VW setzt auf Stahl aus China

Diskutiere VW setzt auf Stahl aus China im Forum Werkzeug-Allerlei im Bereich Sonstige Foren - ar - 7. Mai 2005. Volkswagen will den gestiegenen Stahlpreisen entgegenwirken, indem der Konzern beim Einkauf neue Wege geht. Um die einheimischen...
H.-A. Losch

H.-A. Losch

Moderator
Registriert
11.01.2004
Beiträge
8.027
Ort
Stuttgart
Wohnort/Region
Stuttgart
ar - 7. Mai 2005. Volkswagen will den gestiegenen Stahlpreisen entgegenwirken, indem der Konzern beim Einkauf neue Wege geht. Um die einheimischen Produzenten wie Arcelor oder Thyssen-Krupp künftig bei Preisverhandlungen stärker unter Druck setzen zu können, werde auch der chinesische Markt sondiert, erklärte VW am Freitag.

Die Stahlpreise waren in den vergangenen Monaten in Deutschland um bis zu 15 Prozent gestiegen. Grund war die starke Nachfrage vor allem aus China. (ar/sb)

Hatten wir das nicht in den 70er Jahren schon mal, wo Golf und Polo besonders schnell rosteten?
 
H

hainbuche

Registriert
12.12.2004
Beiträge
1.139
Ort
Sauerland
hallo

sinngemässes zitat eines grossen deutschen elektrokonzerns
ende der 70er : wir kaufen unsere teile da wo sie am schnellsten
oder günstigsten geliefert werden können, eventuell auch dann
ausserhalb, wenn baugleiche teile in unserem konzern gefertigt
werden.
ich kann mich irren, denke aber das viele multinationele werke
so arbeiten. der "spass" mit den einspritzsystemen bei diesel-
motoren vor ein paar monaten war ja wahrscheinlich auch die
"billigste" lösung.

nicht ganz ernst gemeint : müssen wir nicht der wirtschaftlichen
grossmacht jenseits des grossen teiches folgen. die haben doch
wirtschaftliche erfolge (rankingagentur stuft GM = ford = Schrot
<- ich hoffe ich habs richtig zusammengefasst).:wink:

und ausserdem : wer weis schon in welchem werk (staat)
sein pkw - getriebe oder - motor zusammengeschraubt wurden.
vw und viele andere liefern schon jahre teile für die montage
nach china und womit zahlen die chinesen mit währung oder
mit ware ?

mfg hainbuche
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.563
Ort
Gauting bei München
DB hatte 1970 in seinen /8 Modellen auch billigen Schrottstahl aus Italien importiert und glatt starke Rostprobleme in der Karosserie. Man braucht also nicht so entfernt einkaufen um Mist zu bekommen. Wenn im Stahl ein zu hoher Schrottanteil verwendet wird dann taugt er nicht so viel- und China kauft momentan den ganzen Schrott. Z.Zt. haben die Schrottpreise so angezogen dass man für Altautos schon wieder Geld bekommt. Ein ganz kleiner Umweltaufschlag auf nicht EU Güter, z.B. 10% würden das Problem durchgängig lösen. Diese 10% würden die Chinesen dann wahrscheinlich im Gegenzug auch dem A380 auflasten, vielleicht brauchen sie den dann aber nicht mehr.
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Alfred,

es ist ein Ammenmärchen, das zuviel Schrott der mitverarbeitet wird, die Stahlqualität sinken lässt!

Schrott enthält einen gewissen Anteil Rost, chemisch gesehen Fe2O3, welcher im Hochofen genauso reduziert wird wie Eisenerz, ebenfalls Fe2O3:)))

Bestes Eisenerz weltweit, mit dem Namen "Magneteisenstein" (Fe3O4), findet man in Kiruna (Nordschweden 150km nördlich des Polarkreises) Eisengehalt größer 62 %.
Deutsche Srahlwerke bekommen Ihr Erz aus Kiruna und Brasilien, dort aus eigener Mine.

