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 Betreff des Beitrags: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 3. Okt 2017, 19:00 
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Wohnort/Region: UpperAustria -WL-
– Starmix iPulse M-1635 Safe Plus Art.Nr. 018638
– Wann angeschafft? September 2017
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819,- Euro ohne Zubehör

Ausstattung

Der Sauger wird ab Werk recht spärlich ausgestattet geliefert.
Starmix hat sich dazu entschlossen mehrere Paketversionen anzubieten was je nach Gewerk durchaus Sinn macht. Das hier vorgestellte Set „M-1635 Safe Plus“ beinhaltet neben dem Sauger:
- einen 5m langen Antistatik-Saugschlauch 36mm ,
- ein Fahrbügel aus lackiertem Rundrohr,
- drei Entsorgungsbeuteln,
- ein Standard-Vliesbeutel
- sowie Bedienungsanleitung, Kurzanleitung und eine Garantieurkunde.

Zum Testen wurde uns von Starmix zur Verfügung gestellt:

- ein Griffstück mit Nebenluftschieber
- zwei Rohrstücke konisch
- eine Bodendüse für Grobschmutz
- ein abgestufter Adapter für diverse Elektrogeräte


Selbstverständlich bietet Starmix auf seiner HP noch eine Menge anderer Zubehörsets je nach dem persönlichen Anwendungsfall an.
Gut finde ich hier das man die meisten Sets komplett nach eigenem Empfinden zusammenstellen und jedes Teil einzeln ordern kann.

Der Sauger selbst verfügt über ein hochwertiges 8m langes Ozoflex H07RNF-Anschlußkabel mit vergossenem Stecker. Dieses macht einen äußerst robusten Eindruck und ist obwohl es recht dick ist in keinster Weise störrisch. So wie man es fallen lässt liegt es auch am Boden, ohne irgendwelche Stolperfallen zu bilden. Sehr gut!

Zusammen mit dem 5m langen Saugschlauch ergibt sich dadurch ein Aktionsradius von knapp 41m2 oder 13m Reichweite.

Der Sauger ist in bei allen Geräten der L-Klasse ab Werk nicht mehr mit einem Antistatikschlauch zu beziehen (außer man kauft ihn extra dazu).
Erst ab dem M-Sauger und auch hier erst ab dem Safe Plus ist wieder ein Antistatikschlauch dabei.
Weiters muß man beim Bestellen aufpassen, denn zu Zeiten eines ISP oder frühen i-pulse waren die AS-Schläuche silber, nun ist der silberne Schlauch der Non-AS und der schwarz glänzende Schlauch der AS-Schlauch!

Der neue AS-Schlauch (schwarz glänzend) ist trotz des großen Durchmessers recht handlich weil nicht störrisch und "elektrisch leitfähig" was lt. Starmix noch besser ist als ein klassischer Antistatischlauch der wohl nur oberflächlich beschichtet ist (dazu kann ich keine fundierte Aussage machen).
Fakt ist das ich beim Aussaugen einer kompletten Tonne mit Holzstaub nicht das geringste Problem mit elektrischer Aufladung hatte.



Die Bedienungsanleitung ist ein dickes Buch in sämtlichen üblichen Sprachen, positiv sei erwähnt daß das Buch mit Deutsch beginnt was heute absolut nicht mehr selbstverständlich ist.
Die BDA gibt das übliche Bedienungsprozedere wieder, recht kompliziert ist die Bedienung nicht, also reichen wenige Seiten um alles zu sagen.

Starmix meinte es auch besonders gut und hat eine grafische Kurzanleitung ohne Text dazugelegt.
Dieser sieht man an das sich jemand richtig viel Mühe machte die diversen Funktionen und Vorgänge grafisch dazustellen was meiner Meinung nach nur wenig gelungen ist.
Die Symbole sind auf den ersten Blick absolut unverständlich und auch die Zusammenhänge werden erst nach längerem Studium des Faltzettels klarer.
Da helfen auch die bunten Farben nichts, ich brauchte viel zu lange um die Kurzanleitung zu durchblicken, bis dahin hatte ich ganz leicht die klassische BDA durchgelesen und wusste sofort Bescheid.
Gut gemeint und sicher mit viel Aufwand, aber eher mittelmäßiges Ergebnis.

Auch aufgefallen: In der BDA steht unter maximale Belastbarkeit der Gerätesteckdose „ca. 2000-2400 Watt“. Auf dem Deckel der Steckdose steht allerdings „max. 2000 Watt“ was wohl für etwas Verwirrung sorgt, abgesehen davon das 400 Watt 20% der Leistung darstellen und nicht gerade das sind was man unter „Rundungsfehler“ führen könnte.
Irren ist menschlich und so nehme ich stark an das die 2000W das Maximum sein sollten und die Steckdose „recht hat“ und sich in der BDA ein Fehler eingeschlichen hat.

Dateianhang:
Steckdose.jpg


Testergebnis: 5 Punkte


Handhabung

Vorneweg, sozusagen als kleines Vorwort:

Das ist nicht mein erster i-pulse.
Und ich habe mich zum Test des neuen i-pulse beworben da ich vor hatte ihn in Punkto Saugleistung und vor allem anderen auch in dem Punkt Filterabreinigung bei Holzstaub gegen meinen aktuellen Festool CTL36E-AC antreten zu lassen.
In der Vergangenheit hat sich mehrfach gezeigt das der i-pulse hier doch deutliche Schwächen hatte durch die stehenden Filterelemente im Vergleich zum Festool mit dem liegenden Filter. Stehende Filter neigen einfach dazu im unteren Bereich den Schmutz nicht effektiv genug abzureinigen wogegen ein liegender Filter immer vollflächig abgereinigt wird (grau ist alle Theorie wie sich zeigte…).

Das habe ich nun auch gemacht und hier ist mein Ergebnis welches nicht nur mich verwundern dürfte.

Handhabung:

Der neue i-pulse ist von der Handhabung her im Vergleich zum alten i-pulse nicht wirklich anders.
Grundsätzlich hat sich am Äußeren des Gerätes nicht viel geändert bis auf einen Gummiverschlussstopfen für den Saugeranschluß (sehr stabil und hochwertig) und eine Systaineraufnahme die schon lange vom Zielpublikum gewünscht wurde.

Dateianhang:
Stopfen1.jpg


Dateianhang:
Stopfen2.jpg


Vor einigen Jahren habe ich bereits an einem alten ISP gezeigt wie das funktionieren könnte, Starmix hat sich lange Zeit gelassen um dieses Feature umzusetzen, umso mehr überzeugt die Lösung durch Einfachheit aber auch durch ansprechendes Design.

