Offtopic: Dummdreiste Abzocke beim "Discounter"

Diskutiere Offtopic: Dummdreiste Abzocke beim "Discounter" im Forum Werkzeug-Allerlei im Bereich Sonstige Foren - Gehört zwar nicht ganz hierher, aber man sollte vielleicht doch vor derartigen Praktiken warnen: Der Motor meines Autos bekommt nur...
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RRS

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Gehört zwar nicht ganz hierher, aber man sollte vielleicht doch vor derartigen Praktiken warnen:

Der Motor meines Autos bekommt nur vollsynthetisches Öl - Castrol RS 10W60! Scheint sich bezahlt zu machen, das Gerät hat jetzt 400.000 km absolviert. Kein Diesel!

Mein lokaler Fachhändler verlangt für einen 5 Liter Kanister des og. Öls ca. 39,50 Euro.

ATU hingegen hat das gleiche Produkt für sagenhafte 52,95 Euro im Regal stehen, 34% Aufschlag!

Beide Preise Rhein-Main-Gebiet!

Was sich die sog.Discounter, Grossmärkte, Baumärkte etc.bei der Preisgestaltung herausnehmen wird immer unverschämter!

Gruss

Rolf



Anmerkung: Da dieses Thema wirklich absolut OT ist, habe ich es nach Werkzeug-allerlei verschoben.

MFG Dominik Liesenfeld
 
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hs

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Hi,

RRS schrieb:
Der Motor meines Autos bekommt nur vollsynthetisches Öl - Castrol RS 10W60! Scheint sich bezahlt zu machen, das Gerät hat jetzt 400.000 km absolviert. Kein Diesel!

... kenne Fahrzeuge, die sowas auch mit billigstem Baumarktöl geschafft haben.
Von ein paar Exoten mal abgesehen braucht kein 'normaler' PKW-Motor so hochwertiges Öl.

Mein lokaler Fachhändler verlangt für einen 5 Liter Kanister des og. Öls ca. 39,50 Euro.

'ca.' (?) €39,50

ATU hingegen hat das gleiche Produkt für sagenhafte 52,95 Euro im Regal stehen, 34% Aufschlag!

Preise zu vergleichen lohnt immer - hier :
klick
hätteste das Öl für € 37,50 bis an die Haustür geliefert bekommen :wink:

Gruß, hs
 
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knut

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Fahr mal zum Autohändler und frag da mal... .. da waren das schon schnäppchen.......
 
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Dirk

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Nabend,

hs schrieb:
Hi,
RRS schrieb:
Der Motor meines Autos bekommt nur vollsynthetisches Öl - Castrol RS 10W60! Scheint sich bezahlt zu machen, das Gerät hat jetzt 400.000 km absolviert. Kein Diesel!
... kenne Fahrzeuge, die sowas auch mit billigstem Baumarktöl geschafft haben.
Von ein paar Exoten mal abgesehen braucht kein 'normaler' PKW-Motor so hochwertiges Öl.
Jau. Meiner z.B.: Vectra A, Motor C20NE (2l 115PS), aktuell 441.000km, erster Motor, erste Kupplung, erstes Getriebe. Und "schonend" wird der bei mir nur insofern gefahren, daß er sanft warmgefahren wird. Danach muß er zeigen, was er kann - auch jetzt noch. Kriegt immer "nur" 10W40 von Avia (einfach, weil ich da den Ölwechsel mache). Allerdings hats ihn jetzt wohl erwischt, ich fürchte die Zylinderkopfdichtung hats dahingerafft nach dem letzten Wasserkreislaufdefekt. Er frisst Wasser, so ca. eine Tasse/2 Wochen. Da gerade *alle* Schläuche gewechselt wurden, andere Undichtigkeiten nicht sichtbar sind und im Gegenteil bei Öffnen des Ausgleichsbehälterdeckels noch Überdruck bemerkbar ist, denke ich auch, das die Zyl.-Kopfdichtung hinüber ist, vor allem, da der Motor beim Anlassen unrund läuft für die ersten 20s. Alle Leute, die ich bisher gefragt habe, raten von einem Tausch der Dichtung ab, weil dann geplant werden muss. Schade...

