Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870

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  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #1
Hier will ich Euch meinen Spontankauf am Singleday (11.11.) bei AliExpress vorstellen.
Das Gerät überrascht mich überaus positiv was die Messgenauigkeit angeht. Wie sich diese langfristig entwickelt werde ich sehen.
Warum dieses? Ich habe schon länger mit dem kleineren Bruder, dem vierstelligen ANENG AN8009 geliebäugelt weil bei diesem die Messbereiche stark nach unten erweitert waren.
Nun habe ich zufällig das ANENG AN870 gesehen welches einen Anzeigeumfang von 4,5 Stellen hat und die selben nach unten erweiterten Messbereiche aufweist welche sogar ohne viel gezappel nutzbar und sehr genau sind.
Tabellen aus Ali
Chart V A.jpg
Chart R T F Hz.jpg

Das Gerät war, wie schon angesprochen in einer prall gefüllten Tasche bei mir aufgeschlagen.
IMG_20191119_172919.jpg

Dabei waren haptisch brauchbare Messleitungen mit für CAT4 abgedeckten Messpitzen. Diese könnten etwas länger sein. Deren Härtetest steht auch noch aus.
Weiters dabei ein zweites Leitungsset mit anschraubbaren Anschlußelementen wie Stecker Krokos(4St), Gabelschuhe.
Außerdem liegt noch ein Thermoelement Messfühler Typ K sowie ein Handbüchlein bei.
IMG_20191119_173147.jpg

Ein erster spontaner Test am Kalibrator brachte bei 200mV ein sehr erfreuliches Messergebnis! Da bin ich schlechteres gewohnt!
IMG_20191119_181240.jpg

Heute dann, nach Dirks Nachfrage Machte ich mal eine Fotosession.
Hier mit 19,99mV
IMG_20191124_224102.jpg

Mit 1,1999V
IMG_20191125_231348.jpg

Mit 100V
IMG_20191125_230419.jpg

Mit 119,9V
IMG_20191125_225609.jpg

Und mit 999,999V
Dabei begann das Gerät wegen erreichen des Messbereichsendes zu piepen.
IMG_20191125_231039.jpg

Weitere Bilder gibts im nächsten Beitrag

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #2
Weiter gehts mit Widerstandsmessungen. Diese wurden ebenso mit der erwarteten Genauigkeit angezeigt. Bei Widerstandstoleranzen von 0,1 bis 0,01 erspare ich mir Vergleichsmessungen zu zeigen. :mrgreen:

Den Widerstand habe ich jeweils mit ins Bild genommen so dass ich die folgenden Bilder nicht immer kommentiere.
IMG_20191125_231811.jpg

200K 0,01%
IMG_20191125_232044.jpg
IMG_20191125_232544.jpg
IMG_20191125_234140.jpg

20K 0,01%
IMG_20191125_232951.jpg

IMG_20191125_233858.jpg

5Ohm 0,05% Hier hatte ich zuvor die Messleitungen mittels der REL-Taste "genullt"
IMG_20191125_233705.jpg
IMG_20191125_235519.jpg

Hier kam das Gerät dann deutlich an seine Grenze und der Messwert schwankte zwischen 0,03 und 0,04, stabilisierte sich dann aber auf 0,03Ohm
IMG_20191125_234344.jpg

In einem dritten Beitrag gibts die Strommessungen.
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #3
Da ich im Eingangsbeitrag vergaß einen Link zum Gerät zu setzten nun eben hier:
ANENG AN870 bei AliExpress

Jetzt noch einige Strommessungen. Die Temperaturmessungen und Wechselspannungsbereiche habe ich noch nicht durch. Dazu besitze ich aber auch außer einem Stelltrafo keine geeignete Quelle.
Wobei, verifizieren könnte ich das Angezeigte mit den meinen anderen Messgeräten denke ich schon.

Zunächst mal die kleinen Messbereiche:
Hier bekam ich gar mit dem Solartron Probleme weil der Messwert zu klein wurde so dass ich zur Verifizierung des Anzeigewertes des ANENG parallel dazu mit dem Fluke an einem 10KOhm Präzisionswiderstand den entstehenden Spannungsabfall messen musste.