Die beiden Reling an der Seite sehen schick aus, erfüllen absolut den geforderten Zweck und haben noch den großen Vorteil das man den Sauger nach Gebrauch mit beiden Händen heben kann wenn er zum Beispiel mit vollem Auffangbehälter sehr schwer ist.
Das Koppeln eines Systainers geht reibungslos von der Hand, dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Classic oder T-Loc-Systainer handelt.
Da die Aufnahme äußerst robust ausgeführt wurde hat man hier auch keine Berührungsängste etwas abzubrechen, nichts ist filigran, alles wirkt wie aus einem Guss.
Nettes Detail am Rande, die Nasen zur Befestigung des Systainers liegen bei Nichtgebrauch nicht einfach nur oben auf und sind somit in Gefahr abgebrochen zu werden sondern sie rasten in der Aufnahme ein.
Sehr gut gemacht!
Hier stimmt der Spruch „was lange währt wird endlich gut…“

Dateianhang:
SysDoc1.jpg


Dateianhang:
SysDoc2.jpg


Dateianhang:
SysDoc3.jpg


Dateianhang:
Mit SYS.jpg


Zudem gibt es eine neue Zubehöraufnahme die nun vier Zubehörteile aufnehmen kann und am Saugergehäuse oben selbst in jeder Ecke eine weitere Aufnahme, somit sind wir bei sechs möglichen Zubehöraufnahmepunkten.
Zum Beispiel der Stufenadapter lässt sich prima oben einstecken, stört dort nicht und nimmt unten keinen Platz für die Saugrohre weg. Gut durchdacht!

Dateianhang:
AufnahmeUnten.jpg


Auch bei der Schlauchaufbewahrung (ein ewiges Thema bei Starmix) hat man sich Gedanken gemacht und sich eine Lösung mittels Klettband ausgedacht.
Dieses sollte man durch die Reling fädeln und außen zweimal um den Schlauch um die Enden dann mittels Klett wieder zusammenzuführen.
Das funktioniert in der Praxis nur extrem unzureichend und ist auch nicht wirklich durchdacht.
Das Klettband ist viel zu lange (man müsste es gar nicht zweimal um den Schlauch wickeln) und nebenher ist die Haftfläche recht kurz, d.h. man muss es dann erst Recht komplett rumwickeln bis die Haftflächen wieder zusammenpassen.
Vorschlag meinerseits: ein starkes Gummiband mit einem großen Haken am offenen Ende und auf der anderen Seite fix an der Reling verschraubt und der Frust ist vorbei…

Das Kabel wird nach wie vor offen zusammengerollt und hinten an dem bewährten Kabelhaken gehängt.
Alternativ kann man es wie gehabt immer noch rund um die Zubehöhraufbewahrung und/oder den Fahrbügel wickeln was aber mittlerweile durch die Stärke des Kabels nicht mehr empfohlen werden kann da das Kabel dann sehr viel Platz verschwendet und man kaum mehr Platz für die Saugrohre findet.
Da das neue Kabel aber wie bereits erwähnt ausgesprochen weich ist lässt es sich sehr gut klein zusammenlegen und stört am Kabelhaken hängend nicht wirklich.

Thema Filterbeutel/Saugbeutel. Der originale Fliesfilterbeutel wird wie von jedem anderen Staubsauger gewohnt über den inneren Schlauchstutzen gestülpt. Das geht ziemlich schwer und das ist gut so denn damit ist gewährleistet das der Beutel auch dicht abschließt.
Ebenso einfach lassen sich die Entsorgungssäcke montieren.

Schlaues Detail am Rande: an der Innenseite des Schlauchstutzens befindet sich ein Drehschieber. Verwendet man Vliesbeutel stellt man diesen auf OPEN und die Filterelemente werden nicht abgereinigt da dies auch nicht benötigt wird.
Bei Verwendung von Entsorgungsbeuteln den Schieber auf CLOSE stellen und die Differenzdruckmessung funktioniert wieder, die Filter werden bedarfsgerecht gereinigt.

Dateianhang:
Verschlussschieber.jpg


Kommen wir zum mitgelieferten Zubehör…
Starmix lieferte bis jetzt immer zum Top-Sauger (und was anderes war und ist der i-pulse nicht) einen Antistatik (AS) Schlauch mit.
Beim neuen i-pulse in allen L-Versionen und in der Basisversion der M-Sauger ist dieser Posten aus dem Lastenheft geflogen.
Bei den Basis-Modellen würde ich das durchaus noch verstehen können hier ist der Preis sicher die oberste Priorität, bei dem hier vorgestellten Set das durchaus der gehobenen Mittelklasse zugeordnet werden kann fehlt mir ein bischen das Verständnis dazu.
Ich frage mich schon was eine Staubklasse damit zu tun hat ob ich einen hochwertigen Schlauch dazulege oder nicht.



Die Bodendüse ist recht massiv gehalten und der erste Eindruck vermittelt einem das die Rollen kugelgelagert sind was jedoch nur ein Designfake ist, denn in Wirklichkeit ist das nur eine optische Darstellung eines Kugellagers die auf einer billigen Plastikwelle eiert.
Für den groben Baustelleneinsatz sicher mit abzusehenden Ablaufdatum und auch nicht reparabel, wenn hier etwas zu Bruch geht ist die komplette Bodendüse dem Mülleimer geweiht.

Dateianhang:
Rolle1.jpg


Dateianhang:
Rolle2.jpg


Meiner Meinung nach nicht fertig gedacht ist der Stufenadapter.
Warum baut man einen Sauger der höchst offensichtlich die bisherigen Defizite zu den Konkurrenten ausgleichen soll (und das auch schafft!) und lege dann einen Adapter bei der eben NICHT zu den Anschlüssen der Konkurrenz passt?
Der Adapter lässt sich dreimal kürzen, ich habe ihn natürlich sofort zerschnippelt um auf den handelsüblichen Durchmesser einer Festool Anschlussmuffe zu gelangen. Das war umsonst… denn der Stufenadapter ist zweimal zu klein und dann zu groß. Nix mit Festool-Muffe an Starmix-Sauger (*).

