, daß die Entscheidung für oder gegen einen Transportbehälter spürbar vereinfacht wird, wenn du erst mal einen Haufen mit deinen Werkzeugen erstellt, die du tatsächlich mitnehmen willst/musst.

Nur so eine Idee...
Gruß Steffen

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Brandmeister
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von Brandmeister » Mittwoch 23. September 2020, 20:43

chevyman hat geschrieben:
Mittwoch 23. September 2020, 20:24
- Reparatur an Zaunelementen
Hier fehlt mir jetzt die Vorstellung, was da so zu machen ist. Wenn man in einer Etagenwohnung wohnt, so hat man damit eher selten Kontakt.
Das ist abhängig von Zaun und Reparaturfall auch so eine Sache von Kreuzschlitz bis halbe Schreine-/Zimme-/Male-/Schlosserei mit Einschlägen von mauern und verputzen.

Aus reinem Pragmatismus würde ich ohne Not nicht auf ein solches Angebot eingehen und nachhaken, ob ich da eventuell Kilometergeld für den privaten PKW abrechnen kann oder dessen Benutzung in diesem Falle bei der Lohnsteuer geltend machen kann.
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chevyman
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von chevyman » Mittwoch 23. September 2020, 21:14

Ich kann mich auch nicht daran erinnern, daß ich jemals erlebt hätte, daß bei irgendwem ein Handwerker per pedes oder mit der Öffentlichen gekommen wäre. Völlig egal welches Gewerk, völlig egal wo.
Gruß Steffen

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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von the_black_tie_diyer » Mittwoch 23. September 2020, 21:15

Hi!

Neben euren Vorschlägen, habe ich mir auch noch Duffle-Bags von DeWalt und Milwaukee angeschaut.

Die sind zwar nichts mehr für den Schoß, aber evtl. einen Kompromiss wert. Besonders der DeWalt gefällt mir - auf den ersten Blick - von der Aufteilung her. Haben aber beide den Nachteil das so ziemlich jedem, sehr schnell klar sein dürfte was in den Taschen drin ist.

DeWalt Duffle (DWST1-79210): https://www.ebay.de/itm/Dewalt-DWST1-79 ... 1641986992

Milwaukee Duffle (4931427040 M18 Large Contractor Tool Bag with Wheels): https://www.ebay.de/itm/Milwaukee-49314 ... 2799239066

Ich finds toll das Ihr in alle Richtungen eruiert, aber wie gesagt - es geht hier um eine rein private Geschichte, und ich wollte das gerne - zumindest versuchsweise - über ÖPNV machen.

Ich sehe aber mittlerweile ein, so wie ich mir das ursprünglich mal vorgestellt habe, wird das wahrscheinlich nichts.

Ich lasse mir jetzt ein paar der interessanten Produkte kommen und unternehme damit mal einige Versuche.

Derweil, habe ich mich aber, was den Auslöser dieses Threads angeht, entschieden das - zumindest vorerst - mit dem PKW zu fahren/erledigen.


Viele Grüße,
Oliver
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Oliver aka @the_black_tie_diyer

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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von chevyman » Mittwoch 23. September 2020, 21:23

Das mit dem PKW schont auch in gewisser Weise die Nerven.
Natürlich nicht bei der Parkplatzsuche, das ist klar.
Wenn man sich jedoch bei der Arbeit behelfen muß und man gleichzeitig ganz genau weiß, das das pefekte Werkzeug für den Job einsatzbereit zu Hause liegt...
Mit PKW kann man die Ausrüstung leichter großzügig gestalten.
Gruß Steffen

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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von Senkblei » Mittwoch 23. September 2020, 22:36

Über die Rako Kisten (Georg Utz) kann ich separat mal berichten da ich die recht gut kenne, denn da sollte man auf gewisse Kleinigkeiten achten. Leider sind auch etliche qualitativ einiges minderwertigere Konkurrenzprodukte am Markt (sehen zum Teil sehr ähnlich aus) und auch Georg Utz stellt eine m.E. unbrauchbare Publikumslinie her (heissen glaub sowas wie "Wave" und sind nicht einmal dreckbillig).

Als Ökofreak-Gegner betrachte ich es am sinnvollsten, doch das Auto einzusetzen und dann möglichst Nahe an den Einsatzort zu fahren.