Die erste Messung ging ja noch einigermaßen.
IMG_20191126_000407.jpg


Dann verlor sich dessen Messwert im internen Rauschen und ich musste den Widerstand einfügen...
IMG_20191126_001407.jpg
IMG_20191126_001114.jpg
IMG_20191126_001214.jpg

Ab ca 0,5mA war es dann wieder mit im Rennen
IMG_20191126_001333.jpg

Dann kam der 10Ohm Shunt als Messwiderstand mit dran.
IMG_20191126_002112.jpg

Mit mehr als 200mA muss dann auch der Messbereich nach A gewechselt werden
IMG_20191126_002256.jpg

Wechsel des Shunts nach 0,1Ohm
IMG_20191126_002531.jpg
IMG_20191126_002545.jpg

Bei über 2A wurde es dem Solartron zu viel und ich musste umbauen.
IMG_20191126_002947.jpg


Bei 10A bemerkte ich dann plötzlich, dass der Messwert des ANENG davon lief was auf einen zu schwach dimensionierten Shunt hindeutet, was aber angesichts der übrigen Ergebnisse jammern auf hohem Niveau sein dürfte. Die Abweichung war dann bei kleinerem Strom auch noch als "Abkühlphase" mit kleiner werdender Differenz zu beobachten.
IMG_20191126_003043.jpg
IMG_20191126_003109.jpg

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #4
Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung! :top:

Kaufen werde ich es mir jetzt zur Zeit nicht, man möge einfach Deinem link folgen (30$) und dann mit dem Preisverlauf vergleichen...
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #5
Für den Preis ist die Messgenauigkeit wirklich gut.

Was mich überrascht ist die angeblich hohe Genauigkeit im AC Bereich. Eine gute AC Genauigkeit ist schwieriger zu erreichen als gute DC Werte. (Und leider auch viel schwerer zu überprüfen.)
Und hier ist das Aneg - wenn man den Angaben trauen darf - gleichwertig oder sogar besser als ein Fluke 87V...
Wobei ich mir noch nicht sicher bin, ob ich den Angaben traue. :wink:

Hast Du mal einen Blick ins Gerät geworfen? Sieht es so aus, als könnte Cat IV zumindest halbwegs hinkommen?
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #6
Hallo Dev
Jetzt wo Du fragst: Nein ich habe noch nicht reingeschaut! :shock:
Über CAT4 bei 600V, wie aufgedruckt mache ich mir eh keine Illussionen! Diese Gesamteinstufung ist spätestens beim Einsatz meiner Mess- und Bastelstrippen hinfällig und im Übrigen für meinen Einsatzeh nicht wichtig.
Die Wechselspannungsmessung könnte ich aber mit dem Stelltrenntrafo und einem kleinen Kelvin-Varley-Divider zumindest teilweise verifizieren.

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #7
Dev schrieb:
Was mich überrascht ist die angeblich hohe Genauigkeit im AC Bereich. Eine gute AC Genauigkeit ist schwieriger zu erreichen als gute DC Werte. (Und leider auch viel schwerer zu überprüfen.)
Hab das gestern getestet.
Vorab mal. Bin zufrieden. Bis runter in den mA Bereich!
Auch die Frequenzmessung überzeugte.
Heute Abend oder am WE gibts mehr und Bilder der Ergebnisse dazu.

Innenansichten:
Immehin sind 6,4x32mm Sicherungen verbaut.
Die für den großen Strombereich halte ich mit 20A angesichts dem 2,6x0,28mm messenden Anschlußfähnchen zum Stecker ein wenig großzügig dimensioniert. :?

Bilder innen:
IMG_20191127_201417.jpg
IMG_20191127_202556.jpg
PhotoPictureResizer_191127_183855971_crop_1291x1843.jpg
IMG_20191127_202205.jpg
IMG_20191127_202333.jpg

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #8
Dirk schrieb:
Kaufen werde ich es mir jetzt zur Zeit nicht, man möge einfach Deinem link folgen (30$) und dann mit dem Preisverlauf vergleichen...