Dateianhang:
Adapter1.jpg


Dateianhang:
Adapter2.jpg


Dateianhang:
Adapter3.jpg


(*) Vielleicht auch noch erwähnenswert weil durchaus lobenswert: In den Schlauchanschluß des Starmix passt perfekt die Muffe des Festool Saugschlauches! Umso unverständlicher die Geschichte mit dem Stufenadapter….

Dateianhang:
FestoschlauchStarmix.jpg


Testergebnis: 5 Punkte


Leistung

Thema Leistung, das wird nun ein ziemlich heißes Eisen…

Wie gesagt kenne ich den i-pulse ja schon aus den vorherigen Versionen (ISP, i-pulse) und von der reinen Leistung her hat mich der Starmix schon immer beeindruckt.
Was durch die Muffe passt wird eingesaugt, egal was es ist.
Zu dem Thema braucht es von meine Seite her nicht die x-te Bestätigung das Starmix Sauger baut, die extrem gut saugen und beinahe unverwüstlich sind – das wurde mittlerweile oft genug festgestellt.

Von daher war es wie oben schon angeschnitten diesmal mein Ziel zu prüfen inwiefern Starmix seine Hausaufgaben bei der Filterabreinigung gemacht hat.
Beworben wird der neue i-pulse ja mit 20% mehr Leistung und einer Filterabreinigung mit 300g (nicht Gramm) – mal sehen.

Der Gegenspieler im Test mein schwer geschätzter Festool CTL36E-AC der noch nie was anderes als einen Saugbeutel gesehen hat, der Filter also genauso jungfräulich war wie der von Starmix.

Der beiderseitige Gegner dieses Vergleichs: 25kg gesammelter Holzstaub aus meiner Werkstatt.
Bestehend aus Bohrmehl, Sägespänen, sehr viel Holzstaub vom Schleifen mit diversen Körnungen, kleinere Holz- und Kunststoffteilchen und allgemeiner Bodenschmutz der sich halt so ergibt in einer Werkstatt und wöchentlich mal eingesaugt wird. Schlicht und ergreifend alles was nicht in die große Absaugung darf.
Das alles gesammelt in einer Blechtonne unter dem Zyklon die vor jedem Entleeren gewogen wurde (vorher/nacher).

Als erstes war der i-pulse an der Reihe. Schlauchdurchmesser auf Maximum, Leistung Maximum und los geht’s.
Gewohnt brutal zieht der Starmix-Saugschlauch seine Runden in der blauen Tonne und mit enormem Fortschritt leert sich diese.

Geschätzte 5-6kg sind schon weggesaugt bis sich zum ersten Mal die Filter abreinigen.
Das äußert sich durch ein jeweils kurzes Klopfen der Stössel die von oben die Filterkassette anziehen und sogleich wieder nach unten stauchen, durch diese schnelle Rüttelbewegung wird der Schmutz vom Filter abgestoßen.
Mit steigendem Füllgrad häufen sich die Huptöne der Luftstromüberwachung und die rote Lampe leuchtet auf, kurzes Filterabreinigen und weiter geht’s.
Schicht im Schacht ist beim i-pulse erst wenn der Behälter derartig voll ist das er zwar noch immer Saugen möchte aber einfach nicht mehr kann weil der Behälter voll ist bis Oberkante Unterlippe.

Dabei spürt man aber erst recht spät einen merklichen Saugkraftverlust, geschätzt würde ich behaupten das dies erst dann wirklich spürbar ist wenn beide Filter schon zur Hälfte im Dreck stehen.
Dann werden die Abstände der Abreinigung immer kürzer und die rote Warnlampe geht in Dauerleuchten über.
Spätestens jetzt sollte klar sein das der Behälter geleert werden sollte.

Hier ein Video dazu (den Mittelteil kann man auch überspringen :wink: ).

www.youtube.com/watch?v=k8nf3qBdp9g

Fazit beim Starmix: Saugen bis einfach nichts mehr reingeht ergibt eine übrig gebliebene Restmenge an Holzstaub von 6,2kg von 25kg (incl. Tonne).
Ein mehr als beachtliches Ergebnis!

Das muss der Festool nun mindestens einstellen wenn nicht sogar topen, schließlich hat er ja die effektivere Abreinigung durch die im Luftstrom liegenden Filter und die waagrechte statt senkrechte Filterfläche, von der weitaus größeren Füllmenge des Behälters gar nicht gesprochen.
Rechnerisch würden die 25kg Holzstaub in dem 36 Liter fassenden Behälter Platz haben…

Auftritt Festool.
Filter wie erwähnt ebenso nagelneu, Saugschlauch um 1,5m kürzer und mit mehr Durchlass am Schlauchstück aber das sollte wohl auch keinen Unterschied mehr machen.
Abreinigungsintervall auf Maximum, Leistung Maximum.

Die ersten Kilo der mittlerweile wieder vollen Tonne saugt der Festool dem Starmix ebenbürtig genauso brutal ein wie gehabt. In regelmäßigen Abständen wird der Filter hörbar abgereinigt.
Nach ca. der Hälfte der Tonne plötzlich der erste spürbare Leistungsverlust.
Trotz erneuter Abreinigung geht’s zwar weiter aber mit deutlich weniger Leistung als noch kurz zuvor.
Nachdem die Leistung weiterhin spürbar nachlässt erwarte ich nun eigentlich ein weiteres Abreinigen aber es kommt nichts.
Was ist denn da los?
Ich halte den Schlauch am Ende zu um eine Abreinigung zu erzwingen, das löst eine Abreinigung aus die allerdings keine Besserung bringt.
Der Grund dafür ist recht einfach und auf den folgenden Bildern gut ersichtlich.
Der Festool reinigte viel zu selten und dann nur sehr uneffektiv ab. Mit Müh und Not und nach dem Abbrechen des Vergleichs liegt der Festool bei einer Restmenge von 9,1kg. Rund 3kg weniger als der i-pulse.

Hier das Video vom Festool, wesentlich kürzer. :cry:

www.youtube.com/watch?v=aeTSqixPy8E

Ich bin maßlos enttäuscht und gleichzeitig erstaunt um wie viel besser der i-pulse reloaded ist seit dem letzten Test.
Die Jungs von Starmix haben ihre Hausaufgaben wirklich gemacht.

Und das sage ich als bekennender Festool-Junkie der ganz klar der Meinung war das der i-pulse in punkto Abreinigung keine Chance gegen den Platzhirschen Festool haben würde.

