Säge gesucht (TKS, HKS)

Diskutiere Säge gesucht (TKS, HKS) im Forum Elektrowerkzeuge im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Hallo ihr, ich habe seit ungefähr drei Wochen ziemlich viel im Internet gestöbert, recherchiert und gelesen, weil ich mir eine Säge anschaffen...
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Zeitgenosse

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Hallo ihr,
ich habe seit ungefähr drei Wochen ziemlich viel im Internet gestöbert, recherchiert und gelesen, weil ich mir eine Säge anschaffen möchte. Dabei war ich auch viel auf eurer Seite und fand es hier irgendwie am muckeligsten, deshalb hab ich mich jetzt angemeldet und hoffe, dass ihr mir ein bisschen helfen könnt. Ich bin selbst in verschiedenen Foren aktiv, in denen ich anderen Menschen bei ihren Anliegen helfe, aber jetzt steige ich mehr und mehr ins Thema Holzbearbeitung ein und da brauche ich jetzt ein bisschen Unterstützung.

Angefangen hat es mit einem Regal, dass ich meiner Mitbewohnerin in den Erker gebaut habe. Da passten keine fertigen Lösungen und dann meinte ich kurzerhand, wir bauen das einfach selbst. Dann haben wir mit einer preiswerten grünen Boschstichsäge die Fichtenbretter aus dem Baumarkt auf Maß geschnitten und in den Erker eingepasst. Schon da hab ich gemerkt, dass die Stichsäge zwar sehr handlich ist, aber es doch verhältnismäßig schwierig ist, damit eine halbwegs gerade Schnittkante herzustellen.
Ein paar Bastelprojekte später reicht mir die Stichsäge nicht mehr, weil ich jetzt auch winklige Schnitte einsetzen möchte. Ich brauche also eine Säge, die zuverlässige, gerade Schnitte mit einem Neigungswinkel erzeugt.

Dann ging meine Recherche mit den Handkreissägen los. Schnell habe ich festgestellt, dass der Aufpreis zu Tauchkreissägen nicht so wesentlich ist, diese aber durch das Eintauchen ins Werkstück eine attraktive Zusatzfunktion haben.
Und dann habe ich mich ein bisschen über Modelle informiert und bin sehr schnell bei der TS 55 REBQ von Festool gelandet. Dabei ist mir auch das Problem mit der Feineinstellung des Neigungswinkel beim ersten Modell und der Verbesserung beim neuen Modell 2015 unter gekommen.
Das gute Stück kostet allerdings beim billigsten Händler 460€ mit der 1400er FS.

Das ist für mich sehr viel Geld. Und ich frage mich, ob das eine gute Investition ist. Natürlich ist das die Säge wert, das will ich gar nicht abstreiten. Es geht vielmehr darum, ob eine Investition in dieser Höhe zu mir passt.

Ich führe das aus:
Gerade studiere ich noch und bin tendenziell knapp bei Kasse. Einmal im Jahr leiste ich mir eine größere Anschaffung, letztes Jahr eine Digitalkamera, das Jahr davor ein Fahrrad. Dieses Jahr könnte es die Säge werden, das wäre im Budget.
Aber: So lange arbeite ich ja noch nicht mit Holz und ich weiß nicht, wie viel ich die Säge tatsächlich einsetzen werde und wieviel ihres Potenzials bei mir tatsächlich zum Einsatz kommen wird.
Wenn man in den Foren liest, heißt es ja immer, Säge X ist nicht genau genug, Säge Y hat jenes Detailsproblem usw. usf. und dann denkt man irgendwann, es lässt sich nur noch mit Festool oder Mafell vernünftig sägen.

So. Perspektivisch habe ich vor, die Rumholzerei noch auszubauen. Ich mache Dinge auch lieber selbst als sie zu kaufen und könnte mir vorstellen, in ca. 2-3 Jahren auch Teile meiner Küche selbst zu bauen, wenn ich mit meiner Partnerin zusammen ziehe. Bis dahin gibt es kleinere Projekte von Vogelhäuschen über einen Hocker usw. usf.
Es ist ja auch so: Wenn man gutes Werkzeug und damit gute Voraussetzungen hat, macht man eher mal ein neues Projekt als ohne. Ich würde auch ein paar Holzkisten selber bauen, vielleicht mal ein Regal, dann ein Schränkchen usw. usf.

