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 Betreff des Beitrags: Wie lange kann man Bäume fällen???
BeitragVerfasst: 4. Feb 2006, 23:11 
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Registriert: 12. Jan 2006, 22:43
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Wohnort: Baden-Württemberg
Ich habe gehört, dass es eine Frist geben soll ab der man keine Bäume mehr fällen kann. :cry: Weiß jemand, wann das ist?
Gruß, shakyhand


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BeitragVerfasst: 4. Feb 2006, 23:29 
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Meinst du als Selbstwerber oder im Privatwald bzw. generell?


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BeitragVerfasst: 4. Feb 2006, 23:46 
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Registriert: 12. Jan 2006, 22:43
Beiträge: 14
Wohnort: Baden-Württemberg
Im eigenen Privatwald.
Gruß, shakyhand


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BeitragVerfasst: 4. Feb 2006, 23:56 
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Registriert: 24. Mai 2005, 22:29
Beiträge: 2376
Es gibt da ´ne Regelung, ob die bundesweit gilt weiß ich nicht und die auch nur für Privatgrundstücke(Gärten, Streuobstwiesen). Die geht vom 1.Okt. bis 28/29 Febr.
Da Privatwaldbesitzer mit Ihrem Wald Geld verdienen wollen, mal außen vor ob, damit noch Geld verdient wird oder nicht, kann ich mir nicht vorstellen das diese Regelung auch für den Privatwald angewandt wird.


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:20 
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Registriert: 29. Sep 2005, 13:40
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Wohnort: Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald
Einschlagszeiten im Privatwald:

Die Haupteinschlagszeit für das Stammholz ist außerhalb des Hochgebirges in der Regel der Herbst und der Winter.

Wertvollles Kiefernholz wird zur Vermeidung von Blaufärbung erst nach Einsetzen des Winterfrostes gefällt. November bis Januar sind günstige Einschlagsmonate für das Laubstammholz.

Im Sommer wird im Flachland kaum Stammholz eingeschlagen, da im Saft gefälltes Holz rasch von Holzschädlingen (Pilzen, Insekten) befallen und entwertet wird. Außerdem ist während dieser Zeit die Gefahr von Fäll und Rückeschäden am verbleibenden Bestand besonders groß.

Massensortimente (z.B. schwaches Nadelholz) können jedoch auch während dieser Jahreszeit genutzt werden.

Bei der Holzabfuhr über schwieriges Gelände (Vernässung, Erdwege) sind günstige Witterungsbedingungen auszunutzen (Trockenheit, Frost)

Wenn Laubholz (z.B. Buchenstammholz) im Sommer geschlagen werden muss, so läßt man es mit Laub 3-4 Wochen zum austrocknen liegen.


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:24 
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Registriert: 27. Nov 2005, 01:51
Beiträge: 290
bei Möbel- oder Bauholz evtl. Mondphasen beachten...

_________________
In diesem Sinne, wer andern einen Baum ummäht, hat ein Baumummähgerät. Will er dann den Baum noch klein, muss es eine Säge sein.


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:29 
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Registriert: 29. Sep 2005, 13:40
Beiträge: 1975
Wohnort: Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald
ACHTUNG DAS WAS ICH JETZT SCHREIBE IST NICHT MEINE MEINUNG!!! Denn zu dem Thema hab ich noch keine :lol:


Meiner_Einer hat geschrieben:
bei Möbel- oder Bauholz evtl. Mondphasen beachten...


Das ist unter Forstleuten, Wissenschaftlern und Sonstigen Leute sehr umstritten!

Zitat:
Holz, das nicht brennt, nicht fault und seine Form dauerhaft behält - ein Traum für jeden Schreiner und Häuslebauer. Solch positive Eigenschaften werden dem Mondholz, auch Mondphasenholz genannt, nachgesagt. Geerntet wird das Mondholz bei ausgewählten Mondphasen. Besondere Qualitäten des Mondphasenholzes konnten bisher in wissenschaftlichen Untersuchungen nicht nachgewiesen werden. Weder im Trocknungs- noch Brandverhalten unterschied es sich nachweisbar vom herkömmlich geschlagenen Holz. Befürworter des Mondholzes halten jedoch dagegen, dass das Unbekannte mit bekannten Untersuchungsmethoden schwer zu finden ist. Sie stützen sich außerdem auf Untersuchungen, nach denen der Mond den lebenden Baum und seine Wachstumsrhythmen zu beeinflussen scheint.


http://www.lwf.bayern.de/veroeffentlich ... /48-16.php


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:34 
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Registriert: 9. Okt 2004, 21:52
Beiträge: 815
Wohnort: waiblingen (200m vom Stihlwerk 1 entfernt)
hi
.".....mondphasen beachten,,,"
und bei vollmond auf werwölfe achten :lol: :lol: :lol:


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:39 
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Registriert: 3. Feb 2006, 21:52
Beiträge: 105
Wohnort: 14550 Groß Kreutz / Havel
Auskunft erteilt der Revierförster, weil die Länder vieles eigenständig regeln. Die Gehölzpflege findet während der Vegetationsruhe statt, um zum Beispiel brütende Vögel nicht zu stören. In Naturschutzgebieten darf überhaupt nichts gefällt werden. Wenn Du Selbstwerber bist, darfst Du hier in Brandenburg nur vom Revierförster markierte Bäume fällen, das gleiche gilt für private Waldbesitzer, die Mitglied in einer FBG sind. Wenn Du nicht organisiert bist, hast Du Dich trotzdem an die Regeln des Naturschutzes zu halten und den Wald ordentlich und sachkundig in Übereinstimmung mit den Landesforstgesetzen zu pflegen.Kurz: Du solltest guten Kontakt zur Revierförsterei halten.

Gruß Helmut


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BeitragVerfasst: 5. Feb 2006, 00:40 
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Registriert: 27. Nov 2005, 01:51
Beiträge: 290
joa, mein "evtl." steht da net nur zum Spaß... :wink:

meine Meinung zu derartigen Untersuchungen dürfte euch ja bereits bekannt sein...

werd ma nen benachbarten Schreiner nach Fertigstellung seines Meisterstücks interviewen ob denn bei seinen mondphasengerecht gefällten Eschen (oder Erlen, bin mir nimmer ganz sicher) ein Unterschied zu "normal" gefälltem Holz zu erkennen war, also Trockenrisse haben seine Dielen jetzt au scho, stellt sich nur die Frage obs denn ohne Mond noch größer wären...

ich bin mir selbst au net sicher obs nur "Aberglaube" ist oder wirklich nen Sinn hat...

mal wieder Fragen über Fragen...

_________________
In diesem Sinne, wer andern einen Baum ummäht, hat ein Baumummähgerät. Will er dann den Baum noch klein, muss es eine Säge sein.


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