TBM umbauen auf höhenverstellbaren Bohrkopf

Diskutiere TBM umbauen auf höhenverstellbaren Bohrkopf im Forum Stationäre Maschinen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Salu, bin auf Umwegen hier gelandet. Ich bin am ehesten passionierter Hobby-Schreiner. Da arbeite ich auch viel mit Plattenware und da müssen...
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MäänzerBub

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Salu,

bin auf Umwegen hier gelandet. Ich bin am ehesten passionierter Hobby-Schreiner. Da arbeite ich auch viel mit Plattenware und da müssen auch Löcher rein. Die an den TBM üblichen höhenverstellbaren Werkstücktische sind da viel zu klein. Insgesamt finde ich es da besser, wenn der Bohrkopf höhenvariabel und die Werkstückauflage normale und fixe Werkbankhöhe hat.

Da solche TBMs selten sind, habe ich überlegt die TBM umzubauen. Also habe ich erst mal einen Gasdruckdämpfer geordert. Der kam vor ein paar Tagen.
 
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MäänzerBub

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Es hapert gerade mit dem weiterschreiben. Ich kann meinen Beitrag nicht speichern, da ich noch keine ext. links verwenden dürfte. Ich schreibe zwei dummy-Beiträge. Vielleicht geht es dann.
 
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MäänzerBub

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Es hapert gerade mit dem weiterschreiben. Ich kann meinen Beitrag nicht speichern, da ich noch keine ext. links verwenden dürfte. Ich schreibe zwei dummy-Beiträge. Vielleicht geht es dann.

und zitiere mich dazu selber.
 
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MäänzerBub

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Ich habe erst mal einen echt quick und dirty Versuchsaufbau gemacht. Und das sah vielversprechend aus.

Die Bilder sind etwas erklärungsbedürftig.
Den höhenverstellbaren Werkstücktisch habe ich mal von unten an eine Arbeitsplatte gezwingt.
In der Säule steckt die Gasdruckfeder. Man sieht die Schraube M8 mit der sie oben in der Säule angeschlagen ist.
IMG_6063.JPG

Und hier sieht man sie unten rausgucken.
IMG_6064.JPG

Die GDF drückt die Maschine nach oben. Drückt man oben drauf, kann man den Kopf nach unten drücken. Das geht überraschend gut. Läßt man los, wird die Maschine wieder nach oben gedrückt.
IMG_6063.JPG IMG_6065.JPG

Das funzt also.
 
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MäänzerBub

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Ich überlege auch noch die Säule zu durchtrennen und versetzt zusammen zu schweißen, um mehr Ausladung zu bekommen. Aber das wäre eher ein Schritt in der weiteren Zukunft.

Sollte dann ungefähr so aussehen:
1669230573566.png
 
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MäänzerBub

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Verbesserter Versuchsaufbau. Links TBm oben, rechts abgesenkt.
IMG_6070.JPG IMG_6071.JPG

Und von hinten gesehen.
IMG_6072.JPG IMG_6073.JPG


Die Feder zu stark. Wenn ich einen 11,5er Kasa oben drauf lege, geht es viel flüssiger.
 
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So, inzwischen bin ich soweit, dass einen nutzbaren Versuchsaufbau habe. Den werde ich den nächsten Wochen mal nutzen. Wenn ich dann damit zufrieden bin, wird es was schickeres und dauerhafteres geben. Prinzipiell tut es aber erstmal. Doch der Reihe nach.
 
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Man sieht es auf dem Bild nicht so gut. Aber die Schraube zur Klemmung des Werkstücktisches zeigt einseitige Abnutzung. Zu kleine Druckfläche und windschiefer Guss.
IMG_6089.JPG

Also habe ich da mit dem Dremel und Schleifstein nachgearbeitet. Ging übrigens recht gut.
IMG_6090.JPG

Jetzt drückt die Mutter und U-Scheibe einigermaßen gleichmäßig.
1670023066631.png
 
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MäänzerBub

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Um das mit der Vergrößerung der Ausladung zu testen, habe ich arg improvisiert.
1670023435632.png

Der Bohrkopf gibt nach, wenn man nur von Hand etwas drückt.
1670023476054.png
 
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MäänzerBub

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Die Größe des Auflagetischs bestimmte eine Restplatte.
IMG_6092.JPG

Den Fuß der TBM habe ich durch eine Spanplatte ersetzt, die ...
IMG_6096.JPG

...auf der anderen Seite übersteht. Die GDF habe ich etwas zu stark bestellt. Da musste Gewicht dazu, um die Höhe gut verstellen zu können.
Wenn man die Ausladung des Bohrkopf vergrößert, neigt der Mechanismus etwas mehr zum klemmen. Das gleicht das zusätzliche Gewicht auch noch aus.
IMG_6097.JPG
 
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MäänzerBub

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Hier der Bohrkopf ganz oben und ganz unten:
IMG_6095.JPG IMG_6096.JPG