Dirk
 
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Dietrich

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Hallo Dirk,

Dir bleibt nichts anderes übrig als zu wechseln.

Ob geplant werden muß entscheidet der Schlosser, nach dem Zerlegen.

Wünsch Dir alles Gute mit Deinem Rüsselsheimer Blitz!

Bin auch ein Freund von hohen Tachoständen:)
Mit meinem 80iger Bj 87 hatte ich bis zum unverschuldeten Unfall 360000km drauf, ebenfalls 1. Maschine usw.
Unser Pick-Up wird im kommenden Jahr die 300000Km überschreiten.
Meiner Ansicht nach machen sich Autos erst bei Km Ständen ab 200000 bezahlt.
 
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hs

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Hi,

Dirk schrieb:
Allerdings hats ihn jetzt wohl erwischt, ich fürchte die Zylinderkopfdichtung hats dahingerafft nach dem letzten Wasserkreislaufdefekt. Er frisst Wasser, so ca. eine Tasse/2 Wochen. Da gerade *alle* Schläuche gewechselt wurden, andere Undichtigkeiten nicht sichtbar sind und im Gegenteil bei Öffnen des Ausgleichsbehälterdeckels noch Überdruck bemerkbar ist,

hmm, - das könnte auf eine defekte Kopfdichtung hinweisen.
... ist es auf der rechten Seite (Beifahrerseite) tatsächlich überall trocken ? Der Zahnriemen wird ja mit der Wasserpumpe gespannt (selten blöde Konstruktion) und da könnte es passieren, das der O-Ring undicht wird (oder auch Wasser durch die Wellendichtung dringt). Keilriemen & Co verteilen dann das Wasser.
Riecht es im Innenraum etwas nach Maggi ? Heizungsradiatoren werden auch gerne mal undicht.
(neben dem Gaspedal kann man mit der Hand hinter die Konsole fassen (mit etwas Verrenkungen auch schauen) ... alles trocken ?)

Ist Wasser im Öl ?
(am Öldeckel weißer 'Schmadder' ?)

denke ich auch, das die Zyl.-Kopfdichtung hinüber ist, vor allem, da der Motor beim Anlassen unrund läuft für die ersten 20s.

das kann auch andere Gründe haben

Alle Leute, die ich bisher gefragt habe, raten von einem Tausch der Dichtung ab, weil dann geplant werden muss. Schade...

erstmal eine Druckprüfung machen um Gewißheit zu erhalten.
Anschließend würde ich es einfach probieren. Sooo eine riesige Aktion ist das ja auch nicht.
Es wird immer viel empfohlen - so habe ich bisher bei Kupplungswechseln immer nur die Reibscheibe gewechselt (bei meinem ersten Auto war die Kupplung so weit heruntergefahren, daß man das Auto bei eingelegtem 1. Gang festhalten konnte (!)) - und hatte nie Ärger. 'Empfohlen' wird immer, gleich alle Teile der Kupplung zu tauschen.

Ob der Kopf tatsächlich verzogen ist, kann man ja nach der Demontage prüfen : 0,05mm sind erlaubt (na ja, wenn's ein oder zwei Hunderstel mehr sind, würde ich es auch noch probieren).
Verzug passiert eigentlich nur, wenn der Motor durch Kühlmittelverlust mal zu warm geworden ist.
Ein kompletter Satz mit div. Dichtungen für den Kopf und Schrauben ist auch nicht soo teuer : klick wobei man sich einige Teile des Satzes auch sparen kann - dann wird's billiger : klick

Gruß, hs
 
Alfred

Alfred

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hs schrieb:
(am Öldeckel weißer 'Schmadder' ?)
Gruß, hs

Hallo,
das ist kein Zeichen von Wasser im Öl, das sind Rückstände von der Verbrennung und Kondensat. Das hatte der Käfer auch immer und der hatte ja Luftkühlung.
 
