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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 20:19 
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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 22:06 
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– Starmix-Sauger iPulse M-1635 Safe Plus
– Wann angeschafft? 16. September 2017
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819,91€ & 34,51€ für das BG-Bau-Ergänzungsset inkl. 19% MwSt



Ausstattung

Das Testobjekt wurde in 2 stabilen Pappkartons geliefert. Der Inhalt gliedert sich wie folgt:

Paket 1

- Starmix-Sauger iPulse M-1635
- 5m langer Antistatik-Saugschlauch Ø 36 mm
- demontierbarer Fahrbügel
- Bedienungsanleitung & Kurzanleitung
- Garantiekarte für Servicefall
- zwei Klettbänder
- Reduzierstück auf Ø 43/36/31/26 mm
- drei Entsorgungssäcke

Paket 2

- Bodendüse
- zwei 0,5m Kunststoffrohre
- Griffstück
- ein Vliesbeutel


Beim Auspacken des Saugers fällt direkt auf, dass bei der Wahl des Verpackungsmaterials bewusst auf Kunststoff (Styropor und Luftpolsterfolie) verzichtet wurde. Stattdessen wurde der Zwischenraum mit Kartonmaterial ausgefüllt, so dass ein sicherer Transport absolut gewährleistet ist.

An sich machten alle Teile aus Paket 1 einen sehr hochwertigen Eindruck, was man von Paket 2 nicht behaupten kann. Das Set BG-Bau Ergänzungsset erfüllt zwar vollkommen seinen Zweck und hat durch die Verwendung von Kunststoff auch diverse Vorteile gegenüber Stahl, allerdings passt es einfach nicht zum Erscheinungsbild von dem hochwertigen Starmix Sauger. (Es wirkt sehr nach dem in der Tat sehr günstigen/billigen Preis des Zubehör-Sets) und wird dem Sauger somit nicht gerecht.

Die Bedienungsanleitung (man kann schon fast Buch sagen) ist mit reichlich Bildern und Hinweisen versehen. Es sind alle notwendigen Sachen abgebildet bzw. beschrieben.

Der Saugschlauch hat einen auch für gröberen Schmutz ausreichenden Durmesser und wird mit Hilfe eines Bajonettverschluss an den Sauger gekoppelt.

Die Anschlussleitung ist mit 8 Metern Länge ausreichend dimensioniert und ist von sehr guter Qualität.

Testergebnis: 6 Punkte


Handhabung

Zum Schalten der einzelnen Modi verfügt der Starmix Sauger über einen Drehknopf, die Bedienung ist simpel und übersichtlich. Ein zweiter Drehknopf ist zur „Regulierung“ der Saugkraft ebenfalls am vorderen Bedienfeld angebracht. Hier kann die Leistung des Saugers entsprechend des Saugschlauch-Durchmessers eingestellt werden. (Allerdings nur 2 unterschiedliche Stärken)

Der Sauger ist mit 16,8 Kg angegeben, dieses Gewicht kann sich je nach Füllmenge des Beutels und eventuell angedockten Systainern stark nach oben korrigieren, wodurch das Tragen zum Kraftakt werden kann. Solange man den Sauger nur auf einer Geschossebene in Benutzung hat und er auf dem Untergrund rollen kann, spielt dieser Punkt selbstverständlich keine Rolle.

Der Sauger besitzt hinten zwei große Bockrollen und vorne zwei kleinere Lenkrollen mit Stopp, er lässt sich durch diese Kombination zu jeder Zeit sehr gut manövrieren. Des Weiteren sitzt der Schwerpunkt des Saugers sehr tief, wodurch bei all dem Zerren am Saugschlauch der Sauger nicht einmal umgekippt ist.

Ob die Benutzung mit Vliesbeutel oder Entsorgungssack erfolgt hängt von der jeweiligen Aufgabe ab, jedoch ist bei dem Punkt „Wechsel des Beutels“ zu sagen, dass dieser absolut reibungslos und ohne Mühe erfolgt.

Der mit seinen 5 Metern Länge und 36mm Außendurchmesser große Saugschlauch ist flexibel und macht nur bei kleineren (filigranen) Arbeiten etwas Schwierigkeiten beim Handling.

Nicht wegzudenken ist die am Sauger verbaute Automatische Gerätedose. Sie bietet mit max. 2000 Watt ausreichend Leistung für die in Frage kommenden Elektrowerkzeuge.
Gut finde ich es hierbei, dass der Sauger nachdem ausschalten des Werkzeugs nur eine Sekunde nachläuft. Bei meinem bisherigen Werkstattsauger lief der Sauger immer noch 3-5 Sekunden nach, welches auf Dauer etwas gestört hat.

Ein weiteres Feature, welches Starmix sehr gut gelöst hat, ist die Andock-Möglichkeit von Systainern. Nicht nur, dass hier das Zubehör vom Staubsauger oder das jeweilige Elektrowerkzeug verstaut werden kann, sondern es bietet mit dem Systainer-Deckel zusätzlich eine ebene Fläche, wo zum Beispiel die Tauchkreissäge (in den Sägepausen) gut und sicher abgestellt werden kann.

Zur Aufbewahrung bzw. Festkletten des Saugschlauches wurde bereits einiges von den Kollegen berichtet. Ich empfinde diese Variante auch nur als Notlösung und konnte mich mit den Klettbändern nicht anfreunden.

Der im Griff integrierte Bügel zum Aufhängen des Kabels hingegen ist gut durchdacht und absolut praktikabel. Wodurch das relativ dicke Kabel schnell und einfach verstaut ist.

