Vergleich 18V-Vollsortimenter: Makita vs. Metabo vs. Einhell (vs. ?) - wessen Produkte sind praxistauglicher?

Diskutiere Vergleich 18V-Vollsortimenter: Makita vs. Metabo vs. Einhell (vs. ?) - wessen Produkte sind praxistauglicher? im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, ich lege mich eig. ungerne auf eine Marke/Firma fest, bin schon gar kein Marken-Fan, sondern entscheide idR. bislang bei jedem Produkt...
Welche Anbieter sind denn "Vollsortimenter" nach dem Thread hier?

Gehört Bosch da z.B. auch mit dazu?
Oder haben die zu wenig Gartengeräte?
Der TE hat geschrieben:
Wichtig ist mir, dass es kein reiner Werkzeughersteller ist sondern er auch "Garten-"geräte vertreibt, weswegen z.B. Bosch und Festool von vornherein her rausfallen.
 
Wenn Du wert auf die Farbe blau legst, hat Bosch im Gartenbereich nichts zu bieten. Eine Hand voll Geräte.
Bosch Home & Garden - sagt schon der Name. Immer eine Empfehlung: hier bekommt man einen guten Rasenroboter für´s Geld (durch das "gerade Abfahren", hat der Rasen danach eine leichte "Stadionoptik", ... leicht gestreift, ... cool). Allerdings würde ich mir hier keinen Rasentrimmer oder Freischneider zulegen.
 
Ah ja. Der hat so viel geschrieben, dass ich nicht alles gelesen habe.
Aber verstehe jetzt schon, was der meint.

Ich hab in zwischen aufgegeben, nur bei einem Akkusystem zu bleiben.
Mir gefällt z.B. das DAS180 von Makita um mobil sachen ausblasen zu können.
Sowas hat dann z.B. weder Bosch noch Metabo.
 
Bosch (grün und blau) sagt bei den meisten Geräten -20 bis +50°C, also in D immer nutzbar.
Das halte ich für Wunschdenken!
Auch die verwenden "nur" Zellen von Markenanbietern wie LG, Panasonic oder Samsung.
Diese kann man zwar bei -20°C noch lagern und ggf für kleine Schräubchen benutzen, aber Benutzen in Form von Kettensägen, Laubbläser oder Winkelschleifer Sicherlich nicht! OK, allenfalls kurzzeitig.
Ich habe mal einen, extra in der Gefriertruhe tiefgekühlten, Akku erfolgreich geschrottet weil ich diesen in tiefgekühltem Zustand mit 50A belastet habe. Da hatte binnen Sekunden bei einem Zellpäärchen die Überdrucksicherung angesprochen und die Zellen elektrisch vom Rest getrennt.
Daher behaupte ich, dass das bei Bosch die Lager- und nicht die Arbeitsbedingungen sind.

PS
 
Damit es schlechter vergleichbar ist (Akkugröße)?
Na dann ist 18V und 12V ja nicht sooo viel schwerer und deine Info stimmt nicht ganz ... erst waren 12V bei 400g, dann 590g oder 660g, ein 18V wiegt ab 700g oder 900g, also die 200g kann m.E. jeder verkraften um sich deswegen ein weiteres Akkusystem zulegen zu müssen.#

Bosch Home & Garden - sagt schon der Name. Immer eine Empfehlung: hier bekommt man einen guten Rasenroboter für´s Geld (durch das "gerade Abfahren", hat der Rasen danach eine leichte "Stadionoptik", ... leicht gestreift, ... cool). Allerdings würde ich mir hier keinen Rasentrimmer oder Freischneider zulegen.
Einen Rasenmähroboter mit ins Akkusystem zu rechen kann man zwar machen, doch wäre für mich weniger wichtig, denn glaube eh kaum, dass da jemand tagtäglich den Akku entnimmt um anderwo zu verwenden - also da kann auch ein Akku festverbaut sein, der dann alle ca. 5 Jahre gewechselt wird.

Ah ja. Der hat so viel geschrieben, dass ich nicht alles gelesen habe.
Aber verstehe jetzt schon, was der meint.

