Viertakter Briggs: wieviel Hanglage darf man fahren?

Diskutiere Viertakter Briggs: wieviel Hanglage darf man fahren? im Forum Gartengeräte im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Unser Grundstück hat viele Hanglagen. Meine Frage: Weiß jemand wieviel Grad Seitenneigung bzw. Steigung man mit einem Aufsitzmäher fahren darf...
S

SnapperMartin

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Unser Grundstück hat viele Hanglagen.
Meine Frage: Weiß jemand wieviel Grad Seitenneigung bzw. Steigung man mit einem Aufsitzmäher fahren darf, ohne dass der Motor kein Öl mehr bekommt und Schaden nimmt?

Wir haben schon mehrere Schiebemäher kaputtgefahren, weil wir
immer damit eine Böschung gemäht hatten; der Händler riet uns dann zu einem Zweitakter. Aber bei den Aufsitzern ist das ja selten und stinken tun sie nun mal auch sehr....

Würde mich über Antwort freuen

Martin
 
L

LaMa

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Hi,

wenn Ihr soviel Hang habt, wäre es Sinnvoll über einen Aufsitzer nach zu denken, der einen Motor mit Druckumlaufschmierung hat.

Da wirst Du aber ein bissl mehr für Ausgeben müssen.

Gruß
 
A

Amur

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LaMa schrieb:
Hi,

wenn Ihr soviel Hang habt, wäre es Sinnvoll über einen Aufsitzer nach zu denken, der einen Motor mit Druckumlaufschmierung hat.

Da wirst Du aber ein bissl mehr für Ausgeben müssen.

Gruß

Druckumlaufschmierung haben praktisch alle Viertakter.
Er muß eine spezielle Ölwanne oder spezielle Ölansaugglocke haben, damit die Schmierölpumpe immer Öl ansaugt auch in extremer Schräglage.
Dürfte aber bei besseren Aufsitzmähern kein Problem sein. Aber eben nicht um 999 €.

mfg
 
L

LaMa

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Moin,

Briggs Motoren haben lediglich eine sogenannte Schleuderschmierung. Druckumlauf geschmierte Motoren erkennt man recht einfach an einem Ölfilter (wie beim Auto). Diese Motoren haben normalerweise keine Probleme mit Hanglagen.

Gruß
 
A

Amur

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In der Beschreibung steht was von Zahnrad (-pumpe?). IN der Explosionszeichnung konnte ich dann tatsächlich keine Ölpumpe finden. Mag sein, daß diese vorsintflutlichen seitengesteuerten Motoren so geschmiert werden.
Ist aber im Prinizip dasselbe wie beim Zweitakter (der ja auch nur Schleuderschmierung hat). Ich würde mal mit höherem Ölstand fahren, dann sollte es eigentlich reichen.
Bei der Druckumlaufschmierung ist je nach Ölwanne auch schnell Feierabend und man muß auch Umbauten machen.
Welchen Winkel gibt den Honda oder Kawa für seine Motoren an?
mfg
 
H. Gürth

H. Gürth

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Amur schrieb:
Ist aber im Prinizip dasselbe wie beim Zweitakter (der ja auch nur Schleuderschmierung hat).
Also da muss ich irgend etwas verpasst haben.
Habe noch keinen 2-Takter mit Schöpfernadel gesehen. Was soll die auch schöpfen?

Amur schrieb:
Welchen Winkel gibt den Honda oder Kawa für seine Motoren an?

Der Winkel ist auch von der Motorbauart abhängig.
Ich betreibe einen VIKING Balkenmäher mit B+S Motor, stehender Zylinder, (Hanglage, Böschung mit bis zu 45 Grad).
Laut VIKING bis 35 Grad zugelassen.

MfG
 
T

Trabold

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ähm......................
ein Zweitakter arbeitet mit Mischung daher lagenunabhäng
solange er seine mischung bekommt kein motorschaden. :idea:
bei RM motoren senkrechte KW -Kurbelwelle-
selbst Kawa 6 PS mit 0,6 l Öl
max 20 Grad Neigung :!:
Bei wagerechten KW
ist eine Tauch(löffel) Schmierung
die verkraften mehr Schräglage
bis Der Vergaser an seine Grenze Stösst
Stellt ab bzw läuft über :!:

P.S.
ein Überfüllen des Ölstandes kann durch zum bumerang werden
durch "geschlossenes" Ölentlüftungs System
kann es zu schweren Motorschäden kommen :!:

P.S.S. Warum glaubt mir niemand :(
 
A

Amur

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Man glaubt dir doch.
Aber eine Druckumlaufschmierung ist eben an Hanglagen nicht grundsätzliche besser als diese Spritzölschmierung. Das war mein Punkt. Und deine Angabe von 20° für Kawa- Motoren (von denen ich mal annehme, daß sie Gleitlager und Ölpumpe haben) bestätigt das ja auch.

Ob ich das Öl über eine Schöpfergabel verteile, oder es über den Vergaser als Tröpfchen in den KW-Raum kommt und dann über die Kurbelwangen und alle andere drehende Teile verteile, ist relativ egal.
Gut das Ölvolumen ist bei einer Ölwanne größer und man kann evtl. auf einen kühlenden Effekt hoffen, in dem ich vorrangig den Kolben oder Zylinder anspritze.
Aber bei beiden (Zweitakter und spritzölgeschmierten Viertakter) habe ich keine öldruckabhängigen Gleitlager (mal abgesehen von Zweitakt-Dieseln mit Rootsgebläse oder ähnlichen Konstruktionen) im Motor. Denn da kommt das Ende der Motoren bei Ölmangel innerhalb von wenigen Sekunden. Und genau das sind dann die Druckumlaufschmierungen egal in welcher Ausführung.
Einem Rollen- oder Kugellager reicht ja die Spritzölschmierung gut aus.

Das Überfüllen mit Vorsicht zu geniessen ist, ist auch klar. Aber meist drückt es das Öl vorher irgendwo raus und man hat eine Sauerei.

mfg
 
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