Das Ergebnis war für mich ein ernsthafter Schock und sollte Festool durchaus zu denken geben. Weil mir das Ergebnis keine Ruhe gelassen hat hab ich mich auf Fehlersuche begeben und angefangen die technischen Daten zu vergleichen.
Ja gut, der i-pulse hat mehr als Doppelt soviel Filterfläche als der Festool also hält er auch länger durch bis er „erstickt“ und ja gut die Filter vom i-pulse liegen nicht direkt im Luftstrom womit Festool aber eigentlich wirbt das dies ja so gut sein soll.
Die viel größere Filterfläche relativiert sich auch wieder wenn man beachtet das beim i-pulse die Filter auch nur auf einer Seite „offen“ liegen und auf der anderen Seite sehr nahe am Motorgehäuse liegen wo sich, wie man auf den Bildern sehr gut sieht, auch recht schnell eine Art Verstopfung ereignet die die Filterfläche drastisch reduziert.

Insofern kann ich mir das Ergebnis einfach nicht schön rechnen und muss gestehen das mich der neue i-pulse im Punkt LEISTUNG in jeder Hinsicht überzeugt hat.

Auch angesprochen werden sollte der Punkt Drehzahlregelung die ja immer wieder gerne als Kritikpunkt verwendet wird.
Auch ich kritisiere grundsätzlich das Fehlen einer Drehzahlregulierung da es heutzutage einfach nicht sein darf das ein renommierter Hersteller so was nicht auf die Reihe bekommt. Egal wie hoch die Entwicklungskosten da angeblich auch sein mögen, alle anderen können das auch also sollte auch Starmix hier mal ernsthaft drüber nachdenken.
Trotz alledem möchte ich anmerken das ich mit der zweistufigen Leistungsregelung recht gut zu recht gekommen bin.
Die Leistung wird gefühlt um 50% zurückgefahren und das reicht in den allermeisten Fällen die ich mir so vorstellen kann sicher aus. Insofern zwar immer noch ein verbesserungswürdiger Kritikpunkt aber nicht mehr so tragisch wie bisher betrachtet.

Nachfolgend einige beschriebene Bilder dazu:

Dateianhang:
Gruppenfoto.jpg


Dateianhang:
Herausforderung.jpg


Dateianhang:
BehälterLeer.jpg


Dateianhang:
ipulsevoll.jpg


Dateianhang:
ipulsevoll2.jpg


Dateianhang:
ipulseFiltervoll.jpg


Dateianhang:
ipulseFiltervoll2.jpg


Dateianhang:
FestoolFiltervoll.jpg


Dateianhang:
FestoolFiltervoll2.jpg


Dateianhang:
Bedienelement.jpg


Dateianhang:
Kabel.jpg


Dateianhang:
Mit SYS.jpg


Dateianhang:
Schlauch in SYS.jpg


Dateianhang:
ZubAufkleber.jpg


Dateianhang:
TechnDatenStarmix.jpg


Testergebnis: 7 Punkte



Umwelt

Der Starmix i-pulse wird in einer Kartonumverpackung geliefert, der Sauger selbst steht stabil und sicher in einer Schale aus „Eierkarton“-material. Absolut umweltgerecht und ohne jeden Kunststoff. Es gibt kein zu entsorgendes Verpackungsmaterial abseits von Karton – sehr umweltfreundlich!

Testergebnis: 7 Punkte



Preis und Preis/Leistungverhältnis

Preis/Leistung ist ein sehr schwer abzuschätzender Punkt beim neuen i-pulse.
Einerseits ist der Sauger selbst jeden Euro wert den Starmix dafür aufruft.
Andererseits kann ich nicht umhin hier noch mal zu kritisieren das mittlerweile beim Zubehör doch extrem der Rotstift angesetzt wurde.
Warum muss ich mir beim L-Sauger auch in der Top-Version den AS-Schlauch um nicht wenig Geld extra dazukaufen?

Für mich eine durchaus berechtigte Frage die mir auch nicht durch das Argument der Förderung bis max. 200,- Euro aus dem Kopf geht, denn es ist lange nicht jeder dazu berechtigt diese Förderung einzureichen, geschweige denn das es automatisch auch 200,- sind, schließlich ist ja die Rede von „bis zu 200,-„
Hier sollte man schon die Realität im Auge behalten.

Selbst mein Werkzeughändler (eine Starmix Vertretung mit vielen Firmen im Umkreis die alle mit Starmix Geräten versorgt werden) und dem ich letztens den Sauger vorgestellt habe meinte „schade… aber unter diesem Gesichtspunkt wird es schwer werden diesen Sauger in Österreich zu verkaufen. Denn auch hier hat kein Gewerbetreibender etwas von einer Förderung in Deutschland und dann ist der Preis schnell vierstellig..."

Testergebnis: 4 Punkte



Ausgefallen?

Nein.


Besondere Kritikpunkte

Kein AS-Schlauch in der L-Klasse, Stufenadapter nicht für Festool geeignet, Klettbänder verbesserungswürdig.



Positiv aufgefallen

Enorme Saugleistung, überragend gute Filterabreinigung, leise, neues Saugerkonzept bis auf Kleinigkeiten gut durchdacht.



Verbesserungsvorschläge

Klettbänder gegen Gummispanner austauschen, Stufenadapter auf Mitbewerb abstimmen, Rest siehe oben.



Mein Testurteil

Der neue i-pulse M1635 hat mich wieder einmal positiv überrascht. Um nicht zu sagen ich mag ihn nicht, denn er hat mir gezeigt wo mein so geliebter Festool-Sauger seine Grenzen hat.
Die Jungs (und Mädels!) von Starmix sind eindeutig auch weiterhin auf dem richtigen Weg, auch wenn gewisse Dinge eine sehr lange Vorlaufzeit benötigen, wenn es dann soweit ist sieht man das die Zeit nicht umsonst verging.

Es freut mich auch aufrichtig das man am neuen i-pulse durch die Bank erkennt das Starmix die Meinung seiner Kunden wichtig ist und Kundenwünsche sofern möglich umgesetzt werden!

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25 %
Handhabung: 5 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 4 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 5,6 Punkte
Sehr gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍




Anmerkung:
Ich habe einige Änderungen vorgenommen in dem Testbericht da es zwischen Starmix und mir ein kleines Informationsdefizit gab.

Die geänderten Passagen habe ich rot markiert!

Wichtigste Änderungen sind das das mitgelieferte Plastik-Zubehör NICHT das Set "Bau" ist (auf dem Lieferschein von Starmix heißt es allerdings so daher auch meiner Annahme...) sondern nur ein einfaches Kunststoffset zum Testen. Text entsprechend geändert.