Ich hab in zwischen aufgegeben, nur bei einem Akkusystem zu bleiben.
Mir gefällt z.B. das DAS180 von Makita um mobil sachen ausblasen zu können.
Sowas hat dann z.B. weder Bosch noch Metabo.
Wenn man das notwendige dafür ausgeben kann und möchte, ist es von Vorteil.
Naja, wenn jemand zu wenig schreibt ist es auch nichts.
Doch nein, um das beste in einzelnen Akkusystemen zu kaufen, darum geht es hier nicht und wäre auch völliger Quatsch - sonst können wir hier gleich alle Akkusystemanfragen schließen mit dem Hinweis "kauf dir das beste im jeweiligen System".
Also hier geht es wenn um nur ein Akkusystem für Werkstatt/Garten für die eigenen Belange/Ansprüche auszusuchen um dann auch nachhaltiger über Jahrzehnte Geld und Ressourcen einzusparen ... die TE-Wünsche sind zu akzeptieren.

Das halte ich für Wunschdenken!
Auch die verwenden "nur" Zellen von Markenanbietern wie LG, Panasonic oder Samsung.
Diese kann man zwar bei -20°C noch lagern und ggf für kleine Schräubchen benutzen, aber Benutzen in Form von Kettensägen, Laubbläser oder Winkelschleifer Sicherlich nicht! OK, allenfalls kurzzeitig.
Ja, sehe ich ähnlich, wenn müssten die Akkus vorgewärmt werden, dann haben die auch bei Kälte gute Leistung. Meine Makita Akkus lagern ich z.B. über Winter mindestens bei ca. 8-12° und funktionieren dann auch wenn ich mal bei -5° Grad im Garten Baum/Büsche schneide/säge. Doch eine etwas kürzere Laufzeit ist da dennoch sicher bemerkbar.
 
Damit es schlechter vergleichbar ist (Akkugröße)?
Na dann ist 18V und 12V ja nicht sooo weit voneinander entfernt, das meiste Gewicht macht da wohl der Akkupack aus, denn 590g oder 660g bei 12V oder ab 700g oder 900g bei 18V, also denke es geht da immer um ca. 200g hin oder her um deswegen ein weiteres Akkusystem zulegen zu müssen (natürlich gibt es auch noch schwerere 18V Schrauber, aber ich gehe mal von den leichtesten Geräten aus).
Wenn jemand alles in 12V für Privat hat ok, doch dann ist die Gartengeräteauswahl recht wenig. Die meisten haben dann beim z.B. 12V Bosch Schrauber einen großen Akku drauf um den auch hinstellen zu können und dann bist nicht weit weg von 18V Schrauber mit kleinem Akku. Zumindest wenn jemand 12V Schrauber und 18V Schrauber hat, ist das für mich weniger nachvollziehbar, 4V (IXO) und 18V Schrauber könnte ich mir da eher vorstellen, dann wirklich nur für leichte Schraubarbeiten.
Mein 18V Akkuschrauber wiegt gesamt mit Akku z.B. 1100g oder 1300g, finde ich für einen Akkuschrauber um Privat mal etwas zu schrauben nicht zu schwer ... 12V würde denke ca. 900g oder 1000g wiegen, eben je nach Akku (ist aber nur geschätzt und müsste wenn dazu immer den gleichen Hersteller 12V zu 18V vergleichen).
 
Wenn Du wert auf die Farbe blau legst, hat Bosch im Gartenbereich nichts zu bieten. Eine Hand voll Geräte.
Denke da kommt noch so einiges, aber mehr als bei Metabo wird es langfristig nicht werden, also daran würde ich mich orientieren wenn es 18V in Bosch blau sein soll ... der TE @Ente3000 hat sich erstmals für Metabo entschieden.
 