Jetzt meine Frage: Gebe ich mit der Festool zu viel Geld aus für meine Zwecke und gibt es eine preiswerte Alternative, mit der ich nicht in den nächsten 3-5 Jahren an den Punkt komme, wo ich das Gefühl habe, dass mir Funktionen oder die Genauigkeit der Festool fehlt?
Es gibt ja von Bosch und Makita sägen ab 150€ aufwärts, tendenziell kann man damit ja auch all das machen, was ich vorhabe. Ich kann halt als Laie schlecht einschätzen, wie groß der Mehrwert in der Praxis ist.
Umgekehrt gilt aber auch: Ich kaufe mir lieber einmal ein Produkt, an dem ich die nächsten 20 Jahre Freude habe, als ein Produkt, wo ich nach 2 Jahren das Gefühl habe, ich muss es gegen etwas Besseres ersetzen.

Nach gebrauchten Geräten habe ich geguckt, die wirkten aber z.T. sehr mitgenommen (irgendwelche Baueinsätze) oder kosteten soviel wie die neue.

Hach, ich weiß es nicht.

Was sagt ihr?

Vielen Dank für eure Hilfe!

___

PS: Ich habe oft gelesen, dass Leuten hier und in anderen Foren empfohlen wurde, erstmal zum Fachhändler zu gehen und sich dort die Geräte anzuschauen und sich beraten zu lassen. Diese Möglichkeit fällt bei mir leider raus, deshalb auch dieses recht ausführliche Eingangsposting.
 
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messerjocce

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Mahlzeit.

Schwierig. Vorallem: Es bleibt nicht bei der Säge. Du willst Möbel bauen, d.h. mit zusägen von ein paar Brettern ist es nicht getan.

Schleifen? Von Hand eine qual -> neues Schleifgerät
Kanten abrunden? Her mit der Oberfräse
Verbinden ohne Schrauben? Eine Flachdübelfräse wär doch auch schön..

Dazu kommen die vielen Messwerkzeuge, Zwingen etc.


Wenn du aber eine Säge kaufen willst, kauf dir eine Richtige. Die 400€ tun jetzt einmal weh, bei deinem Nutzerprofil ist die Säge in 10 Jahren aber noch wie neu und würde gebraucht entsprechendes Geld bringen - falls es doch falsch war und du keine Zeit/Lust mehr hast..
 
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Meineoma

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Hi,


1. gebraucht geht auch, gerade Festool und Konsorten, allerdings wird das nicht wesentlich billiger. Es gibt aber auch solche von z.B.: Elu (jetzt Dewalt) die man eventuell reparieren kann etc.

2. Die guten Bosch sind auf jeden Fall auch sehr präzise und die gibt es für 100€ circa weniger. Allerdings finde ich persönlich die FestoolSchiene am besten, alleine schon wegen dem System.

3. Wie sieht es denn mit leihen aus, hast Du keinen Fachhändler in der Nähe, wo Du die Säge eventuell mal anschauen bzw. leihen kannst, denn die Festool hat schon sehr viele Funktionen, die Du vielleicht nicht unbedingt brauchst, die aber mitbezahlst.
Normalerweise haben Händler ja mehrere Marken.

Makita
Bosch
Dewalt
Festool
Mafell

sind die Marken wo ich suchen würde.
 
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DubaiDrift

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Mit der Tauchsäge bist du auf jedem Fall auf der richtigen Fährte.
Ich selbst habe vor einigen Jahren eine gebrauchte SP6000 von Makita gekauft, dazu noch eine Führungsschiene und ich war mit etwa 250 EUR (Neu heutzutage mit Schiene schon ab 330EUR)dabei. Grundsätzlich sind hochwertige gebrauchte Werkzeuge manchmal eine gute Alternative - aber nur wenn gut erhalten. Also möglichst aus privater Nutzung.

Die Makita kann aus meiner Sicht nichts schlechter als eine Festool und ist mein Preistipp. Gebraucht ist der Preisabstand auch höher als neu.
 
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Vectradamos

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Kauf dir ne neue festool.

In 10 Jahren und voll verschlissen ist die noch 70-80% des neupreises wert!

So eine Verzinsung bekommst du bei keiner Bank :schlaubi:

Spätestens bei beschichteter Spanplatte hast du mit den billig sägen keine Chance mehr auf einen sauberen Schnitt.