Das an der Rückseite des Saugers angebrachte Depot für die entsprechenden Zubehörteile ist ebenfalls absolut durchdacht wie praktikabel, eine übersichtliche Verstauung ist jederzeit gegeben.

Der demontierbare Fahrbügel zum sicheren Schieben und ankippen des Saugers ist auch positiv zu erwähnen, im Betrieb ist der Bügel unverzichtbar, aber vor allem beim Transport im Auto oder bei der Unterbringung ist der Sauger ohne den Bügel deutlich platzsparender.
Der Fahrbügel ist durch zwei Bügelsplinte fest mit dem Korpus verbunden (wie lange diese Bügelsplinte/Stecker halten muss ein Langzeittest ergeben)

Das der Sauger an der Saugschlauchöffnung durch eine stabile Gummikappe verschlossen werden kann ist vor allem beim Transport ungeheuer nützlich.

Der eigentliche Betrieb des Saugers ist auch in größeren Räumen mit nur wenigen Steckdosen ohne Probleme durch den 5m langen Saugschlauch und dem 8m langen Kabel möglich.  Es ergibt sich ein Aktionsradius von gut 13 Metern.

Testergebnis: 5,5 Punkte


Leistung

Ob nun beim Saugen der Werkstatt, beim Absaugen an Maschinen wie z.B. Tauchkreisssäge, Kappsäge oder beim Bohren in Beton (Mithilfe des Bohrfixx) gab es keinen Moment, wo der Sauger an seine Leistungsgrenze kam. Die Staub- bzw. Späneabsaugung war kontinuierlich gegeben und ließ in Punkto Leistung keine Wünsche offen.

Selbst Steine und Betonreste im Durchmesser des Saugschlauchs waren für den Starmix Sauger kein Problem.

Trotz ¾ gefüllten Volumen des Saugers konnte kein Saugkraftverlust festgestellt werden.

Auch das Saugen ohne die Vliesbeutel fiel überraschend positiv aufgrund der gut funktionierenden Abrüttlung/Reinigung der Filter aus.

Zum Thema Leistung gibt es keinen Punktabzug.

Testergebnis: 7 Punkte


Umwelt

Bei einem Produkt das zu einem Großteil aus Kunststoff besteht, bei der Verpackung zu knapp 100 Prozent auf Verpackungsmaterial aus eben diesem Kunststoff zu verzichten, muss absolut positiv erwähnt werden.

Darüber hinaus in der heutigen Zeit der Globalisierung in Deutschland zu produzieren ist auch keine Selbstverständlichkeit.

Testergebnis: 7 Punkte


Preis und Preis/Leistungverhältnis



Sich einen Sauger in der oben angegebenen Preisklasse zu leisten, ist für eine Privatperson kaum zu rechtfertigen. Allerdings wird der Großteil dieser Geräte an das Handwerk bzw. in die Industrie gehen, wo eher Langlebigkeit und Funktionalität eine Rolle spielen, somit spielt der einmalige Anschaffungspreis wiederum eine untergeordnete Rolle.

Man bekommt für den Preis einen clever durchdachten und hochwertigen Sauger, der sein Preis Leistungsverhältnis absolut widerspiegelt.



Testergebnis: 5,5 Punkte


Ausgefallen?


nein


Besondere Kritikpunkte


Schlauchaufbewahrung überdenken

Drehzahlreglung machbar? für z.B. kleinere Schleifgeräte


Positiv aufgefallen


Saugleistung ist einfach Spitze.

Reinigung der Filter ebenfalls sehr gut.

Systainerdock sehr vorteilhaft.

Qualität des Saugers sehr wertig.

Saugschlauch von Festool kompatibel.




Verbesserungsvorschläge



Genannte Kritikpunkte ausmerzen

Schlauchmuffen ähnlich Festool anbieten



Mein Testurteil


Ein Sauger der oberen Preisklasse mit Leistung ohne Ende.

Viel durchdachte Features und einer herausragenden Qualität.

Sollte man die Schlauchaufbewahrung noch verbessern, wäre der Sauger so gut wie Fehlerfrei. (Meckern auf sehr hohem Niveau)


Mein Testergebnis
Ausstattung: 6 Punkte 25 %
Handhabung: 5,5 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 5,5 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 6,2 Punkte
Sehr gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 22:09 
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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 20. Nov 2017, 23:57 
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– Starmix iPulse M-1635 Safe Plus Art.Nr. 018638
– Wann angeschafft? September 2017
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? Neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819 Euro + Zubehör

Ausstattung
Staubsauger, Fahrbügel, Antistatikschlauch, 3 Stück PE Müllbeutel, Vliesbeutel, Klettbänder für Schlauchfixierung, Anschlussmuffe, vieeeeeeeel bedrucktes Papier.
Dazu als Zubehör ein BG-Bau Ergänzungsset mit Kunststoffrohren, Griffrohr mit Nebenluftschieber sowie Bodendüse.
In meinen Augen ist der Lieferumfang ausreichend, dank vorhandener Ausstattung hätte ich auf das Bodendüsenset auch verzichten können.
Ich habe nahezu zeitgleich auf der Arbeit einen BOSCH GAS 35 M AFC bekommen, dieser hat im direkten Vergleich zwar das Bodendüsenset standartmäßig dabei, aber dafür nur einen Entleerbeutel. Da finde ich die Ausstattung beim Starmix sinnvoller.
Die ganzen Anleitungen und Flyer… Könnte man meiner Meinung nach reduzieren, oder zumindest mit Inhalt füllen.