Ich müsste meinen neuen kleinen mal auf die Waage legen, die bestimmung vom gewicht ist nicht so einfach (ohne Aufsätze bis hin zu Winkelgetriebe + Bohrfutter) aber ich glaube der Gewichtsunterschied kommt größtenteils vom Akku her. Der für mich größte Vorteil - er passt in die Hosentasche bei meiner Arbeitshose
 
aber ich glaube der Gewichtsunterschied kommt größtenteils vom Akku her
... ich kann´s mal beziffern (könnte man eigentlich auch in einem eigenen Thread posten, da der hier wieder, leider auch durch meine Beiträge abschweift):
Der leichteste (und meines Wissens nach der einzige unter 900g - leer) ist der Festool CSX.
Der leichteste Akku dafür (3Ah) wiegt etwa 270g (Herstellerangabe). Wenn man bedenkt, das Festool die Akkus nicht zu leicht angibt (kein Witz!), liegen wir hier etwa bei 1.070g. - Cool! Metabo, ... und die sollten gleich danach kommen - leichtester Schrauber etwas 920g (Herstellerangabe), leichtester Akku 480g (dafür natürlich größerer Akku - aber das ist hier nicht gefragt).
Macht bereits ein Dritttel Kilo.
Der neue "Kleine" wiegt inkl. Akku 912g (wohlgemerkt der Hilti, ... der kleine Bosch ist nochmal 70g leichter (... und mit leichtestem Akku 765g!!!). Sollte der User nicht zufälligerweise einen CSX mit dem leichtesten Akku haben, sprechen wir hier vom halben Gewicht.
Da bei Metabo natürlich noch die Möglichkeit bestünde, einen Akku eines "CAS-Kollegen" zu nutzen. Vielleicht gibt es dort noch leichteres.
Meine Angaben beruhen alle auf realistischen Daten, aber auch Herstellerangaben.
Meine Behauptung, daß Festool die Akku zu leicht angibt, beruht auf meiner Waage. Ein Bsp.: der 5,2AS, angegeben mit 800g, wiegt bei mit 719g (Waage nicht geeicht:))
 
Meine Behauptung, daß Festool die Akku zu leicht angibt, beruht auf meiner Waage. Ein Bsp.: der 5,2AS, angegeben mit 800g, wiegt bei mit 719g (Waage nicht geeicht:))
Festool rundet wohl das tatsächliche Akkugewicht auf volle 100 g auf. Beim Maschinengewicht ist das allgemein so üblich.
 
Festool rundet wohl das tatsächliche Akkugewicht auf volle 100 g auf. Beim Maschinengewicht ist das allgemein so üblich.
Mit den Akkus war ´ne Wissenslücke. Ich war aber auch erst 2k mal auf der Website. :)
Bisher hat mich das genaue Gewicht nur bei Kombi-, Meißelhämmern und Rüttelplatten interessiert. Aber siehe da, so schnell kann sich das ändern.
 
Mein 18V Akkuschrauber wiegt gesamt mit Akku z.B. 1100g oder 1300g, finde ich für einen Akkuschrauber um Privat mal etwas zu schrauben nicht zu schwer
Absolut nicht. Damit könnte auch jeder Vielschrauber den Tag lang arbeiten.

Da ich füher 20 Jahre in der Möbelbranche gearbeitet habe, stellte sich nie die Frage nach einem Akkuschrauber für mich, ... da gab´s nur C18. Das erste relevante Gespräch über Gewichte von Akkuschraubern hatte ich im letzten Jahr, als ich einem meiner alten Mitbewohner, den Bosch GSB18V-150 (2kg ohne Akku) besorgt habe, er diesen in die Hand nahm und mich etwas aufgebracht anschaute (ich wollte mal wissen was der kann, ... und er mag den jetzt schon :)).
... und jetzt (zumindest für mich) kamen die kleinen Dinger mit einem Gewichts-Power-Verhältnis um die Ecke.

Ich habe beim Akkukauf (leider) immer sehr wirtschaftlich gedacht (halt lieber 10x 5,2er / aber wie erwähnt 700g). Meine Jungs haben nie gemeckert und mir ging das immer nur beim Winkelschleifer und Multifunktionsgerät auf den Sack.
Im letzten Jahr bin ich dazu übergegangen die Akkus spezifisch zu kaufen. Bei Nuron haben wir alle 85er Größen (22V m. 4,8,12 ah) auf Lager. Den großen (Klops) nimmt keiner. Es wurde zu Beginn intuitiv und fast ausschließlich versucht auf die mittlere Größe zuzugreifen. Die "Kleinen", ... naja, nicht mal bei den Lampen :). Das hat sich geändert! ... sagt was aus (... und ich bin froh, die Klopse kosten ein Vermögen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Absolut nicht. Damit könnte auch jeder Vielschrauber den Tag lang arbeiten.
Genau, aber dennoch denken die meisten bei "leicht" immer gleich an 12V (10,8V) Geräte, obwohl es Gewichtstechnisch auch mit 18V ganz gut geht.