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Dirk

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Hi,

ich hatte ja schon gehofft, das ich hier kompetente Antwort bekomme :)

hs schrieb:
... ist es auf der rechten Seite (Beifahrerseite) tatsächlich überall trocken ? Der Zahnriemen wird ja mit der Wasserpumpe gespannt (selten blöde Konstruktion) und da könnte es passieren, das der O-Ring undicht wird (oder auch Wasser durch die Wellendichtung dringt). Keilriemen & Co verteilen dann das Wasser.
Riecht es im Innenraum etwas nach Maggi ? Heizungsradiatoren werden auch gerne mal undicht.
(neben dem Gaspedal kann man mit der Hand hinter die Konsole fassen (mit etwas Verrenkungen auch schauen) ... alles trocken ?)
Alles trocken, die Probleme mit der Wapu sind mir sehr wohl bekannt:wink: Es riecht auch nicht, und wenn man hintergreift, ist auch alles trocken. Zumindest bisher. Bei der nächsten Fahrt werd ich zur Sicherheit nochmal fühlen.

Ist Wasser im Öl ?
(am Öldeckel weißer 'Schmadder' ?)
Der nächste Ölwechsel sollte eigentlich heute stattfinden, aber der Schrauber, bei dem ich das schon seit fast einem Jahrzehnt mache, hat den Werkstatt-Termin nach hinten schieben müssen, und dann überkam mich ein akuter Lustlosigkeits-Anfall. Wird vermutlich Ende der Woche nachgeholt, mal sehen. Dann wird auch Drucktest gemacht.

denke ich auch, das die Zyl.-Kopfdichtung hinüber ist, vor allem, da der Motor beim Anlassen unrund läuft für die ersten 20s.
das kann auch andere Gründe haben
Welche? Alle Gründe, die mir sonst einfielen, fallen aus, weil die Elektronik mit Sicherheit kein Problem ist.

Anschließend würde ich es einfach probieren. Sooo eine riesige Aktion ist das ja auch nicht.
Kopfdichtung traue ich mir selbst nicht zu, und die Frage ist einfach, ob das nicht zu teuer ist. Ich habe keine Ahnung, was mich das ohne planen kostet.

Ob der Kopf tatsächlich verzogen ist, kann man ja nach der Demontage prüfen : 0,05mm sind erlaubt (na ja, wenn's ein oder zwei Hunderstel mehr sind, würde ich es auch noch probieren).
Ja, nur dann muss mans machen oder verschrotten. Momentan fährt er ja noch:wink:

Verzug passiert eigentlich nur, wenn der Motor durch Kühlmittelverlust mal zu warm geworden ist.
Genau das ist das Problem: vor einem Jahr ist das Kühlwasserverteilrohr, welches hinten unterm Ansauggeweih ist, der Länge nach aufgerissen. Altersschwäche. Innerhalb von ein paar Sekunden nur noch die Hälfte an Wasser. Ich hab zwar sofort Motor abgeschaltet, aber da's im Stau war, ist ein lokaler Hitzestau wahrscheinlich :(


Dirk
 
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hs

Guest
Hi,

Alfred schrieb:
hs schrieb:
(am Öldeckel weißer 'Schmadder' ?)
Gruß, hs
Hallo,
das ist kein Zeichen von Wasser im Öl, das sind Rückstände von der Verbrennung und Kondensat. Das hatte der Käfer auch immer und der hatte ja Luftkühlung.

hmm - und Kondensat ist kein Wasser ? :wink:

Aber ernsthaft - natürlich setzt sich dort, gerade in der Winterzeit, auch Kondensat ab. Allerdings ist das mengenmäßig was ganz anderes, als wenn Wasser aus dem Kühlkreislauf dort auftaucht. Dann hast Du da wirklichen Schmadder.

---------

Dirk schrieb:
denke ich auch, das die Zyl.-Kopfdichtung hinüber ist, vor allem, da der Motor beim Anlassen unrund läuft für die ersten 20s.

das kann auch andere Gründe haben

Welche? Alle Gründe, die mir sonst einfielen, fallen aus, weil die Elektronik mit Sicherheit kein Problem ist.