Jegliche sog. Verknappung von Erz oder Stahl ist künstlich herbeigeführt!!!
Anfang der 90iger Jahre wurden in Kiruna 22 Mio Tonnen Erz/Jahr gefördert, man war aber in der Lage binnen Tagen auf 38 Mio Tonnen/Jahr zu erhöhen. Viel anders wird es in anderen Minen auch nicht sein. Natürlich frisst der Chinese in seiner Aufbauphase Unmengen Stahl, wird auch noch 20 Jahre so sein.
Aber: unser aller Freund George W. Bush, steckt seit dem 11.Sept. 2001 täglich(!!!) eine Millarde US-Dollar zusätzlich(!!!) in Rüstungsprojekte, neben seinem sowieso gigantischen Militärhaushalt. Da werden auch ein paar Tönnchen verbraten.
Übrigens hat er Flugzeugträger Nr 12 aufgelegt!
Vermutlich soll der seinen Namen tragen:)))

Das man auch mit wenig Stahl Spitzentechnik bauen kann, beweisen die beiden in Erprobung befindlichen HDW-U-Boote mit Brennstoffzellenantrieb, die die Amis zu gerne hätten:))
 
M

MS034

Registriert
28.10.2004
Beiträge
1.747
Ort
Wolfenbüttel
Das man auch mit wenig Stahl Spitzentechnik bauen kann, beweisen die beiden in Erprobung befindlichen HDW-U-Boote mit Brennstoffzellenantrieb, die die Amis zu gerne hätten:))

@Dietrich , nicht nur die hätten die Ami´s gern, auch die neue Generation von Fregatten sticht den ins Auge! Gibt nix besseres oder vergleichbares als die. :wink:
 
H

hs

Guest
Hi,

Dietrich schrieb:
Aber: unser aller Freund George W. Bush, steckt seit dem 11.Sept. 2001 täglich(!!!) eine Millarde US-Dollar zusätzlich(!!!) in Rüstungsprojekte, neben seinem sowieso gigantischen Militärhaushalt. Da werden auch ein paar Tönnchen verbraten.
Übrigens hat er Flugzeugträger Nr 12 aufgelegt!
Vermutlich soll der seinen Namen tragen:)))

als ehemaliger Zivi kenne ich mich mit Militär'zeug' ja nicht so aus, aber täglich eine Milliarde mehr dürfte nicht stimmen.
2004 betrug der Militärhaushalt der USA etwas über 400Milliarden Dollar, 2001 wurden etwas über 300Milliarden ausgegeben (diese Zahlen findet man recht schnell im Internet).
Wobei der größere Teil des Geldes sicher nicht für Stahl, sondern im Bereich Forschung, bzw. Fertigung von Elektronik ausgegeben wird - sowie Personalkosten oder 'laufende' Kosten, wenn man in fremden Ländern 'einzieht' .....

Das man auch mit wenig Stahl Spitzentechnik bauen kann, beweisen die beiden in Erprobung befindlichen HDW-U-Boote mit Brennstoffzellenantrieb, die die Amis zu gerne hätten:))

na ja - 'wir' leben mit der Herstellung von Waffen ja ganz gut - und da geht ganz sicher einiges an Stahl drauf. 'Wir' sollten es sicher unterlassen, so sehr mit dem Finger auf andere zu zeigen ...
Dabei steigerte sich die Kriegswaffenausfuhr von 2002 nach 2003 sogar auf das Vierfache von 318 Mio. auf 1,332 Mrd. EUR! Bemerkenswert ist daran, dass 290 Mio. EUR durch den Verkauf von ausgemustertem Bundeswehrmaterial beigesteuert wurden.
.
.
Eine lesenswerte Studie des Berliner Informationszentrums für transatlantische Sicherheit (www.BITS.de „Made in Germany“ inside) vom Februar 2005 ermittelt, dass die Komponentenexporte und Dual-use-Güter, also jene, die sowohl zivil also auch militärisch verwendbar sind, mindest die Hälfte, wenn nicht sogar 75 Prozent des deutschen Rüstungsexportwerts ausmachen. Dessen Export sei wesentlich einfacher und im Verbleib wesentlich schlechter zu kontrollieren. So gelangten deutsche Komponenten in den völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz. Z.B. bewegten sich britische Panzerhaubitzen „AS 90“ im irakischen Wüstensand auf Ketten der Firma Diehl (Remscheid) und kämen mit Getrieben der Zahnradfabrik Friedrichshafen gut voran. Oder deutsche Rüstungskomponenten landeten im Embargoland. Beispiel: Dieselmotoren der Firma Deutz fänden sich in gepanzerten Transportfahrzeugen und mobiler Artillerie der chinesischen Armee. Oder deutsche Rüstungskomponenten würden in Krisenregionen eingesetzt. Beispiel: Sowohl die israelischen Kampfpanzer „Merkava 3“ als auch die ägyptischen und saudischen „Abrams“-Kampfpanzer verschössen ihre Munition aus der 120mm-Glattrohrkanone von Rheinmetall. Die Exportbestimmungen sind offensichtlich löcheriger wie ein Schweizer Käse. Quelle