Hab auf die Schnelle nur mal folgendes Bild gefunden, wenn beim 12V Bosch FC den zweilagige Akkupack dran hängst und beim 18V einen einlagigen Akku, hast kaum einen Vorteil.
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Suche Akkuschrauber mit vielen Wechselaufsätzen, Click-Sytem

Oder hier zum Makita 10,8V Classic, den auch recht viele Makita Fans haben und immer noch als absolut handlich bezeichnen - für mich unverständlich.

Finde daher das Makita 18V LXT Akkusystem für Privat irgendwie immer noch eine gute Wahl, denn damit kann wer möchte, wahrlich aus fast 400 Gerätschaften auswählen und vor allem nur mit einem art an Akku, bsp 5Ah, alle Akkumaschinen von kleinen/leichten 18V bis leistungsstarken/schweren 2x18V/36V Akkumaschinen kostengünstig betreiben. Dazu noch wer möchte mittlerweile denke fast soviele NoName Geräte, usw. ... hier nur eine kleine Auswahl das ich habe (ja, bin vielleicht nicht das beste Beispiel für Privat, aber da gibts noch extremere als ich): Login • Instagram.

Meine Behauptung, daß Festool die Akku zu leicht angibt, beruht auf meiner Waage. Ein Bsp.: der 5,2AS, angegeben mit 800g, wiegt bei mit 719g (Waage nicht geeicht:))
Ca. 80g ist da schon viel. Makita ist da mittlerweile etwas genauer, also der 18V 5Ah Akku ist z.B. mit 630g angegeben und hat genau 615g (liegt aber je nach verbauter Platine/Zellen), zuvor wurden alle mit 650g angegeben. Bei Gerätschaften rundet Makita in 50g Schritten auf.

Ich müsste meinen neuen kleinen mal auf die Waage legen, die bestimmung vom gewicht ist nicht so einfach (ohne Aufsätze bis hin zu Winkelgetriebe + Bohrfutter) aber ich glaube der Gewichtsunterschied kommt größtenteils vom Akku her.
Da kannst zum Vergleich das natürlich nur mit Bohrfutter wiegen, dann zähst das Gewicht mit einlagigen oder zweilagigen Akku dazu - den geringen Gewichtsunterschied 2Ah zum 3Ah oder 4Ah zum 6Ah kannst vernachlässigen.

Der für mich größte Vorteil - er passt in die Hosentasche bei meiner Arbeitshose
Muss jeder selbst wissen, doch hatte noch nie Bedarf einen Schrauber in die Hosentasche zu stecken, viel zu unbequem - einen Gürtelhaken kann ich mir noch vorstellen, aber selbst die hab ich mittlerweile abgeschraubt.
 
Na hier hat sich ja was getan...

Doch wenn du schon Makita als Beispiel nimmst, dann schaue mal genau hin, da bekommst noch aus den 90igern die 7,2V bis 24V Ni/MH Akkupacks (klick). Die heutigen 18V Li-Akkus gibt es seit ca. 2002, also da sind schon über 20 Jahre rum und weitere 20-30 Jahre sind ab heute ebenso schnell rum bis da wirklich ein neues Akkusystem/Medium kommt. Aber selbst wenn Makita mal keine Akkus mehr im Programm haben sollte, bekommst da Makita weltweit verbreitet ist, die Akkus immer noch als Nachbau die dann sicher ebenso gute Zellen enthalten werden.
Die 20 Jahre sind ja durchaus ermutigend. Wenngleich für gutes Werkzeug natürlich auch nicht unbedingt so viel.
Wir haben letztes Jahr erst festgestellt, dass eine alte AEG Handbohrmaschine mehr Leistung (kurzfristig Drehmoment zum Schrauben und auch dauerhaft ohne zu heiß zu werden) hatte als meine neu gekaufte "Bosch Professional GSB 24-2". Und die AEG Maschine hat bestimmt schon etliche Jahrzehnte aufm Buckel.