.... ist das Problem denn schlagartig aufgetreten ?

Ansonsten gibt es z.B. die Möglichkeit, daß sich im Drosselklappenstutzen (das ~ faustgroße gerippte Metallteil der Einspritzanlage .... über/neben dem Ventildeckel) die Klappe eingeschlagen hat. Passiert wenn die Motoren älter werden. Typisch ist dann auch ein Ausgehen bei 'halbwarmer' Maschine nach dem Starten - d.h. man muß ihn erst etwas bei Laune halten, damit er sich fängt und weiterläuft. Das Teil muß in diesem Fall neu ... aber man kann auch mogeln und die kleine Anschlagschraube der Klappe (mit Sicherungslack gesichert) etwas verstellen.

Kopfdichtung traue ich mir selbst nicht zu, und die Frage ist einfach, ob das nicht zu teuer ist. Ich habe keine Ahnung, was mich das ohne planen kostet.

Du besitzt seit sooo langer Zeit ein Auto - aber kein Rep.-Buch ? Na na na ... :wink:
So ein Buch sollte man immer kaufen, wenn man ein Auto besitzt - die Investition ist im Vergleich zum Fahrzeug winzig - und hilft bereits bei 'Kleinigkeiten' weiter.

Es ist wirklich kein Hexenwerk so eine Dichtung zu wechseln - selbst für den ungeübten. Abbauen ist auch immer leichter als montieren - und zur Kontrolle muß das Teil ja so oder so ab.
Habe mal im Netz nach Preisen für das Planen eines Kopf geschaut : liegen so zwischen € 30-90
Mit den Teilen für den Dichtungswechsel, einem Rep.-Buch, sowie evtl. einer Stecknuß (ich weiß nicht ob überall Skt.-Schrauben verwendet wurden - auch Torx oder Vielzahn ist bei der Maschine scheinbar möglich) dürftest Du bei eigener Demontage/Montage (evtl. mit Hilfestellung vom Kumpel) um die €100,- - €150,- liegen.
Wenn das Auto sonst noch gut fährt, sicher keine schlechte Option - zudem man dadurch nicht in der Situation ist, ein anderes Fahrzeug (vor dem Winter) kaufen zu müssen.

Gruß, hs
 
Alfred

Alfred

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Hallo Dirk,
wenn er nicht direkt überhitzt worden ist und das Wasser blos noch als Dampf abgegangen ist, dann ist auch nichts am kopf passiert. ZKD werden halt durch die Fahrleistung porös und brennen in erster Linie zu einem Kanal (Öl oder Wasser) durch manchmal auch nach außen oder von Zylinder zu Zylinder. Es kann letztlich auch ein Wasserkanal nach außen (meißt Eckenbereich hinten) undicht werden. Dabei ist die Wirkung eher plötzlich, kann auch wieder für Wochen ok sein und dann wieder auftreten. Die Verlusste an Wasserpumpen in geringen Mengen wie bei dir sind oft nicht sichtbar weil durch die Motorhitze alles verdunstet. Erkennbar wäre hier nur ein weißer Kalkschleier vom verdunsteten Wasser. Ein Motordruckdiagram darüber sagt auch nur aus wie gut der Zylinder in der Leistung ist, bei einem schlechten Zylinder müsste man dann einen Druckverlusttest machen um zu sehen ob der Druck über den Kolben nach unten, nach oben über ein undichtets Ventil oder an einer dritten Stelle entweicht. Die Tests sind nur mit entsprechenden Gasen und Spektrallicht zu verwirklichen.
 
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Dirk

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Hallo,

hs schrieb:
.... ist das Problem denn schlagartig aufgetreten ?
Ehrlich gesagt: keine Erinnerung mehr.