Ich weis nicht wie die den Preisverlauf ermitteln. :kp:
Jedenfalls nicht mit den Zahlen die mal angezeigt bekommt wenn man den Link anklickt.
Ich bekomme, selbst als verschleierter User nicht auf die ca 19€.
Dazu müsste ich wohl Chinese sein. Die kriegen auch auf ihre Handys einen besseren Preis als wir.
Aber ich denke die 24,64€ die zum Black Friday wieder ausgelobt werden sind auch OK.

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #9
Bei den Amazonen gibt es das AN870 doch so um 17 € - aber mit 15 € Versand :top:
Viele Grüße
Peter
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #10
Deine Rechnung ist ja wohl ähnlich wie mir die morgendliche Brezel um 2€ liefern zu lassen als sie mit einem Stop auf der Heimfahrt frisch beim Bäcker für 80ct selber zu holen :crazy:
Der von mir genannte Preis gilt mit Versand bis zur Haustüre. Alles Andere bedeutet sich selber in die Hosentasche zu lügen.

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #11
powersupply schrieb:
Die für den großen Strombereich halte ich mit 20A angesichts dem 2,6x0,28mm messenden Anschlußfähnchen zum Stecker ein wenig großzügig dimensioniert. :?
Die Frage ist, was schneller abraucht: Die Anschlussfähnchen oder der Shunt. :wink:

Die Eingangsschutzbeschaltung sieht ungefähr so aus, wie ich Sie erwartet habe. Sicherungen für max. 250 V in einem Multimeter, das bis 1000 V freigegeben ist, sind mittlerweile auch normal, ganz zu schweigen von den Luft- und Kriechstrecken, die direkt neben der Sicherung wieder unterschritten werden.

Verzinnen von Leiterbahnen erhöht die Strombelastbarkeit auch nicht wirklich und trotzdem machen das alle möglichen Hersteller immer wieder.

Ich würde sagen, das Innenleben entspricht der Preisklasse. Immerhin scheint es recht genau zu messen, was auch keine Selbstverständlichkeit ist. Für den Preis kann man damit wohl gut leben, wenn man es nicht an Netzspannung oder dicken Akkubänken mit hoher Spannung nutzt.
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #12
Ich hatte hatte eigentlich nur eine mögliche Erklärung für die wesentlich geringeren Preise im Preisverlauf geben wollen.
Viele Grüße,
Peter
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #13
Dev schrieb:
Die Frage ist, was schneller abraucht: Die Anschlussfähnchen oder der Shunt. :wink:
Wäre ja mal interessant zu beobachten :ducken:
Aber dafür ist mir das Gerät bzw das ausgegebene Geld zu schade.

Immerhin sind die Sicherungen mit Keramikrohr ausgeführt und bezüglich der möglichen Abschaltspannung deutlich höher angesiedelt als Geräte mit einer 5x20 Glasrohrsicherung.
Beim Shunt fürchte ich, dass der sich ab spätestens 15A auslötet ehe bei 20A (eher 25A)sie Sicherung so allmählich ins Schwitzen kommt.
Ich denk, wenn ich eine 10A auftreiben kann mache ich die rein.

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #14
PePi85 schrieb:
Ich hatte hatte eigentlich nur eine mögliche Erklärung für die wesentlich geringeren Preise im Preisverlauf geben wollen.
Und die wäre?


Noch was zur (Wechsel)Spannungs- und Strommessung veranstaltet.

Für die Strommessungen habe ich den Trennstelltrafo auf eine kleine Spannung gestellt und bei den ganz kleinen Strömen zusätzlich den bekannten Isabellenhütte Messwiderstand in Serie geschaltet.
Fazit: So kleine Wechselströme hätte ich bislang noch gar nicht zuverlässig messen können!
IMG_20191127_195117.jpg
IMG_20191127_200409.jpg
IMG_20191127_200734.jpg

Für die Spannungsmessungen am Trennstelltrafo habe ich dann auch gleich noch meinen Kelvin-Varley-Divider bei angelegter Wechselspannung von 100V verifiziert. Ist ein gutes altes, vierstufiges, Stück von Muirhead.