Aber verstehe jetzt schon, was der meint.
😊

Naja, wenn jemand zu wenig schreibt ist es auch nichts.
Danke für die Ermutigung :) Ich weiß, für manche schreibe ich wohl gerne mal etwas zu ausführlich. Dafür, aufmerksame Leser vorausgesetzt, spart man sich nachher dann das ganze hin und her.


Ich hab in zwischen aufgegeben, nur bei einem Akkusystem zu bleiben.
Also hier geht es wenn um nur ein Akkusystem für Werkstatt/Garten für die eigenen Belange/Ansprüche auszusuchen um dann auch nachhaltiger über Jahrzehnte Geld und Ressourcen einzusparen
der TE @Ente3000 hat sich erstmals für Metabo entschieden.
Ich hab das noch nicht aufgegeben und bin bislang mit meiner Entscheidung recht zufrieden :)
Klar, auch bei Metabo ist nicht alles perfekt und bei manchen Sachen wundere ich mich doch etwas, aber bislang war noch nichts gravierendes dabei. Bin allerdings auch nur Gelegenheits-Nutzer.
Jemand in der Familie hat sich mittlerweile auch die kleine Metabo Hand-Astsäge "MS 18 LTX 15" mit Teleskopstab gekauft, leiht sich dafür meine Akkus aus und ist bislang zufrieden, trotz einiger Kritikpunkte:
  • kein Öltank (gut, dafür sicherlich etwas leichter)
  • Bürstenmotor (Muss das noch sein? Naja, sägt wohl trotzdem gut und der Akku hält wohl auch recht lange)
  • der Teleskopstab könnte ruhig länger sein, bei den 1,8m ist trotzdem noch eine Leiter nötig
  • oben leider nicht kippbar, wäre praktisch um mehr oder weniger horizontale Schnitte machen zu können. Irgendwie komisch, wo man bei Metabo Winkelschleifern doch sogar den Akku drehen kann, obwohl das sicherlich nur sehr wenige brauchen
Ich hoffe, dass das nur mit Metabo noch nen Weilchen gut geht so und bin da auch recht optimistisch. Wahrscheinlich sollte man sich ihnen aber nicht versklaven. Wenn ich also irgendwann mal ein Produkt haben wollen würde, welches bei der Konkurrenz deutlich besser/passender/preiswerter ist, würde ich es mir sicherlich noch einmal überlegen. Bei Geräten, die nur einen kleinen Akku brauchen, wäre die Hemschwelle natürlich geringer als bei einem (Garten-)Gerät wofür man gleich 2x2 große Akkus und nen Doppelladegerät bräuchte.

Mein 18V Akkuschrauber wiegt gesamt mit Akku z.B. 1100g oder 1300g, finde ich für einen Akkuschrauber um Privat mal etwas zu schrauben nicht zu schwer ... 12V würde denke ca. 900g oder 1000g wiegen, eben je nach Akku (ist aber nur geschätzt und müsste wenn dazu immer den gleichen Hersteller 12V zu 18V vergleichen).
Der leichteste (und meines Wissens nach der einzige unter 900g - leer) ist der Festool CSX.
Der leichteste Akku dafür (3Ah) wiegt etwa 270g (Herstellerangabe). Wenn man bedenkt, das Festool die Akkus nicht zu leicht angibt (kein Witz!), liegen wir hier etwa bei 1.070g. - Cool! Metabo, ... und die sollten gleich danach kommen - leichtester Schrauber etwas 920g (Herstellerangabe), leichtester Akku 480g (dafür natürlich größerer Akku - aber das ist hier nicht gefragt).
Also mir als Gelegenheitsnutzer ist die Masse der Akkuschrauber eig. zweitrangig. Aber weil das hier so ein großes Thema ist habe ich doch mal ein paar Sachen nachgemessen:

Zunächst einmal die Metabo Quick-Bohrfutter (zweimal das gleiche, aber nicht das selbe):
IMG_20231127_200625.jpgIMG_20231127_200649.jpg

