Restauration Bandsäge KS 300

Diskutiere Restauration Bandsäge KS 300 im Forum Stationäre Maschinen im Bereich Werkzeuge & Maschinen - Moin moin, Ich habe mir eine alte alte Knochensäge von Reich gekauft und möchte diese gerne aufarbeiten. Bei der Demontage bin ich schon auf das...
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Fabianosch

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Moin moin,
Ich habe mir eine alte alte Knochensäge von Reich gekauft und möchte diese gerne aufarbeiten.
Bei der Demontage bin ich schon auf das erste Problem gestoßen undhoffihr könnt mir weiterhelfen.

Wie bekomme ich das unter Laufrad von der Motorwelle?
Ich habe es bis jetzt mit einem Abzieher versucht, da sich aber nichts bewegte habe ich lieber aufgehört, eh ich etwas zerstöre und wollte euch erst um Rat bitten.
 
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FastDriver

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Von der Optik her würde ich auf eine Nut-Federverbindung auf Konuswelle tippen. Falls dem so ist-wenn die Verbindung sich löst gibt es einen Schlag und das Teil ist unten... nicht zu tode erschrecken...

Zur vorgehensweise - Abzieher ordentlich ansetzen und so viel Vorspannung wie möglich drauf geben und dann das Laufrad in der Mitte so schnell wie es geht erhitzen (im Optimalfall mit einem Schweißbrenner)

Ich gehe mal davon aus das du bereits nach Madenschrauben geschaut hast welche zusätzlich das Rad auf der Welle halten? Währe allerdings eher ungewöhnlich/nicht nötig da Kraftschluss über Passfeder und schutz gegen Verrutschen durch die vordere Befestigungsschraube gegeben...
 
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Fabianosch

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Hey FastDriver, danke für die Antwort.
Ich habe es direkt versucht, leider noch erfolglos.
Eine madenschraube habe ich nicht gesichtet.
Den Vorgang habe ich versucht zu Filmen, lade es gerade hoch und teile den link gleich...
 
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Fabianosch

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Sorry für die schlechte Qualität, hatte anfangs ein bisschen Probleme mit dem Brenner, aber es dürfte warm geworden sein. Leider bewegt es sich kein Stück.
 
H. Gürth

H. Gürth

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aber es dürfte warm geworden sein.........................
Mehr aber auch nicht. Und das "Hämmerchen" ist eine Lachnummer.
Wenn.............dann mit einem richtigen Brenner heiss machen und dann mit einem kräftigen Schlosserhammer einen Schlag auf die vorgespannte Gewindespindel.
Nicht das Geklöpfel wie gesehen. :mrgreen:
 
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Fabianosch

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Jippi es ist ab! Vielen Dank schonmal.... die nächste Frage kommt bestimmt: )
 
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Fabianosch

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Ok....das nächste Problem hat nicht lange auf sich warten lassen.
Die 4 8ter Ibus-Schrauben die den Motor halten sind dermaßen fest, daß sie sich partout nicht lösen wollen.
Ich habe sie beidseitig ordentlich mit Rostlöser eingesprüht , ein Stück vom 8ter inbus abgeflext und dann mit der Knarren und einer 8ter nuss versucht.
Keine Chance.
Ein druckluftschlagschrauber habe ich nicht. Die Inbusschraub3n abnnoch eine Vertiefung für eine Nase am Schlüssel, welche mein Inbus aber nicht hat.
Schlüssel mit Nase kaufen?
An einer Autowerkstatt Fragen ob sie die 4 Schrauben lösen?
 
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H. Gürth

H. Gürth

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Auch hier hilft ein herzhafter Schlag auf den Schraubenschaft mit passendem Dorn.
 
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Fabianosch

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H. Gürth schrieb:
Auch hier hilft ein herzhafter Schlag auf den Schraubenschaft mit passendem Dorn.
Also von der Rückseite meinst du, richtig?
 
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MSG

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Ein Schlagschrauber wäre da das Mittel der Wahl....

... könntest aber auch versuchen, eine Inbus-Nus auf die Schraube zu setzen und da mal angemessen mit dem Hammer drauf schlagen. Eventuell lockert sich das dann etwas.
Edit: H. Gürth war schneller :wink:

Falls ja, dann immer mal etwas hin- und her drehen bis es sich soweit gelockert hat, dass man es aufschrauben kann.

Aufpassen: Wenn Der Kopf rund ist, dann bleibt dir nur noch entweder Mutter aufschweißen oder ausbohren. Beides nicht schön.
 
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Fabianosch

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Ok danke....
2 sind raus 2 vergnaddelt...
Habe sie jetzt mit einem siebener Bohrer
durchgebohrt.
Später mache ich weiter und schneide den Rest der Schrauben mit dem 10ner Gewidescheider raus.
Bis bald:)
 
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Senkblei

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M8 Inbus hat i.d.R. SW 6 mm. Da ich von einer normalen Kopfhöhe ausgehe (DIN 912) ist vermutlich keine Bohrung für Aussensechskantantriebswerkzeug mit Führungszapfen vorhanden, diese ist meist nur bei flachen Innensechskant-Kopfbauformen vorhanden und dabei ist das zulässige Drehmoment i.Vgl. zu der üblichen (DIN 912) Bauform reduziert.