In die Bedienungsanleitung gehört, meiner Meinung nach, neben einer Zubehörübersicht, auch eine kurze Erklärung, welcher wofür genutzt werden sollte (vor allem bei den PE Beuteln und dem aus Vlies). Des Weiteren fände ich, neben dem Aufzählen der AGWs für die Staubklassen, auch eine detaillierte und vor Allem leicht findbare Übersicht sinnvoll, welche Stäube in welcher Klasse einzuordnen sind. Habe hierüber auch auf der Webseite des Starmix nicht wirklich viel finden können. Die Seiten 21 bis 306 des Handbuches sind anschließend in den verschiedensten anderen Sprachen abgefasst, sodass hier wohl auch Augenmerk auf einen internationalen Vertrieb gelegt wird. Dahinter wird es mit Explosionszeichnungen und Ersatzteilnummern wieder interessant. Sowas ist heute leider nicht mehr selbstverständlich.

Den Zettel für den Fahrbügel habe ich scheinbar aus Versehen weggeworfen. Es hat trotzdem geklappt, aber warum steht das nicht in der Kurzanleitung oder der Bedienungsanleitung mit drin? Wenn jetzt für die Klettbänder auch noch ein weiteres Faltblatt dazu kommt, kann man aus dem ganzen unnötigen Papier einen Origami Flugzeugträger mitsamt Flugstaffel falten.

Die Kurzanleitung enthält mindestens drei verschiedene iPulse Modelle („Klassik“, „Neu mit Systainerhalterung“ und „Klassik mit Klettbändern für den Schlauch“).

Die Systainer Schnittstelle darf nur mit max. 10 Kilogramm und einer Gesamthöhe von 1 Meter belastet werden. Bei der L-Boxx Schnittstelle des BOSCH GAS 35 gibt es ähnliche Einschränkungen. Ich vermute, dass sie vor Allem aus Haftungsgründen und zur Sicherung gegen Umkippen erstellt worden sind. Dazu gehört auch, dass der Sauger nicht an der L-Boxx angehoben werden darf. Beim Systainer kenne ich die Belastungsgrenzen nicht, aber eine L-Boxx soll an ihrer Halterung ca. 100 Kilogramm aushalten können. Ich vermute, beim Systainer ist es ähnlich. Ein ca. 16 Kilogramm Staubsauger + ca. 40 Kilogramm Staub liegen da deutlich drunter. Sollte eigentlich kein Problem sein (abgesehen davon, dass es evtl. unhandlich ist). Ansonsten gefallen mir sowohl Position und Höhe, als auch die Bedienbarkeit von beiden Seiten ist besser, als bei dem vergleichbaren Boschsauger, da hier durch die 90° Drehung schnell der Deckel im Weg ist.

Die Klettbandbefestigung klappt bisher gut. Wird sich zeigen, wie sich das verhaelt, wenn die Bänder schmutzig und nass geworden sind. Hier gefällt mir die Lösung vom GAS 35 mit Gummibändern deutlich besser. Diese flattern auch nicht so rum, wenn sie nicht in Benutzung sind.

Das Sonderzubehör:
Ich habe den Staubsauger als einen ersten Test damals meiner Freundin hingestellt, für den nächsten Wohnungsputz. Prompt kamen fragende Blicke, wie man zu so einem teuren Staubsauger solchen Billigkram dazu packen kann. Der Haptikeindruck des Bodendüsensets ist mehr: „Bei dieser Zubehörqualität kann man es auch gleich weglassen – zumindest im Vergleich zum Preis des Gerätes.

Für den iPulse vergebe ich 6 Punkte, das BG-Bau Zubehör wäre bei der Hälfte der Punkte.

Testergebnis: 6 Punkte

Handhabung
Naja - ist halt ein Staubsauger. Ich habe einen Test durch meine Freundin durchführen lassen, und ihr statt des alten Kärchers den Starmix in die Wohnung gestellt.
Hierbei gab es Probleme, dass die Verbindungen der Elemente nicht stramm saßen, sodass zwischendurch das Bodendüsenset abgefallen ist. Nach prüfendem Blick und neuem Zusammenbauen ist das aber nicht wieder aufgetreten. Die leichte Manövrierbarkeit des Staubsaugers, trotz beachtlicher Größe wurde gelobt, der Schlauch für die Wohnung als zu lang bemängelt.
Kritischer war dann der Saugtest. Es ging zwar alles weg, aber in der Bodendüse hat sich ein ziemliches Knäul gebildet. Die Kombination aus langen, sehr dünnen Haaren (Freundin) und immer noch recht langen und sehr drahtigen Barthaaren (nicht meine Freundin) ist allerdings auch recht anfällig für sowas (fragt mal die Dusche…)
Trotzdem könnte man da an der BG-BAU Düse bestimmt nochmal was Optimieren.

Ansonsten war ich sehr zufrieden, der Sauger wurde als Absaugung am Borhammer (GDE 16 Plus Absaugung) und an der Oberfräse sowie der Tauchsäge genutzt. Hierbei war ein staubarmes Arbeiten an der Tagesordnung. Bei optimaler Einstellung der Saugstärke hielt sich hierbei das Ertönen des Warntones in Grenzen.