Dann den Quick-Bitadapter:
IMG_20231127_200807.jpg


Akkuschrauber "BS 18 LT BL Q":
Herstellerangabe, wohl inkl. Bohrfutter, ohne Akku: 1,3kg
Ich komme mit Bohrfutter nur auf 959g + 264g = 1223g (ohne Bithalter und Gürtelschnalle)
IMG_20231127_200921.jpg

Der kleinere "BS 18 L BL Q" wiegt laut Hersteller 920g. Dort ist wohl ein anderes Bohrfutter montiert, nehmen wir mal an, das wäre minimal leichter, 250g. Ziehen wir das ab kommen wir auf nur noch 670g. So könnte man auch direkt ein Bit drin verwenden. Nehmen wir jedoch noch den Quick-Bitadapter hinzu kommen wir auf 670+80 = 750g.
Fehlt noch nen Akku.
Mein kleinster ist der LIHD mit 4Ah, der wiegt wohl 580g. Damit wären wir bei einem Einsatzgewicht von 750+580 = 1330g
Wer es wirklich minimalistisch will nimmt aber, wie hier bereits diskutiert, den älteren 2Ah Akku. Der wiegt dann nur noch 430g. Lässt man dann noch den Bitadapter weg liegen wir bei 670+430 = 1100g.

Mein 18V Akkuschrauber wiegt gesamt mit Akku z.B. 1100g oder 1300g
Also fast genauso :)

Das ist von den neuesten 18V Metabo Modellen dann denke ich das leichteste. Kann sein, das es ältere Modelle gibt, die noch etwas leichter sind.

Mir persönlich ist das eh alles nicht so wichtig, daher habe ich den kleinen Akkuschrauber auch gar nicht gekauft. Anders sähe es vlt aus, wenn ich nen ganzes Haus zu sanieren hätte und überall über Kopf ne abgehängte Decke anschrauben wollte, aber das ist ja nicht der Fall. Und wer weiß, vlt wären meine Arme dann mit der Zeit so gut trainiert, dass es auch nicht mehr notwendig wäre.

An dieser Stelle wollte ich eig. schreiben, dass das eh alles jammern auf hohem Niveau ist und die Geräte früher viel schwerer waren. Ich habe zufälligerweise noch zwei alte rumliegen und mal nachgemessen. Klobrig sind sie, aber so schwer dann doch gar nicht mal:

Modell von TOP Craft:
IMG_20231127_201019.jpgIMG_20231127_201051.jpg

AEG mit NiCd Akku:
IMG_20231127_201147.jpgIMG_20231127_201654.jpgIMG_20231127_201418.jpg
Mit Akku und Vollmetall-Bohrfutter als 1059+495 = 1554g
 
Genau, das mit Gewicht ist das ich immer erwähne und dennoch ist das jammern auf hohen Niveau ... also da haben selbst manche Heimanwender höhere Ansprüche als so manche Profis.

Ich hab das noch nicht aufgegeben und bin bislang mit meiner Entscheidung recht zufrieden :)
Klar, auch bei Metabo ist nicht alles perfekt und bei manchen Sachen wundere ich mich doch etwas, aber bislang war noch nichts gravierendes dabei. Bin allerdings auch nur Gelegenheits-Nutzer.
Jemand in der Familie hat sich mittlerweile auch die kleine Metabo Hand-Astsäge "MS 18 LTX 15" mit Teleskopstab gekauft, leiht sich dafür meine Akkus aus und ist bislang zufrieden, trotz einiger Kritikpunkte:
  • kein Öltank (gut, dafür sicherlich etwas leichter)
  • Bürstenmotor (Muss das noch sein? Naja, sägt wohl trotzdem gut und der Akku hält wohl auch recht lange)
  • der Teleskopstab könnte ruhig länger sein, bei den 1,8m ist trotzdem noch eine Leiter nötig
  • oben leider nicht kippbar, wäre praktisch um mehr oder weniger horizontale Schnitte machen zu können. Irgendwie komisch, wo man bei Metabo Winkelschleifern doch sogar den Akku drehen kann, obwohl das sicherlich nur sehr wenige brauchen
Ich hoffe, dass das nur mit Metabo noch nen Weilchen gut geht so und bin da auch recht optimistisch. Wahrscheinlich sollte man sich ihnen aber nicht versklaven. Wenn ich also irgendwann mal ein Produkt haben wollen würde, welches bei der Konkurrenz deutlich besser/passender/preiswerter ist, würde ich es mir sicherlich noch einmal überlegen. Bei Geräten, die nur einen kleinen Akku brauchen, wäre die Hemschwelle natürlich geringer als bei einem (Garten-)Gerät wofür man gleich 2x2 große Akkus und nen Doppelladegerät bräuchte.
Klar bist wenn alles "neu" ist zufrieden, doch wenn liegt die Kunst ein Akkusystem im ganzen und dann auch über Jahrzehnte zu betrachten/bewerten (ein Akkusystem hast nun mal über 20-30-40 und mehr Jahre).