Weiters ist der schwarze Schlauch sehr wohl ein Antistatikschlauch und scheinbar auch ein recht hochwertiger (siehe geänderte Textpassage dazu). Beim ISP und beim alten i-pulse war immer der silberne Schlauch der AS-Schlauch. Text ebenfalls geändert.

Vielen Dank fürs Aufmerksam machen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 3. Okt 2017, 19:06 
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Für etwaigen Diskussionsbedarf bitte diesen Faden hier benutzen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 26. Okt 2017, 10:16 
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Nachtrag von mir:

Es hat mir keine Ruhe gelassen also hab ich dem Festool CTL den Verschlußschieber spendiert.
Damit solle das Thema erledigt sein meinte mein Händler.
Mit diesem Verschlußschieber würde der Sauger wesentlich besser abreinigen.

Dateianhang:
VS_neu.jpg


Als erneutem Test habe ich wieder die selbe Menge Holzstaub/Dreck eingesaugt, diesmal allerdings erst in einen frischen Beutel um auch mal zu sehen wieviel er in den Beutel saugt bis nichts mehr geht.
Hier spielt der CTL eindeutig seine Karten aus, der Beutel war derartig voll das ich größte Mühe hatte den noch aus dem Saugergehäuse zu holen.
Hätte ich den Beutel ein wenig aufmerksamer verteilt wären wohl die Ecken auch noch voll gewesen. Respekt!

Dateianhang:
Beutel_voll.jpg


Dateianhang:
VS-voll.jpg


Im nächsten Schritt hab ich den Saugbeutel dann geopfert und aufgeschnitten um den Inhalt wieder in den Sauger zurückzusaugen, theoretisch sollte das ja nun kein Thema mehr sein.
Das hat er auch geschafft, und zwar bis auf das letzte Stäubchen, waren die kompletten ~35 Liter Holzstaub nach relativ kurzer Zeit wieder im Sauger, der Unterteil war voll bis in die letzte Ritze und bis Unterkante Motorgehäuse.
Na also, geht doch.

Dateianhang:
Beh_voll1.jpg


Dateianhang:
Beh_voll2.jpg


Dateianhang:
Filter.jpg


Am Fazit ändert das allerdings gar nichts, denn um den CTL so voll zu kriegen muß man permanent den Schieber schließen und am Sauger den Drehknopf auf AC stellen damit er auch wirklich abreinigt (der i-pulse erkennt das automatisch und reinigt ohne jegliches Zutun ab).

Also: Feststellung das der Festool es doch kann, der Starmix aber immer noch der effektivere Sauger ist da man hier nicht permanent irgendwelche Verschlüsse betätigen muß um zum Ziel zu kommen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 8. Nov 2017, 19:32 
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– Starmix Sauger iPulse M-1635 Safe Plus Artikel-Nr. 018638
– Wann angeschafft? September 2017
– Wo gekauft? Werkzeug-news.de Testaktion.de
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de Testaktion.de
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819,91 Euro

Ausstattung
Dabei sind der neue, seit September 17 vertriebene „reloaded“ iPulse M-1635, 1 Fahrbügel, 1x Antistatikschlauch 5 Meter 35 mm, 3 PE Müllbeutel, 1x Stoffbeutel, 2x Klettbänder für Schlauchfixierung, 1x Gummiadapter=Anschlussmuffe für andere Rohrquerschnitte: 43/36/31/26 mm, 5x bedrucktes Papier: Bedienungsanleitung dick, Bedienungsanleitung Piktogramm, Einlegeblatt Fahrbügel, Garantiekarte und informativer Zubehörflyer

Mitgeliefertes Sonderzubehör:
Zubehör Modul C: BG-Bau Ergänzungsset € 34,51. Dafür gibt es das: Kunststoffrohre 2x50 cm 31,5 mm Durchmesser, passendes Griffrohr mit Nebenluftschieber und eine Bodendüse „nach BG-Bau-Vorschrift“
Vliesfilterbeutel 5er Pack 28,20

Verpackt ist der Sauger einwandfrei, alles aus Kartonmaterial.
Die Bedienungsanleitung klotzt mit 16,8 mm Dicke, immerhin davon 1 mm liest sich in Deutsch. Aber das ist ja bei den meisten inzwischen so…
Kurzanleitung mit Symbolen: könnte aus meiner Sicht auch als Einstellungstest für handwerkliche Berufe genutzt werden :D . Nicht einfach immer den Sinn richtig zu erkennen, vor allen bei den piktorischen Gefahrenhinweisen…
Vielleicht könnte man die Überschriften, welche auch nur Symbole sind, besser d.h deutlicher gliedern, dann erkennt man die Erklärung der Aufgabe besser…

Ein Einlegeblatt zur Fahrbügelmontage liegt anbei, die darin angezeigte Splintbügel einführrichtung (von aussen nach innnen) liefert ein optisch nicht so tolles Ergebnis: Die Rundung der Bügelsicherung stößt am Gehäuse an, steht somit ab und wird im härten Einsatz da sicher mal kürz oder lang über die Wupper fluppen.

In den Produktflyern ist der Bügel bereits anders rum eingesetzt, was wiederum ein bischen tricky ist, die Löcher richtig zu treffen. Da könnte man noch ein bischen feinjustieren, vermutlich am einfachsten die Bohrung etwas anders setzen.

Also ganz klar: Jammern auf ziemlich hohen Niveau…

Zusammenbau geht flucks, intuitiv und problemlos.

Haptik, also das Materialgefühl in der Hand, ebenso wie die Verarbeitungsqualität der Kunstoffteile, alles Top State of the Art! Der 5 Meter lange schwarze Antistatikschlauch ist geschmeidig, Bajonetverbindung zum Sauger sehr gut bedienbar und präzise. Die Kunststoffrohre lassen sich leicht anstecken und halten sicher zusammen.

Zuerst dachte ich, es braucht für so nen Sauger schon die Edelsstahlrohr-Edition, aber jetzt finde ich Vorteile für Kunststoff überwiegen sachlich: leichter, verkratzen nicht bei direkte empfindlicher Oberflächenberührung und sind auch nicht kalt in dieser Jahreszeit.

Dass man oben nun einen Systainer anschnallen kann, finde ich sehr erfreulich. Mit 10 Kg darf man den Systainer beladen. Allerdings sicher dann eine Frage des Wunschgesamtgewichtes!
Bei mir wird diese Möglichkeit vermutlich nicht weiter genutzt werden, da z.B beim Treppenhochtragen der Sauger solo schon hinreichend schwer ist. Auf die Waage bringt der Gute vollbestückt, also inkl Bügel, Schlauch und Zubehör so an die 20,2 kg.