Der Werkzeugadapter tut, was er soll. Persönlich finde ich aber den von Kärcher (flexibler) angenehmer. Da man aber je nach Werkzeugauswahl eh ein paar verschiedene gebrauchen kann (verschiedene Stufen, Abschneiden etc.) und beide gut mit dem restlichen Starmixset arbeiten können, kann sich hier jeder was aussuchen. Der Werkzeugadapter vom GAS 35 hat zusätzlich noch eine Nebenluftfunktion (die manchmal etwas zu leichtgängig ist), diese sah aber nicht kompatibel aus. Ausprobiert habe ich es noch nicht.

Der GAS 35 war, was den Warnton angeht, deutlich penetranter. Hierbei muss man aber dazu sagen, dass dieser ausschließlich an einem 22mm Saugbohrer in Asphalt/Beton genutzt worden ist. Eine böse Kombination aus viel und sehr feinem Staub sowie einer starken Engstelle. Dementsprechend kam das Warnen/Abklopfen nahezu minütlich, sobald ein paar Löcher gebohrt waren. Mit Nebenluft/Runterregeln konnte man das Ganze zwar reduzieren, aber dafür wurde der Bohrer deutlich heißer und verstopfte eher. Dann lieber Ohrenschutz auf und ignorieren. Leider war hierbei beim Abklopfen immer auch ein Saugkraftverlust spürbar. Hätte es den Starmix mit L-Boxx Montage gegeben, hätte ich vermutlich den bestellen lassen ;)

Ansonsten gefällt der Haltebügel sehr gut: Einfach demontierbar bei Platzproblemen, aber beim Verschieben sehr angenehm. Beim GAS habe ich immer eine LT-Boxx oben drauf, damit man sich zum Schieben nicht bücken muss.

Testergebnis: 6,5 Punkte

Leistung

Alles aufgesaugt, kein merkbarer Staubaustritt und im Gegensatz zum Bosch weniger und vor Allem weniger nerviges warnen/abklopfen. Dabei keine Saugkraftverluste feststellbar.

Volle Punktzahl von meiner Seite aus.

Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt

Einfache Kartonverpackung, angenehmes Geräusch, ordentliche Verarbeitung.
Im Gegensatz zum GAS 35 M selteneres und weniger aufwändiges Filterreinigen.
Nichts zu meckern, volle Punktzahl

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis

Der Preis ist nicht grade niedrig, aber im Vergleich zu anderen Staubsaugern in derselben Leistungsklasse in Ordnung. Ob ein M-Sauger oder doch ein L-Sauger ausreicht, muss jeder für sich entscheiden. Die Set-Varianten sind für den örtlichen Handel meiner Meinung nach gut zusammengestellt, für eine Internetbestellung würde ich mir aber die Möglichkeit einer individuellen und bedarfsangepassten Zusammenstellung wünschen.

Testergebnis: 5 Punkte


Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
Schlauchbefestigung sollte optimiert werden.
BG-Bau Set wirkt extrem billig.
Trotz aktivierter Vorderradbremsen (diese tun ihren Dienst scheinbar nicht ausreichend) rollt er auf Parkett wild hin und her beim Schlauch aufwickeln).

Positiv aufgefallen
Saugleistung
Netzkabelaufbewahrung
Filterreinigung
Leichte Verfahrbarkeit im allgemeinen Gebrauch (ist echt ein Genuss ihn Einzuparken oder mitzuziehen)

Verbesserungsvorschläge
Bei der Schlauchbefestigung nochmal zum GAS 35 schielen
L-Boxx Aufnahme und getrennte Einstellung Saugkraft/Schlauchdurchmesser wurden ja schon lang und breit diskutiert. In der (leicht überarbeiteten) Serie schwer zu ändern, aber beim Nachfolger sollte man da nochmal ein bisschen dran arbeiten.
Lose Zettelsammlungen sind nicht so meins

Mein Testurteil
Ich bin sehr zufrieden. Weiterentwicklung zum Vorgänger scheint sinnvoll. Die Forenarbeit hier ist auch sehr positiv, so hat man das Gefühl, dass Kritik auch ernstgenommen wird. Weiter so.

Im direkten Vergleich würde ich den Starmix iPulse dem Bosch GAS 35 jederzeit vorziehen, dummerweise war ich in der Firma mit vorhandenen L-Boxxen in der Auswahl etwas eingeschränkt.

Bilder der Verpackung usw. habe ich mir mal gespart. Da gibt es ja schon einige von. Daher nur ein Bild aus der Parkposition und ein paar von der vollen Bodendüse.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 6 Punkte 25 %
Handhabung: 6,5 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 5 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 6,3 Punkte
Sehr gut


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 21. Nov 2017, 11:30 
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– Starmix iPulse M-1635 Safe Plus Art.Nr. 018638
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– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819 Euro + Zubehör

Ausstattung

Zum Sauger wurde zusätzlich folgendes Zubehör geliefert

PE Entleerbeutel
Der Entleerbeutel dient dazu, den aufgesaugten Schmutz zur Mülltonne zu befördern, ohne dabei den gesamten Sauger zu dieser befördern zu müssen. Bevor ich den Sauger erhalten hatte, dachte ich, dass die Beutel reißen würden. Ich wurde eines Besseren belehrt. Die Beutel sind sehr stabil, man muss keine Angst haben, dass hier etwas reißen würde. Hier sei erwähnt, dass der Sauger natürlich auch komplett ohne Beutel betrieben werden kann. (Was ich so auch mache)

5m Antistatikschlauch (Durchmesser 35mm)
Der Schlauch hat die Bezeichnung „Schlauch“ wirklich verdient. Während viele Saugschläuche eher steif wie ein Rohr sind, so ist dieser Schlauch (trotz seiner Länge von 5m oder einem Durchmesser von 35mm) sehr einfach zu handeln.