Scheppbach, Bosch und Makita neigen da auch zu ziemlich mieser schnittqualität.
 
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MSG

Moderator
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Hallo,

die Tauchfunktion hab ich seit 25 Jahren, benutzt hab ich die noch nie. Wenn ich so etwas gebraucht hab, dann war es immer so etwas unkritisches wie Ausschnitte in Küchenarbeitsplatten, die hab ich mit der Stichsäge gemacht.

Ich hab seit knapp 25 Jahren die Festo (damals noch nicht Festool) Tauchkreissäge und würde sie mir jederzeit wieder kaufen. Nicht weil sie ein Schnäppchen ist, sondern weil sie immernoch tut wie am ersten Tag. Vor 2 Jahren ist sie mir mal runtergefallen und ich hab zwei Teile erneuern müssen --> Kein Problem. Bestellen und 2 Tage später waren sie da.

Generell würde ich mir eine mit Führungsschiene kaufen. Damit hab ich > 99% aller Schnitte gemacht und die waren picobello.

Der Preistipp wäre wohl die Woodster oder auch Scheppach, für ca 150 € im Bauhaus zu haben (oder irgendwo zu bestellen)

http://michael-hild.blogspot.de/2011/12/vergleichstest-woodster-divar-55.html

http://holzwerkerblog.de/2013/10/04/tauchsage-scheppach-cs55/

Grüße, Mathias
 
chevyman

chevyman

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Vectradamos schrieb:
Spätestens bei beschichteter Spanplatte hast du mit den billig sägen keine Chance mehr auf einen sauberen Schnitt.

Scheppbach, Bosch und Makita neigen da auch zu ziemlich mieser schnittqualität.
Das halte ich für etwas arg pauschal.

Primär hängt das sehr vom Sägeblatt ab. Tauchkreissägen verwenden i.d.R. dünnere und feiner verzahnte Blätter, die in dieser Hinsicht natürlich klar im Vorteil sind. Das gilt für Festool genauso wie für Bosch/Mafell/Makita und Co.
Man könnte es vermutlich so formulieren: Handkreissägen sind eher Metzger, Tauchkreissägen sind Chirurgen.
 
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Vectradamos

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Meine Aussage bezüglich der schnittqualität von scheppbach, Makita und Bosch
Beziehen sich auf die tauchsägen der jeweiligen Hersteller mit originalen universal Blatt.
 
chevyman

chevyman

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Das Originalblatt der Bosch Tauchsäge bietet eine wirklich ganz ausgezeichnete Schnittqualität. Es ist kein Universalblatt.
Daher verwende ich für beschichtete Spanplatte ein anderes Blatt (andere Zahnform); dies jedoch um das Serienblatt, welches von der Zahnform her für Echtholz ausgelegt ist, zu schonen.

Zu den Serienblättern von Makita und Scheppach kann ich mich nicht äußern.
Die Serienblätter fast aller "normalen" Handkreissägen sind jedoch mehr für "ab" als für "schön".
 
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norinofu

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Also ich hab auch die Makita SP6000 und bin zufrieden damit. Die hat mich neu damals ca. 300 EUR gekostet. Genutzt hab ich bisher nur das mitgelieferte Vielzahnblatt. Damit hab ich bisher OSB, Span, MDF sowie Fichten und Buchenbretter gesägt. Probleme mit der Schnittkannte hatte ich bisher nicht.
Zu der Woodster / Scheppach / ... Säge gibts hier im Forum auch ein paar Beiträge. Hier der, warum ich mich dagegen entschieden hatte.
http://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?p=267227#p267227
 
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wellknownasmax

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Zeitgenosse schrieb:
Ich habe oft gelesen, dass Leuten hier und in anderen Foren empfohlen wurde, erstmal zum Fachhändler zu gehen und sich dort die Geräte anzuschauen und sich beraten zu lassen. Diese Möglichkeit fällt bei mir leider raus, deshalb auch dieses recht ausführliche Eingangsposting.