IMG_20191127_181533.jpg

Ein tausendstel von 100V
IMG_20191127_182028.jpg

Der kleinste Bereich. 1/10000 von 100V
IMG_20191127_182130.jpg

Und am Aneng AN870 in den richtigen Messbereich umgeschaltet
IMG_20191127_182208.jpg

Das Fluke macht da noch erstaunlich gut mit obwohl der Messbereich auch am ganz unteren Ende des Messbereiches liegt
IMG_20191127_182231.jpg

Weiter runter macht das ANENG dann das Rennen
IMG_20191127_182355.jpg

Bei nur noch 1V vor dem KVD zeigte dann auch das Solartron nur noch Hausnummern an
IMG_20191127_182715.jpg
IMG_20191127_183055.jpg
IMG_20191127_183055.jpg
IMG_20191127_183330.jpg


Alles bei 50Hz Netzfrequenz inkl Netzstörungen...

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #15
Und weil ich schon in Bastellaune war habe ich auch noch den Frequenzgenerator ausgepackt.

Bei 1V und 500Hz Sinus vor dem KVD gabs erneut absolut plausible Messergebnisse.
Sorry für die spiegelnden Bilder. Hab ich nicht aufgepasst.
IMG_20191129_222017.jpg
IMG_20191129_224652.jpg
IMG_20191129_224657.jpg

Die Messergebnisse mit Rechteck waren ebenso plausibel, sofern mein Solartron diese bei ausreichend hoher Spannung korrekt messen konnte.

Weiters habe ich dann noch ermittelt, dass die gemessenen Wechselspannungen bis ca 1,5kHz korrekt angezeigt wurden. Dann fiel diese langsam ab.

Mit ca 4V Spitze-Spitze war die Frequenzmessung bis ca 77kHz, für die ich mit dem Frequenzzähler gegencheckte, für mich auch jederzeit korrekt. sowohl mit Sinus als auch mit Rechteck.

PS
 
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  • #16
Bin da zwar nicht so der Guru wie Du, aber das Aneng ist ja wirklich faszinierend für den Preis.
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #17
powersupply schrieb:

Die Preise in Dirks Link zu dem Preisverlauf in aliexpress bezieht sich wohl nur auf das Angebot ohne Versandkosten, aktuell 16,22 € als Minimum. Das günstigste Angebot, das ich gesehen habe, war 17,52 € zuzgl. 6,93 € Versand.
aliexpress.jpg
Bei Anbietern in Deutschland erscheint das ähnlich. Neben (zumindest fast) versandfreien Angeboten um die 30 € gibt es Angebote um die 17 €, die in den Preissuchmaschinen manchmal als versandkostenfrei deklariert werden. Die richtigen Versandkosten sieht man dann nur, wenn man dem Link folgt.
Ist aber nur meine Interpretation :kp:
Viele Grüße,
Peter
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #18
PePi85 schrieb:
Das günstigste Angebot, das ich gesehen habe, war 17,52 € zuzgl. 6,93 € Versand.
OK
24,45€ inkl Versand.
Also einen Eurocent preiswerter als ich bezahlt hatte. :mrgreen:

Ich denke auch, dass das mit Lockvogel angeboten zu tun hat. Die Angebote hatte ich auch gesehen.
Möglicherweise verhunzt sich auch der Eine oder Andere seine Steuerfreiheit wenn er nur den Warenpreis beachtet, oder es sieht in anderen Regionen anders aus hinsichtlich der Besteuerung und Verzollung so dass diese Mischkalkulation Mal so und Mal so besser aussieht.