Fahrbügel
Der Fahrbügel (in Verbindung mit den großen Rädern) ermöglicht es den Sauger auch über groben Rohfußboden und Hindernisse zu bewegen. Selbst in der Wiese ist der Sauger damit sehr einfach zu bewegen.

BG-Bau-Ergänzungsset
Das Set besteht aus 2 geraden Kunststoffrohren, einem abgewinkelten Griffrohr (mit Nebenluftschieber) und einer Bodendüse. Die Rohre werden einfach zusammengesteckt, können leicht wieder auseinandergenommen werden und halten aber perfekt zusammen. Das Ganze in Metall, ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Hier gibt es nicht zu meckern. Wenn man dann noch den Preis für das Set beachtet, muss man es eigentlich zu jedem Sauger dazu bestellen.

Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung könnte meiner Meinung nach noch optimiert werden, wobei ich der Meinung bin, dass ein Staubsauger ohnehin zum Großteil selbsterklärend sein sollte (dazu später mehr)

Zusätzlich mitgeliefert wurde noch:
- Reduzierstück (zum Anschluss nicht passender Werkzeuge)
- 2x Klettband (zur Befestigung des Schlauches am Sauger)

Fazit
Insgesamt bin ich vom Zubehör, sowohl von der Qualität als auch vom Preis des Sonderzubehörs, mehr als überzeugt.
Testergebnis: 7 Punkte

Handhabung
Dieser Bereich ist der Einzige in welchem der Sauger auch wirklich Kritik einstecken muss. Einige Kritikpunkte in der Handhabung sind der guten Leistung des Geräts zuzuschreiben. Gute Leistung resultiert eben einfach in einem etwas größeren und schwereren Gerät.
Andere Kritikpunkte hingegen, haben nichts mit der Leistung zu tun und hätten einfach besser gelöst werden können.

Grundsätzlich muss aber gesagt sein, dass die Kritik auf hohem Niveau ist. Das darf sie auch sein, schließlich spielt der Sauger in der Oberliga.

Transport des Saugers
Auf- und Abbau des Saugers…
Das komplette Zubehör kann direkt am Sauger verstaut werden und es bildet sich somit eine Einheit, welche transportiert werden kann. Nachteil: Man muss hier wirklich in der richtigen Reihenfolge vorgehen. Kabel aufwickeln und auf den Hacken hängen, Saugrohre in den dafür vorgesehenen Halterungen stecken, Schlauch um den Sauger wickeln und mit Klettbändern fixieren. Das geht aber alles relativ einfach von der Hand (Vor allem das aufwickeln des Schlauches). Die Lösung mit den Klettbändern gefällt mir aber nicht besonders gut.

… Transport des Saugers …
Diese Einheit kann dann dank des Griffbügels und der großen Räder über Stock und Stein transportiert werden. Passt.

… Über eine Treppe…
… wird es dann schon etwas anspruchsvoller. Dank des Griffbügels ist es möglich eine Treppe sowohl rauf als auch runter zu fahren. In einem anderen Thread wurde dieser Use-Case auch als Grund dafür genannt, warum die Halterung für das Zubehör so hoch montiert wurde. Das funktioniert jedoch nur bei einer Treppe mit einer max. Steigungshöhe von ~18cm. Am Bau sind Steigungshöhen von 21cm aber durchaus üblich – und hier sitzt der Halter für das Zubehör auf, bevor die Räder den Auftritt der nächsten Stufe erreichen. Der Zubehörhalter sollte also noch etwas höher montiert werden.

… im Fahrzeug …
Mit dem kompletten Zubehör am Sauger benötigt das Gerät schon einiges an Platz. In einem PKW muss, wegen der beschränkten Höhe, der Griffbügel als auch die 2 geraden Saugrohre vom Sauger genommen werden. Zum Entfernen des Griffbügels müssen 2 Vorstecker entfernt werden. Für die Zielgruppe, welche täglich mehrmals, das Gerät in das Fahrzeug laden und entladen muss, sollte an einer besseren Lösung gearbeitet werden.

… mit aufgesetzten Systainern …
Endlich ist es ja möglich Systainer am Sauger zu befestigen. Blöderweise kann dann der Klettverschluss für den Schlauch nicht mehr geöffnet / geschlossen werden. D.h.: Bei jedem Auf- / Abbau des Saugers muss der Systainer vom Gerät entnommen werden. Auch darf laut Aufkleber am Sauger der Sauger selbst nicht über den Systainer angehoben werden, was ich schade finde, da ich dies mit dem Festool Midi eigentlich nicht nur einmal getan habe. Vielleicht kommt diese Vorgabe aber auch von Tanos.

Bedienelemente
Die Bedienelemente für den normalen Betrieb sind relativ klar, die Beschriftung „IR“, „AR“, „=“ und „A“ sind ein klein wenig unglücklich gewählt. Ich habe relativ lange überlegt, wofür die Abkürzungen stehen. „R“ für Reinigung / Rütteln und „A“ für Automatik waren von Anfang an klar. Um das Rätsel: „I“ = Eins für „Ein“ und „0“ = Null für „Aus“ zu lösen habe ich hingegen etwas länger gebraucht. Vielleicht stand ich auch gerade auf dem Schlauch (der das durchaus ohne Problem aushält).