Schade, du hättest in Berlin so ziemlich alle Möglichkeiten die Geräte zu begutachten.
Falls du doch Lust hast, empfehle ich dir Werkzeuge und Maschinen Schulz in der Eldenaer Straße in F'hain. Dort weiß ich aus eigener Erfahrung, dass die Beratung stimmt und die Jungs "mit sich reden lassen".
Possling hat viele Maschinen und Verbrauchsmaterialien am Lager, die Beratung und Preise finde ich persönlich unattraktiv.
Beim Werkzeughandel John in Pankow kannst du auch Geräte mieten...

Die Scheppach gibts z.B. im Bauhaus und Globus.
Gruß Max
 
S

strauch

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Die Bosch Tauchsäge wird von Mafell gefertigt bzw. ist nahezu identisch mit der Mafell. Lustigerweise verwendet Bosch 165mm Sägeblätter und Mafell 160er. Ich hab neulich mit dem Expert for Laminate Sägeblatt Küchenarbeitsplatten sehr sauber gesägt mit einer normalen HKS. Und selbst wenn es nicht das perfekte Blatt ist, dann mit Krepp abkleben und die Platte mit der Sichtseite nach unten legen und eine Scheine hilft ja auch noch mal gegen ausreißen.
 
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Vectradamos

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strauch schrieb:
Die Bosch Tauchsäge wird von Mafell gefertigt bzw. ist nahezu identisch mit der Mafell.

Die sägen teilen sich zwar die Konstrukteure aber nicht die Qualität.

Diese Behauptung ist schlicht falsch.
 
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Zeitgenosse

Threadstarter
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Hallo ihr,

erstmal vielen Dank für eure hilfreichen Antworten!

Ich habe mich jetzt nochmal stärker nach Gebrauchtgeräten umgeschaut und habe damit aber ein Problem. Eigentlich komme ich ja aus dem PC-Bereich und da bekommt man i.d.R. ein Produkt wenige Wochen nach der Markteinführung für 80% des Neupreises bzw. ein paar Monate danach schon für erheblich weniger. Die Teile sind keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt, da kann i.d.R. wenig kaputt gehen und wenn doch, weiß ich, wie ich das überprüfe.
Wenn ich mir jetzt eine gebrauchte Säge kaufe, spare ich kaum gegenüber dem Neupreis (hab bei Ebay und in Foren geschaut) und weiß nicht, woran ich etwaige Mängel erkenne bzw. gibt es Gebrauchsteile, die ohnehin ersetzt werden müssen früher oder später, die dann aber den Preis nochmal nach oben treiben.

Dann hab ich nach der Scheppach und der anderen preiswerten Maschine geschaut, hab aber z.B. bei MH gelesen, dass diese schwergängig sei und mit zwei Händen bedient werden müsse und damit ist sie für mich raus.

DeWalt habe ich gleich aussortiert, weil sie bei den Führungsschienen wohl ihr eigenes Süppchen kochen (?) und ehrlich gesagt sind die auch hässlich wie die Nacht. Das ist natürlich Geschmackssache, aber Werkzeug ist halt nicht nur Gebrauchsgegenstand, sondern immer auch ästhetisches Erleben und da tut mir die DeWalt einfach weh. :wink:

Bei mir sind jetzt drei Kandidatinnen in der engeren Auswahl:
https://www.rubart.de/Festool-Tauchsäge-TS-55-REBQ-Plus-FS-p10016865
Festool REBQ für 460€ mit Führungsschiene

https://www.rubart.de/Festool-Tauchsäge-Set-TS-55-RQ-Plus-FS-712634-p10035401

Festool RQ für 393€ mit Führungsschiene (hier bräuchte ich zusätzlich noch das Sägeblatt mit 48 Zähnen, was den Preisvorteil relativiert)

https://www.rubart.de/MAKITA-Tauchsäge-SP6000JSP1-FS-Schraubzwingen-p10020403
Makita für 404€ mit Führungsschiene und Schraubzwingen

Darüber hinaus gibt es noch diese HKS von Bosch ohne Tauchfunktion (auf die ich verzichten kann), da musste ich allerdings an den angeführten Metzger-Chirurgen-Vergleich denken und frage mich, ob die Schnitte dann tatsächlich unsauberer wären als bei den genannten TS? Die Schnittbreite ist laut Datenblatt identisch.