Ansonsten gibt es z.B. die Möglichkeit, daß sich im Drosselklappenstutzen (das ~ faustgroße gerippte Metallteil der Einspritzanlage .... über/neben dem Ventildeckel) die Klappe eingeschlagen hat.
Nein, das Problem ist bekannt. Und man ändert nix an der Anschlagschraube, sondern hängt die Federn um...

Du besitzt seit sooo langer Zeit ein Auto - aber kein Rep.-Buch ? Na na na ... :wink:
So ein "Jetzt mache ich's mir selbst"? Doch, natürlich, aber Kopfdichtung war bisher in meinen Augen immer "was besonderes". Aber im Prinzip hast Du Recht, Kumpel die mir helfen hätt ich auch...


Grüße

Dirk
 
D

Dirk

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Hi,

Alfred schrieb:
wenn er nicht direkt überhitzt worden ist und das Wasser blos noch als Dampf abgegangen ist, dann ist auch nichts am kopf passiert.
Wie darf ich das verstehen? Du meinst, wenn ich ihn nicht zu heiss gefahren habe? Wo ist da der Unterschied? Wenn der Motor plötzlich ohne Wasser da steht, dürfte er auch stellenweise ziemlich heiss werden. Vielleicht zu heiss.

ZKD werden halt durch die Fahrleistung porös und brennen [...]
Danke für die Erklärung.

Die Verlusste an Wasserpumpen in geringen Mengen wie bei dir sind oft nicht sichtbar weil durch die Motorhitze alles verdunstet.
Nein, dem ist nicht so. Bei diesem Fahrzeug sind selbst kleinste Verluste an der Wapu sofort erkennbar, dafür habe ich den Wagen jetzt lange genug, da höre ich das Gras wachsen (will sagen: solche Dinge kenne ich bei dem Fahrzeugtyp aus dem Effeff)...


Dirk
 
D

Dietrich

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Hallo Dirk,

ich hatte in der Fachwerkstatt mit den 4 Ringen mal knapp 600 DM für den Wechsel der Kopfdichtung bezahlt.

Lass es halt machen:)

Übrigens, die Fachbuchreihe heißt nicht:
"jetzt mache ich´s mir selber" :)))

sondern: "jetzt mache ich es selbst"
 
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hs

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Hi,

Dirk schrieb:
Nein, das Problem ist bekannt. Und man ändert nix an der Anschlagschraube, sondern hängt die Federn um...

... der Tipp mit der Schraube stammt von einem älteren Opel-Meister und klappt prima.

Du besitzt seit sooo langer Zeit ein Auto - aber kein Rep.-Buch ? Na na na ... :wink:
So ein "Jetzt mache ich's mir selbst"? Doch, natürlich, aber Kopfdichtung war bisher in meinen Augen immer "was besonderes". Aber im Prinzip hast Du Recht, Kumpel die mir helfen hätt ich auch...

das ist alles nur solange etwas 'besonderes', bis man es gemacht hat.
Erinnerst Du Dich noch an den ersten Tag an einem Computer ? :wink:

Mit Kumpel und Rep.-Buch sollte der Wechsel kein wirkliches Problem darstellen.
Das 'Jetzt helfe ich mir selbst' ist genau wie das ' So wird's gemacht' ganz brauchbar (letzteres gefällt mir pers. schon wegen dem fehlenden Inhaltsverzeichnis nicht so gut, aber darin sind einige Zeichnungen mehr enthalten - habe beide Bücher, kann bei Bedarf dort für Dich nachschlagen).
Die ideale Kombination ist m.M. nach das 'Jetzt helfe ich mir selbst' mit den großen Büchern aus dem Bucheli-Verlag : klick
Darin werden dann bestimmtes vorausgesetzt - aber die 'besonderen' :wink: Dinge (z.B. Arbeiten am Getriebe) genauer beschrieben.
Für neuere Opel-Modelle gibt es auch noch ausführlichere Bücher - habe ich aber noch nicht in der Hand gehabt : http://www.opel-handbuch.de (beim Calibra sind es z.B. ~ 2300 Seiten - da dürften dann wenig Fragen offen bleiben :wink: ).