Schiebering
Im inneren des Saugers gibt es noch den Schiebering welche mit „open“ und „close“ Beschriftet ist. Je nachdem ob man mit oder ohne Beutel saugt muss eine der beiden Einstellungen vorgenommen werden. Meiner Meinung nach sollte das nicht „open“ und „close“ sondern mit (wenn schon englisch) mit „bag“ und „no bag“ beschriftet sein. Ob das „open“ oder „close“ ist, sind technische Details mit denen der Endanwender nichts anfangen kann.

Entnahme der Filter
Um die beiden Filter entnehmen zu können benötigt man einen Schraubendreher oder eine Münze. Ich verstehe nicht warum man dem Anwender eine solche Hürde auferlegt. :crazy: In meinen Augen ergibt das keinen Sinn, es entstehen nur Nachteile und ich kann keinen Grund erkennen warum das so gelöst wurde.

Bremse
Ein besonderer Kritikpunkt stellt noch die Bremse dar. Hier wurde auf eine Standardlösung durch bremsbare Rollen zurückgegriffen. Nicht nur, dass das schlecht zu bedienen ist, macht sich der leerer Sauger auf einer Neigung von 12% selbstständig. Dass sollte in der Preisklasse wirklich nicht sein. Die Grün-Weißen Werkzeughersteller und jeder Kinderwagen-Hersteller machen vor wie so etwas funktioniert.

Robustheit
Genial ist hingegen wie Robust das Gerät ist. Ich habe nach meinem Test die Filter den Behälter, den Schlauch und weiteres Zubehör mit dem Gartenschlauch gereinigt. :top:

Fazit:
Das Gerät ist ein Leistungsmonster, was sich aber auch in einer etwas eingeschränkteren Mobilität niederschlägt. Man sollte hier ganz klar, für sich selbst, entscheiden was benötigt wird. Wer mobil sein muss und gerade mal seine Tauch- oder Kappsäge absaugen möchte, ist mit einem anderen Gerät besser bedient.
Auf einem Rohbau, zum Aufsaugen von wirklich viel Feinstaub vom Rohfußboden, zum Absaugen der Mauernutfräse, des Dosensenkers, zum Nasssaugen usw. ist dieses Gerät die optimale Wahl. (Ein Festool Midi ist mit all diesen Aufgaben überfordert)
Trotzdem könnten einige Dinge, unabhängig von der Leistungsfähigkeit besser gelöst werden. Eine Bedienungsanleitung sollte durch selbsterklärende Bedienelemente am Sauger nur in Ausnahmefällen notwendig sein. Das ist hier leider noch nicht der Fall. Die Bremse, die Entnahme der Filter, ...

Testergebnis: 3 Punkte

Leistung
Hier gibt es nichts, aber auch rein gar nichts zu meckern. Das Gerät saugt, und saugt und saugt. Im Hintergrund ist immer wieder mal das Rattern der Filterabreinigung zu hören - und man weiß – da steht ein Meisterstück an Technik hinter einem. :top: Zur Staubabsaugung gibt es ja schon eingehende Tests meiner Vorposter, welchen nichts hinzuzufügen ist. Ich habe keine Sorge, dass der Sauger hier jemals an seine Leistungsgrenzen stoßen könnte, auch nicht bei einer Mauernutfräse.

Nasssaugen
Ich habe hier noch zusätzlich die Fähigkeit des Nasssaugens an meinem – in Bau befindenden – Flachdachs getestet. Der Behälter von ~20 Litern war innerhalb von 1 Minute randvoll. Motor abnehmen, Behälter entleeren, Motor aufsetzen und weiter geht’s. Ich habe damit innerhalb von 1 Stunde mein Dach in der Größe von 60m2 komplett trocken gesaugt. In Summe waren es ~600 Liter. Als Zubehörteil gebe es noch einen Ablaufschlauch für den Behälter, sodass für die Entleerung des Saugers die Motoreinheit nicht abgenommen werden muss.

Fazit:
Leistungsmäßig kann das Gerät in jeder Hinsicht uneingeschränkt empfohlen werden.
Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Hier gibt es nicht viel zu erwähnen. Die Verpackung des Geräts ist absolut stabil und kommt glücklicherweise komplett ohne EPS aus. Der Sauger reinigt die Umwelt :wink: und auch die Möglichkeit das Gerät komplett ohne Beutel zu betreiben kommt nicht nur dem eigenen Geldbeutel, sondern auch der Umwelt zugute.

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungsverhältnis
Der Preis ist hoch, ja. Die Leistung aber mindestens ebenso.
Testergebnis: 7 Punkte

Ausgefallen
Nein

Besondere Kritikpunkte
- Das benötigte Werkzeug zur Entnahme der Filter
- Die Bremse

Positiv aufgefallen
- Uneingeschränkt die Saugleistung
- Die Robustheit

Verbesserungsvorschläge
Ich denke von der Saugleistung ist das Gerät ausgereizt. Legt den Fokus jetzt in Richtung Handhabung (schaut euch z.B.: ein wenig bei den Grün-Weißen) um das Ergebnis sucht seinesgleichen am Markt.

Mein Testurteil
Hardskill (Saugen): Das Beste was es am Markt gibt.
Softskill (Handhabung): Verbesserungswürdig, wenn auch derzeit nicht vernichtend schlecht.

Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25 %
Handhabung: 3 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 7 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 6 Punkte
Sehr gut ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ❍


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 26. Nov 2017, 05:41 
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Registriert: 10. Apr 2005, 16:25
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Wohnort: Baden Württemberg
– Starmix-Sauger iPulse M-1635 Safe Plus
– Wann angeschafft? 16. September 2017
– Wo gekauft? Werkzeug-News Testaktion
– Neu/gebraucht? neu
– bezahlter Preis Werkzeug-News Testaktion
– Listenpreis des Herstellers für Neugerät 819,91€ & 34,51€ für das BG-Bau-Ergänzungsset inkl. 19% MwSt

Ausstattung
Der Sauger und das Zubehör werden in zwei stabilen Pappkartons geliefert.
Dateianhang:
IMG_20170916_170601.jpg


Zum serienmäßigen Lieferumfang gehören ein 35mm Antistatik Saugschlauch sowie ein etwas billig anmutendes Kunststoff Saugrohr mit Bodendüse welches aber den Erwartungen gerecht wird. Das Netzkabel erfüllt alle gewerblichen Ansprüche sowie Vorgaben und macht einen sehr robusten, fast schon zu stabilen, Eindruck. Es ist aber dennoch sehr flexibel und bildete während dem Testzeitraum keine Korkenzieher am Boden. Das Kabel wird nach Gebrauch an einem an der Oberseite des Saugers ausklappbaren Haken eingehängt wobei der Stecker zusätzlich mit angesteckt werden kann wodurch sich dieser nicht beim bis auf den Boden absenkt. Weiters sind an der Oberseite zwei zusätzliche, relingartige Handgriffe angebracht auf denen Haltevorklipse für Systainer angebracht sind.
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Zum Test stellte mir Starmix zusätzlich zwei optional montierbare L-Box Halter nebst perfekt bebilderter Montageanleitung zur Verfügung. Diese werden ganz einfach mit einer Art "Dübeltechnik" und je zwei Schrauben an der bestehenden Reling angebracht so dass nur je zwei kleine Löcher gebohrt werden müssen. Ob und wann die im Laden erhältlich sind kann ich nicht sagen.
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Eine Aufnahmevorrichtung für das Saugerzubehör an der Rüchseite des Saugerbehälters, ein Fahrbügel sowie vier großdimensionierte Rollen, von denen die zwei Kleineren, lenkbaren an der Front feststellbar sind vervollständigen das Set.


Testergebnis: 7 Punkte

Handhabung
Die Bedienung ist, angesichts der Sicherheitsfeatures zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, da durch die BG-Tauglichkeit kein einfacher Drehzahlsteller zur Verstellung der Saugleistung zum Einsatz kommt, sondern eine lediglich zweistufig einstellbare Leistungsvohrwahl. Diese beiden Leistungsstufen werden mit unterschiedlichen, auf Schlauchdurchmesser angepasste Warnschwellen für unterschreiten des jeweiligen Luftdurchsatzes durch den Wahlschalter kombiniert.
Der Tausch der Filterbeutels bzw des PE-Sackes geht einfach vonstatten. Auch die Filterelemente sind einfach zu entnehmen wobei hier ein Hilfswerkzeug wie Schlüssel oder Münze notwendig sind was ein versehentliches Öffnen des Oberteiles verhindert. Durch die bremsbaren Rollen rollt der Sauger an schiefen Flächen nicht weg sondern bleibt sicher an seinem Platz stehen. Der serienmäßig mitgelieferte Antistatikschlauch hat ein auf der ganzen länge gleichmäßigen Widerstand und ermöglicht ein funkenfreies und sicheres Arbeiten auch in staubiger Umgebung.
Der Saugschlauch ist problemlos mit Saugschläuchen anderer Hersteller tauschbar da sich Starmix an die selben Anschlußdurchmessern orientiert hat und nicht ein eigenes proprietäres System einsetzt.
Das Netzkabel ist einfach zu tauschen und dennoch sicher befestigt so dass Reparaturen, so erforderlich einfach von der Hand gehen
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Testergebnis: 6,5 Punkte

Leistung
Der Sauger ist hinsichtlich der Saugleistung kaum zu schlagen. Als Antrieb dient eine Domel Turbine vom Typ 467.3.403-6.
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Diese ist im Gehäuse in ein robustes styroporartige Aufnahme eingesetzt wodurch einerseits die Fixierung der Turbine realisiert wird als auch auch die Trennung der Saug- und der Kühlluft bewerkstelligt wird.
Der Antrieb hat eine, soweit ich erkennen kann, einstufige Turbine und ist durch ein vom Saugluftstrom getrenntes Motorkühlluftgebläse auch zum Nasssaugen geeignet. Der Typ ist wohl ein kundenspezifisch optimiertes Produkt, da es diese Type auf der Domel Webseite nicht gibt. Dafür ist dort eine von der Baugröße gleich große mit der Bezeichnung 467.3.403-3 zu finden. Deren Datenblatt habe ich unten mal mit angehängt. Wie gesagt es ist nicht die genau gleiche Bezeichnung aber viel anders dürfte die hier verbaute Turbine nicht sein.
Die in meinem Sauger nimmt, bei geöffnetem Oberteil, frei saugend etwa 1530W auf.
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Mit Saugschlauch und kleiner (eigener) Bodendüse etwa 1440W und in leistungsreduzierter Stufe 630W
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Ohne Schlauch ist es, bedingt durch den verringerten Luftwiderstand und dadurch höheren Luftdurchsatz, jeweils ein wenig mehr. Selbst die kleine Stufe saugt gefühlt nur ein wenig schwächer wie der alte WAP XL mit voller Leistung!