Das wäre aber mit Abstand die billigste Variante:
http://www.zoro.de/handkreissaege-b...&utm_content=Z00188080&utm_campaign=on-idealo
Bosch Handkreissäge GKS 55 GCE mit FS für 278€

Hier bin ich mir aber auch nicht im Klaren, wie das mit der Staubabsaugung funktioniert. Ich habe leider keine Werkstatt und mache alle Projekte bei mir in der Wohnung, da ist eine gute Staubabsaugung durchaus ein Argument. Bei der Bosch geht das nur über Adapter (mitgeliefert), ist dann davon auszugehen, dass die Absaugleistung schlechter ist?

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe. :)
 
M

Meineoma

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Hi,

wenn Du das also in der Wohnung machst (ich hoffe mal Du bist Eigentümer oder kennst Ihn gut) dann kannst Du nach meinen Erfahrungen nur eine Tauchsöge nehmen, da Du dort am besten saugen kannst.
Saugen heisst aber einen Sauger zu ahben, der auch was kann (Festool oder Starmixsauger z.B.).

Wenn Du den nicht hast, kommen noch locker 250€ zusätzlich hinzu.



Die Festool oder ähnliche sind halt Lebensinvestitionen.
 
HeikoB

HeikoB

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Staubabsaugung wird bei der Bosch, aufgrund der offenen Bauart, wahrscheinlich schlechter sein.
Bei Festool würde ich die REBQ aufgrund von Bremse, Drehzahlregelung, Konstantelektronik und Mehrleistung wählen. Die Festoolschienen lassen sich mit Parallelanschläge (nicht billig)ausstatten um eine Wiederholgenauigkeit bei mehreren gleich breiten Stücken zu erreichen. Mal parallel guides bei Youtube suchen. Diese passen bei Makitaschienen nicht ansonsten kannst du aber mit der SP6000 auch absolut glücklich werden.

Gruß Heiko
 
Z

Zeitgenosse

Threadstarter
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Danke, Heiko. Die Überlegung hatte ich auch. Wenn Festool, dann die mit der vollständigen Elektronik. Die Motorbremse wäre für mich auch ein Argument, die mir einige Euros wert ist. Die wird bei Bosch auch aufgelistet, bei Makita habe ich vergeblich danach gesucht (auch in der Bedienungsanleitung).

Ich komme halt ständig auf die Festool zurück, sobald es um Zubehör usw. geht. Da scheinen die wirklich mit Abstand am besten aufgestellt zu sein - und das wird noch einige Löcher in die Geldbörse brennen. :)

Wie war denn der Kommentar mit der Eigentumswohnung zu verstehen? Wegen des Lärms oder wegen des Drecks?
 
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Meineoma

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Sowohl als auch.

Wenn so ein Ballermann mal loslegt ohne gescheite Staubabsaugung hast Du alles verstaubt.
 
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strauch

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Zeitgenosse schrieb:
Das wäre aber mit Abstand die billigste Variante:
http://www.zoro.de/handkreissaege-b...&utm_content=Z00188080&utm_campaign=on-idealo
Bosch Handkreissäge GKS 55 GCE mit FS für 278€

Also die Absaugung ist bei den Bosch HKS deutlich semioptimal. Der Adapter hält nur mit einer Schraube am Gehäuse und das fliegt auch gerne mal auseinander (wir haben dann ein kleines Loch gebohrt seit dem hält es, aber ist schon sehr wackelig und ich bohre ungern ins Gehäuse). Zudem geht auch Staub vorbei. Bei Mafell wird z.B. auch weiter oben abgesaugt, wobei eine Tauchsäge den Vorteil hat geschlossen zu sein, da dürfte der Staub wesentlich besser abgesaugt werden.

Ansonsten bin ich zufrieden mit der Säge.

Mafell und Bosch (und auch Flex) verwenden die gleichen Schienen (auch wenn sie nicht baugleich sind, da rotes Gummi und anderer Aufdruck :wink: ), wobei die Bosch auch auf den Festoolschienen funktionieren. Bei Mafell weiß ich es nicht.
 
M

messerjocce

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Gibt es bei euch sowas wie eine Mitmachwerkstatt?

Hier läuft die Diskussion nur in die Richtung welche Säge, und nicht "Macht es überhaupt Sinn eine Säge anzuschaffen".

Wenn du eine Säge kaufst, nimm die Festool. Bauchgefühl sollte da entscheiden, nicht +-100€. Sowas kaufst du nur einmal..
 
Thema: Säge gesucht (TKS, HKS)

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