Wer kennt SMALCALDA Bohrhammer BHA 26

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daffi

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Hallo wer kennt diesen Bohrhammer SMALCALDA.
Typ BHA 26
Hersteller :VEB Elektrowerkzeuge Sebnitz - Made in GDR / DDR
600 Watt - 400 U/min
Wer hat damit schon mal gearbeitet ?
Wer kann positiv oder negativ darüber Berichten ?
Die Aufnahme ist anscheinend grosse Keilwelle ?

Es wird zur Zeit einer bei Ebay angeboten
deshalb möchte ich wissen ob man damit vernüftig arbeiten kann .

MfG Gerd
 
W

wallstreet

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zum Sammeln und Basteln oder zum Arbeiten?

Würdest Du eine ca. 15 Jahre alte Maschine kaufen (egal wo produziert), bei welcher der Hersteller nicht mehr existiert?
 
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daffi

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Natürlich zum arbeiten . Das kommt auf den Preis und den Zustand der Maschine an .
Ältere Maschinen sind meistens haltbarer und stabiler gebaut als neuere und diese sieht noch sehr gut aus .
Verschleiss Teile ( O - Ringe , Kohlen ,Lager )kann man auch woanders kaufen .
Schau mal bei Ebay was für alte Maschinen (Hilti 72 ) bezahlt wird . Für die gibt es vom Hersteller auch keine Teile mehr
 
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markus

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daffi schrieb:
...
Schau mal bei Ebay was für alte Maschinen (Hilti 72 ) bezahlt wird . Für die gibt es vom Hersteller auch keine Teile mehr
ist das die macht des faktischen?
was für e. maschine bezahlt wird, ist sie auch wert?
oder sollte es nicht andersrum sein?
der mythos "72" ist ausgeschlagen.
überhaupt: bohr/meisselhämmer werden mit zunehmendem alter sicher nicht besser :wink:
 
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MarkusS

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Dass die Leute bei eBay teilweise wie die Bekifften auf die TE-72 bieten - Hauptsache irgendwo ist noch etwas rote Farbe erkennbar - hat kaum etwas mit Realismus zu tun (meiner Meinung nach) - genauso wie die eBay-Auktion bei der vor ein paar Wochen ein gut 30 Jahre alter Torna für über 300 Ois über den Tisch ging - dem Teil hat man auf den Bildern jedes Jahr angesehen. Entweder ein Sammler bei dem Geld keine Rolle spielt oder jemand der absolut keine Ahnung hat.

Dass man für eine alte DDR-Maschine die Ersatzteile "woanders" kriegt würde ich nicht so pauschal unterschreiben.

Grosse Keilwelle (wenn es denn wirklich eine ist) reisst mich auch nicht vom Hocker. SDS-plus bzw. SDS-Max kriegt man an jeder Ecke, bei der Keilwelle sieht es deutlich anders aus, abgesehen davon dass die Auswahl kleiner ist.

Gruss
Markus
 
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daffi

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Bis jetzt hat noch keiner auf meine Frage geantwortet. Hat denn keiner mit der Maschine gearbeitet ?

MfG Gerd
 
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schrauber

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hi

hab vor ein paar jahren mal damit gearbeitet ging eigentlich ganz gut und zur sache mit den ersatzteilen kohlen o-ringe lager wdr sind nun wirklich kein problem und gut große keilwelle bekommt man zwar nicht überall aber gerade bei ebay extrem günstig und die auswahl ist auch nicht viel kleiner
 
B

Black-Gripen

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Wie kann man sich nur so ein Teil kaufen.
Ich kenne kein DDR Produkt was je getaugt hat.
 
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schrauber

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hi

auf son scheiß antworte ich nicht wirklich :evil:
 
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Black-Gripen

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Ich wollte keine Leude aus dem Osten beleidigen.
 
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markus

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Black-Gripen schrieb:
Wie kann man sich nur so ein Teil kaufen.
Ich kenne kein DDR Produkt was je getaugt hat.

1. je pauschaler, desto falscher.
2. kennst du überhaupt welche?
 
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Black-Gripen

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Ich lasse mich auf keine weitere Argumentation ein.
Meine Meinung steht und ich muss mich an Fakten halten.

Wenn die Sachen alle so Super waren, warum gibts denn die Firmen nicht mehr und haben sich gegen die Mitstreiter am Markt durchsetzen können?
 
H

hs

Guest
Hi,

@Black-Gripen
Du kannst solche pauschalen Urteile nicht fällen. Ich bin zwar auch kein Fan von DDR-Produkten, aber einige (wenige) waren schon gut.
Z.B. haben wir einen Autoanhänger mit einer Kupplung des 'VEB Fahrzeugwerk Waltershausen' : eine absolut überzeugende Qualität (dicke Materialstärke, solide Verarbeitung). Der Hersteller : http://www.multicar.de

Gruß, hs
 
D

Dirk

Moderator
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Hi,

Black-Gripen schrieb:
Ich lasse mich auf keine weitere Argumentation ein.

