Säge nach dem Einsatz reinigen?

Diskutiere Säge nach dem Einsatz reinigen? im Forum Ketten- + Motorsägen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo, mein erster aktiver Beitrag in diesem Forum, nachdem es mir bei der Entscheidungsfindung für meine neu erworbene Stihl MS 260 eine große...
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liebeholz

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Hallo,

mein erster aktiver Beitrag in diesem Forum, nachdem es mir bei der Entscheidungsfindung für meine neu erworbene Stihl MS 260 eine große Hilfe gewesen ist - vielen Dank!

Ich bin am Samstag zum ersten Mal mit dem Gerät im Wald gewesen (war richtig gut!) und habe gleich eine Frage. Ist es empfehlenswert, die Säge zu reinigen (wenn ja, was besonders?) oder kann man sie, wenn es am nächsten Wochenende weiter geht, einfach so in die Garage stellen?

Dankeschön
und Gruß
liebeholz
 
W

W-und-F

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Kommmt drauf an wie lange du mit ihr gearbeitet hast.

Gehe mal davon aus, den ganzen Tag.

Den Luftfilter sollte man reinigen.
Dann den Kettenraddeckel, das Kettenrad und das Gehäuse drum rum. Das beste mit einem Kompressor abpusten und gut ist. Dann noch Schiene reinigen und evtl. Kette schärfen (2-3 Feilzüge je nach Zustand)
 
P

Petro67

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das reinigen einer säge dauert doch nicht all zu lange, oder ??

beim nächsten einsatz müss sie ja auch wieder voll arbeiten, also da kann man sich schon mal ein paar minuten zeit nehmen.

aber ich rate: FINGER WEG vom dampfstrahler und druckluft das mögen die dichtungen und simmerringe gar nicht !!!
 
H

hobbysäger87

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Ich nehme auch einen Pinsel und damit wird der grobe schmutz 'abgekratzt' und dann komm ich mit dem Kellerstaubsaueger und geh einmal drüber. ich finde es schon wichtig, dass die säge einigermaßen zmindest sauber ist.
mfg
 
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Hellwig

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frapa schrieb:
Ich nehme einen dicken runden Malerpinsel.
Das geht schnell und gut.

Genauso mache ich das auch. Von Druckluft zur Reinigung möchte ich abraten. Das machen Mechaniker in der Werkstatt (oder versierte Schrauber) den die wissen was sie tun.
Man nehme also einen Pinsel dessen Borsten dicker sind als das Gitter / Sieb des Luftfilters und reinige ihn vorsichtig. Es muß nicht alles klinisch rein sein. Eine Säge verkraftet so einiges an Schmutz. Unter dem Kettenraddeckel sollte sich nichts aufstauen bzw. festkleben , nach längerer Standzeit fängt das Gemisch aus Spänen und Haftöl an unangenehm "festzubappen".
Man muß auch nicht jeden Tag Kette & Schwert demontieren und alles auskratzen , sondern es genügt dies von Zeit zu Zeit zu tun.
Dabei kann dann auch gleich das Schwert umgedreht werden und der evtl. vorhandene Grat mit einer Feile (nicht mit der Flex) entfernt werden.

MfG , Hellwig 8)
 
W

W-und-F

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Man sägt im Regelfall ja mehr mit der Schienenunterseite. Da ist die Belastung dann auch etwas größer. Darum ab und an das Schwert umdrehen schadet nicht.


Ich verstehe nur nicht was hier ein paar für ein Geschrei um Druckluft machen. Der Druck lässt sich im Regelfall einstellen und wo beim Kettenrad bzw. Schwert Dichtungen sein sollen ist mir auch ein Rätsel.
 
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Vedmaskin

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Tach,

ich nutze:

-MX-14 + Hochdruckreiniger (<100bar)
-Druckluft 10bar
-Flex mit Fächerscheibe zum Schienen entgraten

Das mache ich seit 15 Jahren so.
Es gab nie Probleme - zumindest die Schweden können das ab.

Vedmaskin
 
H

Hellwig

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Deutschland / Nordhessen / Kassel
Vedmaskin schrieb:
Tach,

ich nutze:

-MX-14 + Hochdruckreiniger (<100bar)
-Druckluft 10bar
-Flex mit Fächerscheibe zum Schienen entgraten

Das mache ich seit 15 Jahren so.
Es gab nie Probleme - zumindest die Schweden können das ab.