Den beim Safe Plus Modell serienmäßigen Fahrbügel finde ich unverzichtbar! Erleichtert das Handling und eignet sich auch gut zum Anheben der Vorderräder, wenn es über einen Absatz oder einzelne Stufen geht, oder auch zum Hochziehen über einzelne Treppenstufen…

Testergebnis: 5 Punkte
Handhabung
Ja die Handhabung. Das Gerät selbst ist schon gewichtstechnisch eine Hausnummer, also so voll bestückt und mit Griffbügel. Problemlos Treppen rauf und runter gehört da eher schon in Kategorie Sporterlebnis, aber was solls.
Der 5 Meterschlauch ist solange top, bis er verstaut werden muss. Das flexible Material läßt sich einwandfrei aufwickeln, die Länge ist und bleiben halt 5 Meter… Habe dazu auch die Internet PDF mit den Kletten studiert, sehr hilfreich und das ist eine echt gute Anleitung, weiter so Ihr Starmixer!
Wenn ich die Klettbänder etwas in der Länge reduziere (2mal um den Griff wickle) klappt die Aufrollung um das Gerät herum für mich sehr passabel.
Das 8 Meter lange Stromkabel ist ebenfalls absolut top, Gummikabel und schon markant rot. Hatte mir zuerst überliegt ob ein Leitungsquerschnitt 3x 1,5 mm nicht overkill ist, die Leitung also auch dünner ginge. Aber wenn man die Steckdose mit Volllast (2.000 W+ 1.400 W Sauger=3.4KW) mit nutzt, braucht es wohl schon diesen Querschnitt, also alles richtig gemacht Und das richtige hochwertige Gummikabel lässt sich auch bei niederen Temperaturen immer gleich gut und eng aufwickeln, lediglich die Steckerablage im öffnen baren Griff kommt ein bischen billig rüber, da unpräzise, Stecker fällt da zu leicht raus…
A propos Steckdose. Da ist ja ein QR Code drauf, den musste ich gleich mal scannen, um zu schauen, wo einen diese Reise hinbringt. Leider nur auf die allgemeine Produktübersichtsseite von Stamix. Schade, da könnte man doch mehr draus machen: also z.B entweder online Bedienung vom konkreten Typ, Filterwechsel, FAQ oder vielleicht auf die Verbrauchsmaterial/Zubehörseite am besten gleich bestellbar

Meine ca 17 Meter lange Regenrinne ist für mich persönlich DER Benchmarktest:
In dieser Prüfdisziplin gilt es immer ziemlich viel Sand oder sowas ähnliches von den Dachziegeln aus der Rinne rauszukriegen Der 5 Meterschlauch wird dabei um diverse Rohrstücke verlängert, (meine Kärcherteile sind da prima kompatibel) und dann von einem Dachfenster ran und in die Rinne geschoben. Nach der Starmix Reinigung ist die Rinne nun sauberer als jegliches Blechteil einer Pathologie.
Beim anschließenden Treppen wieder runter Tragen hatte ich mich zuerst gewundert, warum der Sauger so schwer ist…. Der Eimer war randvoll, und das Krasse dabei ist, beim Saugen selber merkt man gar nichts, also keinerlei nachlassende Leistung, obwohl der Ansaugbereich im Eimer schon bis an die Kante voll mit Schmotter war…
Das Gleiche auch bei Holzstaub nach Holzbödenschleifen, Saugkraft ohne Ende immer bis Oberkante Eimer => I love it !

Testergebnis: 6 Punkte
Leistung
Habe den Sauger am Wattmeter gemessen:
Dabei fällt beim M Modell auf, dass es nur 2 Leistungstufen gibt.
Ca 608 Watt und ca 1410 Watt bei voller Kanne. Der Vorwahl“schalter“ dazu ist ein Drehregler, welcher die 3 Schlauchdurchmesser 21, 27 und 35 mm als Zahlen markiert hat. Links der jeweiligen Zahl ist ein dünner Strich, rechts neben der Zahl ein Dicker Strich. Die „individuelle“ Regulierung der Drehzahl erfolgt dann offenbar links(dünner Strich=608 W) oder rechts(dicker=1.400W) vom jeweiligen Schlauchinnendurchmesser. Individuell sind also hier 2 Stufen. Für mich reichen 2 Stufen aber vollauf.
Das Volumenstromwarnsignal kommt, wenn Filter voll sind, oder bei Verstopfung, die habe ich doch glatt einmal, allerdings mit fiesen Laubstengeln, hingebracht :mrgreen:

Saugen selbst, wie schon weiter oben mitgeteilt: Absolute makellose Leistungen, selbst bei vollen Filtern. Die sind mir erst da aufgefallen, als immer wieder die Hupe für Mindestvolumenstromunterschreitung anging, Schlauch und Rohr selber aber nicht verstopft waren . An der Saugleistung selber habe ich nichts bemerkt gehabt, einfach krass gut..

Das Abklopfen der beiden Filter erfolgt jeweils einzeln mit tieftönigen Schlägen, man meint da ist eine Gewehrsalve. 300 fache Erdanziehung hört sich also so an
Funzt auf jeden Fall tip top.
Filterdemontage zur Reinigung funktioniert gut, ein Blick in die Kurzbedienanleitung macht die Sache einfach.
Beim Filterausblasen mit dem Kompressor war ich dann beeindruckt, wieviel Staub die beiden Filter aufnehmen können, ohne dass es beim Saugen zuvor richtig merkbar war…

Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Verpackt ist der Sauger einwandfrei, alles aus Kartonmaterial.

Sehr angenehm ist die Lautstärke:
Mein Einfach-Multimeter Voltcraft MT52 zeigt in ca 1 Meter 75dB(c) bei 608 W und ca 80 dB(c) bei voller Pulle. Das Geräusch selbst ist angenehm tief, und ohne nervige hohe Pfeifbegleitung. Man kann somit gut in der Werkstatt dauersaugen, ohne dass es zur Nervenqual wird. Sauger ist also gut gedämmt, sicher einer der Grund für sein Gewicht…
Reinigung des Gerätes problemlos: Filter lassen sich nach Lekture Piktogrammbedienanleitung prima reinigen, die Halteklammern Sauger Oberteil mit Unterteil sind etwas streng, vor allem wenn man den PVC Sack eingestülpt hat. Aber dafür kommt ja auch kein Staub beim Saugen aus diesen potentiellen Ritzen….