Du solltest dann zukuenftig vielleicht oefter mal das Hirn einschalten, bevor Du postest. Solche Entgleisungen fallen Dir scheinbar oefter aus dem Schaedel, zumindest bist Du mittlerweile bekannt fuer derartige Geschmacklosigkeiten. Ein loses Mudnwerk ist nicht immer von Vorteil.

quote]Meine Meinung steht und ich muss mich an Fakten halten.
Wenn die Sachen alle so Super waren, warum gibts denn die Firmen nicht mehr und haben sich gegen die Mitstreiter am Markt durchsetzen können?[/quote]

Wenn Du Dich an Fakten halten willst, dann informier Dich, bevor Du so dummes Zeug absonderst. Viele ostdeutsche Firmen existieren nicht mehr, weil sie absichtlich von westdeutschen Uebernehmern kaputtgewirtschaftet wurden. Unliebsame Konkurrenz entsorgen nennt man das.

Dirk
 
B

Black-Gripen

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@ HS

Ja, so ein DDR Anhänger kenne ich auch! Der ist o.k.!
Meine Mutter hat auch noch Geschirr von drüben. Immer noch o.k.

@Dirk

Was glaubst wer du bist? Ein loses Mundwerk habe ich nicht, meins ist festgewachsen. Für welche Geschmacklosigkeiten bin ich bekannt? Nur weil ích noch ein Kerl bin der die Dinge schnörkellos beim Namen nennt und keine softige Mimose bin?

Das viele Ostdeutsche Firmen den Bach runtergegangen ist natürlich nur die Schuld der anderen. Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose dran schuld.

Das einzige Unternehmen was man bedauern kann, ist das die Interflug gestutzt worden ist. Da sind Schweinerein zum Wohle der Lufthansa passiert. Leider, denn einen 2ten Carrier hätte man in Deutschland gebrauchen können.
 
D

Dietrich

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Hallo,

selbst war ich ein DDR Hasser, denn dieses war ein Unrechtsstaat, der seine Bürger eingestperrt hat, bei Fluchtversuch erschossen hat!

Die Bürger dort im Osten, waren und sind die gleichen Deutschen wie wir, mit mindestens genauso guten Ideen wir sie im Westen die Leute hatten, außerdem haben sie es geschafft das Unrechtsgegime abzuschütteln, ohne Krieg, davor ziehe ich den Hut!

Vor dem letzten Weltkrieg waren die Ideenschmieden von Deutschland im Osten, dort wurden Flugzeuge aus Aluwellblech gebaut, die nach China eine Linie bedienten, dort wurden 16 Zylinder Kompressorrennwagen gebaut, die Fabelwerte in Leistung und Drehmomment ermöglichten. Optische Spitzenleistungen kamen auch von dort.

Wenn die Menschen in der sog. DDR, wegen ständigem Investitionsmangel und Motivationsmangel vielfältigster Natur, nicht mehr zu solchen Höchstleistungen in der Lage waren ist dies verständlich, und lag am System.

So, jetzt könnt Ihr Euch wieder um den Honecker-Bohrhammer streiten:)
 
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schrauber

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na ab honecker nen bohrhammer hatte...die mauer sollte ja 100 jahre halten :D
 
T

thomas-hoechenberger

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Ich wollte dir nur mitteilen, dass die meisten der Handwerkzeuge aus dem Osten wirklich besser sind und länger halten als vergleichbare Westprodukte. Und genau DESHALB gibt es diese Produkte nicht mehr! Die Westfirmen haben in den Ostbetrieben eine zu große Konkurrenz gesehen. Deshalb wurden diese aufgekauft und/oder liquidiert.

Ich habe auch mit diesem Bohrhammer gearbeitet. Ich war sehr zufrieden damit. Werde mir bei Gelegenheit auch einen übers eBay holen, da meiner nur geliehen war. Ich arbeite sowieso lieber mit DDR- oder UDSSR-Werkzeugen, da diese robuster, reparatur- und wartungsfreundlicher und universeller einsetzbar sind.

Und die Ersatzteillage ist auch kein Problem. Es gibt nämlich eine DIN-Norm, zu DDR-Zeiten TGL, die sich aber nicht großartig von der DIN unterschieden hat. Also sind die Teile auch ausstaschbar, falls überhaupt was kaputt geht.

Denn die DDR-Produkte durftewn garnicht so schnell kaputtgehen, da die DDR wenig Rohstoffe hatte. So mußte sparsam mit denen umgegangen werden, d.h. die Werkzeuge mußten lange halten. Und zweitens war die Wirtschaft nicht auf "gewinn um jeden Preis" und auf Überproduktion aus. So mußten keine überfüllten Lager geleer werden, von Maschinern, die nicht viel taugten. Heute sollen ja die Werkzeuge nicht lange halten, damit schnell wieder ein neues gekauft wird.
Und die BRD hätte nicht so viele Werkzeuge von uns importiert, wenn sie so schlecht gewesen wären. Das wissen die Leute im Westen nur nicht, da unsere werkzeuge dann mit den westlichen Markennamen bedruckt wurden.
MfG
 
Alfred

Alfred

Moderator
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ja, wir wären ohne euch beihnahe pleite gegangen und mich wunderts dass trotz der guten Produkte so weinig Leute bleiben wollten.
Wenn unsere Politiker, da denke ich besonders an einen Bayerischen, nicht so blöd gewesen wären und die DDR noch finanziell unterstützt hätten, dann wäre der Zauber schon viel eher aus gewesen und wir hätten früher mit der Schadensbegrenzung anfangen können.
Zwei Länder sind noch von den sozialistischen Brudervölkern übrig geblieben, Nordkorea und Kuba, da kannst du ja mal anklopfen.
 
D

Dietrich

Moderator
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Hallo Alfred,

viel früher hätte das nicht funktioniert mit dem Mauerfall.
 
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