Vedmaskin

Einem Anfänger würde ich den Einsatz Deiner Werkzeuge nicht raten , Vedmaskin. Ich reinige meine Sägen seit über 20 Jahren OHNE 100bar Wasserdruck bzw. 10bar Luftdruck. Sie werden trotzdem ausreichend sauber. Auch den Grat entferne ich vom Schwert mittels Schärffeile , nicht mit der Flex. Einzig die Duromatic (Stellit)-Beschichtung der Panzerschienen ist so hart das man mit einer normalen Feile dort nicht weiterkommt. Dafür nehme ich eine Installationsfeile.

MfG , Hellwig 8)
 
F

frapa

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Wenn man die Säge mit 5-6 Bar ausbläst und eine gewöhnliche Ausblaspistole verwendet passiert nix.
Eine Dichtung zu zerstören bedarf da schon genauere "Zielübungen" und Ausdauer.
Ich habe schon so viel mit Druckluft gereinigt, da ist nie was kaputt gegangen.
Wie gesagt für die einfache zwischendurch Reinigung nehm ich den Pinsel, bei einer gründlichen Entreinigung zusätzlich Druckluft.
 
A

Amur

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Was hier beschrieben wird ist ja schon eine größere Reinigung.

Zwischen den Wochenenden bzw. einzelnen Einsätzen reicht es, wenn man den Luftfilter (besonders bei Stihl!) reinigt. Also abnehmen und auspinseln oder besser noch ausblasen.
Bei abgenommenem Luftfilter am besten nicht mit der Blaspistole oder dem Pinsel rumfummeln, sonst kommen Späne und Dreck in den Ansaugtrakt, was fatal sein kann.
Wenn nötig, noch die Kette feilen. Bis ein Grat am Schwert entsteht, dauert es eine Weile. Da würde ich mir mal so schnell keine Gedanken machen. WEnn man das Schwert unten hat, die Ölöffnung im Gehäuse für die Kettenschmierung ab und zu mal kontrollieren und von Spänen reinigen und auch die Bohrungen im Schwert durch die das Öl in die Nut geht sauber machen.

Alles andere kann man nach größerem Einsatz machen. Und m. e. geht nix über Druckluft, solange man nicht den Schmutz in den Ölauslaß am Schwert bläst. Da muß eben ein bißchen vorsichtig sein. Und für die Großreinigung im Frühjahr gibts auch nix besseres als ein HD Reiniger und vorher die Säge mit Sägenreiniger oder Backofenreiniger einsprühen.

mfg
 
F

frapa

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Marl - Ruhrgebiet
Amur schrieb:
...

Bei abgenommenem Luftfilter am besten nicht mit der Blaspistole oder dem Pinsel rumfummeln, sonst kommen Späne und Dreck in den Ansaugtrakt, was fatal sein kann.
...
Und m. e. geht nix über Druckluft, solange man nicht den Schmutz in den Ölauslaß am Schwert bläst. ...

mfg

Ich denke doch das man die Säge etwas zerlegt, und den Luftfilter nicht direkt über dem Ansaugtrackt reinigt. :roll:
 
A

Amur

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DAs schon, aber es gibt mit Sicherheit genug Spezis, welche, wenn der Lufi weg ist und man schön auf den Vergaser und das drum rum rein sieht, da dann mit der Blaspistole reinhalten. Und dann hauts fast immer den Dreck in den Ansaugtrakt des Vergasers.

Und das ist weniger gut.

mfg
 
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Knatterton

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Kleine Reinigung: Pinsel für Luftfilter, anderer Pinsel für Säge, Lappen für Gehäuse und Kettenraum, Schwertnut mittels Haken reinigen, Grat mit wenigen Strichen der Feile entfernen, Kette Feilen.Säge sollte oberflächlich sauber sein.
Muss nicht jeden Tag sein,aber bei Staker verschmutzung schon! Ausser Filter bei Stihl!Den lieber öfter kontrollieren!

Große Reinigung: Wie Oben, zusätzlich auf zur Tanke und auf dem Autowaschplatz (Ölabscheider)mit Stihl Motorsägenreiniger oder Motorradreiniger einsprühen, vorher Luftfilter ab und Ansaugöffnung mit Lappen oder zurechtgeschnittenen Weinkorken :D (so mach ich´s) zumachen.
Dann mit wenig Druck abspülen. Ggf. wiederholen und an stark verharzten stellen den Reiniger mit Pinsel einreiben.
Danach is die Säge wie neu!
Optisch natürlich nur :wink:
Grüsse: Marc
 
L

liebeholz

Threadstarter
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Danke an alle!

Ich bin beeindruckt, was hier in kurzer Zeit an Wissen und Erfahrungen zusammen kommt. Ich werde zum Pinsel greifen, besser zu zweien, und mit dem Nachschärfen/Schleifen mal gucken, ob ich mir das selbst zutraue.

Gruß,
liebeholz
 
Thema: Säge nach dem Einsatz reinigen?

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