Wassereinbruch an Innenwand im Keller

Diskutiere Wassereinbruch an Innenwand im Keller im Forum Reparaturen rund ums Haus im Bereich Anwendungsforen - Haben heute mit Entsetzen feststellen müssen, dass nach dem letzten Regen (3 Tage) plötzlich Wasser an verschiedenen Innenwänden im Keller...
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SvenundSilvi

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Haben heute mit Entsetzen feststellen müssen, dass nach dem letzten Regen (3 Tage) plötzlich Wasser an verschiedenen Innenwänden im Keller eintritt. Ein ca. 10 cm hoher feuchter Streifen hat sich gebildet, zum Teil platzt schon Farbe ab. Seltsamerweise aber nicht an den Außenwänden... :?

Eine Lösung könnte an einem Fallrohr im Außenbereich liegen, das z.T. offen liegt und bereits einmal mit herabfallender Erde verstopft war und vom Kanalexperten freigepumpt werden musste. Dieses Rohr führt zusammen mit dem Brauchwasserrohr aus dem obersten Stockwerk unter dem Haus hindurch in das Kanalsystem. Was wenn dieses Rohr, das unter dem Haus verläuft, gebrochen ist? Was kann man dagegen tun, außer komplett aufgraben... :cry:

Wer oder was hilft in diesem Fall?

Hatte schon jemand ähnliche Probleme? Wir wollen halt nicht irgendwann einen Pool im Keller....

Silvia
 
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markus

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zuerst mal oberflächlich:
sanieren kann man z.b. mit inlinern:
http://www.biw.fh-deggendorf.de/alumni/2001/schneider/kanalsanierung/index.htm
http://www.aqua-ingenieure.de/forum_de/list.php?f=2

ob saniert werden muss, ist endoskopisch feststellbar:
http://www.ikt1.de/Dichtheit_HASt/0068Kurzfassung01.pdf
wer das macht: Das bringt Google

jetzt mal nachgefragt:
was ist ein offenliegendes fallrohr :?:
kann das nicht geschlossen werden :?: :?:
warum soll das wasser aus einem gebrochenen rohr austreten, warum soll das rohr gebrochen sein?
welches baujahr? was für rohrmaterial?
euer eigenes haus?
was für ein keller - dicke bodenplatte, dünne bodenplatte, streifenfundamente?
kann es in den letzten jahren änderungen des grundwasserstandes gegeben haben?
 
Alfred

Alfred

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Hallo,
der Beschreibung nach ist das ein gemischtes Abwassersystem, also Regenwasser und Brauchwasser in eine Kanalisation? Das ist heute sehr selten und daher würde ich nochmal prüfen ob das stimmt (Wasserversorger anrufen). Geht das Abwasserrohr wirklich unter dem Haus durch? Dies wäre auch zweifelhaft aber möglich. Die Gründe für die Nässe könnt ihr wahrscheinlich erst mal nur durch Beobachtungen herausfinden, sind in der Nähe neue Baustellen, Abgrabungen, Erdbewegungen gemacht worden? Ist eine Hanglage vorhanden? Beschreibt mal näher die Situation.
Gruß
Alfred
 
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SvenundSilvi

Threadstarter
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das Haus ist Baujahr 1977, keine Ahnung welche Baumaterialien verwendet wurden. Das Fallrohr, das von der Dachrinne führt, wurde weggedrückt. Das liegt zum Einen daran, dass die Erde sich gesetzt hat, und weil wir tatsächlich "etwas" hanglagig sind. Jetzt haben wir bereits zum zweiten Mal rund um diese Stelle ausgeschachtet und die Rohre neu verbunden. Doch mit jedem Aufgraben und neu anfüllen der Erde entsteht ja wieder dieses Nachsacken der angefüllten Erde. Somit ist das Rohr wieder abgerutscht und Erde vom Hang (wahrscheinlich... :!: :?: :!: :?: ) mit ins Rohr.
Es ist wie ich Anfangs beschrieben habe, Rohre unter Haus hindurch und beide (Regenwasser UND Brauchwasser) werden zusammen abgeleitet. Der Erbauer war seinerseits wahrscheinlich sehr unerfahren in solchen Dingen.

Wir werden nun einen Rohrreiniger kommen lassen, aber damit ist ja nur ein Aspekt geklärt. Die Frage ist, wie kann ich das in Zukunft vermeiden?

Mein Vater meinte, dass die Absackung auch von dem Wurzelwerk eines Baumes stammen kann, der in der Nähe wächst, wäre das auch möglich?
 
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markus

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SvenundSilvi schrieb:
.. Das Fallrohr, das von der Dachrinne führt, wurde weggedrückt...
im boden liegen meistens kg-rohre (pvc), aus dem boden schaut ein sml-rohr (guss) raus, in diesem steckt das fallrohr.
das fallrohr steckt nach bedarf mehrere dutzend cm im sml-rohr, der übergang sml-kg hat einen schlupf von mehreren cm - damit das auseinandergeht, muss man schon zaubern *grübel*
was man ausgräbt und wieder verfüllt kann man auch verdichten, oder?
also: diese probleme gibt´s *eigentlich* nicht.

Wir werden nun einen Rohrreiniger kommen lassen, aber damit ist ja nur ein Aspekt geklärt. Die Frage ist, wie kann ich das in Zukunft vermeiden?
was vermeiden? den undichten übergang fallrohr-sml-kg? richtig zusammenbauen - boden lagenweise verdichten.
oder die "undichtigkeit" unterm haus? erstmal das rohr inspizieren lassen, wenn nötig: sanieren.

Mein Vater meinte, dass die Absackung auch von dem Wurzelwerk eines Baumes stammen kann, der in der Nähe wächst, wäre das auch möglich?
die grundleitung liegt meistens in 2,5-3m tiefe im boden - ich glaube nicht, dass dass da baumwurzeln hinkommen..
 
Alfred

Alfred

Moderator
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Hallo,
ihr kommt nicht umhin das Ganze mal aufzugraben und fachgerecht zu verlegen. Ich würde auch noch wegen dem Gemischtsystem nachfragen, normalerweise gibt es das heute kaum noch weil die Kläranlagen mit Regenwasser überfüllt werden, sonst steht der nächste Ärger ins Haus. Die Rohre sollen auf Sand liegen, Eisen oder Gussrohre dürfen niemals druckbelastet auf Steine liegen, hier gibt es sofort Rostfras. Der Rest der Aufgrabung gehört mit Material verfüllt dass durchlässig ist für Niederschlags- und Hangwasser, zB. 8-16er Waschkies, am unteren Ende am Besten eine Drainage legen die in das Abwassersytem mündet. Jetzt ist immer noch nicht geklärt warum im Haus an Innenwänden Nässe auftritt, vielleicht ist es auch drückendes Hangwasser?
Gruß
Alfred
 
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Jörg

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Ich könnte euch evt.helfen.......habt ihr das problem schon gelöst????

Gruss
Jörg
 
Thema: Wassereinbruch an Innenwand im Keller
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