Welchen Elektro-Mäher kaufen?

Diskutiere Welchen Elektro-Mäher kaufen? im Forum Gartengeräte im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo zusammen, ich bräuchte eine Kaufberatung für einen Elektro-Rasenmäher. Wir haben ein kleines Wiesenstück mit ca 150m² zu mähen...
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Spartaner117

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Hallo zusammen,

ich bräuchte eine Kaufberatung für einen Elektro-Rasenmäher.


Wir haben ein kleines Wiesenstück mit ca 150m² zu mähen. Steckdosen in direkter Nähe, deswegen dachte ich an einen Elektromäher. Die sind ja aber anscheinend "out" und so habe ich wirklich wenig belastbare Infos zum Eingrenzen einer Auswahl gefunden...
Deswegen wollte ich mich jetzt doch nochmal an die Profis wenden, vielleicht kennt sich ja auch jemand mit so "Kleinvieh" aus :wink:

Grundstück fast eben, 150m² Rasen, dabei viel Zaun oder Edelstahl-Rasenkanten als Begrenzung, er sollte also möglichst eng an solche Hindernisse ran mähen können.
Fangkorb sollte er auch haben.

Da ich nicht so der Gartenpfleger bin, sollten auch mal 20cm feuchtes Gras kein Problem darstellen.
Sonst... gibt es eigentlich wenig Vorgaben zum Gerät. Was gescheites halt, der darf gerne richtig alt werden bei uns :wink:

Taugen bei Stihl alle Geräte was?
Honda?
Husquarna?
Sabo?

Ich habe zwar ein Makita Akkusystem aber so heiss wie die Dinger werden weiß ich nicht, wie lange die einen Einsatz als Akkumäher-Versorgung mitmachen würden. Abgesehen davon, dass ich nicht weiß, ob die Mäher was taugen würden...

Vielen Dank vorab und viele Grüße,

Marc
 
S

Spartaner117

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Ach so, und Wolf? Die erscheinen so billig im Vergleich, taugt das noch was?
 
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Schwarzfuss

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Spartaner117 schrieb:
Da ich nicht so der Gartenpfleger bin, sollten auch mal 20cm feuchtes Gras kein Problem darstellen.

Da wirst du nach einem passenden E-Handgerät lange suchen müssen.
Bei 20cm nass wirst zu einem Kreiselmäher o.ä mit mal richtig Bums greifen müssen.
Findet man unter Suchbegriff "Kommunalgeräte". :bierchen:
 
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Spartaner117

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Dann reden wir offensichtlich von verschiedenen Arten von "feucht", denn der Baumarkt-Kracher vom Nachbar hat das ja auch gemäht?
Dann lassen wir das feucht einfach mal weg und gehen davon aus, dass es trocken ist.
 
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Brandmeister

Guest
Wir reden nicht nur über feucht, wir reden gerade über feucht/nass und 20 cm. Und 20 cm sind schon mit dem Benziner in Gartengröße nichts was man machen möchte.

PS: Es heißt übrigens Husqvarna, nicht Husquarna.
 
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Schwarzfuss

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Spartaner117 schrieb:
Dann lassen wir das feucht einfach mal weg und gehen davon aus, dass es trocken ist.

20 cm "trocken" ist für einen E-Mäher kaum zu schaffen. Wenn überhaupt - ohne Fangkorb.
Kann man (Mann) aber ändern - mind. 1x pro. Woche mähen.
Wenn dein Nachbar so ein gutes Gerät hat, warum holst du dir nicht das selbe Modell?
 
B

Brandmeister

Guest
Mal davon abgesehen, dass es absolute Knochenarbeit ist, einen Gartenmäher überhaupt durch derart hohes Gras zu schieben. Suchbegriffe wären Wiesenmäher, Gestrüppmäher oder Geländemäher (auch auf halbwegs ebenen Flächen). Hersteller unter anderem Husqvarna, Emak (IT), Dormak (PT?); Stihl weiß ich nicht, ob die welche haben.
 
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Dev

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Ich kenne keine Elektrorasenmäher, die für höheres Gras geeignet sind. Die ganzen Wiesen- und Hochgrasmäher haben alle einen Benzinmotor im Bereich 4 kW aufwärts.

Mit ausreichend Leistung für diesen Anwendungsfall und mit Kabel dran käme mir allenfalls ein Freischneider in den Sinn. Ein paar wenige gibt es noch mit 230 V, wie z.B. von Stihl das Modell FSE 81.
Ob du damit regelmäßig Flächen mähen magst, musst du selbst entscheiden. Mir macht das nicht so viel Spaß, andererseits sind es nur 150 m²...