Ein kleines Geheimnis konnte ich nicht identifizieren, Die Funktion des Messsingstiftes direkt nach Saugbajonetanschluß am unteren Behälter. Eine ohmsche Verbindung zum Schutzleiter, damit z.B. elektrostatische Aufladung abgeleitet werden kann, habe ich da nicht messen können. Die Funktion der inneren Messingstiften hingegen werden ja als Wasserwarnsensoren erklärt…

Garantie sind laut Garantiekarte 3 Jahre, auf Alles, ausser Kohlebürsten
Das ist also schon sehr ordentlich!

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Günstig ist der Sauger sicher nicht, im Heimbereich wäre die M-Klasse sicher nicht notwendig bzw gar nicht sinnvoll, aber grundsätzlich ist das Gerät absolut top, der Preis daher angemessen und geht in Ordnung.
Eine Serienvariante ohne Volumenstromüberwachung, aber mit 5 Meter Antistatikschlauch wäre vielleicht ein noch eine spannende Modellvariante?!

Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
Nein!

Besondere Kritikpunkte
keine, bzw das Jammen auf TOP Niveau wurde ja schon weiter oben zelebriert. :!:

Positiv aufgefallen
Kann man gar nicht oft genug erwähnen: saugt ohne Ende und einfach Alles!

Verbesserungsvorschläge
Wenn bei gleicher Robustheit und auch nicht lauter, das Gewicht reduziert werden könnte, das wäre aus meiner Sicht das i-Tüpfelchen im mobilen Einsatzfeld!


Mein Testurteil
Ganz einfach, so ein Ding gehört in die Werkstatt, also ein echtes “must have“. Aber für Nichtgewerblichen Bereich: vielleicht lieber als L-1635 mit 5 Meter Antistatik, zumal Heimwerker ja keine bis zu 200.- Öcken Förderung Kickback bekommen können.

At last: War in Gedanken schon dabei meinem Weib zu erklären, dass ich Weihnachten nen Staubsauger brauche, welcher nicht für sie ist :twisted:

Mein Testergebnis
Ausstattung: 5 Punkte 25%
Handhabung: 6 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 7 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 6 Punkte
Sehr gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 8. Nov 2017, 20:04 
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Ja ein echter Crack bin ich offenbar noch nicht, jetzt schubse ich Bilder hier nach...


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 9. Nov 2017, 19:51 
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Zu Moto’s Ausführung gibt es wohl kaum noch etwas hinzuzufügen, dennoch versuche ich meine Erfahrungen zu erläutern ... :)


– Starmix iPulse M-1635 Safe Plus
– Wann angeschafft? 16.09.2017
– Wo gekauft? Werkzeug-news.de Testaktion.de
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-news.de Testaktion.de
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819,91 inkl. 19% MwSt. Euro



Ausstattung
Der ausgestattete Lieferumfang beinhaltet folgendes:
  • Paket 1
    - Staubsauger Starmix iPulse M-1635 Safe Plus
    - Saugschlauch ca. 5m
    .-Fahrbügel
    - Reduzierstück 43/36/31/26 mm
    - 2x Klettband
    - 3x Saugeinlage/Beutel Kunststoff
    - Bedienungsanleitungen
  • Paket 2 (Zubehör)
    - Saugset 4-teilig (Bodendüse, 2x Saugrohr, Saugrohrwinkel mit Nebenluftschieber
    - 1x Staubbeutel Mikrovlies

Es wurde alles in 2 Paketen aufgeteilt und der Inhalt war ebenso in Kartonagen verpackt/gesichert (außer die Bodendüse, die ist zusätzlich in einer Plastikfolie umhüllt).

Die Bedienungsanleitung mit Einlegeblätter sind kurz und knapp (im dicken Buch sind nur 10 Seiten in deutsch), viel bebildert und eher ohne Worte, dies manchmal dennoch zu unverständlich ist (genaueres ist im Diskussions-Thread zu erfahren).

Die Haptik des ganzen Saugers ist sehr gut.

Dateianhang:
W_Starmix iPulse M-1635 Safe Plus_Sauger Testaktion Werkzeug-news.de_v1__2017_mr.ditschy.JPG

Testergebnis: 6 Punkte



Handhabung
Der Aufbau des Starmix Naß- Trockensauger geht recht schnell von der Hand. Zusammengabut ist das Gerät trotz seines Gewicht gut mit dem Fahrbügel und fahrbaren Rollen manövrierbar (Rollen sind hinten starr, vorne drehbar mit Feststellbremsen), doch das tragen des ganzen Staubsaugers wäre sicher eine andere Hausnummer.
Saugutensilien können bequem am Staubsauger aufbewahrt werden.

Der Saugschlauch kann leicht vorne am Sauger arretiert werden, am Sauger gesteckt oder entnommen und in sich zusammengesteckt wird er zur Aufbewahrung einfach um den Sauger gerollt und mittels zwei zuvor an der Reling befestigten Klettbänder befestigt, hält soweit prima fest und läst sich mit etwas Geschick auch mit obigen Systainer befestigen (dennoch wäre eine untere weitere Klettbandführung empfehlenswert).
Der 5m Saugschlauch mit Zubehör ist bedingt durch seinen Durchmesser fast etwas störrisch, weiter lockert sich beim Bodensaugen gerne der Saugrohrwinkel vom Saugschlauch, man ist da immer wieder am erneuten zusammenstecken/drücken. Das zusammengesteckte Saugrohr kann aber gesamt am Staubsauger für kurze Ruhepausen eingesteckt werden (wie an Haushaltstaubsaugern üblich), nur muss dieses zwischen dem Fahrbügel hindurch geführt werden (etwas umständlich).

Das lange rote Anschlusskabel von ca. 8m ist sehr stabil, muss zur Aufbewahrung zwar recht eng aufgerollt werden, sonst passt die abgesteckte Bodendüse nicht in den unteren Aufbewahrungsschlitz oder man bringt manche Utensilien schlecht unter.

Obenauf kann ein Systainer befestigt werden, der auch ggf. zur Aufbewahrung der ganzen Utensilien verwendet werden könnte – da passen zumindest alle Adapter, Saugdüsen usw. dann locker rein.

