Welches Gerät für schneiden von Laminat und Korkparkett?

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reka

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Holla,

ich muß Laminat und Korkparkett verlegen.

Jetzt bin ich mir nicht sicher, welche Säge ich idealerweise zum zuschneiden der Platten für die Zimmerwände und Türübergänge verwende.
Ich überlege, die Türübergänge nicht mit Metallleisten abzudecken, sondern wie bei echtem Parkett eine Korkleiste einzukleben. Daher brauche ich hier eine saubere Schnittkante.

Im Baumarkt wollte man mir eine HKS verleihen, zu der ich das Sägeblatt (oder die Sägeblätter?) selbst kaufen müßte. (Ganz schön viel Geld, für eine Säge, die einem nicht gehört...)
Von Stichsägen weiß ich, daß man die Schnittkante nie so 100% gerade hinbekommt.

Laminat ist ziemlich hart, bei Kork (nicht versiegelt sondern gewachst) stelle ich mir vor, daß es leicht bröselt.
Bräuchte ich da verschiedene Sägeblätter?

Oder tuts da auch eine billige Noname-Säge?
Am Donnerstag ist eine HKS von Parkside bei Lidl für 40,- im Angebot. Aber ich kenne mich damit nicht aus. Wenn die gut ist, aber nicht viel länger hält, als für das Verlegen meines Laminats/Korkparketts, ist das immer noch billiger, als eine Säge zu leihen und ein Sägeblatt dazuzukaufen.

Any comments?

Danke,
ReKa
 
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kurzse

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denke jede feine hand-gährungssäge ist besser als eine billige oder ausgeliehene HKS - normales sägeblatt a a 24 zähne
reisst zu sehr aus, braucht schon ein sägeblatt mit 48 zähnen oder so, idealer weise noch nen splitterschutz und ne führungsschine = für den einmaligen/gelegentlichen gebrauch sicher zu teuer - mit meiner festool ts55 mit FS und splitterschutz ist das kein problem aber die ist nicht gerade ein schnäppchen :)
sehr gute schnitte vor allem in schwierigen ecken (gerade beim laminat-verlegen geht es auch mit dem MultiMaster von fein, schau dir mal an ob du den MM nicht auch für andere zwecke gebrauchen könntest ich finde den absolut klasse und beim bodenverlegen will ich den nicht mehr missen.
sonst eben genau von hand sägen ...
viel spass
 
Alfred

Alfred

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Eine Stichsäge würde auch schon genügen, eine HKS ist natürlich besser, die Schnittkanten werden ja alle überdeckt. Bei den Türschwellen würde ich keine Korkexperimente machen sondern die dazu angebotenen Leisten verwenden. Hier empfehle ich dir aus eigener Erfahrung die Ganzmetallleisten (also Unterteil und Obertteil Alu eloxiert) die Leisten mit dem Unterteil finde ich nicht so gut. Da der Boden sich bewegt kann er unter der Türschwelle wandern, wenn du hier zumachst kommt dir irgendwann alles hoch und bricht.
 
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ChristianA

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Hallo,

von welcher Art von Korkparkett ist denn die Rede? Von der zu verklebendenen oder von der schwimmend zu verlegenden Form?
Vom Korkparkett habe ich leider keine Ahnung, aber für das Zusägen von Laminat sollte tatsächlich eine Stichsäge mit dem entsprechenden Sägeblatt reichen. Wie Alfred halte auch ich die Verwendung von Metall-Übergangsprofilen für sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Christian
 
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reka

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Also:

bei dem Laminat handelt es sich um Click-Laminat.
Das Kork-Parkett wird genauso (schwimmend) verlegt, wie das Click-Laminat.
Der einzige Unterschied ist, daß beim Kork-Parkett auf der Holzschicht eine unversiegelte Korkoberfläche aufgebracht ist und unter der Holzschicht ebenfalls eine Korkschicht als Trittschallschutz.

Die Metallleisten an den Türen finde ich nicht besonders schön, insbesondere beim Übergang zu den Fliesen im Badezimmer.
Ein Problem hätte ich dann aber noch mit den Metallleisten am Übergang zur Treppe: der Fußboden (incl. Eßtrich) wird durch eine (ca. 1cm starke) Metallkante abgeschlossen, die bereits zur Treppenkonstruktion gehört. Eine Metalleiste würde dann über die oberste Stufe hinausragen. Zumindest hier müßte ich auf die Leiste verzichten und den Spalt zwischen Laminat und Treppenkante anders schließen.

@kurzse: eine Hand-Gährungssäge kann man zwar für Querschnitte, nicht jedoch für Längsschnitte verwenden.
Der Multimaster sieht zwar interessant aus, ist aber schon im kleinsten Paket ziemlich teuer (150,-). Und ich befürchte, daß fürs Laminatsägen das richtige Zubehör noch zusätzlich gekauft werden muß. (wozu sind denn die Segmentsägeblätter da???) Und dann glaube ich, daß es ziemlich anstrengend ist, mit so einem Gerät 100qm Laminat und Korkparkett zu verlegen.

Und habe ich das richtig interpretiert: wenn die billige HKS ein Blatt mit mind. 48 Zähnen hat, kann man sie mit vernünftigen Ergebnis verwenden?

Grüße,
ReKa
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
ich kenne das Problem mit dem Treppenanschluss, hier lässt du 3-4 mm Luft zum Eisen und spritzt die Fuge dann mit dem passenden Acryl aus. Gut wäre es die Bretter an der Kante zusätzlich noch nach unten mit ein paar Tupfer Silikon zu verkleben damit es hier nicht hochkommt.
 
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kurzse

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hallo reka,

beim verlegen hast du doch nur am ende (die letzte reihe) einen
längsschnitt - klar der ist von hand oder mit dem MM etwas stressiger, bei den querschnitten sieht es einfach sch... aus wenn der schnitt ausgerissen ist - klar kannst du die gesägten enden immer unter der zierleiste verstecken aber dann hast du mehr verschnitt und beim verlegen solltest du ja unterschiedliche stosskanten haben somit habe ich den "verschnitt" immer in der nächsten reihe angelegt.
das segmentsägeblatt beim MM ist genau das richtige - funktioniert supergenau - einfach eintauchen, ganz klasse wenn du den zuschnitt der türzargen etc. machst.
ich habe auch alles von hand gesägt beim 120qm so viele schnitte sind ja auch nicht und es ist ein gutes training :)
ganz allg. gesprochen müsste ein sägeblatt mit 48 zähnen einen
rel. sauberen schnitt machen wobei dir trotzdem der kork die laminatbeschichtung ausreissen kann - wenn du mit der hks arbeiten möchtest würde ich empfehlen den kork und laminat immer mit der oberseite unten auf z.b. eine mdf platte legen und diese mit abzusägen, dann dürften die schnitte sauber sein.
eine "billiges" sägeblatt mit 48 zähnen muss keinen guten schnitt machen - je nach fertigungsqualität /schliff...
 
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