Und die Negativpunkte fangen bei dir an der Metabo Akku Astsäge ja schon an - hingegen wäre ich damit zufrieden und würde zur Astsäge eher einen vernümpftigen Akku Hochentaster zulegen anstatt den ollen Teleskopstiel der dann doch zu kurz ist.

Aber auch das meine ich, dass die Belange und Ansprüche zu einem Akkusystem bei jedem anders sind und dennoch individuell abdeckbar oder anpassbar sein müssen .... doch die Frage dann bei jeder Akkumaschine sich neu zu stellen und ggf. ein weiteres Akkusystem dir auszuwählen, ist m.E. der falsche Weg und zu einfach gedacht, denn dann hättest dann die Frage zum Akkusystem nicht stellen brauchen (haben wir hier "Neubeschaffung Akkuschrauber System" schon zu hauf zusammengetragen und bin am überlegen auch deinen Thread dort einzureihen).
 
doch die Frage dann bei jeder Akkumaschine sich neu zu stellen und ggf. ein weiteres Akkusystem dir auszuwählen, ist m.E. der falsche Weg und zu einfach gedacht, denn dann hättest dann die Frage zum Akkusystem nicht stellen brauchen
Ne ne, das tue ich ja gar nicht.
Ich meinte nur, dass ich mir die Option vorbehalten würde, für den Fall, dass ich mal bei Metabo gar nicht zufrieden würde. Aber der Fall ist ja noch nicht eingetreten.
Aber klar, Kompromisse muss man dann eben eingehen. Metabo hat nur diese Säge mit Teleskopstiel und diesen Aufsatz (MA-MS 25) für ein Multitool. So viel Auswahl gab's da also nicht.
Aber das Familienmitglied ist ja trotzdem recht zufrieden und als kleine Handsäge ist das Ding wohl auch recht praktisch.
 
Ich meinte nur, dass ich mir die Option vorbehalten würde, für den Fall, dass ich mal bei Metabo gar nicht zufrieden würde. Aber der Fall ist ja noch nicht eingetreten.
Klar, also das kann dir bei allen Herstellern passieren, auch das Metabo das System mal einstellt usw., somit kann nur recherchiert und probiert werden wie das aktuell ersichtlich ist.
Ich hatte damals ca. 1,5 Jahre gebraucht bis ich meinen Akkusystemhersteller ausgewählt hatte und hab dazu wahrlich jeden Fachhändler im Umkreis von 50-100km abgefahren und hatte mich durch zig Foren und Webseiten zu Produktumfänge usw. gelesen, um mir ein Bild zu machen ... das war ein Aufwand ohne Ende, doch so überzeugter bin ich evtl. auch heute nach 10 Jahren damals das richtige System gewählt zu haben, das ich aber selbst heute noch nach meinem Bedarf ständig anpasse (also das Problem wirst bei jedem Hersteller haben).
 
Na da war ich mit meiner Entscheidung ja noch schnell 😇
Wobei ich das ja vorher auch schon nen paar Jahre hinaus gezögert hatte.
 
Thema: Vergleich 18V-Vollsortimenter: Makita vs. Metabo vs. Einhell (vs. ?) - wessen Produkte sind praxistauglicher?

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