Wenn aber Makita-Akkus vorhanden sind und du dich grundsätzlich mit einem Freischneider anfreunden kannst, würde ich einen leistungsstarken Akkufreischneider (DUR368 / 369) nehmen. Dann nervt zumindest das Kabel nicht.
 
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steve-bug

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warum kein Roboter?
 
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Mark 303

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Die Rotak Reihe von Bosch geht aufgrund ihrer Übersetzung auch für höheres "feuchtes" Gras problemlos. Hatte früher mal einen. mein Bruder hat ihn heute nich und ist damit zufrieden. Mit nem Sabo machst Du garantiert nichts verkehrt, vor allem in bezug auf Lebensdauer. Sonst noch zu empfehlen: Stihl (Viking), Dolmar (Makita), Roth- Toro, usw.
 
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Spartaner117

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Das hat mir ja jetzt keine Ruhe gelassen... deswegen habe ich sogar nachgemessen :crazy:
Das Gras ist gerade zwischen 17 und 21cm lang und der Mäher vom Nachbar geht da durch wie nix. Und nochmal, das ist irgendein sehr (!) günstiges noname-Teil.
Außerdem waren wir gestern bei mehreren lokalen Landmaschinen-Dandlern hier in der Gegend (alle mit angeschlossener Werkstatt, denn verkaufen kann man viel, wenn man nicht dafür gerade stehen muss^^) und alle sagten mir ernsthaft und überzeugend:
Kein Problem für Elektro- oder Akkumäher.
Einzig das Mulchen wird bei der Länge nichts mehr werden, auch da waren sich alle drei unabhängig voneinander einig. Das wollen wir aber ohnehin nicht nutzen, da muss man beim Mähen regelmäßig hinterher sein, das wird eh nix bei mir.
Auch in div Youtube-Videos werden deutlich längere Wiesen mit Akkumähern problemlos gemäht.
Wie kommt es jetzt, dass hier so viele sagen, das geht nicht? Nochmal: Wir gehen jetzt mal von trockenem Gras aus, weil "feucht" vermutlich ein zu weiter Begriff ist.


Allerdings hat wirklich nur einer einen Elektromäher gehabt, alle anderen nur noch Akku-Geräte. Aber wie gehabt, keiner der Händler/LaMaMechMeister hatte auch nur den geringsten Zweifel, dass die da durch gehen würden. Weder Akku noch Elektro.

Anschauen konnten wir Stihl, Sabo (rot, der einzige Elektro), Husquarna, Wolf, Ego.
Vom anschauen her technisch Überzeugen konnten außer Wolf alle, Wolf ist irgendwie "lumpig".

Was mich überrascht hatte, war Ego. Kennt das hier jemand?
Mir war die Marke völlig neu, gibt es aber wohl seit 10 Jahren und gehört zum Mutterkonzern von Flex, also "guter Chinese" und auf dem Weltmarkt ein riesiger Player. Der erste Eindruck war "Plastikbomber" und deswegen eigentlich direkt bei mir durchgefallen.
Der Verkäufer (auch LaMaMechMeister) war allerdings völlig überzeugt von den Dingern und versorgt seit Jahren hier im Umkreis viele GaLaBauer und Komunalbetriebe (Bauhöfe usw) mit den Akkugeräten, laut eigener Auskunft ohne Probleme.
Daraufhin habe ich mir das Gerät mal genauer angeschaut und war erstaunt... Außenrum viel Kunststoff (sehr dickes PP), aber alle wichtigen Teile waren massive Stahlteile. Bringt auch einige Kilo auf die Waage für einen 42er Mäher (deren kleinster), nämlich ca. 25kg.
Die haben echt innovative Features integriert, zB superschnelles hochkant-stehendes Zusammenklappen für Lagern und Reinigen, die Akkus sind sehr durchdacht konstruiert im Gegensatz zu den Heizblöcken von zB Stihl, und setzen auf 56V bei 2,5/5/7,5/10Ah. Einzelzellüberwachung, durchdachte Kühlung, eigenständige Lagerspannungsherstellung, "Heizplatte", Ladestandanzeige und mechanisch sehr stabiler Aufbau. Der hat das Teil direkt quer über den Hof geworfen zum Beweis^^
Großer Fangkorb, stufenloser Radantrieb mit massivem Schneckengetriebe, alle Räder doppelt kugelgelagert, Stahlbügel und -achsen, ich war dann doch überrascht.
Bei den Amis scheint die Marke schon länger ganz vorne mitzuspielen laut Youtube.