Gruß, hs
 
H

hs

Guest
Hi,

Dietrich schrieb:
ich hatte in der Fachwerkstatt mit den 4 Ringen mal knapp 600 DM für den Wechsel der Kopfdichtung bezahlt.

Lass es halt machen:)

bei dem Preis (schätze beim Opel würde das auch ~ so viel kosten) kann man sich natürlich bereits die Frage nach dem Sinn stellen.
Einerseits ist so ein Vectra mit der Laufleistung und wirklich guter Ausstattung (Klima, Bordcomputer, Sitzheizung, usw.) sowie wirklich gutem Zustand vielleicht €500-700 wert ... andererseits kostet so ein Motor z.B. bei http://www.kfz-gebrauchtteilelager.de :
ModellCode: VECTRA A CC
Kilometer: 121000
KW: 85
MotorCode: 20 NE
GetriebeCode: F16
Baujahr: 03.1989
Zusatztext: 5 - g
Bemerkung: mit 12 Monaten Garantie

€ 380,-

... möglicherweise woanders sogar noch weniger (beim Verwerter in der Nähe mal fragen - den 20NE gibt es recht häufig und kann i.d.R. aus dem Regal geliefert werden).
Wenn mir wirklich an dem Wagen etwas liegt (neu TÜV, fährt gut, ...), dann würde ich nicht das Geld zu einer Fachwerkstatt bringen um den 400.000-km-Motor reparieren zu lassen, sondern würde noch etwas drauflegen und einen Motor mit deutlich geringerer Laufleistung in einer freien Werkstatt (oder selber) einbauen (lassen).

Gruß, hs
 
Alfred

Alfred

Moderator
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hs schrieb:
sondern würde noch etwas drauflegen und einen Motor mit deutlich geringerer Laufleistung in einer freien Werkstatt (oder selber) einbauen (lassen).

Gruß, hs

würde ich noch etwas drauflegen und ein neues Auto kaufen und den alten verkaufen solange du ihn noch aus eigener Kraft vom Hof bringst :D .

Wenn ein Kühlerschlauch platzt und man den Motor gleich abstellt - passiert in der Regel nichts am Zylinderkopf. Wenn man allerdings fährt bis der Motor ausgeht -Pech gehabt.
Hast du denn einen Blick dafür wenn am Motor jeden Tag 20 ccm Kühlerwasser verloren gehen? Hierzu wünsche ich allerdings nicht den Vectra 2,3 L V6, denn hier bräuchtest du eine Coloskopieausrüstung :lol:
 
H

hs

Guest
Hi,

Alfred schrieb:
würde ich noch etwas drauflegen und ein neues Auto kaufen und den alten verkaufen solange du ihn noch aus eigener Kraft vom Hof bringst

deswegen ja die Einschränkung mit 'gut läuft' und 'TÜV'.
Denn einerseits gibt es für ein Fahrzeug mit so hoher Laufleistung und defekter Kopfdichtung (fast) kein Geld. Andererseits weiß man bei einem 'neuen' Wagen nicht, was dieser für Überraschungen bereit hält - die 'Macken' des alten Autos kennt man wenigstens :wink:

Gruß, hs
 
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Dirk

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Hallo,

hs schrieb:
Dirk schrieb:
Nein, das Problem ist bekannt. Und man ändert nix an der Anschlagschraube, sondern hängt die Federn um...
... der Tipp mit der Schraube stammt von einem älteren Opel-Meister und klappt prima.
Klar, den kenne ich auch. Das funktioniert aber nur bei bestimmten Schadensbildern, und meines gehört definitiv nicht dazu. Meiner Erfahrung nach.

Erinnerst Du Dich noch an den ersten Tag an einem Computer ? :wink:
Nein, aber an die ersten Tage an einer ISDN-Hotline bei meinem Studenten-Job damals...