Auf Gewicht trimme ich insbes. für Einsätze in der Höhe, wenn man z.B. 100 m Leiter aufsteigen muss oder am hängenden Seil. Da lernt man sehr schnell was man so etwa benötigt. :)

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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von Dirk » Donnerstag 24. September 2020, 06:58

Senkblei hat geschrieben:
Mittwoch 23. September 2020, 22:36
wenn man z.B. 100 m Leiter aufsteigen muss
Die wenigsten hier werden ein eigenes Windrad oder einen privaten Fernmeldeturm haben, von daher dürften 100m Leiteraufstieg dann doch eher selten unter unseren Usern vorkommen... :rotfl:
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Re: Werkzeugtransport in urbanen Metropolen mit/im öffentlichen Nahverkehr: Brainstorming.

Beitrag von the_black_tie_diyer » Donnerstag 24. September 2020, 14:05

Senkblei hat geschrieben:
Mittwoch 23. September 2020, 22:36
(...)

Als Ökofreak-Gegner betrachte ich es am sinnvollsten, doch das Auto einzusetzen und dann möglichst Nahe an den Einsatzort zu fahren.

Auf Gewicht trimme ich insbes. für Einsätze in der Höhe, wenn man z.B. 100 m Leiter aufsteigen muss oder am hängenden Seil. Da lernt man sehr schnell was man so etwa benötigt. :)
Hi!

Ich verstehe den von mir zuerst zitierten Satz vermutlich richtig, auch ich bin ausdrücklich kein Freund jeglicher Form des "Fanatismus". Da zählt für mich selbstverständlich auch "Grüner-Extremismus" dazu.

Trotzdem bin ich offen genug um mir - in alle Richtungen -Gedanken zu machen, oder mal etwas auszuprobieren.

Mich hat an dem grundsätzlichen Thema - ungeachtet meiner persönlichen Situation/ das ich dem eine Chance geben wollte - interessiert wie realistisch so ein Unterfangen ist. Und ich muss feststellen, während das mit einer übersichtlichen Menge "persönlichem" Werkzeug alles kein Problem ist, sieht es völlig anders aus, wenn man eine größere Menge Ausrüstung verbringen muss.

Die Ideen Autos aus Innenstädten zu verbannen wachsen und gedeihen schneller als so mancher Krokus im Frühjahr. Vermutlich wird man mit Ausnahmegenehmigungen, als Handwerker, Logistik-Dienstleister und Taxi diese immer noch befahren dürfen - dennoch gibt es Ansätze, z.B. für Handwerker Alternativen auszuprobieren.

Das war ein "one off" das versteigert wurde zugunsten des Roten Kreuz:

http://www.larryvsharry.com/festool-x-bullitt/

Ist aber generell kein "Unobtanium" ;) -> https://velogut.de/larry-vs-harry-bullitt/

Sortimo ProCargo

https://www.mysortimo.de/de/Lastenfahrr ... 552?q=:tsa

Bott Vario System im StreetScooter von DeutschePost/DHL - schon 2017.

https://www.bott.de/2017/bott-vario-fah ... eetscooter

Ich könnte jetzt noch mehr verlinken, das reicht aber denke ich auch so, um zu verstehen woher mein Ansatz kommt.

Da spricht nicht der Öko-Freak, sondern die Überlegung ob man einfach irgendwas auch mal anders machen kann - was auf lange Sicht hilft, dass wir diesen Planten noch ein paar Jährchen länger bewohnen können. Ich kann nicht in die Zukunft schauen, vielleicht ist das Ende auch schon besiegelt - wer will das mit Gewissheit beantworten? Schaden tut das umdenken/ anders machen aber wohl auf der anderen Seite auch nicht. Kurz um, ich sehe mich weder in dem einen noch in dem anderen Lager der "Extreme".

Was den zweiten Satz angeht, auf 100m war ich noch nicht, aber auf 69 - auch nicht per Leiter, sondern via "üblicher" Industrie Stahl-Begehung/Treppen. Ja, da nimmt man kein Teil mit dass man nicht wirklich braucht - keine Frage. Aber damit sind wir - wiedermal - in einem Bereich der für meine Ausgangsfrage vollkommen unerheblich/ bzw. nicht repräsentativ ist.






Ich bedanke mich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und interessanten Vorschläge, das hat mir alles in allem geholfen zu einem Entschluss zu kommen. Mehr werden mir dann meine Versuche zeigen.

Für mich das Thema an dieser Stelle dann erledigt.

Viele Grüße,
Oliver
Viele Grüße,
Oliver aka @the_black_tie_diyer

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