Testergebnis: 7 Punkte

Umwelt
Die Verpackung besteht, vorbildlicherweise ausschließlich aus Pappkartonmaterial. Es findet daher auch kein Plastiktütenmarathon statt bei dem man allerlei Kleinteile aus Tüten pulen muss welche dann zu entsorgen sind.
Die Garantie beträgt, unabhängig von der Nutzung 3 Jahre. Für Servicezwecke wurde wegen der Sicherheitsmerkmale ein Vertrag mit einem dafür spezialisierten Dienstleister getroffen an den auch Garantiefälle einzusenden sind. Unabhängig davon sind im Netz auch Ersatzteilzeichnungenund die komplette Betriebsanleitung abrufbar.

Testergebnis: 7 Punkte

Preis und Preis/Leistungverhältnis
Ja, der Sauger ist sehr teuer, aber seinen Preis Wert. Und er wird in Deutschland gefertigt. Mehr fällt mir hierzu angesichts der Vorteile und Leistung eigentlich nicht ein.

Testergebnis: 6,5 Punkte


Ausgefallen?
Nein

Besondere Kritikpunkte
Keine

Positiv aufgefallen
Starmix praktiziert vorbildlich "lean(schlanke) Produktion" Beim Zerlegen gab es tatsächlich nur eine einzige Sorte von Schrauben so dass ich mir bei der Remontage keinerlei Gedanken machen musste ob die eben gegriffene Schraube an der nun vorgesehenen Stelle einzuschrauben geht! Na gut fast, die Lüsterklemme für das Netzkabel hatte dafür angepasste Schrauben die aber nicht entnommen werden mussten.

Verbesserungsvorschläge
Gutes muss man nicht verschlimmbessern.

Mein Testurteil
Ein leistungsfähiger und durchdachter Sauger der im gewerblichen Umfeld allen Ansprüchen genügt und bei Bedarf auch als Asbesttauglicher Sauger erhältlich ist.



Mein Testergebnis
Ausstattung: 7 Punkte 25 %
Handhabung: 6,5 Punkte 25 %
Leistung: 7 Punkte 25 %
Umwelt: 7 Punkte 10 %
Preis und Preis⁄Leistungsverhältnis: 6,5 Punkte 15 %
Gesamtergebnis: 6,8 Punkte
Ausgezeichnet ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱ ✱


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 26. Nov 2017, 06:29 
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Natürlich habe ich mich, neugierig wie ich bin, auch in das Innere des Saugers begeben und diesen aufgeschraubt.
Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, gibt es wirklich nur eine einzige Sorte Schrauben!
Die Ersatzteilliste listet dafür ein Set von 30 Spaxschrauben. Ich hatte nicht alle aus den Löchern herausgenommen.
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Die Scharnierbolzen aus Kunststoff haben praktischerweise eine Bohrung um genau die Spaxschrauben ein wenig eindrehen zu können um diese zu ziehen.
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Wenn man die Abdeckung über der Turbine abnehmen will muss man erst die Dichtungsschnüre um die Filter entfernen und etliche Schrauben entfernen. Dann zieht man mit der Abdeckung die Turbine mit aus dem Gehäuse und sieht in das Innere des in den Schmutzraum ragenden Kasten.
Um dessen Vorderseite habe ich ein wenig Bedenken dass dieser zersplittert wenn man mal versehentlich einen Kiesel einsaugt. Das ist mir beim WAP XL mit dem Prallschutz passiert. Dort habe ich dann einfach ein Alublech draufgenietet.
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Um die obere Abdeckhaube abzunehmen muss man erst das Netzkabel abklemmen da die Lüsterklemme am Gehäuse darunter befestigt ist.

Darunter kommen dann die beiden Rüttelmagnete und die als Solenoide bezeichneten Zugmagnete sowie die hinter der Schalterfront angebrachte Platine zum Vorschein. Im Bild ganz links unter der Lüsterklemme hindurchgeführt, die beiden grauen Drähte welche an den als Wassersensor in den Staubbehälter ragenden Messingstäbe angeschlossen sind.
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Zentral in der Mitte ist der Steckanschluß der Turbine die man beim Aufklappen des Saugers automatisch mit absteckt.
Auf der rechten Seite unter der Gerätefront befindet sich auch die Nervensäge, der Piepser. Den habe ich zur vorläufigen Schonung abgeklemmt. :ducken:
Dann blinkt bei Atemnot des Saugers zwar noch die Leuchte an der Gerätefront aber die nervt wenigstens nicht. :allesgut:
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Hinter dem Piepser sind auch die beiden Schläuche für die Druckdifferenzmessung sichtbar. EIner der Druckmessdosen befindet sich auf der Platine und der andere Freistehend hinter dem Piepser.

Weiters die Solenoide diese ziehen immer während der Abreinigung an und verschließen für den zu reinigenden Filter die Zugluft so dass der Schmutz leichter abfällt. Hier habe ich die entsprechende Abdeckung entfernt und einmal offen und einmal geschlossen fotografiert.
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Es existiert zwar noch ein Video von einer Aktion. Das ist aber nicht so geworden wie ich mir das vorgestellt habe weil ich die Kamera teilweise von Hand geführt habe und dadurch immer wieder die Hälfte fehlt... :?


PS


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 Betreff des Beitrags: Re: Starmix iPulse M1635 Safe Plus
BeitragVerfasst: 30. Nov 2017, 21:30 
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Beiträge: 290
Liebe Tester,

wir sind von euren Berichten wirklich beeindruckt und bedanken uns bei euch für die objektive und teils kritischen Feedbacks. Wir werden alle Berichte sehr genau analysieren und alle euren Kritikpunkte für die Nachfolgeneration berücksichtigen.

Grüße,

Starmix


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