Kennt die Marke jemand? Ego?
Da gibts auch Freischneider, Kettensägen usw mit Akku.


Wovon ich enttäuscht war, war Stihl. Das ist auch ein Plastikbomber gewesen, aber deutlich labbriger und der Kunststoff wirkte auch spröder, leider keine Bezeichnung drauf gewesen. Die Akkus sind ähnlich zu den Bosch oder Fein-Akkus was Schale und Aufbau angeht, und da weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Stürze nicht so gut finden (knackt gerne das Gehäuse) und auch das die Temperaturen im Inneren des Blocks oft ein Problem sind. Dazu mit 36V deutlich höhere Ströme im Spiel, was auch wieder in Sachen Temperatur und Lebensdauer ein Thema ist.


Der Husquarna hat leider einen Stahlblech-Unterbau, das will ich wegen Rost usw nicht haben. Wäre sonst auch echt gut aufgebaut, aber auch 36V und Blockakkus. Und diese Folientasten am Gerät mag ich auch gar nicht, die gehen immer irgendwann kaputt.
Der Fangkorb war etwas kleiner als beim Ego, und die max Schnitthöhe mit 75mm auch minimal unter dem Ego mit 80mm beim kleinsten Modell. Beides aber jetzt keine KO-Kriterien.
Aber deutlich umständlicher im Handling bzgl Zusammenklappen usw.

Der Sabo schien auch nicht so schlecht gemacht, der Aluguss-Unterbau fällt da positiv auf, aber in den Details leider oft lieblos und auch nicht gut durchdacht in Sachen Aufbewahrung. Dazu ein deutlich kleinerer Fangsack und offensichtlich beim Hersteller schon abgekündigt. Ich fürchte, von dem Gedanken eines Elektromähers muss man sich heute verabschieden, da wird auch herstellerseitig nichts mehr geboten. Dazu ist der noch echt teuer gewesen, teurer als ein Akkumäher (ohne Akku). Wenigstens schon mit bürstenlosem Motor.


Wir werden heute nochmal bei einem anderen großen Gartengerätehändler mit eigener Werkstatt vorbeischauen und auch dort hoffentlich nochmal mit jemand kundigem sprechen und weitere Geräte anschauen. Ich werde berichten :wink:
 
Mr.Ditschy

Mr.Ditschy

Moderator
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Ich mähe auch zum Teil hohes Gras mit meinem 2x18V Makita Akkumäher (da gibts auch noch größere Mäher mit Antrieb und Alugehäuse) ... doch würde nie ein extra Akkusystem für Gartengeräte zulegen, wenn muss das in einem System für Werkzeug- und Gartenmaschinen sein, um überall übers Jahr dieselben Akkus nutzen zu können.
 
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Trabold

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Habe mir mal für dich die E GO Geräte angesehen, und haben der vollmundigen Werbung
aus meiner Sicht betrachtet:
RM Accu 42 cm größter Accu, Laufzeit 60 min damit sollten 1200 qm erreichbar sein
das soll mir mal jemand vormachen .
Für mich zählt die Servicenähe eines Händlers mit angeschlossener Werkstatt und die versprochene Nachhaltigkeit des Geräts.
da wird ein Markenname zur Nebensache.
 
S

Spartaner117

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Na dass die Werbeangaben bei allen Herstellern mit Vorsicht zu betrachten sind dürfte klar sein^^ Da habe ich von keinem Hersteller etwas anderes erwartet.
Ich vermute mal, die haben den Topspeed des Antriebes genommen und das mit der maximalen Akkulaufzeit hochgerechnet. Wie gut da ein Mähergebnis wird und wie oft das in der Praxis auch so klappt... naja.

Nach einigen Ami-Videos gestern habe ich auch einen Nachteil des Egos erfahren.
Der Mäher erzeugt wohl nicht so einen hohen Aufwärtssog wie ein Honda-Benzinmäher. Da hatte sich ein Ami beklagt, dass der Ego seinen auf dem Boden liegenden Tujaschnitt und nasse Blätter im Herbst/Winter nicht so gut vom Boden aufsaugt und mulcht wie der Honda.
Ob man das braucht muss vermutlich individuell entschieden werden.

Und was mich auch stört, ist, dass ich das "Kit" aus Ego-Mäher und Ladegerät nicht mit größerem Akku bekommen kann, sondern nur mit dem Kleinsten. Der soll zwar für mein bisschen Fläche locker ausreichen, aber ich habe immer gerne etwas mehr Luft bei solchen Sachen, dient ja auch der Haltbarkeit.
Deren Angaben nachgerechnet sind das nämlich nur um die 17min Laufzeit mit dem kleinsten Akku. Würde reichen, aber mehr wäre schön. Dafür würde ich aber einen größeren Akku wollen und nicht einen zweiten kaufen, da muss ich nochmal mit dem Händler sprechen.

