Wie Nylonfaden richtig aufrollen?

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agro

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Hallo,
ich habe einen McCulloch Freischneider. Nun habe ich schon ein paarmal versucht den Nylonfaden aufzuspulen und habe mich auch an die Bedienungsanleitung gehalten. Aber trotzdem funktioniert die "Nachfütterfunktion" nicht richtig. Jedesmal muss man per Hand nachhelfen. Der Fadenkopf hat zwei "Kammern". Laut bedienungsanleitung muss man den Faden (2,4mm) nach dem ablängen in der Mitte knicken und diesen Knick in einen Schlitz zwischen den Kammern stecken. Dann in der Aufspulrichtung aufspulen. Ich versuch das mit etwas Kraft, damit der Faden möglichst sauber aufgespult ist. Aber trotzdem, wenn man dann, wenn's wieder nicht funktioniert hat, nachsieht, schaut es so aus, dass der Faden sich selbst blockiert. Er wirkt auch an Reibestellen wie leicht angeschmolzen. Was mach ich fasch? Ich habe einen Faden von Stihl verwendet.
Gruß, Martin
 
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Grundsätzlich muss der Faden immer sauber wie auf einer Garnrolle aufgewickelt werden. Manche Fadensorten neigen zum Verkleben. Dann hilft nur Fadensorte wechseln, oder Du wickelst mal nur 1-2 m auf und schaust was passiert. Das Verkleben hat nach meiner Erfahrung auch nichts mit dem Kaufpreis für den faden zu tun. Du kannst also dafür auch ruhig mal billigen Faden verwenden. Woran es genau liegt, dass der Faden schmilzt, kann ich auch nicht sagen, ich vermute mal, das es mit der Drehzahl und der Wärme im Fadenkopf zu tun hat.
 
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agro

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Danke für die schnelle Antwort!
Dann werde ich mal einen anderen Faden ausprobieren. Nur leider ist Stihl bei der BayWa sogar der billigste :(
Aber im Hagebau gibts ja noch Dolmar zum gleichen Preis, wie Stihl. Funktioniert (wenigstens theoretisch) die Nachfütterfunktion bei dem Dolmar-Faden auch? Ich meine, weil der doch "gewellt" ist um leiser zu sein.

Gruß, Martin
 
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Die Form ist wurscht.
 
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agro

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Danke für die schnelle Antwort!
Dann werde ich mal den Dolmar-Faden ausprobieren!

Gruß, Martin
 
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Hannes

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In letzter Zeit isses mir selten passiert, aber als wir voriges Jahr noch mehr Massenpflege gemacht haben und auch in der Firma unsere riesigen Forsythien-Felder von Brennesseln und Bärenklau befreit haben, da sind uns auch oft die Fäden zusammengeschmolzen. Die waren von Oregon.

Das blöde ist ja nur, dass man den Faden eigentlich schon festziehen muss auf der Spule, sonst verheddert er sich erst recht...

Hast du denn schonmal probiert, ob der Fadenkopf an sich das Nachstellen zulässt? Wenn du die Spule im Fadenkopf runterdrückst, sollte sie sich ja drehen lassen - klappt das denn?
 
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agro

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@ Hannes
Ja, das klappt. Der Fadenkopf lässt sich drehen. Manchmal hat es ja auch mit dem Stihlfaden funktioniert, aber halt nicht immer. Und dann war meistens eben der Faden verklebt.
 
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Düsing GmbH

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Hallo,
meist wird der Faden heiß und "verklebt" wenn er nicht rechtzeitig nachgestellt wurde und schon recht kurz ist. dann überträgt sich die Reibungswärme nach innen und löst diese Probleme aus. Dieses verkleben kann bei allen Fäden die im Handel sind vorkommen, bei günstigen NoName Produkten vielleicht etwas eher als bei den bekanten Marken die auf ein gewisses Qualitätsniveau achten.
(wie Stihl, Dolmar, Oregon etc.)

Oregon bietet z.B. auch die sogn. "Nylium"-Fäden an, die diese Probleme mildern sollen, da werden dem Kunststoff (Nylon) Aluminium Partikel hinzugefügt die für eine bessere Wärmeableitung sorgen sollen.

Einfach den Fachhändler ansprechen, oder mit uns Kontakt aufnehmen.

MfG. A. Haverkamp
 
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Hallo,

ich kann nicht bestätigen, dass das Phänomen vermehrt bei billigen Fäden auftritt, aus dem Preis lässt sich, siehe Eingangsposting, keine Systhematik festmachen. Das einzige was ich festgestellt habe ist, dass Maschinen mit großer Leistung mehr betroffen sind.
 
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