Gruß, hs
 
T

Torsten1

Registriert
04.05.2005
Beiträge
45
Wurde HDW nicht von einem unbekannten US-Investor aufgekauft? So hab ich es zuletzt in Erinnerung...
Damit wäre die U-Boot-Frage auch geklärt, denn schon in einem der vergangenen Info-Heftchen der BW wurde beklagt, das US-Investoren nun im Besitz der Pläne für das tolle neue Böötschen wären...
Wie gesagt, bin nicht auf dem neuestem Stand, aber mein letzter ist wie oben schon geschrieben.
Toll wäre es natürlich, wenn die Pläne in deutscher Hand blieben, denn schon die alten, kleinen, wendigen Boote mit kombinierten Diesel/Elektro-Antrieb haben die "dicken" Boote der Navy geschlagen. Bei etlichen NOrd,-Ostsee-Übungen... :wink:
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Hs,

hier ein Auszug:
US-Rüstungshaushalt 2003 jedoch bei 394 Mrd. Dollar liegen. Bushs Ankündigung, die Militärausgaben in den fünf Jahren von 2002 bis 2007 um 120 Mrd. auf 451 Mrd. Dollar zu steigern, bezieht wiederum nicht die verteidigungsbezogenen Ausgaben der anderen Ministerien mit ein. Der rüstungsrelevante US-Haushalt beträgt in fünf Jahren also 465 Mrd. Dollar. Inflationsbereinigt wird damit die Dimension Mitte der achtziger Jahre zum Höhepunkt des Kalten Krieges überschritten.

der von hier stammt:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/export/us-aufruestung.html

So sehr weit ist man nicht mehr von der Angabe entfernt, wenn man bedenkt das verschiedene Ausgaben nicht mitgezählt werden.

@Torsten, das was Du uns hier mitteilst wäre eine Katastrophe, nach meinen Infos wurde der Übernahmeversuch abgewehrt...???
Man fragt sich aber schon, was hat eine Nation vor, die die Hälfte aller Rüstungsgelder in der ganzen Welt für seine Armee ausgibt.
Was macht man mit einem Dutzend Flugzeugträger, warum kauft man alles auf was in einem kleinen friedlichen Land an Spitzenrüstungs-Technologie ist, warum baut man "Mini-Nukes", warum verschießt man verstrahlte Uran-Kern-Munition???

Könnte es sein, das man sich die letzten Öl-Reserven dieser Welt damit sichern will, und später vielleicht auch Eisenerz und Gott weiß noch was?
Wie man mit anders-denkenden und gläubigen Menschen später umgeht, übt man in Guantanamo Bay und im Irak!

Thank you Mister Bush.
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.563
Ort
Gauting bei München
Hallo Dietrich,
es ist ein Unterschied ob du Stahl aus frischen Eisenerz gewinnst oder Schrott verarbeitest. Sicher wird die Zusammensetzung auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt. Wenn du in der Praxis schon mal einfache Profile aus St 34 usw. verarbeitet hast wirst du feststellen was da für Dreck drinnen ist. Ich bin selber mal beim Durchbohren eines größeren Rohres auf einen Hartmetalleinschluss gestoßen der uns den Bohrer gekostet hat. Und sicherlich wirst du auch den Effekt kennen dass sich edle und unedlere Metalle in Verbindung zerstören, also ich glaube das unedlere aufgelöst wird. Wenn nun in einer Produktion Walzblech mit so durchsetzten Teilen in die Kfz Industrie geht, dann sind die löcher schon vorprogrammiert, das ist auch kein Geheimnis.
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Alfred,

natürlich setzt der Einsatz von Metallschrott eine sehr gute möglichst sortenreine Sortierung der Metallteile voraus.