Würde mal versuchen, einen Impact 1/4" Inbus 1/2"-Aussenvierkant-Einsatz reinzuschlagen (entspricht 6.35 mm, ist u.U. doch zu gross) und mit dem Schlagschrauber zu lösen.
Hochwertige massive Schlagschraubendreher (sehen aus wie der Stahlwille 4060, wobei ich den Stahlwille nicht direkt kenne) können ebenfalls sinnvoll sein, jedoch nicht die billigen Chinaschrottis. Dabei einen relativ schweren Hammer einsetzen, da der erste Versuch entscheidend sein kann (beim zweiten wird u.U. der Schraubenantrieb ruiniert).
Dabei werden allerdings u.U. die Lager beschädigt.

Ansonsten ggf. was anschweissen oder Aufbohren (dabei sehr gute HSS-Co Bohrer in einwandfreiem Zustand einsetzen).
Wie gut sich Spezialwerkzeuge eignen, kann ich nicht beurteilen, in vielen Fällen brachten die nichts und musste am Ende dann doch Bohren. Habe bereits allerlei Kram eingesetzt, jedoch ohnen grossen Erfolg (und bis zu relativ teuerem Zeug, zum Glück nicht mein privates Werkzeug).
 
powersupply

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Fabianosch schrieb:
Die Inbusschraub3n abnnoch eine Vertiefung für eine Nase am Schlüssel, welche mein Inbus aber nicht hat.
Nennt sich bei uns "Ribe".
Wenn die gut fest sind machst Du den Sechskant mit einem normalen 6mm Innensechskant ziemlich Sicher rund.

PS
 
powersupply

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Fabianosch schrieb:
Die Inbusschraub3n abnnoch eine Vertiefung für eine Nase am Schlüssel, welche mein Inbus aber nicht hat.
Nennt sich bei uns "Ribe" und haben einen flachen Kopf.
Wenn die gut fest sind machst Du den Sechskant mit einem normalen 6mm Innensechskant ziemlich Sicher rund.

Das Gute daran ist: Du hast schon ein Zentrierloch zum Ausbohren. :ducken:

PS

Edit: versehentlich ein Zitat aus dem Edit gemacht und jetzt krieg ich keinen der Beiträge mehr gelöscht. :oops:
 
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Dev

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powersupply schrieb:
Nennt sich bei uns "Ribe".
Sicher? Ribe ist für mich ein anderer Begriff für Keilzahnprofil, sieht also so aus.

Inbusschrauben mit einer zusätzlichen Bohrung für einen Führungszapfen sind etwas anderes. Solche Schrauben findet man unter DIN 6912. Die zugezörigen Schlüssel entsprechen DIN 6911, aber normale Inbusschlüssel sind ebenfalls geeignet. Man muss dann nur besonders gut aufpassen, den Schlüssel nicht schräg anzusetzen. Die Einstecktiefe ist bei diesem Profil geringer und man verkantet den Schlüssel leicht, was dann sehr schnell den Schraubenkopf zerstört..
 
H. Gürth

H. Gürth

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Diese flachen Inbus hat Fein früher bei all seinen Maschinen zur Gehäuseverschraubung eingesetzt.
 
powersupply

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Hallo
Dev schrieb:
Ribe ist für mich ein anderer Begriff für Keilzahnprofil, sieht also so aus.
Die Keilzahn gibt es bei uns nirgens.
Mag sein, dass diese Schrauben eine Zeitlang von einem Hersteller Ribe geliefert wurden. Zumindest könnte ich mir so die Namensgebung bei uns herleiten.

PS
 
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Senkblei

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H. Gürth schrieb:
Diese flachen Inbus hat Fein früher bei all seinen Maschinen zur Gehäuseverschraubung eingesetzt.
Solche Schrauben werden i.d.R. bei "untergeordneten" Anwendungen eingesetzt, wie z.B. Abdeckbleche, Fassadenbau, usw., wo entweder zuweing Platz für einen DIN 912 Schraubenkopf vorhanden ist, oder Ästhetik massgebend ist. Mag ich allerdings immer noch besser als Torx, das ich wie die Pest hasse. Egal was alle Torx-Fanatiker behaupten, in der Praxis habe ich Unmengen mehr Torx-Werkzeug ruiniert als solches für Innensechskante, und dabei setze ich 1) das richtige Werkzeug ein 2) meistens qualitativ recht gutes Werkzeug. Besonders miserabel sind Torx-Schrauben mit Sicherheitszapfen.

Auf dem Foto sehen die Schraubenköpfe so aus, als wären die für Inbuswerkzeug mit Führungsstift (sog. Zapfenführung), nur ist der Einsatz solcher Schrauben in diesem Falle sehr erstaunlich.

Innenvielzahn "XZN" nach DIN 2324 ist eine spezielles Profil, das drei winkelmässig regelmässig versetzten Vierkante entspricht. Nicht mit üblichen Spline-Verzahnungen oder gar das ziemlich unterschiedlich aussehende Innenkeilprofil "RIBE-CV" (RIBE von Richard Bergner, https://www.ribe.de) zu verwechseln. Diese Antriebsprofilgeometrien haben nichts mit Innensechskant ("INBUS") zu tun.
 
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Fabianosch

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Hallo vielen Dank für die Zusatzinformationen: )
Ich bin mittlerweile bei dem nächsten Problem angelangt.
Ich möchte die alten Lager der Motors tauschen, doch leider sieht es so aus als äre es nicht mit einfachem Abziehen getan.
Es scheint eine Art Hülse vor dem einen Lager zu sitzen, sowie eine blechscheibe darunter( welche ich schon zerquetscht habe :/
Wie bekomme ich das nur ab?
Welche Funktion hat die Scheibe? Wie soll ich sie ersetzen?
 
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Thema: Restauration Bandsäge KS 300
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