Das 'Jetzt helfe ich mir selbst' ist genau wie das ' So wird's gemacht' ganz brauchbar (letzteres gefällt mir pers. schon wegen dem fehlenden Inhaltsverzeichnis nicht so gut, aber darin sind einige Zeichnungen mehr enthalten - habe beide Bücher, kann bei Bedarf dort für Dich nachschlagen).
Hab ich beide, danke für das Angebot. Und in Kombination kommt man damit schon recht weit, stimmt.

@all:
ich seh schon, die Entscheidung wird schwierig. Situation ist halt wie folgt:
441tkm, Stoßdämpfer noch ok, Schweißarbeiten notwendig (vermutlicher Gesamtpreisrahmen ca. 100,-€, wenn ich nicht schon wieder die Radkästen hinten mache (die eigentlich auch schon wieder fällig sind), ansonsten Kleinigkeiten (Kofferraumklappe stellenweise durchgerostet z.B., aber nix gravierendes).
Vorteil ist, daß der Wagen fährt und ich ihn quasi in- und auswendig kenne, er hat mich so gut wie nie im Stich gelassen.
Jetzt habe ich die Wahl zwischen
- weiterfahren wie bisher, bis es "richtig schlimm" wird.
- neue Kopfdichtung
- Austauschmotor
- ganz abstossen.
Letzteres fällt eigentlich flach, weil mir das zu teuer ist. Ich fahre meine Autos gerne lange, und momentan sind Autos von privat mit ca. 40tkm und 1.Hand scheinbar nicht mehr "bekommbar". Und Händler will ich nicht, nur eine Zwischenstufe mehr, die Extra-money will.
Bliebe noch die Alternative, ein altes (also richtig alt, so Commodore Coupe oder sowas) "opagepflegtes" Fahrzeug zu bekommen, aber auch sowas steht bei mir vor der Tür nicht Schlange...

Gruss

Dirk

P.S.: @Alfred: ich bin natürlich nicht "gefahrn, bis der Motor ausgeht" - ganz blöd bin ich ja auch nicht...
 
Alfred

Alfred

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übrigens sind die Kühlsysteme drucklose Systeme, ein Druck kann sich gar nicht aufbauen. Der vermeintliche Überdruck kommt vom Ausgleichsventil (eine Art Schnüffelventil) im Deckel das vielleicht etwas verdreckt ist. Nach dem alle Schläuche getauscht worden sind, ist die Möglichkeit einer undichten, evtl. unkontrollierbaren Schlauchverbindung eigentlich als primäre Quelle zu sehen.
 
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hs

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Hi,

Alfred schrieb:
übrigens sind die Kühlsysteme drucklose Systeme, ein Druck kann sich gar nicht aufbauen. Der vermeintliche Überdruck kommt vom Ausgleichsventil (eine Art Schnüffelventil) im Deckel das vielleicht etwas verdreckt ist.

:wink: was ist denn das für eine wilde These ??
Natürlich kann im System ein Überdruck herrschen !! - wie sonst soll es denn möglich sein, daß Temperaturen des Wassers von über 100°C erreicht werden können ?

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Dirk schrieb:
Bliebe noch die Alternative, ein altes (also richtig alt, so Commodore Coupe oder sowas) "opagepflegtes" Fahrzeug zu bekommen, aber auch sowas steht bei mir vor der Tür nicht Schlange...

besitzt ihr im Haushalt ein zweites Auto ?
Dann wäre ein altes Auto tatsächlich eine gute Alternative - wenn es darum geht günstig zu fahren.
Sofern es ein Gastankstelle in der Nähe gibt, würde ich auch diese Variante in Betracht ziehen (man findet regelmäßig im Netz ganz ordentliche Fahrzeuge, die bereits umgerüstet sind und evtl. für Dich in Frage kommen könnten - z.B. klick ) - hier nochmal der Link zum Rechner : http://www.amortisationsrechner.de
Bei Erdgas fördern die Energieversorger z.T. auch den Neukauf, Anschaffung bzw. eine Umrüstung : klick

Gruß, hs
 
Thema: Offtopic: Dummdreiste Abzocke beim "Discounter"
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