Schnellspannbohrfutter

Diskutiere Schnellspannbohrfutter im Forum Akkuwerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, habe nach schlechten Erfahrungen mit dem Originalschnellspannbohrfutter der Makita 6317 DWDE, das über eine Radialverriegelung verfügt und...
Alfred schrieb:
Hallo,
hier ein Bild von der Lappenkupplung:

Hallo Alfred,
die "Lappenkupplung" ist System FEIN 7mm mit Angel.
Oder auch g7 Flachkant.

Die Festo Teile Bild 1.
Schnellwechselhalter ist 1/4" Sechskant E6,3 DIN 3126

Die anderen Teile sind alle 1/4" Sechskant C 6,3 DIN DIN 3126

MfG

H. Gürth
 
Hallo,
Festool hat das ja ganz neu in seinem Programm rausgebracht, Bohrer mit Bitaufnahme. (Novodrive)
 
Liebe Bohrfutterprofis,

hilfe mein Futter klemmt, oder gibt es einen Trick? Also ich bin gerade diesem Verein beigetreten, weil ich nicht mehr weiter weiss und mir somit Hilfe verspreche. Folgendes Problem: Mein guter alter Makita Akkuschrauber (6095D) tuts nicht mehr und nun wollte ich mal nachsehen ob ich evtl. was reparieren kann, aber ich bekomme das Bohrfutter nicht ab. Die niedliche Schraube ist schon raus, aber das Futter sitzt fest wie nix. Was kann man tun? Kennt jemand einen Trick? Hilfe!!!

Danke und Gruss
 
Liebe Bohrfutterprofis,

und schon habe ich etwas in diesem Forum gelernt.
Erst sollte man sich umgucken und dann tolle Texte schreiben. Mein Problem wurde exakt vor kurzem schon behandelt und beantwortet. Ich bin jetzt schlauer und gehe erst mal in die Werkstatt, dass neu erworbene Wissen ausprobieren. Danke und bis bald!
 
Hallo,
wenn du deinen Wohnort im Profil angegeben hättest wäre ich schnell mal vorbei gekommen.......... :arrow: :idea:
 
Ist es eigentlich normal das ein Bohrfutter auf einen Akkuschrauber etwas locker sitzt? Ich kann das axial um ca.0, 8 mm verschieben, radial kann ich super leicht dran wackeln. Rundlauf ist okay..
 
Hallo Black-Gripen,

das ist nicht normal!

Wie sieht es mit der Zentrierung unter Last aus?

Ist das Futter fest angezogen auf der Bohrspindel, und ist die Sicherungsschraube drin?
 
Black-Gripen schrieb:
Ist es eigentlich normal das ein Bohrfutter auf einen Akkuschrauber etwas locker sitzt? Ich kann das axial um ca.0, 8 mm verschieben, radial kann ich super leicht dran wackeln. Rundlauf ist okay..

Also von einem angehenden Ingenieur, wie immer wieder mal einstreut, sollte man eine etwas genauere Fehlerbeschreibung erwarten können. Oder bin ich da zu pingelig :?:

Ich meine ja nur.

MfG

H. Gürth
 
Habe mal bei meinem alten Schrauber BE Ak 96/2 R+L (Tannengrün) probiert und keinerlei Spiel festgestellt.
Das gute Stück ist Bj. 86 oder 87 weiß nicht mehr genau.
 
H. Gürth schrieb:
Black-Gripen schrieb:
Ist es eigentlich normal das ein Bohrfutter auf einen Akkuschrauber etwas locker sitzt? Ich kann das axial um ca.0, 8 mm verschieben, radial kann ich super leicht dran wackeln. Rundlauf ist okay..

Also von einem angehenden Ingenieur, wie immer wieder mal einstreut, sollte man eine etwas genauere Fehlerbeschreibung erwarten können. Oder bin ich da zu pingelig :?:

Ich meine ja nur.

MfG

H. Gürth


Ehrlich gesagt kann ich über das was ich geschrieben habe und über das von Herrn Gürth schmunzeln.

Ja Recht haste ja, aber ich kann nicht genauer messen.

Die axiale Verschiebung sind 0,3mm nicht 0,8mm, die Schraube ist fest angezogen. Die Zentrierung unter Last ist einfandfrei.

Habe eben paar Bohrungen auch mit Bitbohrer+WERA Halter durchgeführt. Alles im Toleranzbereich.
 
Sicher, das sich das Bohrfutter bewegen läßt und nicht Bohrfutter samt Spindel!?
 
Yo Dirk,

die Bohrwelle auf der das Futter verschraubt ist, läßt sich um 0,3mm axial verschieben. Das Röhmfutter ist einwandfrei. Ist das normal und innerhalb der Fertigungstoleranzen?
 