Wenn Du vor der Durchrostung Angst hast, kauf Dir einen Audi A8, oder einen A2, beide sind komplett aus Aluminium!
Die Karosserien sind für 28 Jahre gebaut.

Die EU hat unsere Stahlproduktion systematisch beschnitten, seit den 80igern, dabei wurden modernste Stahlwerke geschlossen, damit in England und Belgien und sonst wo die alten Dreckschleudern weitermachen konnten, subvensioniert wurden die von uns, weil die Dreckschleudern sonst nicht konkurenzfähig gewesen wären. Das gute Geld in der Zeit des teuren Stahls verdienen wieder mal andere.
VW kauft natürlich bei dem der liefern kann, ich gehe davon aus das es aber eine Eingangs-QS bei VW gibt.
 
C

ChristianA

Registriert
09.04.2004
Beiträge
2.802
Ort
Österreich
Dietrich schrieb:
Wenn Du vor der Durchrostung Angst hast, kauf Dir einen Audi A8, oder einen A2, beide sind komplett aus Aluminium!
Die Karosserien sind für 28 Jahre gebaut.

Oder einen Trabant, der dürfte auch nicht so schnell rosten :) .

Christian
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Christian,

das Modell Trabant 601 S wird seit 1991 nicht mehr gebaut:)

Ganz abgesehen davon, wurden in dem DDR-Trabant Werk, vor dem 2. Weltkrieg die besten Rennwagen der Welt gebaut, das Werk gehörte zur Auto-Union.
Der berühmteste Wagen war der Kompressorgeladene 16 Zylinder Rennwagen mit bis zu 550 PS und 1000Nm Drehmoment, made in Zwickau/Germany!

Hier ein Link: http://www.exclusive-life.de/Artikel/Automobile/Klassiker/Autounion/autounion.htm
 
Alfred

Alfred

Moderator
Registriert
13.01.2004
Beiträge
14.563
Ort
Gauting bei München
Hallo Dietrich,
erstens habe ich keine Angst vorm Rost und zweitens will ich mein Auto nicht 28 Jahre fahren. Wie haben ja gesehen wie bei Hazet Türinnenschalen für VW tiefgezogen wurden (glaube für den Phaeton), glaubst du dass VW das Blech kauft,eine Testmenge 5 Jahre der Witterung ausetzt um es zu testen und sich dann entschließt daraus Autos zu bauen und es dann z.b. zu Hazet zu fahren? :( Und den Unternehmer der aus Ideologie hier Stahl produziert und aus eigener Tasche noch zufinanziert, den musst du erst mal finden. Es ist kein Argument wenn in anderen Ländern unter anderen Umständen Stahl produziert dass man diesen bei uns mit Gewinn produzieren kann, das ist nur Wunschdenken.
Dafür wird bei uns durch die Weltmarktpreise für Kohle der Abbau bald wieder interessant, jetzt sind aber die richtigen Fachleute nicht mehr verfügbar.
 
H

hs

Guest
Hi,

zerst nochmal kurz zu den Stahlverbräuchen der amerik. Armee : einerseits sind z.B. gerade die Flugzeugträger sehr langlebige 'Produkte' (die 1961er Enterprise und KittyHawk fahren ja noch immer - sollen ausgemustert werden, wenn sie 50 werden), andererseits werden alte Schiffe ja auch für neue immer wieder ausrangiert (man kann ja nachlesen welche Schiffe durch welche ersetzt werden). Und ~ 80.000t/Träger sind insgesamt gesehen ja nun auch nicht viel.
Die Ausgaben gehen auch eher für Forschung, 'HighTech'-Entwicklungen und Personalkosten drauf - also weniger auf Material.