@Trabold
Die lokale Nähe und die angeschlossene Werkstatt brachte mich ja zu dem Ego. Vorher kannte ich die Marke gar nicht. Dass man bei einer seit 10 Jahren existierenden Marke quasi nichts an Erfahrungen oder Problemen im (deutschen) Netz findet kann man jetzt so oder so sehen. Ich bin deswegen eher skeptisch als überzeugt. Auf dem Papier liest sich ja vieles gut, muss aber auch nichts heißen.

Wenn Mannheim nicht so weit weg wäre, wäre ich zu euch gefahren :wink: Von dir kamen mit Abstand die besten und hilfreichsten Tipps ans Forum, was ich so gelesen habe.
 
S

Spartaner117

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Warum nicht mal ausleihen und testen, hat er gesagt...

Die Idee mit dem Leihmäher war top. Hätte ich auch selbst drauf kommen können^^
Daher: Frische Erfahrungen, noch heiss auf den Tisch :D

Ich habe eben den vorhin ausgeliehenen Ego Leihmäher zusammengeklappt und ins Eck gestellt.
Das war jetzt allerdings ein 50er (der Kleinste, den ich ins Auge gefasst habe, ist ein 42er, damit ist die Schnittbreite gemeint), die Mäher haben aber alle denselben Motor.
Ich habe auch extra einen kleinen Akku dazu mitgenommen, wie er dann auch im Set des Kleinen drin wäre. Der war gebraucht, knapp 2 Jahre alt.

Der Rasen ist gemäht!
Wie gesagt, heute war der zwischen 16 und 22cm lang. Gemäht habe ich im ersten Durchgang auf höchster Schnitthöhe, das müssten 95mm gewesen sein. Der lief vom Klang her die meiste Zeit im Leerlauf. Hat nie gequält oder belastet gewirkt, ist aber schwer zu sagen dem Klang nach bei so hochdrehenden Schwungmassen-Antrieben. Meist kommt nach "geeeht" ganz plötzlich "upsi", daher nicht so genau nehmen.

Ich habe die kompletten 150m² gemäht, mit 100% Radantriebeinsatz und auf langsamster Geschwindigkeit (2,2km/h).
Der Akku hatte nach dem ersten Durchgang noch 2 von 5 Strichen, also grob 40%.
Daher bin ich direkt nochmal auf der nächst-niedrigen Schnitthöhe (80mm) drüber gefahren. Da hat er dann bei ca. 3m² verbleibender Restfläche abgeschalten.
Ich habe also grob 297m² mit dem kleinen Akku gemäht, bin allerdings auch immer gut überlappend gefahren und muss echt viel rangieren, dabei habe ich den immer durchlaufen lassen.
Wenn man es drauf anlegen würde oder die Fläche geometrisch passender wäre, könnte man die Fläche also zweimal damit mähen, ist dann aber auch echt knapp.
Der 50er braucht etwas mehr Leistung wegen dem größeren Blatt, mäht aber auch etwas mehr Fläche pro Bahn. Das wird sich dann vermutlich wieder ausgehen unterm Strich. Den 50er gäbe es werksseitig mit einem doppelt so großen Akku, aber ich wollte ja den kleinen testen.

Das Ergebnis passt also tatsächlich fast exakt zur Herstellerangabe von 300m² mit Radantrieb für den kleinen Akku, wobei der große Mäher aber deutlich schwerer ist (Stahldeck).

Die Laufzeit habe ich vergessen zu stoppen, das mache ich aber nochmal. Kann dabei halt nur wenig abschneiden, sonst wird der Rasen zu kurz.
Auch wenn die Leute dann vermutlich denken, der hat sie nicht alle, drei Mal an einem Tag mähen^^

Im Gegensatz zu dem billigen Baumarkt-Mäher vom Nachbar hat der Ego aber nicht einen Fitzel Gras verloren, es lag alles im Fangkorb. Und zwar wirklich press, randvoll das Ding^^

Auch unten im Mähdeck drin war nichts verklebt, verklumpt oder anderweitig verirrt. Saubermachen war daher jetzt nicht notwendig, den kann ich genau so wieder zurück geben.