Dateianhang:
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Dateianhang:
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Die Staubbeutel/Folienbeutel einzusetzen ist recht easy, wobei das absetzen des Motorblocks je nach dem wie das Kabel am Griffbügel geführt wurde, etwas Tricki ist ... so ein Art Scharnier wäre evtl. ideal.
Wobei ich mich zu Anfang an den Griffschalen der unteren Staubbeutelkammer des Staubbeutels verletzt hatte ... zwar beim öffnen stößt man in der Griffschale mit den Fingern auf eine gerade Fläche (die Griffe sind innen nicht Hohl), dies führte bei mir an einem Fingernagel zur Nagelstauchung. Nach der ersten Erfahrung öffnet man die Griffe dann aber schnell nur noch durch ein kurzes herausziehen, also die Finger eher nicht in den Griffschalen beim öffnen belassen.

Dateianhang:
W_Starmix iPulse M-1635 Safe Plus_Sauger Testaktion Werkzeug-news.de_v8__2017_mr.ditschy.JPG


Weiter finde ich den An/Aus Schalter etwas verwirrend, denn die ausgeprägte Kunststoffseite zeigt nicht zur eigentlichen Schalterstellung, sondern gerade andersrum – also schalte da nach Gefühl immer falsch rum und bin meist am hin und her schalten bis ich die richtige Schalterstellung habe (hört man aber gleich am rattern der Rüttelfilter, und die hören sich echt an wie ein Maschinengewehr).
Der linke Schalter zur Schlauchdurchmesserauswahl ist mir auch etwas unschlüssig, da er eigentlich nur zwei Schaltstufen beinhaltet – also egal welchen Schlauchdurchmesser man wählt, die Leistung hört sich bei klein/groß immer gleich niedrig/hoch an.

Dateianhang:
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Maschinen mit kleinem Absaugdurchmesser mag der Sauger bei kleiner Saugkraft jedoch nicht so ganz (z.B. viele meiner Akku-Makitamaschinen, ebenso wie eine Verwendung einer schmalen Saugdüse - evtl. ist diese deshalb nicht im Zubehör enthalten).
Zumindest ist bei kleinem Maschinenanschluss wohl der Luftdurchsatz zu gering und der Sauger löst je nach „fülle“ des Staubbeutels ständig den schrillen Warnton/Hupe aus (hört sich wie ein LKW-Rückwärtsgang an und der Ton kann nach Bedarf auch noch höher werden), bei Verwendung von z.B. meinen Metabo-Kabelmaschinen mit größeren Ansaugdurchmesser ist dies nicht so.
Bei großer Saugkraft Einstellung ertönt zwar kein Warnton/Hube, aber dafür ist dann das Luftsauggeräusch extremst laut und kaum aushaltbar ... evtl. mit Gehörschutz, doch beim schleifen oder saugen wäre dies etwas umständlich.
Bei feinen Stäuben und Verwendung eines Staub-Vliesbeutel (ich verwende der Einfachheit immer schon Staub-Vliesbeutel), löst es beim zusetzen des Beutels wiederum auch recht schnell den Warnton/Hupe aus (obwohl der Beutel nicht voll ist). Da hilft dann auch kein rütteln, da heißt es die Saugkammer öffnen und den Vliesbeutel etwas durchschütteln, dann geht’s wieder für eine gewisse Zeit usw. .... oder man verwendet einen Zusätzlichen Auffangbehälter, dann hört das piepsen auch auf.

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Da die Arbeiten mit dünnen Saugdurchmessern wohl die häufigste Anwendung bei mir waren und mir der ständige Warnton am meisten auf den Geist ging, fallen die Testpunkte zur Handhabung leider recht mau aus.

Testergebnis: 3 Punkte



Leistung
Die Saugleistung ist echt Top, grobe Materialien werden ebenso eingesaugt wie feine Stäube. Hab damit gerne den Werkstattboden gesaugt, oder beim Wände/Decke schleifen stand man endlich nihct mehr im Staub - echt Top.

Dateianhang:
W_Starmix iPulse M-1635 Safe Plus_Sauger Testaktion Werkzeug-news.de_v14__2017_mr.ditschy.JPG


Die Saugleistung an der Kappsäge Metabo 315 ist auch ok, doch alle Späne saugte es dennoch nicht ab (liegt aber eher generell an der Sägen-Bauform).

Dateianhang:
W_Starmix iPulse M-1635 Safe Plus_Sauger Testaktion Werkzeug-news.de_v12__2017_mr.ditschy.JPG


Testergebnis: 7 Punkte



Umwelt
Verpackung war aus Karton und war ok, die verpackte Bodendüse in Folie kann man aber sicher noch weglassen.
In Sachen Recycling wird es wie mit jedem Elektrogeräte sein ...

Testergebnis: 6 Punkte



Preis und Preis/Leistungverhältnis
Konnte dazu natürlich nur ähnliche M-Sauger heranziehen und da liegt der Starmix mit seinem Zubehör eher im oberen Preissegment. Für Heimanwender eindeutig zuviel, doch denke mal, dass der Sauger für einen gewerblichen Einsatz jeden Cent Wert ist.

Testergebnis: 5 Punkte



Ausgefallen?
Nein



Besondere Kritikpunkte
Am meisten nervte mich der ständige Warnton bei Verwendung von kleinen Maschinen-Anschlüssen.
Weiter der An/Aus Schalter, den ich warum auch immer, eher zu 90% immer falsch rum drehte.



Positiv aufgefallen
Gute Saugkraft, leicht zu rollen und die Aufbewahrung von Zubehör.



Verbesserungsvorschläge
- Bedienungsanleitung überarbeiten.
- Möglichkeiten schaffen, dass Maschinen auch mit kleinen Ansaugdurchmesser einfacher verwendbar sind.
- Klettbänder zur Schlauchaufbewahrung unten zusätzlich durch einen Bügel sichern.
- Verriegelungsgriff der unteren Staubkammer innen aussparen.
- An/Aus Schalter evtl. um 180° drehen.



Mein Testurteil
Sicher ein Top Sauger für den gewerblichen Bereich, aber für einen Hobbyhandwerker wäre die L-Version wohl die bessere Variante (denke die ist ohne Warnton/Hupe?).



Mein Testergebnis
Ausstattung: 6 Punkte 25%
Handhabung: 3 Punkte 25%
Leistung: 7 Punkte 25%
Umwelt: 6 Punkte 10%
Preis u. Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15%
Gesamtergebnis: 5,4 Punkte
gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍ ❍



Zu den Diskussionen zum Test geht es hier entlang:
viewtopic.php?f=9&t=40599


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