So kritikwürdig manche militärische Aktion der US-Regierung auch ist, andererseits muß man doch einräumen, daß es ohne die Amerikaner auch nicht gehen würde.
Wäre z.B. Kerry statt Bush gewählt worden, so wäre sicher eine umsichtigere amerik. Außenpolitik die Folge gewesen ... aber diese oder jene Zurückhaltung, bzw. Absprache hätte auch ein deutlich größeres Engagement europ. Militärs zur Folge gehabt

-------------------
die Aluminium-Sache kann man auch recht kritisch sehen : richtig ist, daß man Aluminium sehr kostengünstig wiederverwerten kann. Aber ... je größer die Nachfrage an den 'tollen' leichten, spritsparenden Autos wird, desto mehr muß erstmal 'frisches' Material hinzugefügt werden.
... tja - und das neues Aluminium nur mit sehr hohem Energieaufwand gewonnen kann, dürfte bekannt sein.

So wirbt Audi immer mit hoher Recyclingfähigkeit, aber eine Info wieviel % eines A2 heute z.B. aus bereits recyceltem Aluminium stammen, konnte ich nicht finden.
In einem Newsletter von Autoscout24 kann man lesen :
Der Einsatz von Aluminium im Autobau wird sich im Volumensektor bei weitem nicht so ausweiten lassen, wie ursprünglich einmal angenommen. Die Fertigungstechnik werde wohl weitestgehend auf die Luxusklasse beschränkt bleiben. Zu dieser Einschätzung gelangt Automotive News.

Alu-Experten wie Audi, die nicht nur den großen A8, sondern auch den kleinen A2 aus dem leichten Werkstoff fertigen, würden bereits wieder Rückzieher machen, was das Aluminium angeht. Die nächste Generation des A6 werde wieder aus Stahl gebaut. Für die wettbewerbsintensiveren Segmente sind die auf das Doppelte angestiegenen Aluminiumpreise nicht mehr zu vertreten. Man habe sich total mit der Preisentwicklung verschätzt, gestand ein Audi-Sprecher gegenüber Automotive News.

Zukunftsträchtig sind nach Auffassung von Experten neue Materialhybridstrukturen aus Aluminium und Stahl. Mit Autos aus recyceltem Aluminium könne man nicht vor 2020 rechnen. (mid)
Quelle

---------
das Trabant-Werk hat recht wenig mit der Auto-Union zu tun.
Natürlich muß man zugestehen, daß man in der DDR problemlos hätte bessere Fahrzeuge bauen können - wäre es von der Führung erlaubt worden. Z.T. gab es ja bereits diese Autos - aber im Arbeiter- und Bauernstaat sollten die Bürger eben nichts besseres als den Trabant bekommen, weshalb die Prototypen mehrfach vor der Fertigstellung/Vorführung im Schrott landeten.
Aber in Westdeutschland, bzw. im jetzigen Deutschland war/ist es ja nicht selten anders.
Da wurde ein Kreiskolbenmotor erfunden, der zwar anfangs Kinderkrankheiten hatte, aber ansonsten sehr vielversprechend war. Nur gefiel dem Staat sowas natürlich nicht : ein so kleiner 'Hubraum' (Brennraum - hier 'Kammervolumen'), aber dann so hohe Leistung ? Das darf nicht sein - also nach 'Gefühl und Wellenschlag' einklassifiziert. Inzwischen werden Wankelmotorfahrzeuge nach dem zul. Fahrzeuggewicht besteuert - ansonsten würde wohl z.B. der aktuelle 230PS starke Mazda mit 1300ccm für den Staat zu billig wegkommen :wink:


Gruß, hs
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Hs,

natürlich hat der Trabant nichts mit Fahrzeigen der Auto-Union zu tun, doch die Fertigung sollte doch am gleichen Standort gewesen sein!?
Da im Grundgesetz ein Verbot für jedwaigen Angriffskrieg für deutsche Armeen festgelegt ist, dürfte dies sowieso keine Option deutscher Aussenpolitik sein, egal wer in Amiland regiert.

Alle Probleme lassen sich im Frieden lösen, mit Krieg kommen nur weitere hinzu.
Nebenbei bemerkt, hast Du die Kinnlade von Bush gesehen, als ihm Putin sagte, der Iran bekommt von Russland Brennstäbe, aber keine Angst, wir holen die auch wieder ab:))))

Seither hört man seltsamerweise nichts mehr von dem bösen, bösen Iran, jedenfalls nicht von Bush, der vielleicht doch noch mal in Den Haag neben Milosowisc sitzen darf.

Seit Bush besorgen sich sämtliche Regime in der Welt Atomwaffen, und der Typ will die Welt sicherer machen.
 