Was ich dabei aber gesehen habe, unten drin blättert an zwei Stellen Farbe ab. Da sind auch schwache, kleine Dellen, vermutlich mal nen ordentlichen Stein abbekommen dort. Deswegen will ich übrigens auch kein Stahldeck haben.

Das Ladegerät schiebt 5-8A Ladestrom in den Akku , hat einen Lüfter (Schnellader) und ist sonst absolut unspektakulär. Einstecken, Akku drauf, lädt. Keine Ladestromreduzierung o.ä. wählbar für langsameres (aber schonenderes) laden oder andere Features. Beim nächstgrößeren Modell gibts das aber anscheinend (Ladestromreduktion). Es gibt auch noch ein schwächeres Modell drunter (Normallader), der wäre dann beim kleinen Mäher dabei.

Sonst gibt es eigentlich nicht viel zu berichten... Der Mäher macht was er soll, und das auch recht gut meiner Ansicht nach.



Gerade eben habe ich noch erfahren, dass ein Bekannter aus der Gegend einen Einhell Akkumäher hat, den schaue ich mir bei der Gelegenheit auch noch aus der Nähe an. Er ist sehr zufrieden damit sagt er, mal sehen.

More to come :wink:
 
S

Spartaner117

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So, Laufzeitmessung:
Laufzeit kleinster (56V, 2,5Ah) Akku im 50er Ego Rasenmäher mit 100% Radantrieb auf langsamster Geschwindigkeit und eher minimalster Belastung, bei 2 Jahre altem und vermutlich stark gebrauchtem Akku: 18min.
Kommt einem viel länger vor, wenn man ständig im Carré rumfährt^^
 
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Spartaner117

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Der Vollständigkeit halber habe ich gestern noch den im Netz permanent so hochgelobten Einhell GE-CM43 bei einem guten Bekannten angeschaut. Diese Dinger sind preislich natürlich der Knaller mit 300,- inkl 2 der Werkzeugakkus und zwei Ladegeräten.

Aber wenn man Sabo, Husquarna und Ego gesehen hat ist das natürlich ein erheblicher Unterschied in Sachen Qualität oder Wertigkeit. Muss ja auch irgendwie, bei dem Preis.
Die Achsen sind echt dünn, die Höhenverstellung inkl aller Hebel usw fast komplett aus Plastik, ebenso ist auch der komplette Fangkorb aus Hartplastik, braucht also ne Menge Raum beim Verstauen.
Verarbeitung, Konstruktion, man sieht schon, wo die Ersparnis her kommt.
Unterm Strich geht das für mich gar nicht, klare Absage meinerseits. Mein Bekannter ist aber top zufrieden damit, muss man auch erwähnen.


Danach gab es noch drei Ergänzungen, die jetzt zu einer Entscheidung geführt haben.

1. Die Anfrage nach einem Testgerät von Husquarna wurde vom Händler/Reparaturwerkstatt mit dem Verweis auf die kürzlich abgelaufene "Akkugerät-Testaktion" abgelehnt, die gäbe es aber jedes Jahr wieder, ich soll halt bis nächstes Jahr warten. Klar doch...

2. Ein weiterer befragter Gartengeräte-Reparaturpunkt-/Händler sagte, dass ich 300qm mit dem Husquarna nicht im Ansatz mit dem mitgelieferten Akku gemäht bekommen würde.

3. Der nochmals aufgesuchte Stihl-Händler konnte, wie das Gerät selbst, auch beim zweiten Besuch überhaupt nicht überzeugen.
Der Umgang mit dem Händler war quasi nicht existent "Mäher stehen da vorne, schauen sie halt mal" und auch bei Fragen zu Ausdauer, Haltbarkeit, typische Reparaturfälle und Qualität kam nur ein "ist ein Stihl", als würde das heute noch etwas aussagen.
Auch das Gerät selbst hat bei erneutem, nun etwas "erfahrenerem" Blick keinen Deut besser abgeschnitten. Ich finde es eigentlich sogar fast schon frech, was da (nur) fürs Geld geboten wird. Immerhin kostet die Möhre knapp 800,-


Ergebnis:
Ich bin gestern abend nochmal zu dem Ego-Händler gefahren und habe nach einem weiteren "Stündle babbla" dann den Ego LM1701E-SP gekauft.
Thema ist damit also erledigt. Falls jemand Fragen zu den genannten Geräten/Vergleichen haben sollte, kann er sich gerne weiterhin an mich wenden. Sollte es mal Probleme mit dem Gerät geben, werde ich gerne hier darüber berichten.

Daher: Nochmal vielen Dank an alle Beitragenden!
 
Thema: Welchen Elektro-Mäher kaufen?
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