Hallo Andreas,
alles klar.
Diese Maschine ist noch "klassischer Maschinenbau"
2 Halbschalen, Bohrwelle, Vorgelegewelle, Wechselrad.
Liegt alles sauber fixiert in den Gehäusehälften und ist unter Vorspannung verschraubt. Da wackelt nichts.

Die heutigen Akku-Maschinen haben durchweg alle kpl. Getriebeeinheiten als Planetensatz. Da wird nur noch der Motor hinten aufgesteckt, bei den wenigsten auch verschraubt.
Das liegt dann mit ein paar Stegen fixiert im Motorgehäuse und führt dort schon im Neuzustand ein reges Eigenleben.

Die Getriebe sind weitgehend aus GF-Kunststoff gefertigt, auch wenn außen inzwischen Metallgehäuse vorhanden sind.
Lagersitze etc. sind eben so präzise wie das Teil aus der Spritzmaschine kommt.

Abgesehen davon erhebt wohl kein Akku-Maschinen Hersteller
den Anspruch, daß seine Maschinen Präzisionsbohrmaschinen sind.

MfG

H. Gürth

PS
Hatte nicht BLACK-GRIPEN die tolle HITACHI Maschine gekauft
die alles in den Schatten stellt :?:
Und jetzt sowas
 
Ja das waren noch Zeiten. Auf mein Heyco Knarrenkasten stehts auch noch drauf.

Diese High-End Lagerung wie von H. Gürth beschrieben, gibts die noch in Akkuschraubern oder nur noch mit den komplett Getriebeeinheiten?

Über meine Hitachi braucht ihr gar nicht lästern, die läuft! :D
 
Black-Gripen schrieb:
Diese High-End Lagerung wie von H. Gürth beschrieben, gibts die noch in Akkuschraubern oder nur noch mit den komplett Getriebeeinheiten? :D

Das hat mit High-End nicht viel zu tun.
Das ist normaler Getriebebau. Bei allen normalen E-Werkzeugen,
Fahrzeugschaltgetriebe etc. allgemein üblich.
Antrieb, Vorgelegewelle(n) Wechselrad(räder), Abtriebswelle.
Die ersten Getriebeboxen kamen aus Japan. Die bauen kompakter, kaum dicker als der Motor, was die Maschine wesentlich schlanker macht. Auf Grund der Kräfteverteilung im Planetengetriebe können viele Teile aus Kunststoff gefertigt werden. Senkt die Fertigungskosten. Und dann die Stückzahlen ! Inzwischen baut kaum ein Hersteller seine Getriebe selbst.



Über meine Hitachi braucht ihr gar nicht lästern, die läuft!

Ja welche Maschine hat dann die 20-Meter Wurfsitz-Passung :?:

MfG

H. Gürth
 
Black-Gripen schrieb:
Ist es eigentlich normal das ein Bohrfutter auf einen Akkuschrauber etwas locker sitzt? Ich kann das axial um ca.0, 8 mm verschieben, radial kann ich super leicht dran wackeln. Rundlauf ist okay..

Um was für eine Maschine geht es denn? Akku-Bohrschrauber oder Akku-Schlagbohrmaschine?
 
Hi,

H. Gürth schrieb:
Diese Maschine ist noch "klassischer Maschinenbau"
2 Halbschalen, Bohrwelle, Vorgelegewelle, Wechselrad.
Liegt alles sauber fixiert in den Gehäusehälften und ist unter Vorspannung verschraubt. Da wackelt nichts.
Davon halte ich gar nichts. Das hat nix mit "klassischem Maschinenbau" zu tun, eher mit schwierigerer Konstruktion. Hierbei muß daß Gehäuse nämlich wesentlich dichter und verwindungssteifer sein, ist mithin dadurch auch empfindlicher.

Die heutigen Akku-Maschinen haben durchweg alle kpl. Getriebeeinheiten als Planetensatz. Da wird nur noch der Motor hinten aufgesteckt, bei den wenigsten auch verschraubt.
Das liegt dann mit ein paar Stegen fixiert im Motorgehäuse und führt dort schon im Neuzustand ein reges Eigenleben.
Diese Bauweise halte ich für wesentlich robuster, weil das Getriebe besser geschützt und meist auch besser gelagert ist, zumindest wenn man nicht die allerbilligste Maschine mit reinen Plastikgetriebeteilen kauft. Bei den Maschinen ohne Getriebeeinheit, mit direkt im Gehäuse verbauten Wellen und Achsen, sind nämlich die Toleranzen viel größer, oftmals ist auch die Lagerung schlechter - zumindest bei dem Prütt, den ich bisher gesehen habe.

@BG: das die Spindel Axialspiel hat ist normal.

Dirk
 
Hallo,
Maschinenbau fängt bei Maschinen an, nicht bei Haushaltsgeräten. Diese sind aber oft besser gebaut als so manche Heimwerkermaschine die man eher als "Komponentenverschraubungen" bezeichnen könnte.
 
Thema: Schnellspannbohrfutter
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