J

Joschie

Registriert
18.06.2005
Beiträge
523
Ort
in Schwaben
Ich sage es mit folgenden Worten:

Busch droht mit Frieden :)

Was auch interesannt ist, ist das Clinton die staatsverschuldung der USA zurück gedreht hat. Busch wieder angekurbelt.

Auch sollte man sich überlegen was den Busch überhaupt ist, in meinen Augen ist er nichts als ein "junge der Cowboy und Krieg spielt".

Das mit dem Aufkaufen Deutscher Firmen hat einen ganz einfachen sinn, welcher von unserer Regirung noch unterstütz wird. Die US investoren kaufen die Firma, holen die Patente und das KnowHow raus. Wirtschafen die Firma zu Grunde und machen diese dann dicht. Und man siehe da kann ein US Unternehmen das gleiche bauen, und vorallem ist die deutsche Konkurrenz weg.


Zum Thema mit VW

Wen VW und die anderen Fahrzeughersteller wieder anfangen billigblech zu verwenden werden wir schon sehen wo das wieder hinführt. Leider hat es ja nicht ganz geklappt ein Verfallsdatum in die Elektronik einzubauen, jetzt muss es hald ins Blech. So nach dem Motto 10 Jahre und dann fällt er auf der Straße auseinnander.

Ich für meinen Teil weis schon wiso ich keine VW fahre (haben im Geschäft nur ärger damit, sind hald doch nichts für den Bau)

Mein sommerauto ist ein 1969 Taunus. Der hat noch Buldogblech und mein 1990er Peugeot rostet auch nicht ums verrecken und das nach 650.000 km. Aber der Passat meines Nachbarn hat nach nur 4,5 Jahren schon deftige Rostlöcher. Für den Tüv müssen wir schweißen :)
 
R

Rainer4x4

Registriert
27.01.2004
Beiträge
631
Dietrich schrieb:
Wenn Du vor der Durchrostung Angst hast, kauf Dir einen Audi A8, oder einen A2, beide sind komplett aus Aluminium!
Die Karosserien sind für 28 Jahre gebaut.
Also mein Aluminium Auto rostet reichlich. Ist 18Jahre alt und kommt aus England. Aluminium allein ist nicht stabil genung, darum wird mit Stahl versteift. Und dort wo Alu und Stahl zusammen kommen gibts Kontaktkorrosion.

Mangelhaften Chinastahl hab ich auch schon gehabt. Beim Umbau meines Quads ist ein stück Rohr über geblieben. Bei genauerer Betrachtung fiel mir ein Riss der Länge nach auf. Ich hab darauf hin meinen Schlosser befragt und bekam folgende Antwort: "Haben wir neulich auch erlebt. Hatten einen größeren Posten Stahlrohr von Tyssen gekauft. Einige Rohre wiesen den gleichen Fehler auf. Auf intensives Nachfragen hat Tyssen zugegeben, wegen eines Engpasses in China zugekauft zu haben"
 
D

Dietrich

Moderator
Registriert
26.01.2004
Beiträge
6.594
Wohnort/Region
MTK
Hallo Rainer,

nein, Audi verwendet keine Stahlbleche um die Aluteile auszusteifen!
Die Karosserien des A8 und A2 sind ganz aus Alu.
Als der Landy entwickelt wurde war man wohl noch nicht so weit.
 
J

Joschie

Registriert
18.06.2005
Beiträge
523
Ort
in Schwaben
Und wenn er hald nicht mehr Rostet, dann haben sie hald was an der Maschine oder Elektronik gedreht, so das du nach spätestens 12 Jahren einen neune brauchst, da ein Teilchen für 5€ nicht mehr zu bekommen ist, aber ohne dies die Ganze Karre nicht mehr läuft.

Meine erfahrung ist, das gerade Alte Autos von seiten der Antriebseinheit her fast unverwüschtlich sind, aber die neuen bleiben immer häufiger dank Elektronik stehen. Ich weiß schon wiso ich zwei Alte Böcke fahre (Ford Taunus 1969 und Mercedes TD300 1978)

Gruß

Josef

P.s. Bei Mercedes und Ford hab ich bisher alles bekommen :) was verreckt ist
 
Thema: VW setzt auf Stahl aus China
Oben