Und hier das gleiche von hinten:
IMG_6098.JPG IMG_6097.JPG

Und die Gasdruckfeder, die ihre schwerkraftkompensierende Wirkung verborgen in der Säule der TBM verrichtet.
IMG_6099.JPG
 
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MäänzerBub

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Zum Schluss noch ein Blick auf die verlängerte Klemmung, die den Bohrkopf in der gewünschten Position fixiert.
IMG_6100.JPG
Vorläufige Bilanz.
Der Bohrkopf läßt sich ingesamt recht gut in der Höhe verstellen. Besser als ich erwartet hatte. Mal sehen, wie sich das bewährt.
Ein paar Löcher habe ich auch schon gebohrt. Der Bohrkopf gibt halt etwas nach. Auf Dauer kann das so nicht bleiben. Aber zum Testen ist es ausreichend.
Zur größeren Ausladung kann ich jetzt schon sagen, dass das zweischneidig ist. Denn der Bohrkopf wandert dadurch mehr zum Rand des Bohrtisches und reduziert dadurch die Auflagefläche großer Werkstücke. Da zumindest ich mehr Löcher am Rand bohre, ist das doof.

Ich werde mir daher wohl etwas einfallen lassen. Im Normalfall lege ich dann die "Ausladungsvertiefungshilfe" in die Schublade und montiere sie nur bei Bedarf. Mal sehen.
 
H. Gürth

H. Gürth

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Oder mal nach einer "Ausleger" Bohrmaschine umschauen.
 
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MäänzerBub

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Gude,
die Idee gefällt mir, auch wenn ich das Problem zur Lösung nicht so sehe :)

Zunächst mal führen viele Wege nach Rom. Da hat jeder Präferenzen. Und was der eine immer so macht, käme für jemand anders nie in frage.

Wie die meisten Hobbyisten habe ich auch ein Platzproblem. Damit ist Radialarm schon mal eher draußen.

Wenn mir das ganze zusagt, dann werde ich da noch einen Unterschrank mit Lenkrollen und Schubladen bauen. In die Werkstückauflage werde ich wahrscheinlich C-Schienen für eine verschiebbare Anschlagleiste einlassen. Und evtl. links und rechts aufklappbare Tischverbreiterungen.

Sollte ich dann Löcher in richtig lange Leisten bohren müssen, kann ich das Teil neben die Werkbank rollen und habe da eine lange Auflage.

Dann hat man z.B. entsprechend große Schranktüren in die 35mm Sacklöcher, 5mm Bohrungen und evtl. noch andere Bohrungen rein müssen. Sind die Bohrer recht unterschiedlich lang, dann ist es angenehmer man kann das Werkstück einfach auf der Auflage liegen lassen und verstellt den Bohrkopf in der Höhe.
 
Alfred

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zur besseren Sichtbarkeit die Fotos hier im Forum hochladen, verlinktes verschwindet oft wieder.

Es kommt auf die zu bohrenden Löcher an, wenn es Fachträger sind dann ist eine Oberfräse sinnvoller, bei Beschlägen evtl. eine Bohrmaschinenaufnahme ähnlich einer Oberfräse.
Ich könnte mir auch vorstellen die Säule der Bohrmaschine wie die Halterung einer Sat Schüssel zu bauen, also 90° abgewinkelt und den Fuß an die Wand gedübelt oder bei einer stabilen Werkbank an eine Rückwand.
 
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Senkblei

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MäänzerBub

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von mir aus löscht doch alles.
 
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MSG

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Dann hat man z.B. entsprechend große Schranktüren in die 35mm Sacklöcher, 5mm Bohrungen und evtl. noch andere Bohrungen rein müssen. Sind die Bohrer recht unterschiedlich lang, dann ist es angenehmer man kann das Werkstück einfach auf der Auflage liegen lassen und verstellt den Bohrkopf in der Höhe.
Aaaah ok, jetzt seh ich den Vorteil deiner Konstruktion. Wenn der Bohrtisch immer auf der gleichen Höhe ist wie andere Tische oder Auflagen nebenan dann ist das natürlich ein Vorteil für große Werkstücke, die man dann auf beidem ablegen kann :bierchen:
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Das sehe ich jetzt nicht so.
 
powersupply

powersupply

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Das sehe ich jetzt nicht so.
Ich finde es nur doof, dass man sich beim woodworker anmelden muss um die Bilder in groß zu sehen.
Zum Glück sind die Vorschaubilder nicht allzuklein.
@ Määänzer: da war doch nirgends inhaltliche Kritik an deiner Arbeit und der Rest ist Meinungsäußerung. :allesgut:
Ansonst fand ich die Idee Klasse, denn wer einmal mit gößeren Werkstücken an seiner Tischbohrmaschine gekämpft hat wird dieselben Gedanken gehabt haben.

PS
 
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