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #19
Ich habe noch einen Nachtrag zu dem Messgerät im Sinne "wer billig kauft" .
Mir fiel immer mal wieder auf, dass die Anzeige nicht ganz auf Null geht weswegen ich fann die "Rel-Taste" betätigte um zum Start Null zu haben.
Jetzt habe ich heute einen Stufenschalter mit 10 angelöteten 10Ω Widerständen nachgemessen. Da war zunächst das Null-Problem. Ok. rel gedrückt.
Widerstände durchgeschaltet.
Nein, das Ergebnis von 99,8Ω bei 10 Widerständen kann nicht sein! Schon beim Ersten wird zu wenig angezeigt. Dafür sind die Widerstände zu präzise. Ein zweiter Schalter brachte dasselbe Ergebnis.... Zudem hatte ich das anders in Erinnerung.
IMG_20210102_214507.jpg

Also Nullbrücke in das Messgerät eingesteckt und nochmal genullt. Dabei fiel mir auf, dass wenn ich am Drehknopf rumdrücke sich das Messergebnis ändert.

Nun habe ich das Gerät komplett zerlegt.
Nichts wirklich auffällig. Lediglich im Bereich des Drehschalters ist eine Art Fett erkennbar. Die Schleifer am Drehschalter sehen auch gut aus.
Der kurze Kontaktabschnitt links ist der für den Widerstandsmessbereich.
IMG_20210102_171621.jpg
IMG_20210102_171650.jpg


Dann fiel mir plötzlich einer der Drehschalterkontakte von seinem Halter. Beim Wiedereinsetzen sprang natürlich ein Zweiter raus und entschwand im Nimmerwiedersehenland. :evil:
IMG_20210102_171727.jpg
IMG_20210102_175001.jpg

Intensives Suchen in meinem Kruschtladen war ergebnislos. Jetzt habe ich ein Messgerät mit dem ich nur noch Spannung messen kann. :cry:
Also zugeschraubt.
Dabei fiel mir auf, dass die womöglich mindestens eine Schraube eingespart hatten durcht die der Drehschalter zuverlässiger an die Platine gedrückt worden wäre.
Hier ein Bild, das ich bei der Vorstellung gemacht hatte und den Originalzustand vor dem Zerlegen zeigt.
IMG_20210102_213610.jpg

Dummerweise ist natürlich von dem Kaiweets alles entsorgt. Da wären möglicherweise passende Schrauben und insbesondere so ein Wahlschalterkontakt drin.
Egal. Wenn ich meine Capbank wieder aufbaue habe ich ein neues Opfer :twisted:

PS
 
  • Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870
  • #20
Sodele, das Gerät funktioniert wieder vollumfänglich.
Und ja, es ist nun nicht mehr hochspannungstauglich. Aber dafür war es bei mir auch nie vorgesehen.
Ich schätze die kleinen Strombereiche die selbst bei unter einem mA noch wirklich brauchbare und reproduzierbare Messergebnisse abliefern.
IMG_20210103_195141.jpg


Ich habe mir dazu die Leiterbahnen angeschaut. Insbesondere die am Batteriekontakt.
Die vom Minus führt nach oben zum mit VSS bezeichneten Prüfpunkt. Daneben gibt es einen weiteren Prüfpunkt VDD an dem nach dem Einschalten der Plus ankommt.
Also habe ich geschaut wie das Gerät eingeschaltet wird.
Eine Leiterbahn führt vom Plus zum äußeren halbmondförmigen Segment am Stufenschalter. Das parallel angeordnete, ebenfalls halbmondförmige Segment hat eine abgehende Leiterbahn die auf der Oberseite der Platine nach oben zu VDD führt. Wenn ich diesen Schleifer nun durch einen Schalter ersetze und den dann freiwerdenden Schleifer an die Position des Fehlenden einsetze muss ich das Gerät nicht sprengen. :mrgreen:
IMG_20210102_171621.jpg
IMG_20210103_195123.jpg

Den verwendeten Draht habe ich zwecks verstärkter Isolation noch in ein Stück Schrumpfschlauch geschoben.
Auf der Platine ist auch angedeutet wo die Schleifer einzusetzen sind.
Der untere Mittlere kann jetzt eben entfallen.
IMG_20210102_175001.jpg
IMG_20210103_192902.jpg

Jetzt zeigt das Gerät auch wieder korrekt Null an und die 10 Ohm sind auch korrekt messbar.
IMG_20210103_195359.jpg
IMG_20210103_195938.jpg


PS
 
Thema: Vorstellung neues Messgerät ANENG AN870

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